CH232199A - Drehkolbenmaschine. - Google Patents
Drehkolbenmaschine.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C20/00—Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines or engines
- F01C20/10—Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines or engines characterised by changing the positions of the inlet or outlet openings with respect to the working chamber
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- F01C1/06—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents of other than internal-axis type
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Description
Drehkolbenmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf eine Dreh kolbenmaschine, die insbesondere als Dreh kolbenverdichter oder Drehkolbenpumpe ar beiten soll, mit zwei aussermittig zueinander angeordneten ineinanderlaufenden Läufern, von denen der eine von einem zum andern Läufer gehörigen Teil über eine den ausser mittigen Lauf zueinander zulassende Kupp lung mitgenommen wird, wobei zur Rege lung der Maschinenleistung der Innenläufer mit seiner Achse um die Achse des Aussen läufers bei gleichbleibender Aussenmittigkeit der Läufer zueinander drehbar ist.
Nach der Erfindung ist der. Innenläufer mittels einer ihn tragenden und durch ihn durchgehenden, durch die Lagerung des Aussenläufers hindurchgeführten, dem Ma schinenantrieb dienenden Welle gelagert und sind die Lagerkörper für die Welle des Innen läufers um die Achse des Aussenläufers dreh bar im Gehäuse gelagert. Ausserdem ist die Antriebswelle achsgleich zum Aussenläufer angeordnet und nimmt die Welle des Innen läufers über eine den gleichen aussermittigen Lauf wie der des Innenläufers zum Aussen läufer zulassende Kupplung mit.
Hierdurch ist erreicht, dass trotz der Lagerung des In nenläufers auf einer durch ihn durchgehen den und hiermit eine günstige Aufnahme der Läuferbelastungen -gewährleistenden Welle eine Leistungsregelung ,der Maschine durch Drehen des Innenläufers mit seiner Achse um die Achse des Aussenläufers möglich ist, welche -den Vorteil bietet, dass bei in Zellen unterteiltem Arbeitsraum der Maschine ledig lich der wirksame Druckraum verstellt wird und die Verstellung keine Minderung des Wirkungsgrades der Maschine zur Folge hat.
Durch den Antrieb der Maschine über die Welle des: Innenläufers werden für die Läu ferkörper ungünstige Verdrehungsbeanspru- chungen vermieden.
Die mitnehmende Verbindung zwischen der Antriebswelle uud,der Welle des Innen läufers kann z. B. über eine Scheiben-Bolzen- kupplung bewirkt werden, bei welcher die eine Kupplungsscheibe an den in der andern Kupplungsscheibe gelagerten Bolzen über den Umfang von Kreisöffnungen angreift. deren Mittelpunkte zu den Bolzenmittelpunk ten um die Aussermittigkeit der beiden Läu fer zueinander versetzt sind. Diese trotz der Aussermittigkeit kuppelnde Verbindung ar beitet sperrungsfrei mit nur beringen Rei bungsverlusten und vollkommen betriebs sicher.
Die erforderliche Verschiebung in zwei Richtungen ist in eine Abwälzung unm- gewandelt. Einem Drehen des Innenläufers mit seiner Achse um die Achse des Aussen läufers setzt die Kupplung keinen nennens werten Widerstand entgegen. Sind die Bol zen mit Wälzringen oder Wälzlagern ausge rüstet, dann bedingt die Kupplung infolge der Mitnahme über sich abwälzende Körper keinen grösseren Verlust als eine gewöhnliche Kupplung für achsgleiche Wellen.
Es empfiehlt sieh, die eine Kupplungs scheibe die andere Kupplungsscheibe über greifen zu lassen und die Bolzen mit ihren beiden Enden in der erstgenannten Kupp lungsscheibe zu lagern. Auf diese Weise kann keine Lagenveränderung der Bolzen oder ein Herausreissen der letzteren stattfinden. Die Bolzen werden ausschliesslich auf Abscherung beansprucht.
Die mitnehmende Verbindung zwischen Innenläufer und Aussenläufer kann durch eine Kupplung gleicher Ausführung wie jene der Kupplung zur Verbindung derWelle des Innenläufers mit der Antriebswelle be wirkt, werden.
Zur Verstellung des Innenläufers kann der entsprechende Teil des Maschinengehäu ses von an den Lagerkörpern der Welle des Innenläufers angebrachten Zapfen durchgrif fen werden. an welch letzteren die Betäti gungsvorrichtung für die Regelung an g reift. Die Betätigungskraft kommt zweelkmässig in Abhängigkeit eines Druckes des Arbeits- nmittelszur Wirkung, wobei dieser Druck der Förderdruck oder der Saugdruck sein kann. Hierdurch kann die Regelung selbsttätig er folgen, so dass sich eine besondere Wartung der Maschine erübrigt.
Die Steuerung der die Regelung bewirkenden Kraft kann beispiels weise über Druckeinrichtungen erfolgen, welche die Wirkungsweise eines die Regel- einriclytung betätigenden Servomotors beein flussen.
Vorteilhaft ist aber die an den Zapfen angreifende Betätigungseinrichtung durch einen Kolben gebildet, auf welchen der För- der- oder Saugdruck wirkt, dem eine zweck mässig einstellbare Gegenkraft, so z. B. eine Federkraft entgegenwirkt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel der Erfindung.
Fig.1 zeigt die Maschine im Längsschnitt. Fig. 2 gibt einen Querschnitt wieder. Fig. 3 lässt in Draufsicht von einer Kupp lung die an den Bolzen angreifende Scheibe sowie letztere selbst erkennen.
Die Maschine besitzt den innern Läufer 1, den äussern Läufer 2 und das Mantelge häuse 3. Der äussere Läufer und der innere Läufer sind aussermittig zueinander angeord net und ineinander gelagert. Die Lagerung des äussern Läufers ist über die Nabenstücke 4 der Stirnwände 5 des Aussenläufers in den Lagerschildern 6 des Mantelgehäuses vorge nommen, während die anzutreibende Welle 7 des Innenläufers .durch die Lagerungen des Aussenläufers hindurchgeht und in den La gerteilen 8 und 31 des linken Lagerschildes 6 und des Lagerschildes 6' gelagert ist.
Am innern Umfang des äussern Läufers sind unverschiebbareTrcnnwände vorgesehen. welche teilweise aus Blättern 28 bestehen, die in Längsnuten in der innern Mantelseite des Aussenläufers eingesetzt sind. Die Blät ter bestehen aus Längsstreifen eines Rohr- niantels. Die freien Enden der Trennwände greifen in die nach aussen offenen Ausneh- mungen 10 des Innenläufers ein und sind eiureh Rundbolzen 29 gebildet, welche je eine Längsnut aufweisen, in die das betreffende Blatt 28 eingreift.
Der von den Trennwänden berührte Grund 11 der Ausnehmungen bil det einen Kreisbogen, dessen Mittelpunkt gegenüber der Achse des zugehörigen Bolzens ?;? um die Aussermittigkeit der beiden Läu fer zueinander versetzt ist. Die Ausnehmun- gen in dem Innenläufer sind von der einen Seite her vorgenommen, so dass der kreis- bogenförmige Ausnehmungsgrund fast ganz auf einer Seite derjenigen Ebene sich erstreckt, die durch die Mittelpunktsachse des Ausneh- mungsgrundes und die Drehachse des Innen läufers geht.
Der kreisbogenförmige Aus nehmungsgrund erstreckt sich auf etwas mehr als 180 .
Die Rundbolzen 29 durchgreifen mit ih ren Enden die Stirnwände des Aussenläufers. Auf den aus diesen Stirnwänden vorstehenden Teil der Rundbolzen 29 sind Muttern 30 auf geschraubt, welche nicht nur die Stirnwände an dem Mantel 2 befestigen, sondern auch über die Rundbolzen den ganzen Aussenläu fer zusammenhalten.
Der Druckstutzen ist mit 12 bezeichnet, während der Ansaugestutzen die Kennziffer 13 trägt. Das Ansaugen in die einzelnen Ar beitszellen und das Ausschieben aus diesen erfolgt durch die Öffnungen 14 im äussern Läufer. Die zwischen je zwei Trennwänden und den Läufern gebildeten Räume 16 und 17 stehen ständig in Verbindung miteinander. Zu diesem Zweck ist zwischen dem Innen umfang des Aussenläufers und dem Aussen umfang des Innenläufers ein nie ganz schlie ssender Spalt 18 belassen.
Gegenüber den Enden des Aussenläufers sind in dem Mantelgehäuse 3 die Ringspalte 19 vorgesehen. Diese Ringspalte stehen mit dem Ansaugestutzen in Verbindung.
Die Maschine wird von der Welle 40 über die Welle 7 des Innenläufers angetrie ben, welch letztere auch den Aussenläufer antreibt. Der Antrieb erfolgt über Kupplun gen, die als Scheiben-Bolzenkupplungen aus gebildet sind. Sie besitzen die mit ihrer Nabe 20 auf der Welle 7 aufgekeilte Seheibe 21 und die Kupplungsbolzen 22. Die Kupplungs bolzen sind in der auf der rechten Nabe 4 bezw. der Welle 40 befestigten Scheibe 23 so wie in der mit dieser verbundenen Topfscheibe 24 befestigt, welche die Scheibe 21 über greift. Infolge der Befestigung beider Bol zenenden besteht keine Gefahr des Lockerns und Herausreissens der Bolzen.
Auf den Bol zen sitzen nie Wälzringe oder -lager 25, an welchen die Scheibe 21 über den Umfang der Kreisöffnungen 26 angreift, deren Mittel punkte gegenüber den Bolzenmittelpunkten um die Aussermittigkeit der beiden Läufer versetzt ist. Die Ausnehmung 27 in der Topf scheibe 24 ist so gross, dass die Aussermittig- keit den Umlauf nicht stört.
In den Lagerteilen 8 und 31 sind zen trisch zur Achse des äussern Läufers drehbar die Lagerkörper 35 und 3,6 für die Welle 7 des innern Läufers gelagert. An den Lager-. körpern 35 und 36 sind die Zapfen 33 ange bracht, welche die Lagerteile 8 und 3,1 durch greifen und an denen über ein. Gelenk die Kolbenstange 32: angreift. Der mit der Kol benstange verbundene Kolben ist indem Zy linder 37 angeordnet, welcher über die Lei tung 38 mit der Druckseite der Maschine ver bunden ist, so dass der Kolben, unter dem Förderdruck steht.
Die andere Kolbenseite steht unter der Wirkung einer Feder 39, welche bei nachlassendem Druck die Regel einricUtung betätigt, während der Förder- druck den Kolben verschiebt, wenn der För- derdruck den Federdruck übersteigt. Eine verstellte Stellung des innern Läufers und der Kupplungsscheibe 21 ist in Fig. 2 und 3 gestrichelt .dargestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Drehkolbenmaschine mit zwei aussermit tig zueinander angeordneten ineinanderlau- fenden Läufern, von denen der eine von einem zum andern Läufer gehörigen Teil über eine den aussermittigen Lauf zueinander zulassende Kupplung mitgenommen wird, wobei zur Regelung der Maschinenleistung der Innen läufer mit seiner Achse um die Achse des Aussenläufers bei gleichbleibender Aussermit- ti gkeit der Läufer zueinander drehbar ist.dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung .des Innenläufers mittels einer ihn tragenden und durch ihn durchgehenden, durch die La- gerungdes Aussenläufers hindurchgeführten, dem Maschinenantrieb dienenden Welle be wirkt ist und die Lagerkörper für die Welle des Innenläufers um die Achse des Aussen läufers drehbar im Gehäuse gelagert sind, und dass die Antriebswelle achsgleich zum Aussenläufer angeordnet ist und die Welle des Innenläufers über eine den gleichen aussermittigen Lauf wie der des Innenläufer zum Aussenläufer zulassende Kupplung mit nimmt. UNTERANSPRÜCHE: 1.Drehkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit nehmende Verbindung zwischen der Antriebs welle und der Welle des Innenläufers über eine Scheiben-Bolzenkupplung bewirkt ist, bei welcher die eine Kupplungsscheibe an den in der andern Kupplungsscheibe gelagerten Bolzen über den Umfang von Kreisöffnungen angreift, deren Mittelpunkte zu den Bolzen mittelpunkten um die Aussermittigkeit der beiden Läufer zueinander versetzt sind. 2. Drehkolbenmaschine nach U nteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Angriff an den Bolzen über auf -den Bolzen sitzende Wälzorgane erfolgt. 3.Drehkolbenmaschine nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Kupplungsscheibe die andere Kupp lungsscheibe übergreift und die Bolzen mit ihren beiden Enden in der erstgenannten Kupplungsscheibe gelagert sind. 4. Drehkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit- nehmende Verbindung zwischen dem genann ten Teil des Innenläufers und dem Aussen läufer durch eine Kupplung gleicher Ausfüh rung wie jener der Kupplung zur Verbindung der Welle des Innenläufers mit der Antriebs welle bewirkt ist. 5.Drehlkolbenmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Lagerung der Lagerkörper der Welle (7) des Innenläufers dienenden Gehäuseteile (8, 31) von an diesen Lagerkörpern angebrachten Zapfen (33) durchgriffen ist und an diesen Zapfen die Betätigungsvorrichtung für die Regelung angreift. 6. Drehkolbenmaschine nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Zapfen (33) zur Verstellung des Innen läufers angreifende Kraft in Abhängigkeit von einem Druck des Arbeitsmittels zur 'Wirkung kommt.7. Drehkolbeninaschine nach Unteran- spruch 6, dadurch gekennzeichnet. dass die an den Zapfen (33) angreifende Betätigungsein- richtung durch einen Kolben gebildet ist, auf den einerseits ein Druck des Arbeitsmittels, t ander- seits eine Ge(,enkraft in wirkt.
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| US3847123A (en) * | 1968-01-22 | 1974-11-12 | R Vierling | Rotary fluid power devices |
| EP0894979A1 (de) * | 1997-07-31 | 1999-02-03 | Hitachi, Ltd. | Fluidverdrängungsmaschine |
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1942
- 1942-11-17 CH CH232199D patent/CH232199A/de unknown
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| CN1124415C (zh) * | 1997-07-31 | 2003-10-15 | 株式会社日立制作所 | 容积式流体机械 |
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