CH232711A - Geschmierte Zahnkupplung. - Google Patents
Geschmierte Zahnkupplung.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/16—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts
- F16D3/18—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts the coupling parts (1) having slidably-interengaging teeth
- F16D3/185—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts the coupling parts (1) having slidably-interengaging teeth radial teeth connecting concentric inner and outer coupling parts
Landscapes
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Description
Geschmierte Zahnkupplung. Zahnkupplungen mit zwei Kupplungs sternen und einer sie verbindenden Hülse sind bekannt. Bei einer dieser bekannten Ausfüh rungen (Fig. 4) tragen zum Beispiel die bei den Sterne je eine Aussenverzahnung, über die dann mit kleinem Spiel eine Hülse mit Innenverzahnung gestülpt ist. Das Spiel ge stattet eine gewisse Bewegung zwischen Hülse und Stern, so dass die Kupplung Ab-. weichungen in Höhenlage und Richtung der beiden gekuppelten Wellenenden bis zu einem gewissen Grad ausgleicht.
Dreht sich die Kupplung bei nicht völlig ausgerichteten Wellen, so gleiten die Zähne in Hülse und Stern aufeinander und führen dabei gegeneinander eine schwingende und gleitende Bewegung aus.
Die Fig. 1 der Zeichnung stellt die radiale Ansicht zweier Zähne für vier verschiedene Phasen<I>A,</I> B, <I>C, D</I> dieser Bewegung dar. 1 ist der treibende Zahn, 2 der getriebene. In Stellung A gleitet die tragende Fläche des getriebenen Zahnes 2 über die untere rechte Ecke des treibenden Zahnes 1. Dabei bildet sich zwischen den beiden tragenden Flächen in an sich bekannter Weise ein tragender Ölkeil. Durch die gleichzeitige Drehung der beiden Zähne wird dieser Vorgang noch unterstützt. In Stellung- B gleitet dagegen die tragende Fläche des treibenden Zahnes 1 über die obere linke Ecke des getriebenen Zahnes 2.
Die Figur zeigt sofort, dass in -die sem Falle kein tragender Ölkeil entstehen kann, denn die gante des getriebenen Zah nes 2 kratzt das Öl von der tragenden Fläche des treibenden Zahnes 1 ab. Die tragende Fläche des treibenden Zahnes 1 wird also durch die obere linke Ecke des getriebenen Zahnes zerstört. Bei C liegen die Verhält nisse ähnlich wie bei A, es bildet sich also, wieder ein Ölkeil, während in der Stellung D dieselben ungünstigen Verhältnisse vorliegen wie bei ss. Das Schlussresultat ist, dass die tragende Fläche des treibenden Zahnes 1 an beiden Enden zerstört wird; die tragende, Fläche des getriebenen Zahnes 2 bleibt un versehrt.
Ist der treibende Zahn 1 länger als der getriebene Zahn 2, so treten Verhältnisse ein, wie sie in Fig. 2 dargestellt sind. Wie ersichtlich, kann sich jetzt überhaupt kein, tragender Ölkeil mehr bilden, in allen vier Stellungen in, <I>F, G,</I> TI kratzt eine Kante des getriebenen Zahnes 2 das 01 von der tragen den Fläche des treibenden Zahnes 1.
Es ist natürlich möglich, die Verhältnisse dadurch etwas erträglicher zu gestalten, dass man die Kanten der getriebenen Zähne ab rundet. Das ist jedoch im besten Fall nur ein Notbehelf.
Dagegen können die Verhältnisse grund legend verbessert werden, wenn erfindungs gemäss die treibenden Zähne kürzer gemacht werden als die getriebenen. Fig. 3 zeigt die gegenseitige Lage nud Bewegung eines trei benden und eines getriebenen Zahnes, wenn der treibende Zahn der kürzere ist.
Die Fig. 3 zeigt deutlich, dass in allen vier Stel lungen .7, K, <I>L,</I> 111 die gegenseitige Lage und Bewegung der Zähne so ist, dass sich stets ein einwandfreier Ölkeil zwischen den tragenden Flächen bilden kann, wodurch ohne jeden Zweifel die Schmierung wesentlich ver bessert, die Abnützung vermindert und die Lebensdauer der Kupplung bedeutend erhöht wird.
Es sind nun wohl Zahnkupplungen mit zwei Paar Zahnkränzen bekannt, bei denen zum Beispiel die Zähne der Sterne kürzer sind als die Zähne der Hülse, oder auch um gekehrt. In einer solchen Kupplung wird dann das eine Paar gut. geschmiert sein, dafiir jedoch das andere um so schlechter, und da die Lebensdauer der ganzen Kupplung durch die Abnützung der schlecht geschmierten Seite bestimmt wird, ist nur diese massgebend. Fig. 4 zeigt beispielsweise eine Zahnkupp lung, bei der die Zähne 3, 5 der Sterne kürzer seien als diejenigen 4, 6 der Hülse.
Falls 7 die treibende Kupplungshälfte ist, werden die Sternzähne 3 und die Hülsenzähne 4 gut geschmiert sein - entsprechend Fig. 3 - während dagegen die Sternzähne 5 der ge triebenen Kupplungshälfte 9 sowie die Zähne 6 der Hülse 8 schlecht geschmiert sein wer den - entsprechend Fig. 2.
Erfindungsgemäss wird nun eine Zahn kupplung so ausgeführt, dass die treibenden Zähne kürzer sind als die getriebenen. Fig. 5 zeigt beispielsweise eine Ausführung. 10 ist der treibende Kupplungsstern, 11 die Hülse, 12 der getriebene Kupplungsstern. Der trei bende Stern 10 hat kurze Zähne 13, welche in die längeren Zähne 14 des linken Endes der Hülse 11 eingreifen. Am rechten Ende der Hülse 11 sind kurze Zähne 15. welche in die langen Zähne 16 des getriebenen Sternes 1.2 eingreifen.
Die Zähne einer solchen Kupplung sind gut geschmiert, solange 10 der treibende Teil und 12 der getriebene ist, und zwar unabhän gig vom Drehsinn, so dass solche Kupplungen ohne weiteres für umkehrbare Antriebe, zum Beispiel für Schiffsantriebe verwendet wer den können. Nur beim Bremsen werden die Verhältnisse ungünstiger; aber jedenfalls nicht schlimmer als bei der schlecht ge schmierten Verzahnung 5, 6 der Ausführung nach Fig. 4, im normalen Betrieb.
Da. das Bremsen meistens nur einen kleinen Bruch teil des gesamten Betriebes betrifft, wird eine Kupplung nach der vorliegenden Erfindung auch bei. zeitweisem Bremsbetrieb im Vorteil Sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Geschmierte Zahnkupplung, dadurch ge kennzeichnet, dass die treibenden Zähne kür zer sind als die getriebenen Zähne. UNTERANSPRUCH: Geselunierte Zahnkupplung nach Patent anspruch, bei der zwei mit Zähnen versehene Sterne durch eine Hülse mit entsprechender Gegenverzahnung verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH232711T | 1943-01-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH232711A true CH232711A (de) | 1944-06-15 |
Family
ID=4457727
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH232711D CH232711A (de) | 1943-01-08 | 1943-01-08 | Geschmierte Zahnkupplung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH232711A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE924179C (de) * | 1952-06-24 | 1955-02-28 | Licentia Gmbh | Zahnkupplung fuer hohe Umfangsgeschwindigkeiten |
| DE1296894B (de) * | 1966-03-04 | 1969-06-04 | Drafto Corp | Flexible Zahnkupplung |
-
1943
- 1943-01-08 CH CH232711D patent/CH232711A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE924179C (de) * | 1952-06-24 | 1955-02-28 | Licentia Gmbh | Zahnkupplung fuer hohe Umfangsgeschwindigkeiten |
| DE1296894B (de) * | 1966-03-04 | 1969-06-04 | Drafto Corp | Flexible Zahnkupplung |
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