Uinlaufküliluug an Transformatoren, deren mehrlagige Wicklung unter Belassung von Kühlmitteldurchtrittsspalten mit Isolation verschalt ist. Die Erfindung bezieht sich auf eine Kühl einrichtung an Transformatoren; deren mehr- lagigeWicklung unter Belassung von Kühl mitteldurchtrittsspalten mit Isolation ver schalt ist. Die Erfindung hat die Aufgabe, trotz dieser Verschalung eine ausreichende Kühlung zu erreichen.
Erfindungsgemäss sind a n mindestens zwei Stellen :des Wicklungs umfanges Kühlmitteleintrittsöffnungen ange ordnet, zwischen denen ,sich Kühlmittelaus- trittsöffnungen befinden, das Ganze .derart, cllass das.
Kühlmittel an den Eintrittsstellen sich in eine der Logenzahl entsprechende An zahl von parallelen,Strömungszweigen gabelt, die an den Austrittsöffnungen wieder zusam- menmünden. Die Kühlmitteleintrittsöffnun- gen können auch an mehr als zwei, über den Umfang der Lagen verteilten Stellen ange ordnet sein.
Die Erfindung soll an Hand der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbei spiele näher erläutert werden. Fig. 1 zeigt einen Teil eines Einphasen transformators mit. mehreren bewickelten Schenkeln im Schnitt nach der Ebene AB der Fig. 2. In r'ig. 2 ist ein .Schnitt nach der Ebene<I>CD</I> der Fig. 1 dargestellt; die Fig. 3 zeigt die Wicklungsanordnung von aussen.
Der Eisenkern, die andern Arbeitswicklun gen, der Behälter usw. sind der Einfachheit halber weggelassen. F'ig. 4 zeigt eine mehr konstruktive Durchbildung .der Wicklung; in Fig. 3 ist eine der Fig. 1 ähnliche Ausfüh rungsform dargestellt.
Der Wicklungsschenkel 1 der Ausfüh rungsform nach Fig. 1 bis 4 hat mehrere Wicklungslagen 11 bis 13, die durch eine innere Isolation 2 verschalt sind. Die gesamte Wicklung des Transformators ist ausserdem noch von einem geschichteten Isoliermantel 3 umgeben, der in der Zeichnung der Einfach heit halber als zusammenhängender Isolier- körper dargestellt ist.
Die Wicklung und die Isolation werden durch einen Druckring 4
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zusammenbehalten, <SEP> der <SEP> mit <SEP> Höhlungen <SEP> 5 <SEP> ver sehen <SEP> ist. <SEP> Die <SEP> Höhlungen <SEP> sind <SEP> an <SEP> Ülzufiih rungsleitungen <SEP> 6 <SEP> angeschlossen. <SEP> Aus <SEP> Schlit zen <SEP> 7 <SEP> der <SEP> Höhlungen <SEP> tritt <SEP> das <SEP> <B>01</B> <SEP> durch <SEP> Laby rinthe <SEP> 8 <SEP> der <SEP> äussern <SEP> Verschalung <SEP> 3 <SEP> zu <SEP> der
<tb> innersten <SEP> Wicklungslage <SEP> 11.
<SEP> Die <SEP> Wielltings lagen <SEP> 11 <SEP> bis <SEP> 13 <SEP> sind <SEP> an <SEP> gegeiiüb?i-liegeiideii
<tb> Stellen <SEP> mit <SEP> Kühlmitteleintrittsöffnungen <SEP> 110,
<tb> 120, <SEP> <B>130</B> <SEP> versehen <SEP> und <SEP> haben <SEP> da7wischenl.ie gende, <SEP> um <SEP> 90 <SEP> dagegen <SEP> versetzte <SEP> Austritts öffnungen <SEP> 111, <SEP> 121, <SEP> 131. <SEP> Die <SEP> äusserste <SEP> Lage
<tb> ist <SEP> noch <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Isolierzylinder <SEP> 1.1 <SEP> mit
<tb> den <SEP> Austrittsöffnungen <SEP> 141 <SEP> eingehüllt.
<SEP> Das
<tb> 0l <SEP> tritt <SEP> aus <SEP> dein <SEP> von <SEP> der <SEP> innersten <SEP> Lage <SEP> 1.1
<tb> umschlossenen <SEP> Zylinderraum <SEP> durch <SEP> die <SEP> Üff r._ungen <SEP> <B>11.0</B> <SEP> in <SEP> den <SEP> zylindrischen <SEP> Spalt <SEP> zwi schen <SEP> den <SEP> Lagen <SEP> 11, <SEP> 12, <SEP> durch <SEP> die <SEP> Öffnungen
<tb> 120 <SEP> in <SEP> den <SEP> zylindrischen <SEP> Spalt <SEP> zwischen <SEP> den
<tb> Lagen <SEP> 12, <SEP> 13 <SEP> und <SEP> durch <SEP> die <SEP> Öffnungen <SEP> 130
<tb> in <SEP> den <SEP> Spalt <SEP> zwischen <SEP> der <SEP> Lage <SEP> 13 <SEP> und <SEP> dem
<tb> Zylinder <SEP> 14.
<SEP> Es <SEP> gabelt <SEP> sich <SEP> in <SEP> parallele <SEP> StrZi mungspfade <SEP> 15 <SEP> bis <SEP> 18, <SEP> die <SEP> an <SEP> den <SEP> Austritts öffnungen <SEP> 111, <SEP> 121, <SEP> 131, <SEP> 141 <SEP> wieder <SEP> zusain menmünden. <SEP> Von <SEP> dort <SEP> strömt <SEP> das <SEP> <B>01</B> <SEP> in <SEP> die
<tb> Zwickelräume <SEP> 9 <SEP> zwischen <SEP> beriachliai-teri <SEP> 9'iclz lungssehenkeln <SEP> und <SEP> tritt <SEP> durch <SEP> aus <SEP> der <SEP> Ver schalung <SEP> 3 <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Innern <SEP> dieser <SEP> Räume
<tb> vorspringende <SEP> Rohrstutzen <SEP> 10 <SEP> und <SEP> die <SEP> Laby rinthe <SEP> 19 <SEP> in <SEP> der <SEP> Aussenverschalung <SEP> 3 <SEP> aits.
<tb> Von <SEP> dort <SEP> wird <SEP> es <SEP> durch <SEP> Pumpen <SEP> über <SEP> die
<tb> Rückkühler <SEP> wieder <SEP> den <SEP> Leitungen <SEP> )
1 <SEP> zu--e führt.
<tb>
Bei <SEP> der <SEP> praktischen <SEP> Durclifiilirting <SEP> der
<tb> ZViclzlungsisolation <SEP> werden <SEP> in <SEP> bel@;initter
<tb> Weise <SEP> die <SEP> einzelnen <SEP> <B>VV <SEP> ieklungj-</B> <SEP> und <SEP> Isolier teile <SEP> durch <SEP> Abstandshalter, <SEP> Leisten, <SEP> Keile
<tb> oder <SEP> dergleichen <SEP> in <SEP> Abstand <SEP> behalten. <SEP> In <SEP> den
<tb> Zylinderspalten <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> einzelnen <SEP> La gen <SEP> 11 <SEP> bis <SEP> 13 <SEP> können <SEP> dabei <SEP> die <SEP> Leisten <SEP> oder
<tb> dergleichen <SEP> so <SEP> angeordnet <SEP> sein, <SEP> dass <SEP> das <SEP> Öl <SEP> in
<tb> Zick-Zach <SEP> oder <SEP> in <SEP> Schlangenlinien <SEP> diese
<tb> Spalte <SEP> .durehfl.iesst. <SEP> U <SEP> m <SEP> schwache <SEP> Stellen <SEP> in
<tb> der <SEP> Lagenisolation <SEP> 20, <SEP> Fig.
<SEP> 4, <SEP> an <SEP> den <SEP> (11 durchtrittsöffnunben <SEP> 11.0, <SEP> 120, <SEP> 130 <SEP> zu <SEP> ver meiden, <SEP> werden <SEP> diese <SEP> Durchtrittsöffnungen
<tb> unter <SEP> Belassung <SEP> von <SEP> Ölkanälen <SEP> 21, <SEP> 22 <SEP> durch
<tb> holierzwisehenstücke <SEP> 23 <SEP> abgedeckt. <SEP> Zwecks
<tb> Erzielung <SEP> langer <SEP> Kriechstrompfade <SEP> -erden
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die <SEP> Lagenisolation <SEP> 20 <SEP> hohlkegelförmig, <SEP> die
<tb> Zwischenstücke <SEP> 21 <SEP> kegelförmig <SEP> abgeschrägt.
<tb> Das <SEP> öl <SEP> windet <SEP> aicli <SEP> dann <SEP> in <SEP> Schlangenlinien
<tb> von <SEP> der <SEP> einen <SEP> Lagenöffnung <SEP> zur <SEP> andern.
<tb>
Unter <SEP> Uniständen <SEP> kann <SEP> man, <SEP> wie <SEP> die
<tb> Fig. <SEP> 5 <SEP> <B>@el@t,</B> <SEP> auch <SEP> inelir <SEP> als <SEP> zwei <SEP> Ü <SEP> leintritts üffnungsgrttppen <SEP> 25, <SEP> 26, <SEP> ?7 <SEP> über <SEP> den <SEP> Umfang
<tb> der <SEP> Wicklungen <SEP> verteilen <SEP> und <SEP> dazwischen
<tb> entspreeliende <SEP> @-)laustrittsöffnungen <SEP> 28 <SEP> bis <SEP> 30
<tb> anordnen. <SEP> Die <SEP> ( <SEP> )lströmung <SEP> wird <SEP> dann <SEP> in <SEP> eine
<tb> entsprechend <SEP> grössere <SEP> Anzahl <SEP> von <SEP> parallelen
<tb> St.rötiiungspfadeit <SEP> unterteilt <SEP> und <SEP> die <SEP> von <SEP> dem
<tb> einzelnen <SEP> S'tröniungszweig <SEP> zu <SEP> kühlendeWiek langsoberflä.clie <SEP> wird <SEP> dabei <SEP> entsprechend <SEP> ver klein <SEP> ert.
<SEP> Dadurch <SEP> ergibt <SEP> sich <SEP> eine <SEP> stärkere
<tb> Kühlung.
<tb>
Die <SEP> beschriebenen <SEP> Beispiele <SEP> bieten <SEP> den
<tb> Vorteil, <SEP> dass <SEP> trotz <SEP> der <SEP> Verschalung <SEP> alle <SEP> Teile
<tb> der <SEP> Wicklung <SEP> ausgiebig <SEP> gekühlt <SEP> werden.
<tb> Auch <SEP> wird <SEP> vermieden, <SEP> dass <SEP> durch <SEP> andere
<tb> Wicklungsteile <SEP> nennenswert <SEP> vorgewärmtes
<tb> (il <SEP> noch <SEP> mit <SEP> weiteren <SEP> Wicklungsteilen <SEP> in <SEP> Be rührung <SEP> kommt, <SEP> so <SEP> dass <SEP> also <SEP> die <SEP> in <SEP> der <SEP> Nähe
<tb> der <SEP> Neintrittsstellen <SEP> liegenden <SEP> Wicklungs teite <SEP> fast <SEP> e@bensogui <SEP> gekühlt. <SEP> werden. <SEP> wie <SEP> die
<tb> ii, <SEP> der <SEP> Niilie <SEP> der <SEP> Austrittsstellen <SEP> liegenden
<tb> Teile.
<SEP> Eine <SEP> Schwächung <SEP> der <SEP> elektrisch <SEP> ain
<tb> stärksten <SEP> 1>eans1irucliten <SEP> Stirnisolation <SEP> der
<tb> Wicklung <SEP> durch <SEP> Ölkanäle <SEP> wird <SEP> verhütet. <SEP> Die
<tb> Zuleitung <SEP> des <SEP> <B>)</B>l; <SEP> an <SEP> der <SEP> innersten <SEP> Wick l@tngslage, <SEP> die <SEP> das <SEP> kleinste <SEP> Potential <SEP> hat., <SEP> und
<tb> diL <SEP> Ableitung <SEP> aua <SEP> dein <SEP> von <SEP> Wicklungsteilen
<tb> freien <SEP> Zwiekelra <SEP> uni <SEP> verhütet <SEP> ebenfalls <SEP> Schwä chungen <SEP> der <SEP> Isolation <SEP> an <SEP> stärker <SEP> bean..,pruch ten <SEP> Stellen <SEP> durch <SEP> lllkanäle.
<SEP> Das <SEP> <B>01</B> <SEP> verteilt
<tb> sich <SEP> gleichmässig <SEP> über <SEP> die <SEP> einzelnen <SEP> Kanäle,
<tb> da <SEP> die@,e <SEP> sämtlich <SEP> gleichen <SEP> Sti-öniungswider stand <SEP> haben.