CH233952A - Wicklungskühlvorrichtung an Transformatoren. - Google Patents
Wicklungskühlvorrichtung an Transformatoren.Info
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Description
Wicklungskühlvorrichtung an Transformatoren. Die Erfindung betrifft eine Wicklungs- kühleinrichtung an Transformatoren, ins besondere Höchstspannungs- und Höchst leistungstransformatoren, mit unter Belas- sung von Kühlmitteldurchtrittsspalten mit Isoliermaterial verschalter, mehrlagigerWick- lung, und hat die Aufgabe, trotz .gedrängter Wicklungs- und Isolationsanordnung eine ausreichende Kühlung zu erzielen.
Erfindungsgemäss sind die in radialer Richtung aufeinanderfolgenden, die Kühl mitteldurchtrittsspalten verbindenden Durch trittsöffnungen in tangentialer Richtung ,derart gegeneinander versetzt, dass das Kühl mittel der Reihe nach in Kreisbogenbahnen die zylindrischen Spalten zwischen den ein zelnen Lagen durchströmt.
Die Erfindung soll an Hand der in .den Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbei spiele näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform im Schnitt nach der Ebene C-D der Fig. 2, bei der das Kühlmittel zusammenhängend die ganzen zylindrischen Spalte zwischen benach barten Lagen .durchströmt.
Fig. 2 zeigt einen Agialschnitt nach der Ebene A-B der Fig. 1. - Fig. 3 zeigt eine Variante zur Vorrich tung nach Fig. 1 und 2.
Der Wicklungsschenkel 1 hat vier Lagen 11 bis 14 und einen Isolierzylinder 15. Die einzelnen Lagen sitzen auf Isolierzylindern 2. Diese Zylinder sind durch eine innere, aus Kappenringen, Winkelringen oder derglei chen bestehende Isolation 3 unter Belassung von Öldurchtrittsspalten verschalt. Die ganze Wicklung ist ausserdem noch in einen ge schichteten, isolierenden Hantel 4 eingehüllt, der in der Zeichnung der Einfachheit halber als zusammenhängender Isolierkörper darge stellt ist.
Wicklung und Isolation werden durch Druckringe 5 zusammengehalten, die eine an eine Ölzufuhrleitung 6 angeschlossene Höhlung 7 haben. Aus den Schlitzen 8 der Höhlung gelangt das ü1 durch Labyrinthe 9 zu der innersten Wicklungslage 11. Die Wicklungslagen und der Isolierzylin der 15 sind mit Durchtrittsöffnungen 110. 120, 130, 140, 150 versehen. Die Durchtritts- öffnunb n, z. B. 130, 140, benachbarter La gen 13, 14 sind in Umfangsrichtung gegen einander versetzt.
Der unmittelbare Übergang von der Durchtrittsöffnung 1.30 nach der Öff nung 140 ist durch eine Leiste 10 gesperrt, so dass .das 01 einen Umweg durch den zvlindri- sehen Spalt zwischen den Lagen 13, 14 machen muss. Entsprechendes gilt für die andern Lagen. Die einzelnen Wicklungs- und Isolierteile sind in bekannter Weise durch Abstandshalter, Leisten, Stege, Keile oder dergleichen in Abstand gehalten.
Das 01 tritt durch die Öffnungen 110 der innersten Lage, die das kleinste Potential hat, ein, durchfliesst den Spalt zwischen den Lagen 11 und 12, strömt durch -die Öffnungen 120, dann durch den Spalt zwischen den Lagen 12 und 13, hierauf durch dieOffnungen 130 und den Spalt zwischen den Lagen 13 und 14 und tritt nach Durchgang durch den Spalt zwi schen der Lage 14 und dem Isolierzylinder 15 bei 150 aus. Von dort strömt es in den Zwickelra.um 16, der zwischen benachbarten Wicklungsschenkeln lieg-.
In der Zeichnung ist der Einfachheit halber nur ein Wicklungs- schenkeldargestellt. Aus dem Zwickelraum gelangt es durch in diesen Raum aus der Isolation 3 einspringende Rohrstutzen 1"7 und durch ein Labyrinth 18 in der äussern Ver schalung 4 in den Behälter, der in .der Mch- nung ebenso wie der Eisenkern und die andern WicklungsteiIe der Einfachheit hal ber weggelassen ist. Aus dem Behälter wird sie mittels einer Pumpe durch einen Rück kühler wieder der Leitumg 6 zugeführt.
Selbstverständlich kann das Kühlmittel auch in umgekehrter Richtung die -V4Ticklung durchlaufen, also die Kühlmittelableitung mit der innersten Lage bezw. mit der Lage niedrigsten Potentials verbunden sein. Bei Transformatoren mit mindestens zwei be wickelten Schenkeln kann dann die Kühl mittelzuleitung an .den Zwischenraum zwi schen benachbarte Wicklungsschenkel ange- schlossen werden.
Durch die zur Al,standshaltung der ein zelnen Lagen dienenden, in der Zeichnung nichtdargestellten Leisten, Keile oder der gleichen kann unter Umständen das 01 zu Uniwegen in dem zylindrischen Spalt zwi schen benachbarten Lagen veranlasst werden, so dass es diese Spalte in Zickzack- oder Schlanäenlinienforni durchfliesst.
Die Durchtrittsöffnungen, beispielsweise 140, 1.=0 umv., der Lagen 12 und 14 können, wie die Fig. 3 zeigt, durch Isolierzwischen- stiicke 19 unter Belassung von Oldurchtritts- spalten 20, 21 abgedeckt werden. Um lange Kriechwege zu schaffen, werden die Lagen isolationen _ hohlkegelförmig, die Isolier- zwischenstücke 19 kegelförmig abgeschrägt.
Entspreebendes gilt fair die Durchtrittsöff- nungen der andern Lagen.
Während in Fig. 1 bis 3 das 01 jeweils die ganze Länge des zylindrischen Spaltes zwischen benachbarten Lagen durchfliesst, zeigt Fig. 4 schematisch eine Anordnunb. bei der jeweils nur halbkreisförmige Sektoren der Lagenspalte durchflossen werden.
In Fig. 5 -erden Viertelkreissektoren durchflossen. Statt in zwei oder vier Sekto ren können die Strömungspfade auch auf drei, fünf usw. Sektoren aufgeteilt werden.
Befinden sich zwischen den einzelnen La gen, z. B. 11, 1?. wie Fig. 6 zeigt, Zwischen zylinder 2?, dann können die Durchtritts- öffnungen 111, 121 der einzelnen Lagen auch in einer radialen Flucht liegen, wenn die Durchtrittsöffnuiigen 220 der Zwischenzylin der 22 entsprechend in Umfangsrichtung versetzt: sind.
Das 0'1 fliesst dann beispiels weise von den ssffnunben 1_10 im Halbkreis durch den zylindrischen Spalt. zwischen der Lage 11 und den Zwischenzylindern 22 durch die (lffnung ??(), dann im Halbkreis zwischen der Lage 1? und dem Zwischenzylinder 22 zu den Öffnungen I20.
Die vorbesebriebenen Beispiele bieten den Vorteil. dass trotz allseitiger Verschalung der 'N#@'icklung sämtliche Wicklungsteile ausrei chend gekühlt werden. Die elektrisch am stärksten beanspruchte Isolation an den Wicklungsstirnen ist frei von ssldurchtritts- spalten. Durch Zuleitung des Öls an der innersten Lage kleinsten Potentials und durch Ableitung aus dem Raumzwickel zwischen benachbarten Wieklungsselhenkeln, vermeidet man eine Schwächung der Isolation an hoch beanspruchten Stellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wicklungskühlvorrichtung an Transfor matoren mit unter Belassung von Kühlmittel durchtrittsspalten mit Isoliermaterial ver schalter mehrlagiger Wicklung, dadurch ge kennzeichnet, dass die in radialer Richtung aufeinanderfolgenden, die Kühlmitteldurch- trittsspalten verbindenden Durchtrittsöffnun- gen in tangentialer Richtung derart gegen- eina.uder versetzt sind,dass das Kühlmittel der Reihe nach in Kreisbogenbahnen die zylindrischen Spalte zwischen den einzelnen Lagen durchströmt. UNTERANSPRÜCHE: l.. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Kühlmittel Sektoren der Spalte zwischen den einzelnen Lagen durchströmt.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kühlmittel- durchtrittsöffnungen in Lagen und Isolier- zylindern in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet sind und dass das Kühl D mittel der Reihe nach in Kreisbogenbahneu die zylindrischen Spalte zwischen den einzel. nen Lagen und Isolierzylindern durchströmt. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass die Kühlmittel- zuleitung mit dem Zylinderspalt der Lage niedrigsten Potentials verbunden ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kühlmittel- abl.eitung mit. .dem Zylinderspalt der Lage niedrigsten Potentials verbunden ist. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kühlmittelzu- leitung mit dem Zylinderspalt der innersten Lage verbunden ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kühlmittel- ableitung mit dem Zylinderspalt der innersten Lage verbunden ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, an Transformatoren mit mindestens zwei be- wickelten Schenkeln, dadurch gekennzeich net, .dass die Kühlmittelableitung an den Zwischenraum zwischen benachbarten Wick lungsschenkeln angeschlossen ist. B.Vorrichtung nach Patentanspruch, an Transformatoren mit mindestens zwei be wickelten Schenkeln, dadurch gekennzeich net, da.ss die Kühlmittelzuleitun.g an den Zwi schenraum zwischen benachbarten Wicklungs- schenkeln angeschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH233952T | 1942-10-27 |
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| CH233952A true CH233952A (de) | 1944-08-31 |
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|---|---|---|---|
| CH233952D CH233952A (de) | 1942-10-27 | 1942-10-27 | Wicklungskühlvorrichtung an Transformatoren. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH233952A (de) |
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1942
- 1942-10-27 CH CH233952D patent/CH233952A/de unknown
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