CH232814A - Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge. - Google Patents

Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge.

Info

Publication number
CH232814A
CH232814A CH232814DA CH232814A CH 232814 A CH232814 A CH 232814A CH 232814D A CH232814D A CH 232814DA CH 232814 A CH232814 A CH 232814A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
coupling
pawl
locking lever
lever
shaft
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Der Fischer
Original Assignee
Fischer Ag Georg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fischer Ag Georg filed Critical Fischer Ag Georg
Publication of CH232814A publication Critical patent/CH232814A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/28Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with vertical bolt or pin
    • B61G1/283Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with vertical bolt or pin and coupling when the coupling halves are pushed together
    • B61G1/286Control devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description


      Selbsttätige    Kupplung für Fahrzeuge.    Vorliegende     Erfindung    hat zum Gegen  stand eine selbsttätige Kupplung für Fahr  zeuge, bei welcher in bekannter Weise ober  halb des Kupplungstrichters der .einen Kupp  lungshälfte eine den     vertikalen        Kuppelbolzen          mittels        Ausrückdaumen    steuernde     Ausrück-          welle    vorgesehen ist und am     Ausrückdaumen     eine nach abwärts hängende Klinke     ange-          lenkt    ist,

   deren bei     entkuppelter    Stellung in  den     Kuppeltricbter        hineinragende    Nase beim  Zusammentreffen zweier     Kuppelköpfe    von  der     Kuppelöse    der     Gegenkupplungshälfte     zwecks Auslösung der Klinke zurückgesto  ssen wird.  



  Gemäss dem Wesen vorliegender Erfin  dung ist unterhalb des genannten Kupplungs  trichters am     Kuppelkopf    ein federbelasteter,  auf     die    Klinke einwirkender Druckhebel an  gelenkt, der derart geformt ist, dass er das  Bestreben hat, die Klinke nach abwärts zu       ziehen    und derselben gleichzeitig eine gegen  die     Stossfläche    des     Kuppelkopfes    gerichtete  Schwingbewegung zu erteilen, ferner sind    auf einer dem Druckhebel als Gelenkzapfen  dienenden, drehbaren Welle ein durch eine:

    Kraftquelle, beispielsweise eine Feder oder  ein Gegengewicht, in seiner Normalstellung  gehaltener     Verriegelungshebel    und an den  Enden der Welle je ein     Handhebel        befestigt,     wobei der     Verriegelungshebel    in seiner Nor  malstellung und bei gesenktem     Kuppelbolzen          bezw.    Klinke     hinter    einer Rast der     Klinke     liegt, derart,

   dass ein Hochziehen des     Kup-          pelbolzens    und der     Klinke    bis in die     Ent-          kupplimgsstellung        verunmöglicht    ist.

   Das  Ganze ist so ausgebildet, dass durch Verdre  hung der genannten, den     Verriegelungshebel     tragenden Welle der letztere     aus    der Bahn  der Rast der     Klinke    gebracht werden kann,  so dass der Weg der letzteren freigegeben ist  und dadurch der     Kuppelbolzen    gemeinsam       mit    der     Klinke    durch Verdrehung der obern  Welle in die     Entkupplungsstellung    hochge  zogen werden kann.

   Durch diese Anordnung  ist die vollständige Verdrehung der obern  Welle, wenn entkuppelt werden soll, erst      möglich, nachdem zuvor die untere     IVello     verdreht     und    somit der     Verriegelungshebel,     aus der Bahn der Rast der     Klinke    gebracht  wird. Diese Anordnung dient dem Zweck, ein       Entkuppeln    durch unberufene Personen von  der Plattform der Fahrzeuge aus durch Ver  drehen der obern Welle mittelst der auf     der-;     selben vorgesehenen Handgriffe zu erschwe  ren, indem die Handgriffe an der untern  Welle von der Plattform der Fahrzeuge aus  schwerer zugänglich sind.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform einer Kupp  lungshälfte der den Gegenstand vorliegender  Erfindung bildenden selbsttätigen Kupplung  für Fährzeuge im Querschnitt dargestellt,  und es zeigt:       Fig.    1 die Kupplungshälfte im kupp  lungsbereiten     Zustand,          Fig.    2 die Kupplungshälfte während des  Kupplungsvorganges,       Fig.    3 die Kupplungshälfte im     gekuppel-          ten        Zustand,          Fig.    4 die Kupplungshälfte in derjenigen  Stellung, wo vergebens versucht wird,

   ohne       Ausklinkung    des     Verriegelungshebels    die  Kupplung zu lösen,       Fig.    5 die Kupplungshälfte in der Stel  lung mit     ausgeklinktem        Verriegelungshebel     zwecks Freigabe der Klinke, um das     Entkup,          peln    bewerkstelligen zu können,       Fig.    6 die Kupplungshälfte in     entkuppel-          ter        Stellung,    wobei die Nase der Klinke auf  der     Kuppelöse    der     Gegenkupplungshälfte     aufsitzt.  



  In der Zeichnung bezeichnet 1 den     Xupp-          lungstrichter    und 2 eine über dem letzteren  am     Kuppelkopf    drehbar gelagerte     Horizon-          talausrückwelle,    an deren Enden Handgriffe  3 befestigt sind. In einer Führung des     Kup-          pelkopfes    ist ein vertikaler     Kuppelbolzen    4  geführt, der     mittelst    eines auf der     Ausrück-          welle    2 befestigten, einen Schlitz des Kop  pelbolzens 4 durchdringenden Daumenhebels  5 hochgezogen werden kann.

   An dem aus  dem Koppelbolzen 4 hinausragenden freien  Ende des Daumenhebels 5 ist im Gelenk-  Punkt 6 die nach abwärts hängende Klinke 7         angelenht,    an welcher eine Nase 8 vorgesehen  ist, die im entkuppelten Zustand auf einer  Rast 9 des     Kupplungstrichters    1 aufsitzt       (I'ig.    1). Eine von der Nase 8 aus nach ab  wärts gerichtete Verlängerung der Klinke 7  trägt     eine    drehbare Rolle 10. Gegen die Rolle  10 legt sich der eine Hebelarm 11 eines als  Winkelhebel ausgebildeten Druckhebels, der  lose drehbar auf einer unter dem Kuppel  trichter 1 am     Kuppelkopf    drehbar gelager  ten Horizontalwelle 12 gelagert ist.

   Am an  dern Hebelarm 13 des Winkelhebels greift  eine Zugfeder 14 an, deren anderes Ende im  Punkt 15 am     Kuppelkopf    verankert ist. Der  Hebelarm 11 des Druckhebels ist derart ge  formt, dass er das Bestreben hat, unter dem  Einfluss der auf den Hebelarm 13 einwirken  den Zugfeder 14 die Klinke 7 in allen ihren  Stellungen nach abwärts zu ziehen und der  selben gleichzeitig eine gegen die Stossfläche  16 des     Kuppelkopfes    gerichtete Schwing  bewegung zu erteilen. Auf der Horizontal  welle 12 ist ein     Verriegelungshebel    17 be  festigt, an welchem ein Gegengewicht 18  vorgesehen ist.

   Das Gegengewicht 18 hat das  Bestreben, die Welle 12 derart zu drehen,  dass ein am     Verriegelungshebel    17 vorgese  hener Nocken 19 an einen Anschlag 20 des       Kuppelkopfes        anzuliegen    kommt. Diese Stel  lung des     Verriegelungshebels    17 entspricht  dessen Normalstellung     (Fig.    1, 2, 3, 4 und  6). An Stelle des Gegengewichtes 18 kann  beispielsweise auch eine auf die Welle 12  entsprechend einwirkende Feder Verwendung  finden. Auf der Welle 12 sind Handhebel 21  befestigt, um dieselbe entgegen der Wirkung  des Gegengewichtes 18 im Uhrzeigersinn ver  drehen zu können.

   An der Klinke 7 ist eine  Rast 22 vorgesehen, welche in der Kuppel  stellung     (Fig.    3) mit dem     Verriegelungshebel     17 im Eingriff steht.  



  Aus     Fig.    4 ist ersichtlich, dass der     Kup-          pelbolzen    4 mit der Klinke 7 durch Verdre  hen der Welle 2 nur so weit hochgezogen  werden kann, bis der     Verriegelungshebel    17  mit der Rast ?2 der Klinke 7 in Berührung  kommt. Um Entkuppeln zu können, muss da  her zuvor der     Verriegelungshebel    17     ausser         Eingriff mit der Rast 22 der     Klinke    7 ge  bracht werden,     und    zwar durch Verdrehen  der Welle 12 mittelst des Handgriffes 21 im  Uhrzeigersinn (siehe     eingezeichnete    Pfeil  richtung in     Fig.    3).

   Nach beendigter Dre  hung der Welle 12 im beschriebenen Sinne  legt sich die Nase 8 der Klinke 7 gegen den  Nocken 19 des     Verriegelungshebels    17 und  hält den letzteren entgegen der Wirkung des  Gegengewichtes 18 in ausgerückter Stellung,       (Fig.    5). Alsdann kann das Entkuppeln er  folgen, das heisst der     Kuppelbolzen    4     reit    der  Klinke 7 wird hochgezogen, bis die Nase 8  der Klinke sich über der     Kuppelöse    23 des       gegenüberstehenden        Kuppelkopfes    befindet  und sich auf dieser abstützt     (Fig.    6).

   Durch  das Hochziehen der     Klinke    7 wird der     Nok-          ken    19 des     Verriegelungshebels    17 freigege  ben, so dass dieser wieder in seine Normal  lage     zurückschwingen    kann.

   Werden die       Kuppelköpfe        auseinandergezogen,    so gleitet  die     Kuppelöse    23 des gegenüberstehenden       Kuppelkopfes    unter der Nase 8 der Klinke 7  hinweg, so dass die Klinke und der Kuppel  bolzen sich um ein gewisses Mass senken, bis  die Nase 8 auf der Rast 9 des     Kuppeltrich-          ters    1 aufzuliegen kommt     (Fig.    1).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge, wobei oberhalb des Kupplungstrichters der einen Kupplungshälfte eine den vertika len Kuppelbolzen mittels Ausrückdaumen steuernde Ausrückwelle vorgesehen und am Ausrückdaumen eine nach abwärts hängende Klinke aasgelenkt ist,
    deren bei entkuppelter Stellung in den Kuppeltrichter hineinragende Nase beim Zusammentreffen der Kuppel köpfe von der Kuppelöse der Gegenkupp- lungshälfte zwecks Auslösung der Klinke zu rückgestossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des genannten Kupplungs trichters am Kuppelkopf ein federbelasteter, auf die Klinke (7) einwirkender Druckhebel (11, 13) aasgelenkt ist, der derart geformt ist, dass er das Bestreben hat,
    die Klinke nach abwärts zu ziehen und derselben gleichzeitig eine gegen die Stossfläche des Kuppelkopfes gerichtete Schwingbewegung zu erteilen, fer ner dass auf einer dem Druckhebel als Ge lenkzapfen dienenden drehbaren Welle (12) ein durch eine.
    Kraftquelle in der Normal stellung gehaltener Verriegelungshebel (17) und an den Enden der Welle je ein Hand hebel (21) befestigt sind, und dass der Ver- riegelungshebel (17) in der Normalstellung und bei gesenktem Kuppelbolzen bezw. Klinke hinter einer Rast (22) der Klinke (7) liegt, wodurch ein Hochziehen des Kuppel bolzens und der Klinke bis in die Entkupp- lungsstellung verunmöglicht ist, das Ganze derart, dass durch Verdrehung der Welle (12)
    der Verriegelungshebel (17) aus der Bahn der Rast (22) der Klinke gebracht wer den kann, so dass der Weg der letzteren frei gegeben ist und dadurch der Kuppelbolzen gemeinsam mit der Klinke durch Verdrehung der obern Welle in die Entkupplungsstellung hochgezogen werden kann. UNTERANSPRtrGHE 1. Kupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der federbelastete Druckhebel (1.1, 13) gegen eine an der Klinke (7) drehbar gelagerte Rolle (10) anliegt, der art, dass sich die Rolle bei einer Schwing bewegung des Druckhebels auf diesem ab wälzen kann. 2.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungshebel (17) einen Nok- ken (19) aufweist, gegen den in der gekup- pelten Stellung der Kupplung und bei ausge drehtem Verriegelungshebel die Nase (8) der gesenkten Klinke anliegt, derart, dass der Verriegelungshebel (17) ausserhalb der Bahn der Rast (22) der Klinke gehalten wird.
CH232814D 1943-02-15 1943-02-15 Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge. CH232814A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH232814T 1943-02-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH232814A true CH232814A (de) 1944-06-15

Family

ID=4457771

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH232814D CH232814A (de) 1943-02-15 1943-02-15 Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH232814A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH232814A (de) Selbsttätige Kupplung für Fahrzeuge.
CH278893A (de) Vorrichtung zum Aufhängen einer Spule in Gattern von Textilmaschinen.
DE268962C (de)
DE376981C (de) Ausrueckvorrichtung fuer Zigarettenmaschinen
DE509786C (de) Geschicklichkeitsspiel
DE439101C (de) Selbsttaetig wirkende, unter Federdruck stehende Hebelschere zum OEffnen eines Oberlichtes
DE238310C (de)
DE320206C (de) Oberlichtverschluss
DE865999C (de) Tischfussballspiel mit von einem Muenzwerk gesteuerter Betaetigungsstange fuer die Ballfreigabe
DE711154C (de) Mit einem schwenkbaren Lasthaken versehenes Rahmenschloss fuer von Luftfahrzeugen abwerfbare Lasten
DE442578C (de) Sicherheitsverschluss fuer die Einlegeoeffnung von Dreschmaschinen
DE873054C (de) Rolladensicherung
DE522124C (de) Motorhaubenverschluss fuer Kraftfahrzeuge
DE523829C (de) Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung fuer Flecht- und Kloeppelmaschinen
DE157922C (de)
DE462024C (de) Oberlichtoeffner mit schwingbar gelagertem Lenkarm
DE73692C (de) Sicherheitsvorrichtung gegen Bruch des Schlagzeuges von Webstühlen
DE506743C (de) Mechanischer Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen
DE630301C (de) Schiebefenster mit an der Unterkante des verschiebbaren Fensterfluegels angreifenden Zugseilen
DE520936C (de) Schutzvorrichtung fuer Waeschekastenmangeln
DE1049749B (de)
DE855228C (de) Einrichtung an Webstuehlen mit selbsttaetiger Schuetzenauswechslung
DE249784C (de)
DE246448C (de)
CH162541A (de) Kupplungsvorrichtung für Ketten.