CH278893A - Vorrichtung zum Aufhängen einer Spule in Gattern von Textilmaschinen. - Google Patents
Vorrichtung zum Aufhängen einer Spule in Gattern von Textilmaschinen.Info
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Description
Vorrichtung zum Aufhängen einer Spule in Gattern von Textilmaschinen. Vorliegende Erfindung betrifft eine V or- richtung zum Auflhängen einer spule in Gattern voll Textilmasehinen. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art ist die Spule an der V orrichtung aufgehängt, die ihrerseits um ihre Axe drehbar und pendelnd am Spulen gatter aufgehängt ist. Durch eine relative Axialbewegung der Spule auf einem Sehenkel wird ein in letzterem eingebauter Sperrhaken oder Einfall mit einer Spulen-Innenschulter in oder ausser Eingriff gebracht. Die Spule wird über das freie untere Ende der bekann ten Vorrichtung bis zum automatischen Be tätigen des Sperrhakens oder Einfalls an ge hoben, wonach sie durch letzteren in aufge hängter Stellung arretiert wird.
Zwecks Aus- wechselns der Spule im Gatter wird die Spule über ihre Arretierstellung weiter angehoben, wodurch der Sperrbaken oder Einfall aus gerückt wird und die Spule dann abwärts aus der Vorrichtung ausgefahren werden kann.
Die Aufhängevorrichtung nach vorliegen- dler Erfindung ist gekennzeichnet durch einen Hebel, durch eine Bewegung dessen ein Ein fallorgan aus der Spulen- Arretierstellung in die Spulen-Freigabestellung verschwenkt werden kann und umgekehrt, und durch ein Halteorgan, das beim Anheben einer Spule von dieser um seine Schwenkaxe verschwenkt werden kann, wobei es infolge seines Schwung- momentes und Gewichtes in seine andere End- lage kommt und dabei über den Hebel das Einfallorgan in eine der beiden genannten Stellungen verschwenkt.
Das Halteorgan be steht vorteilhafterweise aus einer einseitig beschwerten, exzentrisch montierten Seheibe.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindurng ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung, wie sie in einem gewöhnlichen Spulengatter einer Spinnmaschine (nicht ge zeigt) hängt, wobei die angehängte Spule irr striclhpunktierten Linien gezeigt ist; Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch Fig. 1 mit arretierter Spule: Fig. 3 einen Schnitt ähnlich Fig. 2', wobei aber die Spule zwecks Ausweehselns über ihre Arretierstellung hinaus angehoben ist zwecks Betätigens des Mechanismus zum Lösen der Spule, und Fig. 4 einen Schnitt ähnlich Fig. 2 und 3. aber im Zustand der Einführung einer Spule von unten her und bevor sie an der Aufhänge vorrichtung angreift.
Die Spulen-Aufhängevorrichtung bestellt aus einem in der -Mitte reehtwirrkli-- unige bogenen Blechstreifen, der am einen Ende eine Gabel 10 bildet und ein Paar Schenkel 11, 1? besitzt, die zusammen einen Schaft darstellen, zwischen welchen Sehenkeln die verschiedenen Teile der Vorrichtung, wie sie nachfolgend beschrieben werden, montiert sind. In der -Mitte des Bügels<B>10</B> weist der Blechstreifen eine Öffnung 13 auf, die vom Drehring 14 einer Verbindung mit demn Spulengatter (nicht gezeigt) durchsetzt wird.
Der Drehring 14 weist vorzugsweise ein Wälzlager 15 auf, wobei die Aufhängevorrichtung sieh frei drehen oder seitlich von seinem Lager auf dem Gatter schwingen kann. Die Schenkel 11, 12 der Vorrichtung sind im Abstand starr mit einander verbunden, und zwar hauptsächlich mittels eines Niets 16 und eines Distanzhalters 17. Der auf diese Weise gebildete Schaft der Vorrichtung weist eine solche Dicke auf, dass er lose in das hohle Innere der Spule 18 ein gesetzt werden kann.
Im Fussteil des Schaftes ist auf einem zwischen den Schenkeln 11, 12 eingesetzten Bolzen 19 ein aus einer Platte von angenähert rautenförmiger Form bestehendes Einfall organ 20 schwenkbar befestigt. Dieses kann auf demn Bolzen 19 zwischen zwei Stellungen schwingen, wobei in der einen Stellung die Hauptaxe des Einfalls horizontal liegt, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, während in der andern Stellung die Spitzen 21, 22 der Platte an den Enden der Platte genügend zwischen die bei den Schaftschenkel 11, 12 zurückgezogen wor den sind, um letzteren das Eintreten in das hohle Innere der Spule 18 zu ermöglichen, wie in Fig. 3 dargestellt.
In der erstgenannten Stellung des Einfalls 20 (Fig. 1, 2) unter greifen die beiden Spitzen 21, 22 der Platte 20 die am obern Ende der Bohrung der Spule 18 gebildete Innenschulter 23, wodurch die Spule an der Vorrichtung arretiert und aufgehängt ist. Ein auf einem Drehbolzen 25 angenähert in der Mitte der Vorrichtung befestigter Hebel 24 ist an seinem Fussende mittels eines Bolzens 26 und eines Langlochs 30 gelenkig mnit der Einfallplatte 20 verbunden. An seinem Kopfende ist der Hebel 24 mit einem aus einer einseitig beschwerten, auf einem exzentri schen Bolzen 28 drehbar gelagerten Scheibe 3 7 bestehenden Halteorgan bzw. einer Zuhaltung verbunden.
Letztere kann sieh um die Achse des Bolzens 28 von einer Seite zur andern in zwei Endlagen verschwenken, wobei in der zweiten Hälfte einer solchen Verschwenkung die Scheibe 27 zufolge ihres Schwungmomen- tes und Eigengewichtes den Hebel 24 weiter verschwenkt, der seinerseits die Einfallplatte 20 verschwenkt, bis die Endlage erreicht ist.
Ein konischer, längs der Schaftschenkel 11, 12 gleitbarer Ring 29 ist so angeordnet, dass er beim Einführen der Spule 18 von unten über den Schaft der Vorrichtung vom obern Spulenrand angehoben und gegen die Un- wuehtscheibe 27 angeschlagen wird.
Es sei hier betont, dass die Seheibe 27 sieh immer auf der einen oder andern Seite des Drehbolzens 28 in einer Endstellung befindet, so dass beim Anschlag des Ringes 29 gegen die Scheibe diese um 180 um den Bolzen 28 herum geworfen wird, wodurch wiederum die Zu- balt.ungsplatte 20 versehwenkt wird, und zwar entweder in die Stellung nach Fig. 1 und 2. in der die Spule zurückgehalten wird, oder in die Stellung gemäss Fig. 3, in der sie von der Aufhängevorrieht.ung freigegeben wird.
In der ersten Stellung soll die Spule auf gehängt und in der zweiten zwecks Ersetzens durch eine volle Spule weggenommen werden. Der Ring 29 wird durch die vorstehenden Enden des Niets 16 am Abgleiten vom Fuss ende des Schaftes verhindert. Die Scheibe 27 weist. ein beträclitliehes Gewicht auf, so dass ihr zufolge der exzentrischen Lagerung ein Anstoss genügend Schwung verleiht, um den den Einfall betätigenden Mechanismus in Tätigkeit treten zu lassen. Bei einer Variante (nicht gezeigt.) ist die Scheibe 27 durch einen locken oder Hebel ersetzt, der die gleiche Funktion ausübt.
Der Hebel 24 weist am Fuss ein Langloch LÖ0 auf zur Aufnahme des Gelenkzapfens 26 der Einfallplatte 20 und am Kopf einen nach oben offenen Schlitz 31 zur Aufnahme des liurbelzapfens 32, durch den der Hebel 24 von der belasteten Seheibe 27 betätigt wird. Der Schlitz 31 ist dreieckförmig mit zwei Schrägkanten 33, 34 zwecks Zusammen arbeitens finit dem Kurbelzapfen 32, damit. dieser eine Hebelwirkung auf den Hebel 24 ausüben kann, um so letzteren zu betätigen, wenn die Scheibe '?7 von der einen Stellung in die andere herumgeworfen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Aufhängen einer Spule in Gattern von Textilmaschinen, gekenn zeichnet durch einen Hebel (24), dlunch eine Bewegung dessen ein Einfallorgan (20) aus der Spulen-Arretierstellung (Fig. 1, 2) in die Spulen-Freigabestellung (Fig. 3) verschwenkt werden kann und umgekehrt, und durch ein Halteorgan (27), Glas beim Anheben einer Spule (18) von dieser um seine Schwenkachse (28) verschwenkt werden kann, wobei es in folge seines Schwungmomentes und Gewichtes in seine andere Endlage kommt und dabei über den Hebel das Einfallorgan in eine der beiden genannten Stellungen versehwenkt. UNTERAN SPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Halteorgan eine einseitig beschwerte, exzentriseh gelagerte Scheibe ist. 2.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, ge- kennzeichnet durch eine Gabel (10) mnit zwei parallelen Schenkeln (11, 12), die einen Schaft bilden, um in einen Spulenhohlraum eingeführt zu werden, zwischen welchen Schenkeln das Einfallorgan, der Hebel und das Halteorgan je auf einem an den Schenkeln befestigten Drehzapfen montiert sind. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim V ersehwen- ken des Halteorgans ein an ihn i vorgesehener Kurbelzapfen (32) mit einem dreieckigen Schlitz (31) im Kopfende des Hebels zu sammenarbeitet, der mit dem Einfallorgan durch einen Stift (26) und Schlitz (30) ver bunden ist. 4.Vorrichtung nach Unteransprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan mittels eines auf dein Schaft frei gleitbaren Ringes (29) verschwenkbar ist, der durch Arretiermittel(16) auf dem Schaft zurück gehalten wird, wenn eine Spule, auf der er lag, vom Schaft abgezogen wird.
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