Verfahren zur Herstellung doppelt verglaster Fenster. Bisher gebräuchlicheBauarten doppeltver- glaster Fensterrahmen haben den Nachteil, dass infolge Temperaturabsenkung :der zwi schen den Glasscheiben eingeschlossenen Luft unter den Taupunkt die Scheiben anlaufen. Dadurch wird das Fenster nicht nur undurch sichtig, sondern ausserdem infolge des Ab setzens von Staubteilchen an den Innenflä chen verunreinigt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die Beseitigung dieser Nachteile doppelt ver glaster Fenster und beruht darin, dass der zwischen den Glasscheiben eingeschlossene Luftraum vor dem endgültigen Abschliessen gegen die Aussenluft mit einem Strom trocke ner Luft durchgeblasen wird, worauf die Einblasöffnung hermetisch abgeschlossen und an die Austrittsöffnung eine Sicherung gegen das Eindringen von Feuchtigkeit angeschlos sen wird, welche den infolge Temperatur schwankungen notwendigen Druckausgleich zwischen der eingeschlossenen Luft und der Atmosphäre nicht behindert.
Das erfindungsgemässe Verfahren kann sowohl bei einfeldrigen Fenstern mit Rah men aus Eisen oder Holz und mit doppelter Verglasung als auch bei mehrfeldrigen Fen stern zur Anwendung gelangen. Bei mehr- fel:drigen Fenstern, :deren. Felder durch die Fenstersprossen voneinander getrennt sind, ist es zur Durehführung des erfindungs gemässen Verfahrens zweckmässig, die Räume zwischen den Fensterscheibenfeldern durch besondere 'Öffnungen miteinander zu ver binden.
In der beiliegenden Zeichnung ist zur Erläuterung des Verfahrens nach der Erfin dung ein Fenster mit eisernem Fensterrah men und mit mehreren doppelt verglasten Feldern dargestellt; und zwar zeigt: Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Sprosse des Rahmens mit zwei eingekitteten Glasscheiben und mit einer Verbindungs öffnung zwischen den eingeschlossenen Luft räumen.
Fig. 2 in kleinerem Massstab eine Ansicht des Fensterrahmens mit einem Einblasröhr- ehen a und einem an der Austrittsöffnung b angeschlossenen Gefäss mit einem Feuchtig keit absorbierenden Mittel.
Fig. 3 einen Querschnitt zu Fig. 2.
Die Einblasöffnung a ist normalerweise vollkommen abgeschlossen, wogegen bei b der zwischen den Glasscheiben eingeschlos sene Luftraum dauernd mit der Aussenluft über eine mit einem Wasserdampf absorbie renden Stoff, z. B. Kalziumchlorid, gefüllte Sicherung kommuniziert. Nach der Herstel lung des Fensters, d. h. nach dem Einsetzen aller Glasscheiben wird an das Einblasröhr- ehen a. ein Luftanwärmer angeschlossen und alle miteinander verbundenen Räume zwi schen den Glasscheiben mit warmer und trockener Luft durchgeblasen.
Nach ausrei chender Durchblasung wird die Öffnung c, hermetisch abgeschlossen und an b .die er wähnte Sicherung angeschlossen.
Bei Erwärmung der zwischen den Glas scheiben eingeschlossenen Luft hat diese die Möglichkeit, über die Feuchtigkeitssicherung zu entweichen. so dass dauernd ein Druckaus gleich mit der Aussenluft erfolgen kann. Bei Abkühlung der Luft zwischen den Glasschei ben strömt Aussenluft über die Feuchtig keitssicherung in den eingeschlossenen Luft raum nach, wird jedoch vorher infolge Be- r u *'hrun" n mit dem Absorbtionsmittel vollkom- men getrocknet,
so dass kein Anlaufen der Glasscheiben an den Innenwänden entstehen kann. Die Verkittung der Glasscheiben wird infolgedessen geschont und längere Lebens dauer erhalten.
Process for making double-glazed windows. Types of double-glazed window frames that have been used up to now have the disadvantage that as a result of a drop in temperature: the air trapped between the glass panes below the dew point will tarnish the panes. As a result, the window is not only opaque, but also contaminated as a result of the deposition of dust particles on the inner surfaces.
The present invention aims to eliminate these disadvantages of double-glazed windows and is based on the fact that the air space enclosed between the glass panes is blown through with a stream of dry air before it is finally closed off from the outside air, whereupon the blow-in opening is hermetically sealed and connected to the outlet opening Protection against the ingress of moisture is ruled out, which does not hinder the pressure equalization between the trapped air and the atmosphere, which is necessary due to temperature fluctuations.
The inventive method can be used both for single-panel windows with frames made of iron or wood and with double glazing and for multi-panel windows. With multiple windows,: their. Fields are separated from each other by the window bars, it is useful to carry out the fiction, according to the method to connect the spaces between the window panes by special 'openings to each other.
In the accompanying drawing, a window with an iron window frame and with several double-glazed fields is shown to explain the method according to the inven tion; 1 shows a cross section through a rung of the frame with two cemented glass panes and with a connecting opening between the enclosed air.
2 shows, on a smaller scale, a view of the window frame with a blow-in tube a and a vessel connected to the outlet opening b with a moisture-absorbing agent.
FIG. 3 shows a cross section to FIG. 2.
The injection opening a is normally completely closed, whereas at b the air space enclosed between the panes of glass is constantly exposed to the outside air via a substance absorbing water vapor, e.g. B. calcium chloride, filled fuse communicates. After the manufacture of the window, d. H. After all the glass panes have been inserted, the blow-in tube a. an air heater is connected and all interconnected spaces between the panes of glass are blown through with warm and dry air.
After a sufficient amount of air has been blown through, opening c is hermetically sealed and connected to the fuse mentioned above.
When the air trapped between the glass panes is heated, it has the opportunity to escape via the moisture protection. so that pressure can be continuously equalized with the outside air. When the air between the glass panes cools down, outside air flows into the enclosed air space via the moisture protection, but is completely dried beforehand as a result of exposure to the absorbent.
so that the panes of glass cannot tarnish on the inner walls. As a result, the cementing of the glass panes is protected and a longer service life is obtained.