CH233123A - Verfahren zur Regelung der Belüftung von Räumen. - Google Patents

Verfahren zur Regelung der Belüftung von Räumen.

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CH233123A
CH233123A CH233123DA CH233123A CH 233123 A CH233123 A CH 233123A CH 233123D A CH233123D A CH 233123DA CH 233123 A CH233123 A CH 233123A
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CH
Switzerland
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air
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rooms
fan
regulating
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Application number
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Inventor
Mbh Lufttechnisch Gesellschaft
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Lufttechnische Ges Mbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F11/00Control or safety arrangements
    • F24F11/70Control systems characterised by their outputs; Constructional details thereof
    • F24F11/72Control systems characterised by their outputs; Constructional details thereof for controlling the supply of treated air, e.g. its pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)

Description


      Yerfaliren    zur Regelung der Belüftung von     Räumen.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Regelung der Belüftung von Räumen, denen  von einer     Luftfördermaschine,    wie z. B.  einem Ventilator, durch eine Hauptleitung  und von dieser abzweigende Nebenleitungen  Luft zugeführt wird, wobei die Druckver  hältnisse in der Hauptleitung durch eine von  der in letzterer strömenden Luft beeinflusste       Regelungsvorrichtung    annähernd konstant       gehalten    werden.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die  Regelungsvorrichtung zur     selbsttätigen    Ver  änderung der Förderleistung der     Luftförder-          maschine    benutzt wird.  



  An Hand der Zeichnung werde ein Bei  spiel des Verfahrens gemäss der Erfindung  erläutert.  



  1 ist eine     Luftbehandlungsvorrichtung    mit  einer     Rückluftklappe    2, Aussenluftklappen 3,  einem Luftfilter 4, einem Kühlkörper 5,  einem Luftwäscher 6 und einem Heizkörper  7, wie sie in bekannter Weise für die Be  lüftung, Heizung, Kühlung     bezw.    Klimati  sierung von Innenräumen angewendet wer-    den kann. Die Einrichtungen 4 bis 7 können  auch einzeln je für sich oder zu mehreren     in     beliebiger     Kombination    verwendet werden.  Ein Ventilator 8 saugt die Luft durch die  Behandlungsvorrichtung 1 und fördert sie in  die zu belüftenden Räume.

   Der Antrieb des  Ventilators 8 erfolgt durch eine Kraft  maschine 9, für welche bei dem Ausfüh  rungsbeispiel ein Elektromotor mit vorge  schaltetem Regelanlasser 10     verwendet    wird.  Wird eine andere     Kraftmaschine    als An  triebsmaschine für den Ventilator 8     benutzt,     so tritt an die Stelle des Regelanlassers 10  ein     entsprechender    anderer Regler.     Zwischen          Antriebsmaschine    9 und Ventilator 8 kann  ein regelbares Getriebe     g',    z. B. ein stufen  los regelbares     Reibradgetriebe,    vorgesehen  werden.  



  Der     Druckstutzen    des Ventilators 8     mün-          .det    in die     Zuführungsluftleitung    11 und diese  wiederum in die     Verteilungs-    oder Haupt  luftleitung 12 mit den nach den einzelnen zu       belüftenden.    Räumen führenden Abzweiglei  tungen 13 mit Luftauslässen 14.      An die     Zuführungsluftleitung    12 ist ein  Druckmesser 15 angeschlossen, der den an  dieser Stelle herrschenden dynamischen, sta  tischen oder Gesamtdruck anzeigt. Der  Druckmesser kann auch an der Leitung 11  liegen.  



  Wird angenommen, dass     dasLuftleitungs-          system    11, 12, 13 auf eine bestimmte Luft  menge eingestellt ist, so werden den einzel  nen Räumen ganz bestimmte Luftmengen zu  geführt. Wenn nun die Luftmengen in einer  oder mehreren Abzweigleitungen 13 aus  irgendwelchen Gründen geringer werden oder  die- Luftentnahme aus einer oder mehreren  Azweigleitungen 13 ganz aufhört, so würde  bei gleichbleibender Drehzahl des Ventilators  8 nicht nur in den Leitungen 11- und 12 eine       Luftdruckerhöhung    eintreten, sondern es  würde auch eine     Steigerung    der Luftzufuhr  nach den restlichen Abzweigleitungen 13 er  folgen.  



  Erfindungsgemäss wird dies durch eine  Regelungsvorrichtung 17 verhindert. welche  den von der     ATessvorrichtung    15 angezeigten  Druck in der Leitung 12 konstant hält. Je  nach der     Charakteristik    und der Bauart des  Ventilators 8 wird hierbei die Drehzahl des  Ventilators 8 und/oder die Stellung der     Flii-          gel    seines Laufrades 16 durch die Regelungs  vorrichtung verändert. Die Veränderung der  Drehzahl des Ventilators 8 kann durch Ver  änderung der Drehzahl seiner Antriebs  maschine 9, die ein Elektromotor, Verbren  nungsmotor, eine Dampfmaschine oder Dampf  turbine sein kann,     oder    durch Steuerung des  Getriebes 9' erzielt werden.  



  Infolge entsprechender Ausbildung der  Leitungen 11 und 12 und Anwendung rela  tiv kleiner Luftgeschwindigkeiten in ihnen  wird erreicht, dass selbst bei verhältnismässig  stark wechselndem     Gesamtluftmengenbedarf     der Druck der zugeführten Luft an den ver  schiedenen Stellen der genannten Leitungen  im wesentlichen gleich ist und konstant  bleibt.  



  Die Leistungsregelung des Ventilators 8  erfolgt mit Hilfe einer druckempfindlichen  Regelungsvorrichtung 17 in der Weise selbst-    tätig, dass von     dieser        Vorrichtung    aus mit  Hilfe geeigneter, gegebenenfalls für Fern  übertragung     eingerichteter    Übertragungsmit  tel das Getriebe 9' oder die den Ventilator 8  antreibende Kraftmaschine 9 entsprechend  gesteuert oder die Flügel des     Ventilatorlauf-          rades    16 verstellt werden     bezw.    beide zuletzt  genannten Regelungsmassnahmen gleichzeitig  veranlasst werden.  



  Die beschriebene Druckregelung der zu  geführten     Frischluftmenge        bietet    besonders  in solchen Fällen betriebstechnische und  energiesparende Vorteile, in denen die Tem  peratur und die Feuchtigkeit in den einzel  nen zu belüftenden Räumen     selbsttätig    mit  Hilfe von     Thermostaten        bezw.        Hygrostaten     reguliert werden. Werden z.

   B. für solche  Anlagen, in denen die den einzelnen Räumen  vom Ventilator     zugeführte    Frischluft in der  Behandlungsvorrichtung 1 auf einen be  stimmten Feuchtigkeitsgehalt gebracht ist, in       den    einzelnen Räumen     bestimmte,    voneinander  abweichende Temperaturen und     Luftfeuch-          tigkeiten    gewünscht, so     erfolgt    die selbst  tätige Regelung der Temperatur und Luft  feuchtigkeit durch Einschaltung von Heiz  körpern 18     bezw.    Luftklappen 19 in den ein  zelnen Abzweigleitungen 13,

       wobei    die     Heiz-          körper    18 und die Luftklappen 19 durch bei  20     angedeutete        Thermostaten    und     Hygrosta-          ten        gesteuert    werden. Dabei würden sich die       Zufuhrluftmengen    in den einzelnen Abzweig  leitungen 13 häufig ändern.

   Durch Anwen  dung des erfindungsgemässen     Verfahrens     wird jedoch der Druck in der     Hauptleitung     11, 12 und den jeweils nicht eine sich gerade  anders einstellende Klappe 19     enthaltenden        j     Abzweigleitungen 13 konstant gehalten und  durch Regelung der     Leistung    des Ventilators  8 dessen Antriebsenergiebedarf dem Luft  bedarf unter Ersparnis von Antriebsleistung  angepasst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Regelung der Belüftung von Räumen, denen von einer Luftförder- maschine durch eine Hauptleitung und von dieser abzweigende Nebenleitungen Luft zu geführt wird, wobei die Druckverhältnisse in der Hauptleitung durch eine von der in .die ser strömenden Luft beeinflusste Regelungs vorrichtung annähernd konstant gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelungsvorrichtung zur selbsttätigen Ver änderung der Förderleistung der Luftförder- maschine benutzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Regelungsvor richtung zur selbsttätigen Veränderung der Drehzahl der Luftfördermaschine benutzt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Regelungsvor richtung zur selbsttätigen Veränderung der Drehzahl der Antriebsmaschine der Luftför- dermaschine benutzt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, unter Verwendung eines Ventilators als Luftför- dermaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelungsvorrichtung zur selbsttätigen Veränderung der Flügelstellung des Ventila tors benutzt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Regelungsvor- richtung zur selbsttätigen Steuerung eines zwischen Luftfördermaschine und deren An triebsmaschine eingeschalteten Getriebes be nutzt wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, da: durch gekennzeichnet, dass die Beeinflussung der Förderleistung der Luftfördermaschine durch die Regelungsvorrichtung mit Hilfe einer Fernsteuerung erfolgt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Temperatur und Feuchtigkeit der von der Luftförder- maschine den zu belüftenden Räumen zuge führten Luft vor deren Eintritt in einzelne dieser Räume selbsttätig geregelt wird. 7.
    Verfahren nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Regelung von Temperatur und Feuchtigkeit in einzelnen ,der zu belüftenden Räume durch Thermo staten und Hygrostaten erfolgt, welche in den Abzweigleitungen (13) angeordnete Heiz körper (18) und Luftklappen (19) beein flussen.
CH233123D 1943-01-25 1943-01-25 Verfahren zur Regelung der Belüftung von Räumen. CH233123A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026943B (de) * 1952-03-26 1958-03-27 Raumluftgestaltung M B H Ges Klimatisierungsanlage
DE1095496B (de) * 1953-03-02 1960-12-22 Herbert Hoffmann Zwangsentlueftungsanlage fuer Innenraeume mittels Ventilators, an dessen Saugstutzen eine Mehrzahl von Raeumen durch Einzelrohre angeschlossen ist
DE1222223B (de) * 1961-05-25 1966-08-04 Svenska Flaektfabriken Ab Druckregler fuer Lueftungseinrichtungen

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DE1026943B (de) * 1952-03-26 1958-03-27 Raumluftgestaltung M B H Ges Klimatisierungsanlage
DE1095496B (de) * 1953-03-02 1960-12-22 Herbert Hoffmann Zwangsentlueftungsanlage fuer Innenraeume mittels Ventilators, an dessen Saugstutzen eine Mehrzahl von Raeumen durch Einzelrohre angeschlossen ist
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