CH233189A - Riechstoffgemisch. - Google Patents

Riechstoffgemisch.

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CH233189A
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methyl
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cyclohexyl
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B9/00Essential oils; Perfumes

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Description


      Riechstoffgemisch.       Sandelholzöl wird aus den in den Tropen  wachsenden     Santalaeeen    gewonnen. Sein  Hauptbestandteil ist das in einer a- und ss  Form vorkommende     Santalol.    Ein chemischer  Aufbau dieser Verbindungen ist bisher nicht       geglücl@t,    ,so     dass    man bei der Verwendung  dieses für die Feinparfümerie wichtigen Stof  fes nur auf das natürliche     Sandelholz    ange  wiesen ist.  



  Es wurde nun gefunden, dass man auf  recht einfache Weise zu neuen Austausch  stoffen für Sandelholzöl kommen kann, die  zwar chemisch von den natürlichen Bestand  teilen des Sandelholzöls weitgehend ver  schieden sind, jedoch     geruchlich    diesen Na  turstoffen sehr nahe kommen.

   Man erhält die  in Frage stehenden Austauschstoffe, wenn  man     p-Isopropylbenzaldehyd    mit     Methyl-          äihylketon        bezw.    einem höheren Homologen  dieses     Ketons    in saurem Medium     kondensiert.     und das Kondensationsprodukt der vollstän  digen Hydrierung unterwirft, wonach der da-    bei entstehende sekundäre Alkohol gegebe  nenfalls in das     Keton    übergeführt wird.  



  Bei der     Kondensierung    des     p-Isop.ropyl-          benzaldehyds    mit     Methyläthylketon    entsteht  das 2 -     Ogo-3-methyl    - 4     -(4'-isopropylphenyl)-          buten-(3)    der Formel  
EMI0001.0022     
    und dieses     Keton    kann durch Hydrierung in  das 2 -     OYy    -3-     methyl    - 4     -(4'-isopropyl-cyclo-          hegyl)-butan    der Formel  
EMI0001.0028     
      übergeführt werden.

   Man erhält so eine Ver  bindung, die einen völlig neuen und interes  santen Geruch nach     Sandelholz        besitzt.    Diese  Geruchstönung wird noch stärker. wenn man  aus diesem Alkohol durch Oxydation oder       Dehydrierung    .das entsprechende     Keton    der  Formel  
EMI0002.0005     
    herstellt.  Ganz ähnlich riechende     Verbindungen     können analog erhalten  -erden, wenn man       Isopropylbenzaldehyd    mit andern     Ketonen     kondensiert, z.

   B. mit     Diä.thyllket.on.            Gegenstand    des     vorliegenden    Patentes     i:1     ein     Riechstoffgemisch.        welches        dadurch    ge  kennzeichnet ist, dass es eine nach     Sandelholz     riechende Verbindung der allgemeinen     Formel     
EMI0002.0018     
    in welcher R einen niedrigen     Alkylrest    be  deutet und     in    das mit (x) bezeichnete     C-          Atom    ein Sauerstoffatom gebunden ist, ent  hält.

    
EMI0002.0023     
  
    <I>Beispiel <SEP> 1:</I>
<tb>  <I>Sandelholzöl <SEP> kiiyistdieh.</I>
<tb>  2-Oxo-3-methy <SEP> 1-4-(4'-isopropyl  cyclohexyl)-butan <SEP> 50 <SEP> Teile
<tb>  ,
<tb>  Cedernholzöl <SEP> 47
<tb>  Rosenöl <SEP> künstlich <SEP> <U>3</U>
<tb>  100 <SEP> Teile     
EMI0002.0024     
  
    <I>Beispiel <SEP> 2:</I>
<tb>  <I>CIi <SEP> ypre <SEP> Base</I>
<tb>  Bergainotteöl <SEP> 39.7 <SEP> Teile
<tb>  Vetiveröl <SEP> 6,8 <SEP> "
<tb>  Eichenmoos <SEP> absolut <SEP> 10 <SEP> "
<tb>  Patscbouhöl <SEP> 10 <SEP> "
<tb>  Cumarin <SEP> 20 <SEP> "
<tb>  Moschus <SEP> Ambrette <SEP> 3,5 <SEP> "
<tb>  Sandelholzöl <SEP> gemäss <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> <U>10</U>
<tb>  10(l <SEP> Teile       Ein     Ausbiuschstoff    für Sandelholzöl kann  z.

   B. auf folgende     Weise    erhalten werden:  Man leitet. in 2000-3000 Teile     2-Oxo-          butan        (i#letliylä.thylketon)    und<B>1000</B> Teile       p-Isopi'opylbenzaldeliyd        bei    0-5" 150 g       Chlorwasserstoff    ein und lässt 24 Stunden bei  gewöhnlicher     Temperatur    stehen.

   Darauf gibt       man    unter Rühren<B>1000</B> Teile 15%ige Na  tronlauge zu, destilliert das überschüssige       2-Oxobutan    ab und fraktioniert im     Vakuum.          llan    erhält 1150 Teile     2-Oxo-3-inethyl-4-          (V-iSoprol)yl-plienyl)-buten-(3),    ein schwach  gelbe;

       i)1        vom        KI.        145-150     bei     4-5    mm       Druck,     < las nur einen     schwachen,    wertlosen  Geruch besitzt.     1000    Teile dieses Körpers  werden zunächst mit     einem    der üblichen Ka  talysatoren zum gesättigten     Keton        bezw.     Alkohol hydriert; hierauf werden     nadi        Ab-          irennung    de,.,     Katalysators    40-50 Teile  Nickel in     hochaktiver    Form. z.

   B. als Skelett  katalysator,     zugegeben,    und bei     Drucken    von  20-50     Atin.    und einer     Temperatur    von 150  bis 200  wird die     vollständige    Hydrierung       durchgeführt.        plan    erhält so 950 Teile     2-Oxy-          3    -     metbyl    -4-     (4'-isopropyl-eycloliexyl)-butan     vom Kp.     134-137     unter     3-4        inne    Druck.

    Selbstverständlich kann die     Hydrierung    im  Ring und in der     Seitenkette    in Gegenwart  eines hochaktiven     Nickelkatalysators    auch in  einem     Arbeitsgang    durchgeführt      -erden.     



  Für die     Herstellung    des     Ketons    werden  nun 900 Teile des     2-Oxy-3-methyl-4-(4'-iso-          butyl-cyclohexyl)-butans    mit 900 Teilen Eis  essig und 900 Teilen     Wasser    verrührt und  mit einer Lösung von 450     Teilen        Natriumbi-          chromat    in 1100 Teilen 50 %     igcr    Schwefel  säure innerhalb von 2 Stunden     versetzt.        'plan         rührt.     noch    einige Zeit nach.

   Man erhält beim  Aufarbeiten 800 Teile     2-Oxo-3-methyl-4-(4'-          icopropyl-cyclohexyl)-butan    vom Kp. 130  bis 132  bei 5-6 mm Druck. Der Schmelz  punkt des     Semicarbazons    liegt bei 13.3 bis  134 .  



  Ähnlich riechende Verbindungen aus an  dern     Keto.nen,    z. B.     Diäthylketon,    sind in  analoger     Weise    erhältlich. Das bei Verwen  dung von     Diäthylketon    erhältliche     3-Oxo-4-          methyl-ä-(4'-isopropyl-phenyl)-penten    siedet  unter 5-6 mm Druck bei 160-165 .

   Das    durch völlige Hydrierung hieraus erhältliche  3 -     Oxy    -     4-methyl-5-(4'-isopropyl-cyclohexyl)-          pentan    siedet bei 140-142  unter 4-5 mm  Druck, während ,das .daraus hergestellte     Ke-          ton    den Kp.     130-132     bei     3-4    mm Druck  besitzt. Diese     Ketone    haben einen ausgespro  chenen     Sandelholzölgeruch.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Riechstoffgemisch, dadurch gekennzeiGh- net, dass es eine nach Sandelholz riechende Verbindung der allgemeinen Formel EMI0003.0025 in welcher R einen niedrigen Alkylrest be deutet und an das mit (x) bezeichnete C- Atom ein Sauerstoffatom gebunden ist, ent hält.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Riechstoffgemisch nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass es 2 - Oxy - 3-,methyl-4-(4'-isopr opyl-cyclohexyl)- butan enthält. 2. Riechstoffgemisch nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass es 2 - Oxo - 3 -.methyl-4-(4'-isopro@pyl-cyclohexyl)- butan enthält.
    3. Rieclisto.ffgemisch nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass es 3 - Oxy - 4-methyl-5- (4'-isopropyl-cyclohexyl)- pentan enthält. 4. Riechstoffgemi3ch nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass es 3 - Oxo- 4- methyl-5-,(4'-isopro@pyl-cyclohexyl)- pentan enthält.
CH233189D 1942-02-07 1942-12-04 Riechstoffgemisch. CH233189A (de)

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