CH233230A - Verfahren zur Herstellung von Kaltwalzen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kaltwalzen.

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CH233230A
CH233230A CH233230DA CH233230A CH 233230 A CH233230 A CH 233230A CH 233230D A CH233230D A CH 233230DA CH 233230 A CH233230 A CH 233230A
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CH
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steel alloy
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cold
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Inventor
Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D15/00Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor
    • B22D15/005Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor of rolls, wheels or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Kaltwalzen.    Zur     Herstellung    von Kaltwalzen, die be  kanntlich hohen Druckbeanspruchungen aus  gesetzt sind, verwendet man Stähle, deren  Kohlenstoffgehalt so bemessen isst, dass bei  der Härtung an der Oberfläche Glashärte  erreicht wird. Der Legierungsgehalt dieser  Stähle richtet sich nach der gewünschten Ein  härtungstiefe, die den     Druclzbeanspruchun-          gen    anzupassen ist. Die aus diesen Stählen  hergestellten Walzen werden in Wasser ge  härtet, wobei die Kernzone troostitisch wird  und weich bleibt.

   Infolge dieses Gefügezu  standes     gelingt    es nicht, die Kernfestigkeit  derartig hergestellter Walzen in wesent  lichen Grenzen zu ändern; die Zähigkeit im  Kern ist überdies wegen des troostitischen  Gefügecharakters verhältnismässig gering.  Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu  beseitigen. Dieser Zweck wird. nach der Er  findung dadurch erreicht, dass die Kaltwalzen  aus einer Stahllegierung hergestellt werden.

    die geeignet ist, auch bei grösseren Quer  schnitten eine tiefe Härtung zu erleiden und    bei der aus Abschrecken und Anlassen be  stehenden Vergütung eine über den ganzen  Querschnitt weitgehend gleichmässige Härte  anzunehmen, und dass die aus dieser Stahl  legierung hergestellten Kaltwalzen nach dem  Vergüten auf die gewünschte Kernfestigkeit  unter Anwendung einer induktiven Behei  zung an ihrer Oberfläche gehärtet werden.

    Beispielsweise können nach der Erfindung  zur Herstellung der Kaltwalzen Stahllegie  rungen verwendet werden, die    0,55-1.2% Kohlenstoff  0.10-1,0% Silizium       0,5-2,0    % Mangan  1-8  % Chrom  0,1-0.8 %     Vanadin          und    gegebenenfalls bis zu 8 % Nickel         enthalten,    wobei der     Vanadingehalt    ganz oder  teilweise durch einen Gehalt an einem     andern     im Stahl ebenfalls schwer lösliches Sonder  karbid bildenden Element, wie Titan, Tautal  oder     Niob,    ersetzt sein kann. Sonderkarbide,      auch stabile Karbide genannt, bilden Ele  mente mit einem grossen Atomvolumen; sie  zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr schwer  löslich sind.

   Die     Stahllegierungen    können  auch Molvbdän und/oder Wolfram bis zu  etwa 2% enthalten. Die aus diesen Stahl  legierungen hergestellten Walzen werden zu  nächst auf die gewünschte Kernfestigkeit  vergütet und dann durch induktive     Bebei-          zung,    z. B. mittels Hochfrequenzstrombehei  zung, in der Oberflächenschicht auf Härte  temperatur gebracht und gehärtet.  



  Die Tiefe der Härteschicht ist durch ge  eignete Wahl der elektrischen     Bedingungen     zu reguleren. Bei den vorstehend angege  benen Stahllegierungen richtet sieh die Höhe  des Gehaltes an den im Stahl schwer lösliche  Sonderkarbide bildenden Elementen Vana  din, Titan. Tantal oder Niob innerhalb der  genannten Grenzen nach der gewünschten  Kernfestigkeit und wird zweckmässig um so  höher gewählt, ,je höher diese sein soll. Je  höher der Gehalt an diesen Elementen ge  wählt wird, desto höher wird man vorteilhaft  auch den Kohlenstoffgehalt der Legierung  bemessen.

Claims (1)

  1. PATENT AN SPRÜ CHE I. Verfahren zur Herstellung von Kalt walzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalt walzen aus einer Stahllegierung hergestellt werden, die geeign et ist, auch bei Quersehnitten eine tiefe Härtung zu erleiden und bei der aus Abschrecken und Anlassen bestehenden Vergütung eine über den ganzen Querschnitt weitgehend gleichmässige Härte anzunehmen, und dass die aus dieser Stahl legierung hergestellten Kaltwalzen nach dem Vergüten auf die gewiinschte Kernfestigkeit unter Anwendung einer induktiven Beheizung in der Oberflächenschicht auf H ärtetempera- für gebraeht und gehärtet werden. Il.
    Nach dem Verfahren gensäss Patent- anaprueh 1 hergestellte Kaltwalze. dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Stahllegie rung besteht, die 0.55-1,2 % Kohlenstoff 0.10-1,0 % Silizium 0,5-2% ''Mangan 1-3 % Chrom 0,1-0.8% mindestens eines im Stahl schwer lösliches Sonder karbid bildenden Elementes enthält. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet. dass ausser der Ballen- oberfläehe auch die Zapfenobefläche gehär tet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung einer Kaltwalze mit Bohrung, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Ober fläche der Bohrung gehärtet wird. 3.
    Kaltwalze nach Patentanspruch II. da- dlureh gekennzeichnet, dass die Stahllegierung ausserdem noch bis zu 3 % Nickel enthält. 4. Kaltwalze nach Patentanspruch II. da durch gekennzeichnet, dass die Stahllegierung ausserdem noch bis zu 2 % Wolfram enthält. 5. Kaltwalze nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Stahllegierung ausserdem noch his zu 2 % Molybdän enthält. 6. Kaltwalze nach Patentanspruch Il, da durch gekennzeichnet, dass die Stahllegierung als schwer lösliches Sonderkarbid bildendes Element Vanadin enthält. 7. Kaltwalze nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeiehnet, dass die Stahllegierung als schwer lösliches Sonderkarbid bildendes Element Titan enthält. B.
    Kaltwalze nach Patentanspruch 11, da- tlnreli gekennzeichnet, tlass die Stahllegierung ;tls seliwer lösliches Sonderkarbid bildendes Element Tontal enthält.
    9. Kaltwalze nach Patentanspruch 1I, da- dureb gekennzeiclin et, class die Stahllegierung als schwer lösliches Sonderkarbid bildendes Element Niob enthält.
CH233230D 1941-07-17 1942-06-23 Verfahren zur Herstellung von Kaltwalzen. CH233230A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1142890B (de) * 1958-11-12 1963-01-31 Walter Dannoehl Verwendung eines Stahles als Werkstoff fuer Stahlspritzdraehte
DE1196223B (de) * 1957-07-31 1965-07-08 Deutsche Edelstahlwerke Ag Verwendung eines Stahls fuer die Herstellung von Kaltwalzen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1196223B (de) * 1957-07-31 1965-07-08 Deutsche Edelstahlwerke Ag Verwendung eines Stahls fuer die Herstellung von Kaltwalzen
DE1142890B (de) * 1958-11-12 1963-01-31 Walter Dannoehl Verwendung eines Stahles als Werkstoff fuer Stahlspritzdraehte

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