CH233473A - Gas- oder Tauchermaske. - Google Patents
Gas- oder Tauchermaske.Info
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Description
Gas- oder Tauchermaske. Die Abdichtung ,der heute .gebräuchlichen Gasmasken bereitet Schwierigkeiten, die durch die vorliegende Erfindung behoben werden sollen:. Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus führungsbeispiel :der Erfindung. Die darge stellte Gasmaske weist einen Gesichtsteil a mit dem Ein- und Ausatmungsventil-Aggre gat b (Abb. I und; II) auf. Der Rand des Gesichtsteils c ist in seinem ganzen Umfang, mit einer Rinne d versehen. Der Gesichtsteil rand liegt während des Gebrauches der Maske nicht auf :dem Gesichte auf. Dies wird :da durch erreicht, dass zwischen dem Masken rand und der Gesichtshaut eine elastische Dichtung eingelegt wird. Diese Dichtung be steht aus einem aufblasbaren Gummischlauche. Der Querschnitt :dieses Gummischlauches e ist dem Querschnitt der Rinne d angepasst. Um zu bewirken, dass der Druck im aufgeblasenen Schlauch sich vor allem in der Richtung senk recht zum Maskenrand auswirkt, sind die Seitenwände des Schlauches e verstärkt (Abb. III). Der Dichtungsschlauch wird vom Träger .der Maske aufgeblasen. Zu diesem Zwecke be sitzt gemäss Abb. IV der Schlauch einen mit einem Ventil versehenen Ansatz f, -der im Innern der Gasmaske in Lippennähe endet. Das Ventil v1 ist als Rückschlagventil ausge bildet. Ein zweites Ventil v2 des Schlauches, das von aussen bedienbar ist, dient der Ent- leerung und ermöglicht zudem eine Druck regulierung während des Gebrauches ,der Gas maske. Um ein übermässiges Aufblasen des Schlauches zu verhindern, kann das Auslass- ventii' v2 als Überdruckventil ausgebildet sein. Diese Dichtungsart bedingt eine bessere Abdichtung der Maske, :da der luftgefüllte Gummischlauch e jeder Reliefänderung des Gesichtes genau folgt. Da der Druck im Schlauche überall gleich ist, ist das Tragen der Gasmaske angenehmer als bei :den ,ge- bräuehlichen Arten. Ferner hat diese Dich tungsart beträchtliche Vorteile mit Bezug auf .das Anpassen, Anlegen und Abnehmen der Maske. Das Anlegen der Maske erfolgt durch lockeres Aufsetzen auf das Gesicht und anschliessendes Einhängen der nicht gezeich neten Haltebänderung, wodurch ein lockerer Sitz bewirkt wird. Nun ergreift der Träger mit den Lippen das Ende des Ventilansatzes f und bläst den Schlauch e bis zum festen Sitz -der Maske auf. Durch dieses Aufblasen des Dichtungsschlauches wird nämlich der Ge sichtsteil der Maske vom Gesicht weggedrückt und dadurch die anfangs lockere Haltebän derung straff gespannt. Das Abnehmen der Gasmaske geschieht durch einfaches Öffnen ,des Ventils v", das auch eine Druckregulie rung während des Gebrauches der Maske er möglicht. Die Vorteile der beschriebenen Maske gegenüber den heutzutage gebräuchlichen Gasmasken sind u. a.. folgende: 1. Da der Gesichtsteil der Maske während der Benutzung derselben die Gesichtshaut des Trägers nicht berührt, kann er aus steifem Material wie z. B. Metallen und deren Legie rungen, Pressstoffen und Kunstharzen, Glas oder andern durchsichtigen Materialien her gestellt sein. Der Gesichtsteil selbst wird da durch praktisch unbegrenzt lagerfähig im Gegensatz zu den heute gebräuchlichen Ge sichtsteilen aus Gummi. Die Verwendung steifer Materialien bietet zudem grössere Sicherheit und, falls 'Metalle zur Herstellung benützt werden, einen gewissen Splitter schutz. Die Verwendung steifer Materialien ermöglicht zudem den Bau des Gesichtsteils der Gasmaske aus durchsichtigen Stoffen und damit eine uneingeschränkte Seitensicht des Trägers. Da Gummi wegen seines Gehaltes an ungesättigten Verbindungen (Methyl butadien) chemisch labil ist und eventuell neuartigen Kampfstoffen nicht widerstehen könnte, ist eine Maske, deren Gesichtsteil aus einem zweckentsprechenden steifen Material besteht, in einem solchen Falle geeignet, den nötigen Schutz zu bieten. Am äussersten Maskenrand müsste dann eine den Dichtungs schlauch bogenförmig umgreifende Borte g (Abb. III) aus geeignetem Material ange- bracht werden, die bei der Ausdehnung des Dichtungsschlauches von diesem gegen die Gesichtshaut gepresst wird und so den Schlauch gegen aussen isoliert. 2. Die Dichtung mittelst luftgefüllten Gummischlauches bedingt, wie gesagt, eine bessere Abdichtung, -da der Gummi jeder Re liefänderung des Gesichtes genau folgt. Sie ist zudem gesünder und angenehmer, da die gleichmässige Druckverteilung einen weichen Sitz zur Folge hat, und kein Spannungsge fühl entsteht. Die Handhabung der Maske, insbesondere das Anpassen und Aufsetzen, ist beträchtlich erleichtert. Der Gummi schlauch ist jederzeit leicht auswechselbar; er kann am Gesichtsteil der Gasmaske nur locker befestigt sein, beispielsweise durch einige Ösen, die in entsprechende Häkchen, des Gesichtsteils seitlich eingehängt sind. Die beschriebene Maske kann bei entspre chender Ausbildung des Ventilaggregates b auch als Tauchermaske Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gas- oder Tauchermaske, dadurch gekenn zeichnet, dass der Rand des Gesichtsteils der Maske zur Aufnahme einer Dichtung ausge bildet ist, die beim Gebrauch der Maske zwi schen das Gesicht des Trägers und den Ge sichtsteil der Maske zu liegen kommt. UNTERANSPRÜCHE: 1.Gas- oder Tauchermaske gemäss Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch einen elastischen, aufblasbaren Dichtungsschlauch mit verstärkten Seitenwänden und zwei Ven tilen, von denen das eine zur Füllung des Schlauches und das andere, als Überdruck ventil ausgebildete, zur Leerung des Schlau ches und zur Regulierung des Druckes im Schlauch bestimmt ist, und dass der Schlauch in eine Rinne, die den ganzen Gesichtsteil der Maske umfasst, passt. 2. Gas- oder Tauchermaske gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Maskengesichtsteil aus einem steifen Material besteht. 3.Gas- oder Tauchermaske gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Maskengesichtsteil aus Metall besteht. 4. Gas- oder Tauchermaske gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Maskengesichtsteil aus einem Kunstharz be steht. 5. Gas oder Tauchermaske gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Maskengesichtsteil aus Glas besteht. 6. Gas-oder Tauchermaske gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Maskengesichtsteil aus einem durchsichtigen Stoff besteht. 7. Gas oder Tauchermaske gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Maskengesichtsteil aus einem Textilstoff be steht, der durch Imprägnierung steif gemacht worden, ist. B.Gas- oder Tauchermaske gemäss Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rand des Masken gesichtsteils mit einer Randborte versehen ist, die bogenfärmig den in die Rinne des Ge sichtsteils eingelegten Dichtungsschlauch um greift.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH233473T | 1942-02-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH233473A true CH233473A (de) | 1944-07-31 |
Family
ID=4458064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH233473D CH233473A (de) | 1942-02-20 | 1942-02-20 | Gas- oder Tauchermaske. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH233473A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4989596A (en) * | 1989-02-14 | 1991-02-05 | Macris Allen G | Face chamber |
| EP3626596A4 (de) * | 2017-05-24 | 2020-06-10 | Xiao, Wenzi | Schnorchel und schwimmbrille in einem |
-
1942
- 1942-02-20 CH CH233473D patent/CH233473A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4989596A (en) * | 1989-02-14 | 1991-02-05 | Macris Allen G | Face chamber |
| EP3626596A4 (de) * | 2017-05-24 | 2020-06-10 | Xiao, Wenzi | Schnorchel und schwimmbrille in einem |
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