CH233661A - Vorrichtung zum Verlegen von Draht bzw. Kabel. - Google Patents

Vorrichtung zum Verlegen von Draht bzw. Kabel.

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CH233661A
CH233661A CH233661DA CH233661A CH 233661 A CH233661 A CH 233661A CH 233661D A CH233661D A CH 233661DA CH 233661 A CH233661 A CH 233661A
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Zueblin Marcel
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Zueblin Marcel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/10Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by devices acting on running material and not associated with supply or take-up devices
    • B65H59/18Driven rotary elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65H49/34Arrangements for effecting positive rotation of packages

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  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description


  Torrichtung zum Verlegen von Draht bzw. Kabel.    Die     Erfindung    betrifft     eine        Vorrichtung     zum Verlegen     von.    auf einer Trommel auf  gewickeltem Draht     b:ezw.    Kabel.  



  Beim Legen von     T'elephonle.itungen,    Ka  beln und dergleichen von     einem    Fahrzeug  aus, erfolgt die Drehung .der Trommel, auf  welcher das Kabel aufgewickelt ist, durch  den Zug des Kabels. Dies hat den Nachteil,       dass    bei einem raschen Anhalten des Fahr  zeuges die Kabeltrommel infolge ihrer       Schwungmasse    weiter rotiert. Dabei drehen       sieh    die     Kabelwindungen    auf,     ohne    abrollen  zu können und legen sich als lose     Schlingen     um die Trommel, .die sich     untereinander    ver  fangen.

   Das     weitere    Abrollen kann dadurch  in     Fragegestellt    werden.  



  Um dies zu verhüten, wurde bis jetzt     ein     ständiges     Bremsen    der Trommel     angewandt.     Dadurch wird     insbes:on-dere    bei grösseren Bau  geschwindigkeiten das Kabel stark bean  sprucht, mitunter so stark,     .dass    es zerreisst.  Ausserdem bilden sich, wenn die     Bedienung     nicht sehr     aufmerksam    ist, trotz :des     Bremsens:     lose Schlingen um die Trommel.    Die     Erfindung    ermöglicht, diesem Übel  stand endgültig abzuhelfen.

   Gemäss     der        E:r-          findiumg    sind     Rollkörper    (z. B. Walzen oder  Rollen)     vorgesehen,    zwischen denen der  Draht     bezw.    das Kabel unter Pressung     hin-          durchgeführt        ist,        woibei    mindestens :einer der       Rollkörper    in Drehverbindung mit der Draht  bezw.     Kabeltrommel    steht.  



  Ist die     erfindungsgemäss    ausgebildete Vor  richtung auf     einem    Fahrzeug angeordnet und  ist ausserdem ein Antrieb für die Kabel  *ommel vorgesehen, dann bietet .dies den  Vorteil,     @dass    für einen besonderen Bedarf,  z. B. für das     Hochverlegen    des Drahtes, eine       zusätzliche,        regulierbare    Kabellänge unab  hängig von der     Geschwindigkeit    .des Fahr- ,       zeuges        ausgelegt        werden    kann.

   Aber nicht  nur für das Verlegen     eines    Kabels,     sondern     auch für     das    Aufwinden eines     Kabels        b:ezw.          Drahtes    können die z. B. als Walzen oder  Rollen     ausgebildeten        Rollikörperdienen,    wenn ,  ihre Umfangsgeschwindigkeit     gleich    oder  kleiner als die Umfangsgeschwindigkeit :des  Kernes der leeren Trommel ist.

        Auf der     Zeichnung    ist ein     Ausführungs-          beispiel    der Erfindung schematisch     dar-          geste@llt.     



       Fig.    1     zeigt    eine Ansicht,       F'g.        \?    den Grundriss der     Vorrichtung.     Auf der     Trommel    1 ist das- Kabel ? in  mehreren Windungen     und    Lagen um den  Kern 3     herum:        au1!gewickelt.    Von der äusser  sten Labe 4     ist    das Kabel zwischen den  Walzen 5, 6 hindurchgeführt., die mittels der  Zugfeder 7 das     Kabel    leicht pressen. Mit der  Trommel 1 ist eine Seilscheibe 8 verbunden,  mit der Walze 5     eine    kleinere     Seilscheibe    9.

         Um:    die beiden Scheiben 8 und 9 ist das Seil  10 gelegt, das die Drehverbindung zwischen       d!er    Trommel 1 und der Walze 5 herstellt.  Sollen beide Walzen 5 und 6 angetrieben       werden,,    so ist auch die Walze 6 mit     einer     der     Scheibe    9 entsprechenden     Seilscheibe    zu  versehen,     um,    die entweder     =dass        Sei-1    10 gelegt.

    ist oder die     von,    einem in eine zweite Rille  in .der     .Scheibe    8     eingelegten    weiteren     Seil     angetrieben     -wird.     



  Die     Übersetzung    zwischen der     Scheibe    8  und     .der    .Scheibe 9 ist so bemessen,     .dass    die       Umfangsgoesclhwindiigket    der Walze 5 beim  Verlegen von Kabel etwa gleich der     Umfangs-          geschwindigkeit    der äussersten Kabellage 4  der vollen Trommel oder grösser ist.

   Wenn  nun beim Abrollen des Kabels dieses     zwischen     den Walzen 5 und 6 gepresst<I>ist,</I> so,     wird,    das  Kabel mit dieser     Umfangsg        eschwindigkeit     ,der     jeweils    äussersten Kabellage der     Trommel     durch das Walzenpaar hindurchgezogen, so  lange die Trommel 1 in     Bewegung    ist. Die       Umfangsgeschwindigkeit    der mehr     nach     innen gelegenen Lagen auf der Trommel wird  bei     Verringerung    des Durchmessers stets  kleiner, während die     Umfa.ngisgesch-,vindigkeit     der Walze 5 dieselbe bleibt.

   Infolgedessen  übt das Walzenpaar 5 und 6 infolge der       Pressung    einen leichten Zug auf :das,     ab,-,.     rollende Kabel aus, so dass der Teil zwischen       ,der    Trommel 1 und den Walzen 5 und 6     stets     gespannt     ist    und lose Windungen     sich    nicht  bilden können. Die Pressung     zwischen    den  Walzen 5     und    6 kann sehr gering sein,     @so     kann z. B. die     untere    Walze 6 fest gelagert    sein und die Pressung lediglich durch das  Gewicht der     obern    Walze     herbeigeführt    wer  den.

   Die Grüsse der Pressung richtet sich nach       ider        Steifgkeit    des     Drahtes        bezw.    des Kabels  und nach Odem Reibungswert zwischen Walze       und    Kabel. Die Walzenoberfläche ist daher       zweckmässig    mit     einem    Gummiüberzug ver  sehen.  



  In     Fig.    2 ist ein Antrieb 11 angegeben,  der die     Trommel    1 beim Verlegen oder beim       Aufwinden    von Kabel antreibt. Dieser An  trieb 11 kann als     Handantrieb    ausgebildet  sein oder es wird ein auf     dem    Fahrzeug     an-          geord'neter    Antriebsmotor     irgendeiner    Art       vorgesehen.    Auch kann zwischen einem bei  Fahrt sieh drehenden     Fahrzeugteil,    einem der       Fahrzeugräder    oder einer sich     drehenden     Achse, und der Trommel 1 als Antrieb 11  eine Drehverbindung mittels Riemen,

   Kette  oder     Zalinrad,getriebe    vorgesehen .sein. Um die       Übensetziung    des     Antriebes    11 verändern zu       können,    kann in diesen     Antrieb        ein        Reibrad,-          deiner        bekannten    Art ein  geschaltet sein.  



  Um die     'Valzen    5, 6 sowohl beim Ver  legen als auch     beim    Aufwinden von Draht  verwenden zu können,     können    an der       Trommel    und an der Walze je zwei     Sehnur-          seheiben    vorgesehen sein,     wobei    das eine Paar  das für -das Verlegen erforderliche     Über-          setzungsverh        ältnis,        das    andere Paar das für  das Aufwinden erforderliche aufweist.

   Für       das        Aufwinden    soll nämlich die     Umfangs-          geseliwindibkeit',    der Walzen 5 und 6 etwa       ,-hich    oder     kleiner    als die     Umfangs@gt        schwin-          digk        eit        dies    Kernes 3 der leeren Trommel und  nicht der     äuGersten    Lage, wie beim Verlegen,  sein.

       Insbesondere        behni    Antrieb der Trommel  1     während    des     Verlegens    von Kabel kann  durch Verstellen der     Übersetzung        des    An  triebes 11 die Drehzahl der Trommel so ein,  gestellt werden,<B>d ass</B> je nach Bedarf 10, 20  oder     me=hr    Prozent     Kabellänge    mehr     ab-          gewickelt    wird als der Weglänge     entsprechen     würde, so     dass    ein späteres Hochlegen der  Leitung mit Leichtigkeit     m < iglich    ist.,

   weil  infolge des     Antrielx-s    ein Zug auf das ver  legte Kabel nicht mehr vorhanden ist. Beim      Antrieb der Trommel 1 fällt die     Beanspru-          chung        des    Kabels durch das Abrollen dahin,  so     dass,die        Abrollgeschwindigkeit    mit Leich  tigkeit auf ein Vielfaches der bisher üblichen       Geschwindigkeit    gesteigert werden kann.  



  An     Stelle    von Walzen 5, 6 können auch  Rollen     vorgesehen    werden, die erforderlichen  falls     a.u±    ihren Wellen     1-änb        venschieblich    und       süferrn        angetrieben,    drehfest     angeordnet    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Verlegen von auf einer Trommel aufgewickeltem Draht bezw. Kabel, d'hdürch gekennzeichnet, dass Rollkörper vor gesehen sind, zwischen denen der Draht bezw. das Kabel unter Pressung hindurchgeführt isst,
    wobei mindestens einer der Rollkörper in Drehverbindung mit der Draht- bezw. Kabel- trommel steht. UNTERANSPRü CHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Drehverbin dung derart bemessen ist, dass die Umfangs, geschwindigkeit des Rollkörpers mindestens gleich gross wie die Umfangsgeschwindigkeit der äussersten Draht- bezw. Kabellage der vollen Trommel isst. \>.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, daU die D ehverbin- d-ung derart bemessen ist, dass die Umfangs@- gas,chwi;ndigkei:t des Rollkörpers höchstens gleich gross wie die Umfangsgeschwindigkeit des Kernes. der leeren Trommel ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass ein Handantrieb für,dio Trommel vorgesehen ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Motorantrieb für die Trommel vorgesehen ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, welche auf einem Fahrzeug angebracht isst, dadurch gekennzeichnet, dass für den Antrieb der Trommel eine Drehverbindung zwischen der Trommel und einem bei Fahrt sich drehenden Falhrz.cugteil vorgesehen isst. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d.ass zwischen Trommel und Rollkörper eine veränderliche Über setzung vorgesehen ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dass in dem Trommel antrieb (11) ein Getriebe mit veränderlicher Übersetzung vorgesehen ist.
CH233661D 1943-08-02 1943-08-02 Vorrichtung zum Verlegen von Draht bzw. Kabel. CH233661A (de)

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CH233661D CH233661A (de) 1943-08-02 1943-08-02 Vorrichtung zum Verlegen von Draht bzw. Kabel.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2612834A3 (de) * 2012-01-05 2014-09-17 Nittoku Engineering Co., Ltd. Lockerungsvermeidungsvorrichtung für um eine Spule gewickelten Walzdraht, und Lockerungsvermeidungsverfahren dafür
CN115676492A (zh) * 2021-07-31 2023-02-03 北京吉泰凯士仪表科技有限公司 智能电缆放线盘

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2612834A3 (de) * 2012-01-05 2014-09-17 Nittoku Engineering Co., Ltd. Lockerungsvermeidungsvorrichtung für um eine Spule gewickelten Walzdraht, und Lockerungsvermeidungsverfahren dafür
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