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Verfahren <SEP> zum <SEP> Breit- <SEP> oder <SEP> Strangwaschen <SEP> von <SEP> Textilbahnen <SEP> im
<tb> Durch <SEP> laufverfahren
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Die <SEP> yrfindunb <SEP> betrifft <SEP> ein <SEP> Ver:"ühre:l <SEP> zum <SEP> Breit- <SEP> _;der <SEP> Strang waschen <SEP> von <SEP> Textilbahnen <SEP> im <SEP> Durchl ufverfahren, <SEP> bei <SEP> dem <SEP> eine
<tb> rinzaal <SEP> hintereinander,eschalteter, <SEP> @Jaschkästen <SEP> mit <SEP> je <SEP> einem
<tb> :4uetschwerk <SEP> vor <SEP> je <SEP> einem <SEP> _iaste@und <SEP> einem <SEP> weiteren <SEP> ",uetschwerk
<tb> Hinter <SEP> dem <SEP> letzten <SEP> Lasten <SEP> verwendet <SEP> wird.
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Jerartiöe <SEP> Verfahren <SEP> sind <SEP> bisher <SEP> ben."nnt, <SEP> jedoca <SEP> weisen <SEP> diese
<tb> rasclzkästen <SEP> oder <SEP> 'üüaSCheinheiten <SEP> gleichbleibende <SEP> Grösse <SEP> auf, <SEP> die
<tb> zu <SEP> e'-ner <SEP> Gesamtwaschmaschine <SEP> zusai:unengestellt <SEP> sind. <SEP> Man <SEP> macht
<tb> d@ <SEP> üe' <SEP> ke-i_ne,--i <SEP> ;@-.Zterschi.ed <SEP> zwischen <SEP> dem <SEP> Auswaschen <SEP> von <SEP> VerSChLlutZLin u:i_i <SEP> C@@emi@@@lien. <SEP> Das <SEP> huslFrascr:cn <SEP> von <SEP> Chemikalien <SEP> erfordert
<tb> <B>-doch</B> <SEP> arides <SEP> - <SEP> ;;:@ssiucrl <SEP> -ls <SEP> d@.-#s <SEP> von <SEP> Verschmutzungen, <SEP> da <SEP> wc_hzend
<tb> des <SEP> -)uz@c:hl--tufe@is <SEP> dir <SEP> .;arenbahn <SEP> durch <SEP> die <SEP> Reinigungsflotte <SEP> andere
<tb> V._ <SEP> r-:i <SEP> ;
l <SEP> tn <SEP> @:e <SEP> vc1-handen <SEP> sind. <SEP> Jer <SEP> @;achteil <SEP> der <SEP> bisher <SEP> bekannten
<tb> d>-.ss <SEP> Liit <SEP> dem <SEP> h-uf <SEP> ieen <SEP> Äbquetschen
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und <SEP> damit <SEP> verbundenen <SEP> Trennen <SEP> der <SEP> '@Jascheinheiten <SEP> sehr <SEP> Ziele <SEP> '6"iasch einheiten <SEP> notwendig <SEP> sind, <SEP> um <SEP> zu <SEP> den <SEP> gew"nschten <SEP> Verdünnungseffek ten <SEP> auf <SEP> der <SEP> -,i: <SEP> re <SEP> zu <SEP> kom"_en;
<SEP> üusserdem <SEP> wird <SEP> die <SEP> '#'V'are <SEP> dabei <SEP> mecha nisch <SEP> auSserorderitlich <SEP> stark <SEP> beansprucht. <SEP> Ls <SEP> ist <SEP> bisher <SEP> der <SEP> Tat sacke <SEP> keine <SEP> Beachtung <SEP> ge::chenkt <SEP> werden, <SEP> <B>d#2.</B> <SEP> das <SEP> hiaB <SEP> der <SEP> Konzen trationserniedrigung <SEP> in <SEP> diesen <SEP> Einheiten <SEP> nicht <SEP> 1.i#,,nst@,nt <SEP> ist, <SEP> son dern <SEP> -in <SEP> verschiedenen <SEP> _inheiten <SEP> verschieden <SEP> gross <SEP> ist. <SEP> Dadurch
<tb> sind <SEP> die <SEP> bisher <SEP> gebauten <SEP> I@."Iaschznen <SEP> sehr <SEP> raumgreifend <SEP> und <SEP> durch
<tb> die <SEP> V-'elzahl <SEP> der <SEP> vorhandenen <SEP> Quetschwerke <SEP> und <SEP> Einzelantriebe
<tb> ausserordentlich <SEP> teuer. <SEP> Die <SEP> -;
naschflotte <SEP> wird <SEP> nur <SEP> unvollständig
<tb> ausgenutzt, <SEP> besonders <SEP> in <SEP> den <SEP> Einheiten, <SEP> wo <SEP> geringe <SEP> Konzentrations gefälle <SEP> vorhanden <SEP> sind. <SEP> Bei <SEP> aaschmaschinen <SEP> mit <SEP> Frischwasserzufüh rung <SEP> in <SEP> jede <SEP> Einzeleinheit <SEP> nimmt <SEP> also <SEP> das <SEP> Mass <SEP> der <SEP> Konzentrations erniedrigung <SEP> in <SEP> @#'arenlL.ufrichtung <SEP> ständig <SEP> ab. <SEP> Bei <SEP> ';\iaschmaschinen
<tb> mit <SEP> rrischwasserzuf@_ihrung <SEP> nur <SEP> in <SEP> der <SEP> letzten <SEP> Linneit <SEP> und <SEP> konse quentem <SEP> :#eL;enstromprinzip <SEP> z.B. <SEP> durch <SEP> Kaskadena.ufbau <SEP> der <SEP> Iüaschein heiten, <SEP> nimmt <SEP> das <SEP> l;@ass <SEP> der <SEP> Konzentrationserniedrigung <SEP> langsam <SEP> in
<tb> 6iarenlaufrichtung <SEP> zu.
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Ein <SEP> ähnliches <SEP> Verfahren <SEP> wird <SEP> mit <SEP> der <SEP> Vorrichtung <SEP> ausgefUhrt, <SEP> die
<tb> im <SEP> Kat@.log <SEP> T <SEP> 944 <SEP> der <SEP> Firma <SEP> I:@ather <SEP> & <SEP> Platt <SEP> L-11--d. <SEP> , <SEP> Park <SEP> \,-i'orks, <SEP> t,an chester <SEP> 10, <SEP> beschrieben <SEP> ist. <SEP> Liese <SEP> ;\daschanla.ge <SEP> ist <SEP> mit <SEP> einem <SEP> ge teilten <SEP> Beh:ltcr <SEP> dargestellt, <SEP> in <SEP> welcher <SEP> die <SEP> Textilien <SEP> nach <SEP> dem
<tb> Ger;erstromprinzip <SEP> gewaschen <SEP> werden, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> Durchlaufzeit <SEP> der
<tb> Text_i <SEP> lbarin <SEP> i-: <SEP> ersten <SEP> Beh;'"lter <SEP> grösser <SEP> ist <SEP> als <SEP> im <SEP> zweiten.
Ferner ist nach der deutschen P-@tentschrift Tor. 134 324 das Wa schen von Strängen im Gleichstromprinzip in mehreren Abteilungen einer Waschanlage beschrieben, wobei in der ersten, das Frisch wasser enthaltenden Abteilung die @rarendurchlaufzeit kleiner ist als in der zweiten Abteilung. Beide erwähnten Verfahren werden eigentlich mit der gleichen Vor- richtung ausgeführt, jedoch mit umgekehrtem Warenlauf, während der Flottenlauf beide Tale der gleiche ist.
Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass die die Kästen durchlaufende Warenlänge und damit die @,eVarendurch- laufzeit bei Anordnung eigener Flottenzuläufe bei jedem Kasten zunimmt, bei im, Gegenstrom die Kästen durchfliessender Flotte abnimmt.
Es besteht also ein wesentlicher Unterschied zwischen bekannten Verfahren und demjenigen nach der vorliegenden Erfindung. mach den vorbekannten Verfahren ist keine Anpassung an Gesetzmässiet-eit der Diffusionsvorgänge vorhanden, da nicht ein jeder Behälter Frischwasser enthält, sondern werden die nachfolgenden Behälter mit dem schon verunreinigten Wasser gespiesen. Der Strang mit ei ner relativ hohen Chemikalienkonzentration auf der Faser läuft in den mittleren Behälter und gibt die auszuwaschenden Chemikalien an das frische @;asser ab.
Somit wird dieses Waschwasser verunrei- nigt. Dieses relativ stark verunreinigte Wasser läuft durch den Überlauf in den Behälter, in den auch der teilweise im ersten Be hälter gereinigte Strang folgt. .Auf diese Weise ist eine weitere Reinigung des Stranges von den Chemikalien nicht möglich, da im zweiten Behälter im Extremfall praktisch kaum ein Konzentrationsgefälle vorhanden ist.
Es kann also von einer Waschwirkung keine Rede sein; der Strang läuft zum Schluss in die Waschflüssigkeitsbereiche, die gerade am stärksten verschmutzt sind. Diese Übelstände werden durch das erfindungsgemässe Verfahren beseitigt. Das Warenvolumen und damit auch die Warendurchlaufzeit eines jeden im Warenlauf nachgeschalteten Kastens ist also grösser respektiv kleiner, als das des vorher liegenden Waschkastens.
Da- mit trägt der Erfindungsgegenstand der Erkenntnis Rechnung, dass die Venweilzeit in der einzelnen Einheit bei konstanter Warenge- schwindigkeit im Zuge des Waschprozesses von Wascheinheit zu Wascheinheit steigen bzw. abfallen muss. Dies wird erreicht durch eine ansteigende respektiv abfallende Warenmenge in den Waschein heiten, also z.B. bei Frischwasserzufuhr in jede Einzelwaschein- heit durch Verdoppelung des Inhaltes jeder folgenden Einheit.
In Analogie dazu ist beim Gegenstromdurchlauf der ',\öaschflotte durch die Maschine das Warenvolumen der vorhergehenden Wascheinheiten grösser als das der nachfolgenden. Damit ist in hohem Masse Zeit für den Diffusionsvorgang gegeben, der sich bekanntlich mit fal lender Konzentrationsdifferenz verlangsamt.
Die Wascheinheiten werden somit erfindungsgemäss gestaffelt, dadurch, dass entweder nur die Einzugslängen der Einheiten, also deren Wareninhalt in Richtung des 'iVarendurchlaufes zu- oder abnimmt, und zwar in sol chem Masse, wie es notwendig ist, in jeder Einheit eine Konzen- trationsverminderung der auf und in der Faser befindlichen Che mikalien in gleicher Grösse vorzunehmen, oder dass gleichzeitig auch das Flottenvolumen,
also die Grösse des Waschkastens in dem entsprechenden Mass zu- oder abnimmt. Man erreicht damit eine An- passung an die Gesetzmässigkeit des Lösungsvorganges. Der Faktor der Vergrösserung oder Verkleinerung der.
Wareneinzugs länge und damit der Warendurchlaufzeit bzw. des Flottenvolumens muss der Kurve der Konzentrationsverminderung, also den Gesetzen des Lösungsvorganges angepasst sein, wobei diese Kurve selbst verständlich bei verschiedenen Verhältnissen auch verschieden aus- sehen wird. Diese Kurve kann dem Schenkel einer Hyperbel gleichen.
Soll beispielsweise Alkali (Na OH) nach einem Mercerisiervorgang ausgewaschen werden und steht eine Waschmaschine zur Verfügung, die aus drei Wascheinheiten mit Quetschwerken besteht, so muss die Wareneinzugslänge in den Wascheinheiten in Richtung des Wa- rendurchlaufes zunehmen, wenn Frischwasserzufuhr in jedem Kasten vorgesehen ist. Dabei kann jede folgende Einheit eine doppelte Warenmenge fassen.
Damit ergibt sich eine Konzentrationsminderung des Na OH auf der Ware. Wenn mit 40 g Na OH fest pro Liter Restfeuchte das Waschen beginnt und die Minderung der Konzentration abhängt von der Waschzeit einer Einheit und der Anfangskonzentration dieser Wascheinheit, so ergibt sich,
dass am Ende des ersten Kastens nach Durchlaufen des zwischen dem ersten und zweiten Kastens angeord neten Quetschwerkes noch 20 g Na OH fest pro Liter Restfeuchte auf der VNGre vorhanden ist.
Mit dieser Konzentration läuft die Warenbahn in den zweiten Waschkasten. und verlässt diesen nach Durchlauf des Quetschweräes mit 10 g Na OH fest pro Liter Rest feuchte und gelangt in den dritten Kasten, den sie mit 5 g Na OH fest pro Liter Restfeuchte nach dem Durchlauf durch daä @aetscr- werk verlässt.
Däbei gleicht die Kurve der Formel
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wobei y = der Konzentrationsdifferenz auf der Ware zwischen An- fangskonzentration und Endxonzentration eines Lastens und x = der Ausdruck für die Waschzeit in einem Kasten ist.
SelbstverstZ'Z*.ndlich besteht die l;öglichi--eit, beim Bau von Maschi nen für ganz bestimmte Zwec!te den Faktor den Vergrcsserung oder Verminderung des Warenvolumens in den einzelnen Kääien genau der für den Spezialfall zu errechnenden Kurve anzupassen.
Diese Anpassung an eine Gesetz2iässigküit bringt den Vorteil mit sich, dass die KonzeiLtrL:tio_iserniedriguri#; in und auf der Ware in jeder Einheit von gleicher Grösse bzw. von annähernd gleicher Grösse ist. Durch die Verlängerung respektiv Verkürzung der Ver-
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weilzeit <SEP> in <SEP> jeder <SEP> folgenden <SEP> Einheit <SEP> wird <SEP> erreicht, <SEP> dass <SEP> mehrere
<tb> der <SEP> bisher <SEP> .,.blichen <SEP> \aascheinheiten <SEP> mit <SEP> gleichbleibender <SEP> Eizizugs- länge für die Ware wegfallen.
Damit ist eine wesentliche Ver- billigung der Waschmaschine in ihrer Gesamtheit möglich. In den Figuren sind Ausführungsbeispiele von geeigneten Vorrich- tungen schematisch dargestellt. Es zeigen: FJ & 1 und 3 schematische Darstellung der Anlage als Ausführungs- beispiel für Gleichstromlauf mit Friscäwasserzufuhr zu jedem Kasten, Ft. 2 und 4 eine Anlage für Gegenstromlauf.
In den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 und 2 sind die Waschbe hälter in ihrer Grösse steigend angeordnet. In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel darstellt für Gleichstromlauf mit Frischwas- serzufuhr zu jedem Kasten. In Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer Anlage für Gegenstromlauf. In den Ausführungsbeispielen nach Fig. 3 und 4 bleiben die Be- hälter in ihrer Grösse gleich; die Schlaufenlänge der Warenbahn wird allmählich grösser respektiv bei umgekehrtem Lauf kleiner.
Daraus ist ersichtlich, dass es nicht allein auf die Verlängerung des Tauchweges ankommt, sondern dass auch die Luftdurchgänge we sentlich sind, wenn sie verlängert bzw. verkleinert werden, da die Feuchtigkeit auf dem Gewebe wesentlich ist.