CH234180A - Holzbearbeitungsmaschine mit Einrichtung zur Verhinderung des Spaltens der Werkstücke bei deren Bearbeitung und mit einer Leitfläche für die Werkstücke. - Google Patents
Holzbearbeitungsmaschine mit Einrichtung zur Verhinderung des Spaltens der Werkstücke bei deren Bearbeitung und mit einer Leitfläche für die Werkstücke.Info
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Description
ifolzbearbeitungsmaschine mit Einrichtung zur Verhinderung des Spaltens der Werk stücke bei deren Bearbeitung und mit einer Leitfläche für die Werkstüeke. Die Erfindung bezieht sieh auf eine Holz- bearbeitungsmaschine mit einer Einrichtung zur Verhinderung des Spaltens der Werk stücke bei deren Bearbeitung und mit einer Leitfläche für -die Werkstücke.
Bei ,der Herstellung von Furchen oder Nuten in hölzernen Konstruktionsteilen be steht immer der Nachteil, dass das Holz, be sonders wenn die Fasern einigermassen schräg verlaufen, leicht spaltet oder entzweispringt.
Um idiesen Nachteil möglichst zu ver hüten, ist es üblich, ein Kreuzholz anzuwen den, welches mit eineue Stift versehen ist, mit dessen Hilfe an den Stellen der äussern Be grenzungslinien der Furchen oder Nuten vor dem Anbringen dieser Furchen oder Nuten eine Ritzung gemacht wird. Dieses Verfahren verhütet aber das Auftreten des erwähnten Nachteils- meistens nicht und kann dadurch, dass der Stift die Fasern des Holzes etwas löst, sogar zu einer Verstärkung des Fehlers führen.
Gemäss einem bekannten besseren Verfah ren wird eine Kreissäge angewandt, mit deren Hilfe das Werkstück im voraus in einer ge sonderten Bearbeitung eingeschnitten wird. Ein Spalten des Holzes tritt bei diesem Ver fahren nicht mehr auf.
Die Erfindung beabsichtigt nun, eine Holzbearbeitungsmaschine zu schaffen, mit tels welcher das Holz sowohl bearbeitet als auch zur Verhinderung des Spaltens mit Ein schnitten versehen werden kann.
Bei der Holzbearbeitungsmaschine gemäss der Erfindung wird dies erreicht durch ein zusätzliches scheibenförmiges, drehbares Werkzeug für die Erzeugung von .Einschnit- ten im Werkstück zur Verhinderung des Spaltens des Holzes, welches Werkzeug auf einer Achse befestigt ist, das Ganze derart, ,dass ,das zusätzliche Werkzeug über .die er wähnte Leitfläche hervorragt.
Vorteilhaft ist die Achse des zusätzlichen Werkzeuges in Längsrichtung verstellbar. Bei einer zweckmässigen Ausführungs form besitzt das Lager für die Achse des zu sätzlichen 'Werkzeuges äusserlich die Form eines mit einer Abflachung versehenen Zylin ders, welche Abflachung mit der Leitfläche in einer Flucht liegt, wobei das Lager in einer Furche der die Leitfläche aufweisenden Platte verschiebbar ist.
Eine solche Einrichtung kann an be stehende Maschinen leicht angebaut werden. In der Zeichnung ist ein; Ausführungs beispiel der Erfindung dargestellt.
Die Fig. 1 zeigt perspektivisch einen Teil der Leitplatte einer Holzfräsmaschine mit dem zusätzlichen -Werkzeug. Die Fig. 2 zeigt in einem grösseren Massstab einen Teillängs schnitt durch das Lager dieses Werkzeuges mit dem Werkzeug in Ansicht.
Die Fig. 3 zeigt einen Querschnitt gemäss der Linie HI III der Fig. 2.
Mit 1 ist die Leitplatte einer im übrigen bekannten, nicht näher gezeichneten Holz fräsmaschine angedeutet. Diese Platte besitzt, in der Fortbewegungsrichtung des zu bear beitenden Werkstückes gesehen, vor der Fräse eine Aussparung 2.
In diese Aussparung hinein ist eine La gerbüchse 3 geschoben, welche äusserlich die Form eines mit einer Abflachung versehenen Zylinders aufweist. Die Abflachung der Lagerbüchse liegt in einer Flucht mit der Leitfläche der Platte 1. In der Lagerbüchse 3 ist eine Achse 4 drehbar angeordnet. Diese Achse kann z.
B. durch eine biegsame Welle angetrieben werden, die mittels einer glauen- kupplung oder einer Reibungskupplung mit irgendeinem sich drehenden Teil der Maschine verbunden ist. Das am untern Ende auf dieser Achse angebrachte zusätzliche Werkzeug, das Sägchen 5, ragt 1 bis 6 mm, vorteilhaft un gefähr 2 bis 3 mm, über die Leitfläche der Leitplatte 1 hervor,
so .dass das an der Leit- platts entlanggeführte Werkstück an der Stelle der einen äussern Begrenzungslinie der zu fräsenden Furche oder Nute über eine entsprechende Tiefe eingesägt wird.
Durch .das Herstellen zweier solcher Sägeschnitte in entsprechendem Abstand voneinander wird verhütet, dass das Holz beim Fräsen der Furche oder der Nute gespalten wird oder entzweispringt. l1an kann die Sägeschnitte in jeder gewünschten Entfernung anbringen, indem man die Achse. -1 in Längsrichtung ver stellt. Diese Verstellung ist dadurch möglich, dass die Lagerbuchse 3 in der Aussparung 2 verschiebbar gelagert ist.
Die Büchse kann in der Aussparung 2 mit Hilfe einer von der Rückseite der Leitplatte bis in die Aussparung reichenden Klemm schraube jeweils festgestellt werden. Auch ist es möglich, die Büchse mit einem Nocken zu versehen, welcher in einen Längsschlitz der Aussparung ? eingreift und die Drehung der Lagerbüchse verhütet. Um den Abstand, über den das Sägchen verschoben wird. genau und leicht einstellen zu können, ist auf der Leitplatte eine Skalen- teilung 6 angebracht.
Auch die Büchse 3 ist mit einer Skalenteilung 6' versehen. Die Er findung kann sich ausser auf Fräsmaschinen in beschränktem Sinne auch auf andere Holz- bearbeitiingsmaschinen, wie Hobel- oder Kan- tenhobelmasehinen beziehen. Statt eines Säg- chens kann als zusätzliches Werkzeug zur Herstellung der Einschnitte auch eine dünne Frässcheibe benutzt werden.
Claims (1)
- PATEN T A-N SPRL CH: Holzbearbeitungsmasehine mit Einrich tung zur Verhinderung des Spalten.s der Werkstücke bei deren Bearbeitung und mit einer Leitfläche für die Werkstücke, gekenn zeichnet durch ein zusätzliches .scheibenför miges, drehbares Werkzeug für die Erzeu gung von Einschnitten im Werkstück zur Verhinderung des Spaltens des Holzes, welches Werkzeug auf einer Achse befestigt ist, das Ganze derart, dass das zusätzliche MTerkzeug über die erwähnte Leitfläche her vorragt.1N TERAN SPRt"CHE 1. Holzbearbeitungsmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des zusätzlichen Werkzeuges in Längs richtung verstellbar ist. 2. Holzbearbeitungsmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Werkzeug 1 bis 6 mm .über die Leitfläche hervorragt.3. Holzbearbeitungsmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Lager für .die Achse des zusätzlichen Werkzeuges äusserlich die Form eines mit einer Abflachung versehenen Zylinders aufweist, welche Abflachung mit der Leitfläche in einer Flucht liegt, wobei das Lager in einer Furche der die Leitfläche aufweisenden Platte verschiebbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL894126X | 1942-08-12 | ||
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Publications (1)
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| CH234180A true CH234180A (de) | 1944-09-15 |
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ID=26643542
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH234180D CH234180A (de) | 1942-08-12 | 1943-03-10 | Holzbearbeitungsmaschine mit Einrichtung zur Verhinderung des Spaltens der Werkstücke bei deren Bearbeitung und mit einer Leitfläche für die Werkstücke. |
Country Status (3)
| Country | Link |
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1943
- 1943-03-10 CH CH234180D patent/CH234180A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| NL56324C (de) | |
| BE450404A (de) |
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