CH234236A - Vorrichtung, bei der die Form der Klemmenspannung eines Stromverbrauchers reguliert wird. - Google Patents

Vorrichtung, bei der die Form der Klemmenspannung eines Stromverbrauchers reguliert wird.

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CH234236A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • G05F1/46Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC
    • G05F1/52Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using discharge tubes in series with the load as final control devices

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Description


  Vorrichtung, bei der die Form der     Klemmenspannung    eines Stromverbrauchers  reguliert wird.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Vorrichtung, bei der die Form der  Klemmenspannung eines von einer Strom  quelle, deren     Spannung    als Funktion der     Zeit     einen andern als den verlangten Verlauf auf  weist, mit Gleichstrom gespeisten Stromver  brauches reguliert wird.  



  Einen     besonderen    Fall bildet das     Kon-          stanthalten        der    Klemmenspannung eines  Stromverbrauchers, der von einer Strom  quelle mit veränderlicher Spannung gespeist  wird. Dieser Fall tritt bei einem Röntgen  apparat auf, bei dem als     Stromquelle    ein auf  geladener Kondensator dient. Bekanntlich  kann hierbei zum     Konstanthalten    der Span  nung am     Stromverbraucher    (an der Röntgen  röhre) eine     Hochvakuumtriode    verwendet  werden, die mit dem Stromverbraucher in  Reihe geschaltet ist, und zwar an die positive       Seite    desselben.

   Die Gitterspannung dieser  Triode wird von der     Spannung    an der Rönt  genröhre abhängig gemacht, in der Weise,    dass eine     Änderung    der letzteren Spannung  infolge der Spannungsänderung der Strom  quelle entgegengewirkt wird.  



  Bei dieser     bekannten    Vorrichtung wird  ein     Mittel    verwendet zur     Umwandlung        ge-          ringerAnderungen        derKlemmenspannung    des  Stromverbrauchers in verhältnismässig starke  Änderungen der     Gitterspannung    der Regel  triode. Dies wird dadurch     erreicht,    dass im  Gitterkreis eine Quelle konstanter     Spannung     eingeschaltet wird, welcher die vom Strom  verbraucher dem     Gitterkreis    zugeführte  Spannung entgegenwirkt.

   Der Unterschied  dieser Spannungen bildet die Gitterspannung  der Regeltriode und ändert     sich    je nach  dem die Spannung am Stromverbraucher  schwankt, aber verhältnismässig viel stärker  als letztere. Da es schwierig ist, eine kon  stante Spannung zu erhalten, die so hoch ist,       dass;    sie von     der        Klemmentspannung    der Rönt  genröhre nur wenig abweicht, hat man im  erwähnten Falle     mittels    eines     Potentiometers         einen Teil der Klemmenspannung der Rönt  genröhre abgezweigt, um so mit einer Span  nungsquelle für eine viel niedrigere Span  nung auskommen zu können.

   Dies hat den  Nachteil, dass nur ein     entsprechender    Teil  der Spannungsänderungen dem Gitter aufge  drückt wird, so dass die Regelung weniger  empfindlich ist als wenn der Unterschied  zwischen der vollen Klemmenspannung der  Röntgenröhre und einer konstanten Aus  gleichsspannung am Gitter der Regeltriode  angelegt sein würde. Zwecks Beseitigung  dieses Nachteils wurde vorgeschlagen (siehe       franz.        Patent    Nr.     84943l),    die Spannungs  änderungen nicht     unmittelbar,    sondern über  einen Verstärker dem     Gitter    der Regeltriode  zuzuführen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt,     da-s;     soeben erörterte spezielle     Regulierungspro-          ,        blem    auf einfache Weise lösen zu können.  



  Sie schafft ausserdem die Möglichkeit, die       Klemmenspannung    auf eine,     innerhalb    gewis  ser Grenzen     beliebig    zu     wählende        Weise    mit  ,der Zeit variieren zu lassen.

   Auch bei der     er-          findungsgemässenVorrichtung    wird die Form       derKlemmenspannung    des     Stromverbrauchers          mittels    einer an der positiven Seite desselben  in Reihe geschalteten     Hochvakuumregel-          triode    reguliert, deren     Gitterspannung    aus  einer positiven     Komponente    und einer von  der zu regelnden Spannung abhängigen nega  tiven Komponente     zusammengesetzt    ist.

   Sie  zeichnet sich dadurch aus, dass die positive  Komponente einem Widerstand entnommen  wird, der in Reihe mit einem von der Strom  quelle selbst gespeisten Stromregler geschal  tet ist, der wenigstens innerhalb gewisser  Grenzen unabhängig von der an ihm ange  legten Spannung einen Strom     durchlässt,    der  als     Funktion    der Zeit qualitativ den gleichen  Verlauf hat     wie    die     verlangte    Klemmenspan  nung des Stromverbrauchers, wobei dieser  Widerstand mit der negativen Seite des  Stromreglers verbunden ist.  



  Die negative Komponente wird vorzugs  weise von der     gesamten    Klemmenspannung  des Stromverbrauchers, gegebenenfalls zu  sätzlich eines geringen     Spannungsverlustes    in    der     Verbindung    des letzteren mit der negati  ven Klemme der Stromquelle, gebildet. so  dass dem Gitter der Regeltriode die     gesamtei     in dieser Spannung     auftretenden        Änderun-          gen    aufgedrückt werden, was eine sehr starre  Regelung ergibt.  



  Als     Stromregler        kann    eine     Hoehvakuurn-          entladtingsrölire    mit einer Glühkathode die  nen.     -\Vird    eine     unveränderliche    Klemmen  spannung     g,e%vünsclit,    so ist eine     gesättigte     Diode verwendbar.

   Die Klemmenspannung       des        Stromverbrauelier;s    ist dann innerhalb       gewisser    Grenzen auf einen     beliebigen    unver  änderlichen     @\'ert    durch die Wahl des     Glüh-          stromes    der Kathode dieser Diode     einstellbar.     



  Auch eine Röhre     finit    Schirmgitter kann  gute     Dienste    leisten. Wenn mittels einer be  sonderen Spannungsquelle diesem Gittereine       ,inveränderliehe    positive     Spannurig    gegeben  wird, so kann gleichfalls ein Strom erhalten  werden, der     über    ein     het;räelitlielies    Gebiet       unabhängig    von der Anodenspannung ist.

    Mit einer solchen Entladungsröhre     lässt    sich  auch sehr einfach der Verlauf der Klemmen  spannung nach einer verlier bestimmten       Funktion    mit der Zeit     variieren.    'Man kann  in diesem Fall "in kleinem Massstab", das  heisst in einem Hilfskreis mit geringer     Lei-          s    --tung<B>Z</B>       -"-,        eim,    Spannung ei,     eugen,    die auf die  für die     Klemmenspannung    des     Stromver-          brauchers        verlangte    Weise mit der Zeit än  dert:

   und als Steuerspannung für die als       Stromregler    dienende Röhre verwendet wird.  Sehr     gute        Ergebnisse    können erreicht wer  den,     wenn    die     Schaltung    mit einer     Penthode     aasgestattet wird. Auch     zurr    Erhalten eines       konstanten    Stromes und zum Ein- und Aus  schalten des letzteren ist eine solche Röhre  verwendbar.  



  Es ist vorteilhaft. eine als     Stromregler          dienende        Entladungsröhre        zwisehen        dei-          Regeltriode    und dem     Stromverbraucher        reit          dein    Hauptkreis zu verbinden. das heisst in  der Weise,     class    der Strom de-, Stromreglers  über die     Regeltriode    fliesst. Der Stromregler  besitzt dann eine     Anodenspannung,    die höch  stens so gross     tvie    die     Gitterspannung    der  Regeltriode ist.

   Die Röhre erfordert dann nur      eine verhältnismässig geringe     Gitterspannung     und kann daher von einfacherer Bauart sein,  als wenn .sie unmittelbar mit der positiven  Klemme der Stromquelle verbunden. wäre.  



       Nachstehend    werden     beispielsweise    drei  Ausführungsformen der erfindungsgemässen       N'orrichtung,    die in der .beiliegenden Zeich  nung dargestellt sind, näher erläutert, und  zwar zeigt:       Fig.    1, 2 und 4 vereinfachte Schalt  schemas der drei als Röntgenapparate aus  gebildeten Vorrichtungen,       Fig.    3 ein Diagramm, das zur Erklärung  der in der     Fig.    2     dargestellten    Vorrichtung  verwendet wird.  



  Nach     Fig.    1 wird die Speisequelle von  zwei gleichen     Kondensatoren    1, 2 gebildet,  die in     Greinacherschaltung    über zwei Gleich  richter 3, 4 von einem Transformator 5 auf  geladen werden.  



  Die Kondensatoren entladen sich, sobald  ihnen dies auf später anzugebende Weise er  möglicht wird, über die Röntgenröhre i . Am       positiven    Ende ist mit     dieser    Röntgenröhre  eine Regeltriode 6 und am negativen Ende  eine     zweite    Triode 8 in Reihe geschaltet.  Während der Entladung nimmt die Span  nung der Kondensatoren ab. Bleibt dabei der  Transformator 5     eingeschaltet,    so nimmt die  Spannung so lange ab,     bis    das Gleichgewicht  zwischen den pro     Periode    des Wechselstromes  aufgenommenen und der Röntgenröhre abge  gebenen Ladungen erreicht ist.

   Die Span  nung an der Spannungsquelle hat also eine  wellige Form, während die Spannung an  der Röntgenröhre im     vorliegenden    Falle  konstant     gehalten    werden soll. Wird der  Transformator während der Belastung der  Röntgenröhre ausgeschaltet, so entlädt sich  die     Xondensatorenbatterie    völlig, es sei denn,  dass der     Entladestrom    auf     irgendeine    Weise  unterbrochen wird.  



  Die     Kondensatorenbatterie    speist noch  einen zweiten, aus einer Diode 9 und einem  Widerstand 10 bestehenden Stromkreis. Das  Gitter der Regeltriode 6 ist mit. dem positi  ven Ende des Widerstandes 10 verbunden.  Es kommt daher     zwischen    Gitter und Ka-         thode    der Regeltriode eine Spannung zu lie  gen, die aus dem     Unterschied    zwischen der  Spannung an dem Widerstand 10 und der  Spannung an der Röntgenröhre und der  Triode 8 besteht. Durch eine geeignete Wahl  des Widerstandes 10 und der Durchlässigkeit  der Diode 9 wird diese     Gitterspannung    auf  einen Betrag eingestellt, bei dem die verfüg  bare Spannung sich im gewünschten Verhält  nis über die Regeltriode und den- Rest des  Kreises verteilt.  



  Wenn ihr Glühstrom einen geeigneten  Wert besitzt, lässt die Diode einen Strom  durch, der innerhalb gewisser Grenzen von  der Spannung nahezu unabhängig ist. Dieser  Strom braucht nur einen Bruchteil des durch  die Röntgenröhre     fliessenden!    Stromes zu be  tragen und den Kondensatoren nicht viel  Energie zu     entnehmen.    Da dieser Strom kon  stant ist, erzeugt er in dem Widerstand 10  einen unveränderlichen Spannungsverlust.  Auf diese Weise ergibt sich eine     konstante     positive Komponente der Gitterspannung der  Regeltriode 6.  



  In diesem Falle werden die gesamten       Änderungen    dieser     Spannung,    zuzüglich der  Spannung an der später erläuterten Triode 8,  unmittelbar in die Gitterspannung der Regel  triode 6 übertragen. Eine Verstärkung der  der Röntgenröhre     entnommenen        'Spannungs-          änderungen    ist hier nicht     vorgesehen.    Obzwar  dies eine positive     Spannungskomponen4;

  e    von  derselben Grössenordnung wie die Spannung  an der Röntgenröhre erfordert, das heisst von  verschiedenen Zehnern     KV,    wird sie mit sehr  einfachen     Mitteln,    nämlich mit der Diode 9  und dem Widerstand 10,     erhalten.    Durch     das     Zusammenwirken der beiden Spannungskom  ponenten am Gitter der Regeltriode 6 wird  die Spannung der Röntgenröhre konstant ge  halten.  



  Je weiter die Kondensatoren sich ent  laden, um so geringer wird der     Untemschied     zwischen der Speisespannung und dem Span  nungsverlust im Widerstand 10, das heisst die  Spannung an der Diode 9. Wenn die Span  nungsquelle nicht für kontinuierlichen Be  trieb dimensioniert ist, so wird die Dioden-      Spannung schliesslich so niedrig, dass der  Sättigungsstrom nicht länger aufrechterhal  ten     wzrd    und der Strom in dem     ZViderstand     10 abnehmen muss. Sobald dies geschieht,  nimmt die Spannung an der Röntgenröhre       schnell    ab. Man hat in diesem Falle nur       intermittierend    eine konstante Röhrenspan  nung.

   Der Abnahme der     Röhrenspannung          kann    noch einige Zeit dadurch entgegenge  wirkt werden, dass ein Kondensator 11.     zii     dem Widerstand 10 parallelgeschaltet wird.  Letzterer ergänzt das     Allanko    an Strom, so  bald     die    Diode 9 weniger zu liefern     anfängt,     und verzögert auf diese Weise .den Augen  blick, in dem die     Röhrenspannung    schnell     zii     fallen anfängt. Es wird daher ein     möglielist     grosser Teil der verfügbaren Energie verwer  tet.

   Das Produkt des Widerstandes und der  Kapazität von 10 und 11 muss zu diesem  Zweck gross sein in bezog auf die verlangte  Verzögerung. Selbstverständlich kann trotz  dieser Verzögerung der eingestellte Wert der       Klemmenspannung    nicht     völlig    bis zum Au  genblick     aufrechterhalten.    werden, in dem die  Spannung der Kondensatoren 1 und     ?,    gleich  diesem Wert geworden ist.  



  Bei genügend grosser Kapazität des     Kon-          densators    11 kann letzterer zwar noch das  Manko ergänzen, das sich ergibt, wenn am  Ende der     Belastungsperiode    ein Gitterstrom  über das     Gitter    der Triode 6 fliesst, der dem  über die Diode 9 fliessenden Strom entnom  men wird.  



  Die Triode 8 ist eine Trennungsröhre. Sie  dient bekanntlich (siehe franz.     Patentschrift          Nr.    857129<B>)</B> um, solange die     Röntgenröhre     unbelastet ist, einen grossen Spannungsunter  schied zwischen der Kathode der Röntgen  röhre und der negativen Klemme der Strom  quelle aufrechtzuerhalten. Sie kann eine mit  Bogenentladung     wirkende    Röhre sein, so dass,       -wenn    der Strom einmal durchgeht, der Span  nungsverlust in dieser Röhre in bezog auf  die Spannung an der Röntgenröhre     vernach-          lässigbar    ist. Diese Röhre ist verwendbar  zum Einschalten des Stromes in die Röntgen  röhre.

   Solange dieser Strom noch nicht flie  ssen muss, kann dem Gitter der Röhre 8 eine         negative    Spannung aufgedrückt werden und  im Zeitpunkt, in dein die Röntgenaufnahme  einen Anfang nehmen muss, das Gitterpoten  tial erhöht werden. Zu diesem Zweck ist eine  Vorrichtung erforderlich, die einen grossen       Potentialunterschied    zu überbrücken vermag.  da die Kathode der Röhre 8 in der Regel  kein Erdpotential haben wird. Die Bedie  nung der nötigen Schalter kann auch auf  Abstand erfolgen ohne Vermittlung mate  rieller Verbindungen, z. B. mittels auf eine  Photozelle einwirkender Lichtstrahlen.  



  Auch für den Glühstrom der Diode 9, die  regelbar sein muss, um die Klemmenspannung  der Röntgenröhre einstellen zu können, ist.  ein Trennungstransformator erforderlich  oder eine andere Vorrichtung,     finit    der die  hohe Spannung. welche die Kathode der  Diode in bezog auf Erde     besitzt.        überbriiekt     werden kann.  



  Im Stromkreis des     Widerstandes    10     isst     ein Strommesser 12 eingeschaltet. welcher in       kV    geeicht ist und die Spannung anzeigt,  welche die Röntgenröhre bekommen     -,wird,     sobald der Strom geschlossen ist. Dies ist  möglich, weil diese Spannung zu dem Strom  im Widerstand 10 proportional ist. Der     fMes-          sei,    befindet sieh an einer Stelle im Kreis.  an der letzterer     finit    Erde verbunden wird.

    Dies ist im     Ausführungsbeispiel    die     elek-          lrische    Mitte des     Kreises.    Er kann daher auf  einem Schaltpult angeordnet  -erden. Der       Messer    liegt     ebenfalls    im Kreis des Strom  verbrauchers und in diesem Kreis fliesst ein  Strom, der,     wenigstens        heim        Herstellen    einer  Röntgenphotographie, sehr viele Male grösser  ist als der durch     denWiderstand    10 fliessende  Strom.

       Um    den     Messer    gegen diesen starken  Strom zu     schützen,    können Mittel zur Ver  ringerung :einer Empfindlichkeit, z. B. ein       Shunt,    mit den Mitteln     zinn    Einschalten des  Stromes durch die Röntgenröhre verbunden  :ein. Wird der Apparat für Durchleuchtung  verwendet, wobei nur ein schwacher Strom  durch die Röntgenröhre fliesst, so kann der       Messer        1'-)    als     Milliamperemeter    für diesen  Strom     verwendet    werden, wozu eine zweite,  in m A geeichte Skala vorgesehen sein kann.

        Ein Beispiel eines     Gebietes,    auf dem die  Erfindung mit Erfolg anwendbar ist, ist das  zur Herstellung von Röntgenaufnahmen, die  mit regelmässigen kurzen     Intervallen    aufein  ander folgen, z. B. kinematographische Auf  nahmen.  



  Es kann nämlich erreicht werden, dass  während der     Belichtungszeiten    die Spannung  an der Röntgenröhre schnell bis auf einen  Wert steigt, der zum Erhalten     photographi-          sehen    Effektes am günstigsten ist und die  sen     Wert,        behält,        bis    die Dauer der Aufnahme  verstrichen ist, auch wenn die Speisespan  nung, die sich z. B.     sinusförmig    mit der  Zeit ändert, inzwischen eine starke Ände  rung aufweist.  



       Fig.    2 stellt das Schaltbild eines auf  diese Weise wirkenden Röntgengerätes dar.  Es wird vorausgesetzt, dass die Stromquelle  20 in diesem Falle pulsierende     GleiQhspan-          nung    liefert,     welche    durch     Zweiphasengleich-          richtung    von Wechselspannung erhalten ist.  Diese Spannung wird in der     Fig.    3 als Funk  tion der Zeit durch die Kurve     a    dargestellt.

    Eine Regeltriode 6 ist     wieder    am positiven  Ende der Röntgenröhre 7 mit     letzterer    in  Reihe     geschaltet.        Als.Stromregler    dient eine       Penthode    13, deren Anodenstrom von der  Stromquelle 20 selbst geliefert wird. Durch  eine     Hilfsspannungsquelle    14 mit     Potentio-          metern    15 und 16 wird das     Schirmgitter    17  dieser Röhre 'auf einem positiven Potential  in bezug auf die Kathode     gehalten.    Mittels  des Steuergitters 1.8 wird der Strom geregelt.

    Mit Rücksicht auf individuelle Unterschiede  der     verwendeten    Röhren ist es erwünscht,  dem     Steuergitter    etwas     Vorspannung    zu ge  ben, die dem Widerstand<B>10</B> dadurch ent  nommen wird, dass an ihm eine einstellbare       Anzapfung    21 angebracht     wird.    Dies verhütet       auch        Störungen    infolge möglicher Änderun  gen des Widerstandes 10 durch Temperatur  schwankungen. Ist das Steuergitter 18 mit  einem Punkt des     Potentionieters    16 verbun  den, der ein genügend negatives Potential in  bezug auf die Kathode besitzt, so lässt die  Röhre 13 keinen Strom durch.

   Der Wider-    stand     10@    und daher auch die Röntgenröhre 7  sind dann nahezu spannungslos. Verbindet  man dagegen das     Steuergitter    mit einem  Punkt des     Potentiometers    16, dessen Poten  tial genügend höher ist, so ist die Röhre 13       stromdurchlässig.    Im     Gitterkreis    der Triode  6 wird dann eine positive Spannungskompo  nente     wirksam,    nämlich die Spannung an  dem Widerstand 10, zwischen dem negativen  Ende und .der     verstellbaren        Anzapfung    22,  mit der das Gitter der Röhre 6 verbunden  ist.

   Dadurch wird die Triode 6     strorndurch-          lässig    und nimmt die     Belastung    der Röhre 7  einen Anfang. Sie kann dadurch beendet  werden, dass der vorherige Zustand im Steuer  gitterkreis der Röhre 13 wiederhergestellt  wird.  



  In der     Fig.    2, ist das     Steuergitter    18 mit  dem     synchron    mit der Wechselspannung, die  den Apparat speist, rotierenden Arm eines  Schalters 19 verbunden, der das     Gitter    18  abwechselnd mit dem Ende des     Potentio-          meters    16, das in     bezug    auf die Kathode  stark negativ ist     und    mit einem einstellbaren  Punkt dieses     Potentiometers,    der ein höheres  Potential besitzt, verbindet.

   Stellt man die  Dauer der     Intervalle,    während welcher das       Steuergitter    positiv ist, als t, dar und die  Dauer der Intervalle, während welcher es  negativ ist als     t2    und wird durch eine     ge-          eignete    Drehgeschwindigkeit des Schalters  1.9 dafür gesorgt, dass die Summe der Inter  valle     t,.        +   <U>L</U> eine ganze Zahl<I>n</I> halber Perio  den der     Wechselspannung        beträgt,    z.

   B. drei,       wie    in     Fig.    3 dargestellt, so können, wenn  die Frequenz der     Wechselspannung    durch f       darges@tellt        wird,    pro     Sekunde   
EMI0005.0071  
   Aufnah  men gemacht werden. Während der Zeit t,  muss der photographische Film stillstehen  und während der Zeit     t,    kann die Auswechs  lung der     Bildflächen,    das heisst der Film  transport, erfolgen.

   Wenn     t,    nicht zu lang  und die Gitterspannung von 1'8 nicht zu hoch  gewählt sind und die Phase richtig einge  stellt ist, so erhält die Röntgenröhre 7 eine  Spannung, die als Funktion der     Zeit    eben  falls eine rechtwinklige Form besitzt wie die      in der     Fig.    3 durch     h    dargestellte     Spannung          des    Gitters 18.  



  Wählt man nun für die Spannung des  Gitters 18 eine beliebige Kurve, so kommt  letztere in der Kurvenform der Klemmen  spannung des Verbrauchers 7 zum Ausdruck,       unter    der Bedingung, dass diese Klemmen  spannung natürlich     stets    einen niedrigeren       Wert    als die Spannung der Speisequelle be  i halten muss.  



  Der Strom in dem Widerstand 10 stellt       sich    nämlich auf einen solchen Wert ein, dass  der Spannungsabfall im zwischen der Ka  thode der Röhre 1,3 und der     Anzapfung    21  liegenden Teil dieses Widerstandes ungefähr  gleich der vom Gerät 14 gelieferten positiven  Komponente der     Gitterspannung    der Röhre  13 ist. Die Spannung am Stromverbraucher 7  ist daher innerhalb gewissen Grenzen pro  portional zu .der positiven Komponente der  Gitterspannung der Röhre 13; wie sie z. B.  mittels der     Potentiometer    15 und 116 gewählt  wird. Diese Wirkung wird unter Verweisung  auf     Fig.    4 noch näher erklärt.  



  Die vom Gerät 14 zu liefernden Gitter  spannungen lassen sich, was ihren Wert an  belangt, leicht erreichen, da der Stromregler  13 zwischen der Triode 6 und dem Strom  verbraucher 7 mit dem Hauptstromkreis     ver-          i        bunden    ist. Die Anodenspannung der     Röhre     13     ist.    daher höchstens gleich der Gitterspan  nung der     Triode    6 und letztere ist wieder ein  Bruchteil der hohen Spannung, welche die  Quelle 20 liefert.  



  Die Vorrichtung nach     Fig.    2 weist den       Nachteil    auf, dass die Regelorgane, mit  denen die Einstellung der Spannung erfolgt,  sich auf einem hohen Potential in     bezug    auf  Erde befinden, wenn ein grosser     Spannungs-          i    unterschied zwischen der positiven Klemme  des Stromverbrauchers und Erde besteht.       hluss    eine elektrische Grösse     wiederholt    ge  ändert oder eingestellt werden, so ist zweck  mässig, hierfür Regelapparate zu verwenden,  die eine niedrige Spannung in     bezug    auf  Erde besitzen, so dass sie auf einem Schalt  pult angebracht werden können.

   Dies ist im       betrachteten    Falle mit dem     Potentiometer       nicht der Fall, denn bei diesem muss man die  zum Steuern dienenden     Organe    von den Kon  taktorganen durch Organe aus Isoliermate  rial trennen. welche die Bewegung der erste  ren auf die letzteren übertragen. Bei sehr  schnell verlaufenden     Änderungen    ist dies  wegen der     Trä.gbeit    dieser Verbindungs  organe ein grosser Nachteil.

   Zur     Vermeidung     dieses Nachteils können Photozellen verwen  det werden, und es kann auf diese Weisse  durch Vermittlung von nichtmateriellen Mit  teln die     Bev-egung    der Steuerorgane auf die       Kontaktorgane    übertragen und der grosse       Spannungsunterschied    zwischen Erde und  dem Gitter     überbrückt    werden.  



  Ein Mittel, durch     welches    der genannte  Nachteil gleichfalls vermieden wird und die       Regelvorrichlung    auf die Höhe des     Erd-          potentiaIs        gel     acht werden kann. wird an  Hand eine.:     Ausführungsbeispiels    erläutert,  von dem die     Fig.    4 das Schaltbild darstellt.

    Dieses Mittel besteht darin, dass die positive  Komponente der Gitterspannung der Steuer  gitterröhre 13 (also einer Röhre mit einem  oder mehreren Gittern zwischen der Kathode  und der Anode) von einem     Transformator          ?3,    24 mit. einer     Gleiehricht-        lind        Ab-          flachungsvorriehtung    geliefert wird, an des  sen Primärwicklung 23, die für hohe Span  nung von der     Sekundärwicklung    24 isoliert       ia,    so dass sie mit Erde verbunden werden  kann.

   eine Vorrichtung zum Regeln der in  der     Sel@undär-,vieklung    induzierten Spannung  vorhanden     ist.    Die     Gleichricht-    und     Ab-          flachungsvorriehtung        besteht    aus einem       Gleiehrichter    2     ,3,    Kondensatoren 26 und ? 7  und     Drosselspulen    ?8 und 29. Die Konden  satoren und Drosselspulen dienen dazu, aus  der gleichgerichteten Spannung die Wellig  keit möglichst zu beseitigen.

   Die Wirkung  der Röhre 13, gleich wie bei Fis.     \?    eine       Penthode.    entspricht völlig der des mit letz  terer Figur erläuterten     Ausführungsbeispiels.     Die Spannungsquelle 30 dient zum Einstel  len der     Schirmgitterspannung.     



  Wird der Strom, der durch die Röhre 13  fliesst, mit i. und der Widerstand     zwischen     der Kathode dieser Röhre und der Anzap-           fung    21 mit     r        bezeichnet,    so ist die negative  Komponente der     Gitterspannung    der Röhre  13 gleich     ir.    Wird<I>i</I> grösser, so wird diese  negative Komponente grösser, was aber dem  Anwachsen von     i    entgegenwirkt. Es stellt  sieh daher ein     gewisses    Gleichgewicht ein,  bei dem     ir    ungefähr gleich e ist, das ist die  Spannung des     Kondensators    27.

   Der     Unter-          schied    zwischen     ir    und e bildet die Gitter  spannung, mit der die Röhre 1%3 wirkt. Die  Spannung e kann so hoch ,gewählt werden,  dass, bei     geeigneter        Anbringung    der     Anzap-          fung    am Widerstand 10, die Gitterspannung  in bezug auf e     vernachlässigbar    ist. Die  Spannung e kann z. B. einige hundert Volt  betragen, während die Röhre mit einer nega  tiven Gitterspannung von nur wenigen Volt  wirkt.  



       Stellt    man den ganzen Widerstand 10  gleich R, so kann, da i =
EMI0007.0019  
   für die positive  Komponente der Gitterspannung der Röhre 6  mit ziemlich grosser     Genauigkeit    i .     R    = e
EMI0007.0022  
    geschrieben werden. Der Strom durch die  Röhre 6 stellt sich gleichfalls auf einen Wert  ein, bei dem die beiden Komponenten der       Gitterspannung    der Röhre 6 bis auf einen  geringen Betrag einander gleich werden.

   Die  Spannung an der Röntgenröhre 7 ist daher       ungefähr        gleich    e
EMI0007.0026  
   Sie ist nicht von der  Grösse des Widerstandes 10 abhängig, vor  ausgesetzt,     dass    das Verhältnis.     zwischen    dem  Widerstand des abgezweigten Teils und dem       gesamten    Widerstand. unveränderlich bleibt.  Bei dieser Schaltung hat also eine Vermin  derung des Widerstandes infolge Tempera  turschwankungen keinen     Einf        luss    auf die zu  regelnde Klemmenspannung. Letztere ist zu  der Spannung des     Kondensators    27 ungefähr  proportional.

   Auch ist der Wert, auf den die  Spannung eingestellt wird, weniger von der  Kennlinie der Röhre abhängig als wenn die       CTitterspannung    nicht     eine    dem Widerstand  10 entnommene Komponente besitzt.  



  Der Primärkreis     des        Transformators    23,  24 ist für hohe Spannung vom     Sekundärkreis       isoliert und kann daher mit Erde verbunden  werden. Er enthält irgendeine     Vorrichtung     zum Regeln der in der     Sekundärwicklung     induzierten     .Spannung.    Es: ist z.     B@.        eine    Vor  richtung     verw=endbar,    mit der die primäre  Spannung des Transformators geändert wer  den kann, was durch die Zeichnung schema  tisch veranschaulicht ist.

   Die Primärwick  lung 23 erhält hierbei ihre Spannung über  einen     Spannungswähler    3.1 von einem     Auto-          transformator    3,2, der über einen     Schalter    33  am Wechselstromnetz angeschlossen ist. Wird  der     Spannungswähler    nach dem Ende der  Wicklung 32 bewegt, so wird die Primär  spannung des Transformators     2,3,    24 und  daher die Spannung     des        Kondensators    27  höher und auch die Spannung der Röntgen  röhre 7 wird auf einen höheren Wert einge  stellt.

   Wird der Spannungswähler<B>31</B> in der       umgekehrten    Richtung bewegt, so nimmt die  Spannung des     Kondensators    27 dadurch ab,  dass letzterer sich über den Widerstand 34  so weit entladen kann, bis seine Spannung  gleich der ist, welche nunmehr vom Trans  formator geliefert wird.     Mittels    des.

   Span  nungswählers 31, der nur niedrige Spannung  in bezug auf Erde besitzt und daher bei       andern    Regelapparaten und bei     Messinstru-          menten    auf einem Schaltpult     umgebracht    wer  den kann. ist die Spannung .der Röntgen  röhre einstellbar und, da sie nicht vom Ab  solutwert des Widerstandes 10, sondern nur  von der Spannung des Kondensators 27 ab  hängt,     gehört    zu einer     bestimmten        Stellung     des Spannungswählers 311 auch stets derselbe  Wert der zu regelnden Klemmenspannung.  



  Die Regelung kann auch auf andere  Weise erhalten werden, z. B. durch Ände  rung der     Windungszahl    der Primärwicklung  23. Sie kann ohne Hinderung durch Träg  heitserscheinungen von jedem beliebigen  schnellen     Regler    ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung, bei der die Form der Klem- rnenspannung eines von einer Stromquelle, deren Spannung als Funktion der Zeit einen andern als den verlangten Verlauf aufweist, mit Gleichstrom gespeisten Stromverbrau chers reguliert wird mittels einer an der posi tiven Seite des Stromverbrauchers (7) mit diesem in Reihe geschalteten Hochvakuum regeltriode (6), deren Gitterspannung aus einer positiven Komponente und einer von der zu regelnden Spannung abhängigen ne gativen Komponente zusammengesetzt ist.
    dadurch gekennzeichnet, dass die positive Komponente einem Widerstand (10) entnom men wird, der in Reihe mit einem von der Stromquelle selbst gespeisten Stromregler ge schaltet ist, der wenigstens innerhalb ge wisser Grenzen, unabhängig von der an ihm angelegten Spannung einen Strom durchlässt, der als Funktion der Zeit qualitativ den glei chen Verlauf hat wie die verlangte Klem menspannung des Stromverbrauchers (7), wobei dieser Widerstand (10) mit der nega tiven Seite des Stromreglers verbunden ist. U NTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Hoclivakuum- entladungsröhre mit. Glühkathode als Strom regler dient. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, d-ass eine gesättigte Diode (9) als Stromregler dient. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Stromregler eine Röhre mit Schirmgitter (13) ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Stromregler eine Penthode (13) ist. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Hochvakuum- röhre eine Steuergitterröhre <B>(</B>13) ist, deren Steuergitter eine dein Widerstand (1(1) ent nommene negative Vorspannung besitzt.
    6. Vorrichtung nach Unteran.sprtteh 5, bei der die positive Klemme des Stromverbrau chers (7) hohe Spannung in bezog auf Erde besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die po sitive Komponente der Gitterspannung der Stenergitterrölire (13) von einem Transfor mator<B>23,</B> 24) niit einer Gleiehrielit- und .@.bflachungsvorrichtung 12a--2'9) gelieferi;
    wird, an dessen primärer Wickhing (23), die für hohe Spannung von der sekundären Wieli:lung- (24) isoliert ist, eine Vorrichtung (31, 3?<B>)</B> zum Regeln der in der Sekundär wicklung (?1) induzierten .Spannung vorhan den ist, die niedrige Spannung in bezug auf Erde besitzt.. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Stromregler (13) zwischen der Regeltriode (6) und dem Stromverbratieher (7) mit denn Hauptstrom kreis verbunden ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Stromkreis des Widerstandes (10) ein Strommesser (12) ein- geseha.ltet ist, der eine in Einheiten der ein gestellten Klemmenspannung geeichte Skala. besitzt. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeicbnet, dass der Messer (1.2) zugleich im Stromkreis des Stromverbrau chers (7) liegt., und mit den Mitteln zum Einschalten dieses Stromverbrauchers Mittel zur 1'el-ringerung der Empfindliebkeit de Messers verbunden sind.
CH234236D 1941-11-15 1942-11-14 Vorrichtung, bei der die Form der Klemmenspannung eines Stromverbrauchers reguliert wird. CH234236A (de)

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