CH234348A - Verfahren zur Herstellung eines sauren Natriumsalzes von Paraffinsulfonat. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines sauren Natriumsalzes von Paraffinsulfonat.

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CH234348A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C303/00Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides
    • C07C303/42Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines sauren     Natriumsalzes    von     Paraffmsulfonat.       Für die Herstellung fettsäurearmer und  -freier Waschmittel werden in neuester Zeit  die durch     Sulfochlorierung        langkettiger        Pa-          raffinkohlenwasserstoffe    und nachfolgende       Verseifung    mit Alkalien erhältlichen     Paraf-          finsulfonate    mit besonderem Vorteil verwen  det.

   Dabei ist es vorteilhaft, die     Bildung    der       Monosulfochloride    auf Kosten der waschtech  nisch     weniger    wirksamen     Disulfochloride    zu  begünstigen. Dies geschieht, indem man die       Einwirkung    von schwefliger Säure und Chlor  unterbricht, wenn etwa die Hälfte der     Paraf-          finkohlenwasserstoffe        sulfochloriert    ist.

   Das       Verseifungsgemisch    enthält dann neben dem       entstandenen        Alkalisalz,    z.     B.    Kochsalz, etwa  50     %        Unverseifbares,    welche     Verunreinigur < -          gen    aus     technischen    und wirtschaftlichen  Gründen entfernt werden müssen. Es ist be  kannt, das verseifte Rohprodukt gegebenen  falls nach einer Verdünnung mit Wasser mit  organischen Lösungsmitteln zu extrahieren,  dabei gelingt es jedoch nicht, das     Alkalisalz     zu entfernen.

      Gegenstand der Erfindung ist nun ein  Verfahren zur Herstellung eines     sauren.    Na  triumsalzes von     Paraffinsulfonat    aus dem  durch     Sulfochlorierung        langkettigerParaffin-          kohlenwasserstoffe    und nachfolgende Versei  fung mit     natronalkalischen    Stoffen erhält  lichen technischen Gemisch, welches dadurch  gekennzeichnet ist, dass man dieses Gemisch  mit einer dem für die     Verseifung        angewen,          deten    Alkali äquivalenten Menge Schwefel  säure ansäuert, mit einem leichtsiedenden,

         wasserunlöslichen        Lösungsmittel    extrahiert,  hierauf den Rückstand unter Zusatz eines  leichtsiedenden, wasserunlöslichen Lösungs  mittels durch     azeotrope    Destillation vom  Wasser befreit und nach     Abseheidung    von  anfallendem Natriumsulfat und     -bisulfat    das  saure     Natriumsalz    des     Paraffinsulfonats     durch Pressen abtrennt.

   Man kann beispiels  weise wie folgt vorgehen:  Das bei der     Verseifung    der     Sulfochloride     mit     Atznatron    anfallende technische Gemisch  wird mit einer dem zur     Verseifung    angewen-           deten    Alkali äquivalenten Menge Schwefel  säure angesäuert und hierauf mit dem leicht  siedenden, wasserunlöslichen Lösungsmittel,  z. B. Benzin, dem zur besseren     Abscheidung     gegebenenfalls noch kleine Mengen niedrig  siedender Alkohole zugefügt werden können,  extrahiert, wobei das unveränderte Ausgangs  paraffin, jedoch nicht das     Sulfonierungspro-          dukt,    in das Lösungsmittel übergeht.

   An  schliessend wird erneut Benzin oder ein an  deres leichtsiedendes, wasserunlösliches Lö  sungsmittel zugegeben, und es erfolgt bei  dessen teilweiser Abtreibung eine     azeotrope     Destillation, wobei Wasser und gegebenen  falls vorhandener Alkohol sowie Salzsäure       überdestillieren.    Es zeigt sich dabei über  raschenderweise,     dass    das     Sulfonat    als saures       Natriumsalz    nunmehr im restlichen wasser-    unlöslichen Lösungsmittel gelöst zurück  bleibt, während sich     Natriumsulfat    und       -bisulfat    in fester Form abscheiden, so dass  sie leicht, z. B. durch Abpressen, entfernt  werden können.

   Schliesslich wird das wasser  unlösliche Lösungsmittel vollkommen ab  destilliert, und man erhält ein vom     Unver-          seifba,ren    sowie von Chlor- und     S0,-Tonen     freies, saures     Natriumsalz    des     Para.ffinsulfo-          nats,    das entsprechend den gewünschten Ei  genschaften jeweils beliebig, z. B. mit Na  tronlauge, neutralisiert werden kann.  



  Beim vorliegenden     Reinigungsprozess    han  delt es sich vermutlich um folgenden     ReaI-          tionsverlauf    : Das     Verseifungsgemisch    stellt  zum Beispiel eine Mischung von     NaCl    und       RSO,Na    dar und ist gemäss folgender Glei  chung entstanden:  
EMI0002.0024     
  
    RSO2Cl <SEP> + <SEP> 2 <SEP> NaOH <SEP> <B>#-</B> <SEP> RS03Na <SEP> -f- <SEP> NaCl.       Die     nunmehr    zugesetzte Schwefelsäure wird zur Hälfte durch das Kochsalz verbraucht:  
EMI0002.0026     
  
    NaCI <SEP> -j- <SEP> H.SO<B>,</B> <SEP> > <SEP> NaHSO, <SEP> + <SEP> HCI.

         Das entstandene     NaHSO,    setzt sich mit dem       sulfonsauren    Natrium in der Weise um,     da.ss     dieses bis zur Bildung eines sauren Salzes,  das heisst einer Additionsverbindung aus  1     Dlol        Natriumsalz    und 1     Mol    freier Säure  angesäuert wird. Dabei geht das     Natrium-          bisulfat    zur Hälfte in Natriumsulfat über.

    <I>Beispiel:</I>  322 Teile eines unvollkommen     sulfochlö-          rierten    Gemisches     langkettiger        Paraffinkoh-          lenwasserstoffe    werden langsam bei 100  in  eine Lösung von 88 Teilen     Na0H        (54%)    in  170 Teilen Wasser eingetragen und 2 Stun  den lang auf etwa     100     erhitzt. Nach der       Verseifung    werden 58,5 Teile Schwefelsäure,  99,3%, hinzugefügt. Alsdann wird das Ge  misch nach dem Erkalten auf 50  mit 60 Tei  len Methanol versetzt und mit 1800 Teilen  Benzin (kp 80 bis 90  C)     extrahiert.     



  Durch eine zweite Extraktion mit 1800  Teilen Benzin werden die letzten Reste un  veränderten     Ausgangsparaffins    zugezogen,  wenn man nicht vorzieht, die Extraktion nach  dem     Gegenstromprinzip    durchzuführen. Nun-    mehr wird der aus saurem     Sulfonat    beste  hende Rückstand nach Zugabe von Benzin  durch     azeotrope    Destillation entwässert, und  die ausgeschiedenen Salze (78 Teile eines Ge  misches aus Natriumsulfat und     -bisulfat)

       werden     abgepresst.    Nach     Abdestillieren    des  noch verbleibenden Benzins gewinnt man  123 Teile des sauren     Natriumsalzes    von     Pa-          raffinsulfonat    (Verbindung von 1     Mol        Na.-          Salz    mit 1     Mol    freier Säure) in Form eines  zähflüssigen     Ols.    Das Produkt ist frei von       Unverseifbarem    sowie von Cl' und<B>SO.,".</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines sauren Natriumsalzes von Paraffinsulfonat aus dem durch Sulfochlorierung langkettiger Paraffin kohlenwasserstoffe rrnd nachfolgende Versei fung mit natronalkalischen Stoffen erhält lichen technischen Gemisch, dadurch gekenn zeichnet, dass man dieses Gemisch mit einer dem für die Verseif ung angewendeten Alkali äquivalenten Menge Schwefelsäure ansäuert, mit einem leichtsiedenden, wasserunlöslichen Lösunsmittel extrahiert, hierauf den Rück- t3 stand unter Zusatz eines leichtsiedenden,
    wasserunlöslichenLösungsmittels durch.azeo- trope Destillation vom Wasser befreit und nach Abscheidung von anfallendem Natrium sulfat und -bisulfat das saure Natriumsalz des Paraffinsulfonats durch Pressen abtrennt. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als leichtsie- dendes, wasserunlösliches Lösungsmittel Ben zin verwendet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man dem wasser unlöslichen Lösungsmittel eine kleine Menge eines niedrigsiedenden Alkohols zusetzt.
CH234348D 1941-08-15 1942-04-07 Verfahren zur Herstellung eines sauren Natriumsalzes von Paraffinsulfonat. CH234348A (de)

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