CH234559A - Wasserabschlusseinrichtung, insbesondere für Waschtische. - Google Patents
Wasserabschlusseinrichtung, insbesondere für Waschtische.Info
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Description
Wasserabschlusseinrichtung, insbesondere für Waschtische. Die Drfindung betrifft eine Wasser- abschlusseinrichtung, insbesondere fürWasch- tische, mit.
mindestens einem Ventilorgan an einem Gehäuse und besteht darin, dass das Gehäuse einen im Betriebe wasserfrei blei benden Hohlraum aufweist, von welchem für jedes Ventil eine Durchbrechun.g nach aussen führt, in welcher ein mit Flansch und Zulei tungsrohr versehenes Ventilorgan dicht ein gesetzt ist.
In der Zeichnung .ist :als Ausführungsbei spiel ein Mischhahn für einen Waschtisch dargestellt, und zwar in Fig. 1 in einem Längsschnitt und in Fg. 2 in einer Drunter- sieht. Fig. 3 zeigt ein Detail in Ansicht.
Die Erfindung gestattet,die Verwendung von nichtmetallischen Werkstoffen oder min derwertigeren Metallen unter Ausschliessung der bisherigen Nachteile, wodurch. wert- vollere Metalle, wie Kupfer -und deren: Legie rungen, z.
B. für die Gehäuse der Wa.s@serein- laufarmaturen bei Waschtischen nicht mehr erforderlich sind, so :dass lediglich .die Ventil- organe 3 aus- edleren Metallen hergestellt zu werden brauchen.
Die Erfindung kann ebenso für einfachct Hähne, Ventile, sowie auch für Mischventile dienen.
Das Gehäuse 1, welches beim Ausfüh- zungsbeispiel aus keramisclhem Material (Por zellan) besteht, besitzt Kanäle 15 zur Was serführung und einen weiteren Kanal 19 zur Führung eines Teils ,des Ablaufventilgestän- ges 7. Im Gehäuse festgeklemmt sitzen in- den Durchbrechungen 18 die Ventilsitzhülsen 3.
Zur Festklemmung und Abdichtung dienen mit den Hülsen einheitliche oder aufschraub- bare Flanschen 11 und Muttern 12, wobei entsprechende Dichtungsmittel 11a zwischen den Flanschen bezw. Muttern und ,dem Rand der im Gehäuse 1 zur Aufnahme der Ventil-- sitzhüls en 3 vorgesehenen Öffnungen 18 an geordnet sind.
Die Festklemmun:g der Ven- tilsitzhülsen 3 im Gehäusel kann auch direkt mit dem Ventiloberteil erfolgen. Jeder Ven tilkörper 3 =ist mit einem verstärkten- Böden: 13 versehen, indessen Bohrung die An schlussrohrleitungen 4 bezw. 5 münden. Diese Rohre können mit den Ventilsitzhü.lsen 3. z.
B. durch Verlöten, verbunden sein, wobei diese Verbindung beispielsweise nicht an dem Montageort, sondern schon in der Werkstätte erfolgen kann. Jede Ventil,sitzhülse weist. eine seitliche Öffnung 14 zum Wasseraustritt in einen Kanal 15 des Gehäuses auf. Dieser führt zu einer Mischkammer 2, an welche der mit dem Gehäuse: 1 einheitlich hergestellte Abflusskanal 8 anschliesst.
Um die Ventilsitz- hülsen 3 mit den Rohren in das Gehäuse 1 einbringen zu können, ist dieses: an seinem Grunde mit einer Montageöffnung 16 des wasserfreien Ilohlraumes versehen. Bei Aus führung mit :
einem die Leitungs- oder Ver bindungsrohre 4, 5 und gegebenenfalls das Ablaufventilgehäuse 7 umschliessenden Befe stigungsrohr 6 dienen die längsseitigen Par tien der Wandung der 2vIontageöffnung auch als Widerlager für eine mit dem Befesti gungsrohr 6 verbundene Platte 9, welche Rechteckform aufweist, um nach Odem Ein bringen in das Gehäuse durch:
einfaches Ver drehen zur Auflage auf die Widerlager des Gehäuses 1 gebracht werden zu können.. Hier- für,sin.d zur Verhinderung einer Verdrehung des Gehäuses am Waschtisch oder des Befe stigungsrohre 6 Vertiefungen 20 am Innen rand des Gehäuses 1 vorgesehen. Auf :dem Rohr 6 sitzt eine Befestigungsmutter 10.
Um Was.chtiseharm@aturen zu verein fachen, hat man bereits einfache Hähne und Mischhähne hergestellt, welche amWaschtiscli durch ein Loch geführt und befestigt werden. Derartige Waschtischarmaturen sind aber in der Herstellung sehr kompliziert sowie kost spielig und die Ventilge#liäuse solcher Wasch tischarma.turen mit ihren 'Verbindungen wur den aus Kupferlegierungen hergestellt.
Man hat deshalb auch bereits in herami:sehen Waschbecken und Gehäusen selbst wasser führende Hohlräume angeordnet, durch welche längere Spezialventile hindurchge führt sowie festgeklemmt und abgedichtet wurden. Zu diesem Zwecke mussten sehr schwierig herzustellende und kostspielige Spezialwaschtisalie angefertigt werden, welche ausserdem nur für diese eine Armaturen-Spe- zialkonstruktion verwendet -erden konnten.
Da de wasserführenden Hohlräume der Waschbecken und Gehäuse durch die Erfor dernisse der Herstellung höher oder tiefer als notwendig ausfielen, mussten auch längere Spezialventile und Ausläufe Verwendung finden, wodurch sich wieder ein höherer Auf- #,vand an edlerem Metall ergab.
Durch Anwendung- :der Erfindung -erdeli diese Nachteile in einfachster Weise besei tigt, da durch die Anordnung eines im Be triebe wasserfrei bleibenden Hohlraumes in einem aus niehtmeta.llischem Material oder minderwertigem Metall bestehenden Gehäuse die Herstellung vereinfacht und eine in jeder Beziehung technisch und hygienisch ein wandfreie Befestigung es Gehäuses am Waschbecken ermöglicht wird. Die Montage des Misehhahngehäuses kann an jedem. nor malen Waschtisch vorgenommen werden.
Durch -die verhältnismässig geringe Tiefe der die Ventilkörper 3 aufnehmenden Durchbre- c_.hungen 18, welche vom innern wasserfreien Hohlraum nach a-usseri führen und nur so tief gehalten zu -erden brauchen, als es demVen- tilhub entspricht, wird es ermöglicht, dass ausser dem normalen Ventiloberteil nur ganz kurze,
leichte Ventilsitzkörper mit Flansch und Muttern oder mit Muttern allein verwen det werden könäcii, wodurch grösstmögliche Einsparungen an Arbeit mid edlerem Metall ermöglicht werden.
Wenngleich. der Erfindungsgegenstand im vorstehenden in seiner Anwendung für Waschtische beschrieben isst, so ist er doch keineswegs auf dies.(, :@ii,#v-endung beschränkt und kann niii; dem gleichen Vorteil unter ent- spreebenden Iiipassu:
ngen auch als Wand hahn, Dlischliahn oder Mischbatterie für Badewannen verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wasserabsehlusseinriehtung, insbesondere für Waschtische, mit mindestens einem Ven tilorgan an einem Gehäuse, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gehäuse (1) einen im Be- triebe wasserfrei bleibenden Hohlraum auf weist, von welchem für jedes Ventil eine Durchbreclhung (18) nach aussen führt, in welcher ein mit Flansch und Zuleitungsrohr .,ersehen-es Ventilorgan (8) dicht eingesetzt ist.U NTERANSPRüCHE l.. Z@'a.sserabsohlusseinriahtung nach Pa tentanspruch, mit einem Rohr zum Befesti gen des Gehäuses und zum Einführen der Wasserleitung in das Gehäuse, dadurch ge- kennzeichnet, :dass Idas Gehäuse (1) im Hohl raum an. der Öffnung (16) einander gegen überliegende Vertiefungen zur Aufnahme .der Enden einer Platte (9) des Befestigungsroh res (6) aufweist.2. Wasserabschlusseinrichtung nach Pa- teDitanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ,das Gehäuse (1) aus Porzellan besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE234559X | 1941-12-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH234559A true CH234559A (de) | 1944-10-15 |
Family
ID=5892162
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH234559D CH234559A (de) | 1941-12-04 | 1942-10-17 | Wasserabschlusseinrichtung, insbesondere für Waschtische. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH234559A (de) |
-
1942
- 1942-10-17 CH CH234559D patent/CH234559A/de unknown
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