CH234661A - Elektrische Anordnung mit einer Gasentladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Anordnung mit einer Gasentladungsröhre.

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CH234661A
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Ag Standard Telephon Und Radio
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Standard Telephon & Radio Ag
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Description


  Elektrische Anordnung mit einer     Gasentladungsröhre.       Die     Erfindung    betrifft eine     elektrische     Anordnung mit     einer        Gasentladungsröhre.     



  Es ist bereits bekannt, in     einer        Gasentla-          dungsröhre    zwischen der Kathode und der  Anode eine Steuerelektrode     anzuordnen,    um       mittels    der ihr angelegten     Spannung        dien        Be-          gi:

  nn    der Entladung zwischen der Kathode  und der     Anodie        festzulegen.    Ebenso     ist    es be  kannt,     weitere    Steuerelektroden in der Röhre       anzubringen,        durch,die        eine        Verschiebung    ,der       Zündch:arakteristik    erreicht wird.  



  Es ist     ferner    auch     bekennt,    in     einer        Gas-          entlad'ungs:röhre        mittels    einer     Steuerelektrode     die     Zündung    und     Löschung    der Haupt  entladung und damit eine in Reihe mit der       Entladungsröhre    geschaltete     Verbraueaher-          vorrichtung    zu steuern.

   Der     Nachteil        diesem          bisher        bekannt    gewordenen     Anordnungen        be-          ssteht    darin, dass     Jejm        Steuerstromkreis    immer  ein gewisser Teil der Energie entzogen wird,  und     dass    die     Steuerelektrode    während der       Entladungszeit    mit     den,    andern     Elektroden            durch    das     ionisierte    Gas leitend verbunden  ist.  



       Gegenstand        vorliegender        Erfindung    ist  nun eine     elektrische    Anordnung, die eine     Gas-          entlädungsröh        re    mit mindestens zwei     Elek-          troden,    von denen die     eine    als Kathode und  die andere als Anode     wirkt,    aufweist und die       dadurch        gekennzeichnet        ist,

      dass die Röhre       a_uf    der     Aussenseite    des Röhrenkolbens min  destens eine     Steuerelektrode        -aufweist.    Die       Steuereilektroden        können        aus    einem     Meta.l@l-          bellag,    einem Band     odier    einem Ring     bestehen     oder eine     andere    gewünschte Farm     besitzen..     Da     -die        Steuerlektro,

  de    auf der Aussenseite     des          Röhrenkolbens        liegt,    ist     ehre        leitende        Ver-          bindung    über den gasgefühlten Innenraum  mit andern     Elektroden    nicht möglich, und es  kann während der     Entladung    in der Röhre  auch     keine    Energieentnahme     aus        dem.Steuer-          stromkreis        stattfinden.     



  Die Röhre kann     beiepielsweise    mit zwei  von der Anode     .gleich    weit     entfernten        Elek-          troden        versehen,    sein, von denen -die     eine    oder           beide    als Kathoden verwendet     werden    und  denen eine genügend-     grosse        Wee-hselapannun        @@angelegt    wird, um zwischen ihnen eine       Glimmentladung    zu bewirken.

   Diese     Glimm-          entladunb    kann als fiktiver     Heizfaden    auf  gefasst     werden,    der eine     Elehtronenemission     verursacht. Der Höchstwert der     Wech.,c#i-          ,sp        annung    und der Wert der der     Anode        an-          belegten        Gleichspannung    addieren sich     ,lanii     algebraisch,

       ergeben    aber     nieht    einen     gf.nti-          gend    hohen     Spannungswert,    um eine     unab-          hängige    Entladung     zwischen        dein        fihtivcii          I-1eizfa,den    und der Anode zu     verursachen.          Hinbeben        findet    eine solche Entladung     statt,

       sobald der oder den     Steuerelektroden    eine  solche     Spannung        angelegt        wird;,        dass    durch  die Summe der einander unterstützenden elek  trostatischen     Felder    die Elektronen auf ihrem  Webe nach der Anode     genügend        beschleunigt          werden,

      während bei der     Abnahme    der der       betrachteten        Steuerelektrode        angelegten    Span  nung die     Fortdauer    der Entladung     nur     durch die     Momenta.nwerte    der     Spannungen     der beiden Kathoden und der Anode     be-          stimmt    ist, so     dass    die Röhre     erlischi,

      so  bald die     algebraische    Summe dieser     Span-          nungen    unter den für die     Aufrechterhaltung     .der     Entladung    erforderlichen Wert fällt.  



       Zwischen    der     Gleichstromquelle    und der  Anode oder an einer     andern    in Reihe zum       Entliadunigsweg        zwischen    der Anode und der  Elektrode oder den Elektroden liegenden       Stehle        kann    eine     Verbrauchervorriehtuno',        bei-          spielsweise    ein     Relais,        angeordnet    werden,  welche auf die     Änderungen    der einer Steuer  elektrode     angelegten        Spannungen    anspricht.

    Aus dieser Anordnung ergibt sich, der Vor  teil,     :da-ss.    .die für die     Betätigung-    der     Verbrau-          ehervorrichtung    benötigte     Energie    nur den  in     Reihe    zur Röhre     ge@schaalibeten        Spannungs,-          quellen,    nicht aber der     Steuerelektrode    oder  den     Steuerelektroden    entnommen wird.  



  Bei einem     weiteren        Ausführungsbeispiel     der     erfindun@gsigemüssen        Anordnung        \wird    der       Anode        eine        gilei@ch-erichtete        We.chseIspan-          nun-        angelegt    und die Kathode oder eine  Anzahl von     parallelbesühalteten    Kathoden       ,sind    über     eine        Verbrauchervorrichtung,

      zu    der     eine        Kapazität    in     Nebenschluss        gelegt          sein    kann, mit     dem        neba.tiven    Pol einer       CTleichstronictutl'le        verbunden.        Bei    dieser An  ordnun- ist die Summe aus der     Gleich-          sti-onaspa.nniing,

      und     der        Höchstwert    der       (fleiehbericliteten        MVecli@selspannun-    an der  Anode kleiner als die     Spannung.    die     e@rfor-          derlicli    ist-, um die     n@iisiehjtbare        Entladung          ii < tch.    der Anode     in    eine     nnabhäligige    sicht  bare     Entln.drint-    zu.

       verwandeln,    deren Zün  d     u.ng    durch     eine    gen     irgend    hohe, der Steuer  elektrode oder den Steuerelektroden     angelegte     Spannung,- bewirkt     wird-.    Diese     letztere        Ent-          la.dtiut;

      hört, auf, sobald die der     Steuer-          elektrode        oder        den          angelegte          Spannung        herabgesetzt        wird    und die     Summt     der     Gleicltspannunn    und der     g@eichgeri.chte-          ten        WeehseIspannung    unter den zur     Auf-          rechterlialtung    der     Entliadun-    erforderlichen       ZVert    fallen.  



       Naelisteliend        sind    zwei     beispiel.szveiLse          Ausfübrrnn""sformen        der        erfindungsgemässen          Anordnung,        welche    in der     Zeichnung        schema-          tisch.        dargestellt        ,sind-,        i.usführlich    beschrieben.

    In     der        75cichnung    zeigt  die     Fi,g.    1 eine     Anordn        tng,    in     welcher    an  zwei in der     Rt>hre        vorhandenen    Elektroden       eine        Wechseilspannung        aalgelegt    und durch  die     dadurch        entstehende        Glimmentladung          zwischen    diesen Elektroden ein fiktiver     Heiz-          faden        gebildet    

  wird, und ,die im Anoden  stromkreis der     Röhre        die    zu steuernde     Ver-          hrauchervorric.htung    enthält,  die     Fng.    2 eine     Anordnung,    in     welcher          zwei    als Kathoden     wirkende    Elektroden       paralleilgeschaltet        sind        mid    die zu steuernde       Verbrauchervorrichtunä    im Anodenstrom  kreis der Röhre liegt, und  die     Fig.        3a,        31)

      und     4a,        41'    Kurven zur       Erläuterung    der     Wirkungvweise    der     Anord-          nung,        nasch        F'i,g.    1     bezw.    noch     Fig.    2.  



  Die Röhre der     Anordnung    nach     Fig.    1  enthält im     Innern    ihres     Glaskolbens,    der mit  einem     tmter        niedrigem    Druck stehenden Gas       ,gefüllt        isst,    die drei Elektroden G',<I>C"</I> und<I>A.</I>  



  Die     Anor@dnuii,b    enthält ferner einen       Transformator    T, dessen     Primärwicklung    an       eine        Wechselstroniquelle        angeschlossen        ist,         während die Klemmen der Sekundärwick  lung,     zwisohen    :denen eine Spannung     V1    vor  handen     sein        so1Q,    je mit einer Kathode<B>C</B>       bezw.    C" verbunden sind.,     zwischen    :

  denen       eine        Glimmentladung        auftritt,    die :den  fiktiven     Heizfaden        bildet    und, Elektronen       emittiert.     



  Die Anode A     ist    von den Kathoden<B>C</B>  und C"     praktiseh        ,gleich        weint        :entfernt    und  erhält eine     positive    Spannung     V    angelegt.  Die Spannungen     Y1    und     V    sind somit in  dieser Anordnung     in    Reihe zum     Entladungs-          weg    C' A geschaltet.  



  Füreine solche     Röhre,sind    vier     Spannun-          gen    von     praktischem        Interesse:     1.     .eine        Zündspannung        V%,    durch die     ,die"          Glimmentladiung        zwischen    den     beiden        Ka-          thoden.   <B>C</B> und C"     :

  cingdleitet    wird,  2. eine     Spannung        Vb,    die für     die        Auf-          rechterha,Iröung        dfies!ein        Glimmentladung        gerade,     noch     genügt,     3.     eine    Zündspannung     TV,    durch     @die    zwi  schen der Kathode<B>C</B> oder C" und     der    Anode  A eine.     Glim_        mentladüng        eingeleitet        wird,     und  4.

       eine        Spannung        Vd,    welche für die     Auf-          rechterhaltung    der     Tetztgenannten        Glimm-          entladung        gera:de    noch genügt.  



       Die        vorgenannten        Spannungen        V3,        biss        V;1          sind        die        von        der     ab  hängigen, konstanten Zünd- und     Lö:s:chsp@an-          nungen    für     die    beiden     Entladungss        trecken.     Es sind diejenigen Spannungen, welche<B>die,</B>       Zündung    und :

  die Löschung     bewirken,    wenn  keine     Steuerelektrode    vorhanden     ist    oder  wenn :diese     spannunbmslos        ist.    Das Anlegen  einer     Spannung    an     :der        Steuerelektrode        wirkt     sich nun in     :dein    Weise aus,     @d!ass    die     Zündtrug     auf der     Hauptenrfaliad(un(gss,-brecke    mit     :einer     veränderten     Spannung    eingeleitet wird.

   Al       Zündspannung        soll    nun im folgenden diese       veränderte,        unter        @d@em    Einfluss der Span  nung an der     Stenerel@ektrode    zur Zündung       benötigte    Spannung verstanden sein.     Durch          passende    Wahl der Spannungen kann, wie       dies          gezeigt        wird,        erreicht    wer  den, :dass     die        sinu:

  sförmige,    über den Elektro  den     Fliegende    Gesamtspannung die Zündspan-         nung        V@l    überschreitet und     @die    Röhre zum       Zünid'en    bringt, oder die     Löschspannung        Vd          unterschreitet        und    :

  die Röhre     löscht.    Je nach       ,dem        Wert    der     an.        der        Steuerelektrode        ange-          legten        Spannung    kann eine Herabsetzung       bezw.        Erhöhung    der     Zündspannung        :einreicht     werden.  



  Die Werte der Spannungen     TV    und     V,#     werden     s,o        ;gewählt,        .dass    :der Höchstwert der  Spannung Y, gleich     -oder    grösser als     Va,    ist       und!        ferner    so,     @dass        V        +        V,max        niedriger,    als       V,    und     V        niladriger        :

  alL9        Vd        ist.     



  Aus der     letztgenannten    Bedingung hervor, dass     .dies <         Feld        AC'   <I>C"</I> zu schwach: ist,  um :die     Tö:wns:endentladung        in.        :eine        unab-          hängige        s2:chtb,are        Entladung        umzuwandeln;

       mit     andern        Worten,    die     vorm        fiktiven    Heiz  draht     C'C"        emittierten    Elektronen werden  auf ihrem     Weg    nach     der    Anode nichtgenü  gend     beschleunigt,    um     ein.        Aufleuchten          dieses    als     Ha.uptentladunb    weg der Röhre     be-          zeichneten:        Weges    zu verursachen.  



  Auf     dein        Aussenseite        d'es        Röhrenkolbens     ist     eine        Steuerelektrode    H     angebracht;    die  irgendwie     ausgebildet    sein kann,     bespiels-          weise        a,11,9    Kappe,     Rinig    oder Band.

   Einwehr       zweckmäiss,ge        Steuerelektrode    bildet     jed-ooh     ein auf dem Glaskolben der Röhre     nieder-          g:esehlagener        M:etaIlbellag.     



  Der     :Steuerelektro,dle    H     wird    gewöhnlich  eine     solche        Spannung        angelegt,        dass    das     elek-          trostaIische        Feld        zwischen    den     Elektroden     <I>H</I> und,<B><I>C</I></B> C"     :dient        Feld        AC'C"        entgegen-          wirkt;

      so     dass    der     dem        Durchgang    der Elek  tronen     entgegenwirkende    Widerstand     nooh          vergrössert    wird.  



  Dieser     Zustand        ändert        jedoch-        vollständig,          sobald    der     Steuerelektrode        eine    positive Span  nung angelegt wird,     da    in diesem Falle     :die     beiden Felder einander     unterstützen    und  ,daher -die     Ionisation    bei einem     bestimmten     Wert     der    der     Steuerelektrode    H angelegten       positiven        Spannung        :

  derart        zunimmt,        :dass    die       unsichtbare        Täwnsendentladlung    in eine sicht  bare     Entladung        umgewandelt    wird, das heisst  in     der    Röhre die     Zündung        eintritt    und     ein     Strom in dem     die        Verbrauchervorrichtung        R     enthaltenden     Anodenstromkreise    zu     fliessei.         beginnt.

       Sobald    die     dbeT        Steuerelektrode        [I          angelegte    Spannung wiederum negativ ge  macht     wird,    nimmt die     Geschwindiokeit    der       Elektronen    bei ihrem Durchgang nach der  Anode wieder ab     und    in einem     gewissen          Zeitpunkt        e:rlioicht    die Röhre.

   Dies     tritt    ein,  sobald :die     Spannung        T'1    unter den     Punkt     fällt. in welchem diese     Spannung    zusammen  mit der     Gleichspannung    unter :den     Wert        T',i     fällt, wie dies     aus    der     Fig.        31)    hervorgeht.  



  Die     Fig.        3a    zeigt,     diass    die     Wechsellspan-          nung        V1,    die     :der        Gleiehspannung        T'        über-          lagert        ist,    im normalen Zustand der Röhre,  das heisst,     wenn    der     Steuerelektrode    keine  positive Spannung     angelegt    ist, niemals     d'en          Wert        V,

          erreicht,    bei     welchem    eine sichtbare  Entladung     zwischen    der Anode und der     Ia-          thode    eintritt.     Durch        Jas    Anlegen der positi  ven Spannung :an die Steuerelektrode H wird  eine     Verstärkung    des     elektrostatischen        Feldes     erzielt, was gleichbedeutend ist wie eine Sen  kurig der Spannung     T',,    auf den. Wert     T'e"          wie    dies die     F'ig.        3h    zeigt.

   Die     Zündung     findet     statt,    sobald: die Spannung den Wert       V"        erreicht,    während die     Lö        chung    erfolgt,       sobald    :die Spannung auf den Wert     T',"        herab-          sinkt,    der praktisch unverändert bleibt.     Wenn     bei der nächsten     Periode    :

  der     Wechselspan-          nungdie    Spannung an ,der Steuerelektrode     1I     noch vorhanden ist, dann erfolgt wiederum       eine    Zündung. Eine     nenne        Zündung    erfolgt       nicht,    das heisst die Röhre     erlischt    endgültig.

    wenn die     Spannung    an der Steuerelektrode     II     so weit abnimmt,     da.ss.die        Zündspannung    wie  der     grösser    :als V     +        V,",",    wird, und     zwar          erfolgt    dann die     Löschung    in dem Augen  blick, wo     :die        Wechselupannung    den Wert     T',1          unte:ruchreitet.    Wird die     Steuerspannung    in  einem     Augenblick,    wo überhaupt;

   keine     Ent-          la:dung    vorhanden ist, unter die, obige Grenze  reduziert, so findet selbstverständlich auch       keine        neue        Zündung    mehr statt.  



  Die     Verbrauchervorrichtung    R erhält  somit Impulse aus bleichgerichtetem Strom,  und zwar so     länge,    als an der     St:euere:lektrode     eine     .genügend        hohe        Spannung    vorhanden ist,  und     kann    auf irgendeine an sich bekannte       #    Meise während der ganzen Zeit,     während       welcher der     Steuerelektrode        II    die Steuer  spannung angelegt     ist,        betätigt    gehalten  werden,

       beispielsweise    durch     ParatleIuchal-          tung    eines     Kondensators    zur Vorrichtung     1i.     



  Aus der     vorangehenden        Beschreibung    ist  ersichtlich,     da.ss    die Steuerelektrode     1I    ein  einfaches Mittel zur     Steuerring    der     Röhre     und     einer        Verbrauchervorrichtung    bildet, die  im     vorlieäenden    Falle aus einem     Relais    be  steht,

   das in     Abliä.ngigkeit    von der Polarität       iind    dem Wert der der     Steuerelektrode        1I    an  gelegten     Spannung        betätigt    wird.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    ?     sind    die       Elektroden    C und C" parallel geschaltet, so       dass    nicht mehr von einem fiktiven     Heizfaden          gesprochen        werden    kann.

   Diesen Elektroden       wird        eine        negative        Spannung        T'        an;gelebt,     welche unter dem Wert     T',t    liegt, wobei     T',I     eine     Spannung    ist, die gerade     geniigt,    die       Entladun-    zwischen den     Elektroden        C,    C"       und         < l        atifrechtzuerha.lten.     



       Der    Anode A wird eine durch die     aus     dem Transformator T     und    den     beiden        Gle:ieh-          richterelementen    r     bestehende    Anordnung aus  der     ZVechselspa.nnurig        T'1    erhaltene     pulsie-          rende        Gleichspannung        zugeführt.     



  Diese     gleijch:gerichtete    Spannung wird so       gewählt,        dass        T'        -J-        T',",,,,    niedriger als     V,    ist,       das    heisst     ni@idriger    als die     Zündspannung     für     eine        Entladung    zwischen den Elektroden  <B><I>C</I></B>, C"     Lind    der Anode     -'t,

          und        dass        G'        -}-        V""ax          Össer    als     T',1    ist.  



  Wenn der Steuerelektrode     II    eine     nega          tive        Spai-nuith        angelegt    wird. dann werden  nicht genügend     Elektronen    frei, um die       Towasendentlad:tui;g    in eine     unabhängige     Entladung     umzuwandeln.     



  Wenn jedoch der     Steuerelektrode        eine          genügend'    hohe     positive.        Spannung    angelegt       wird,    dann     wird        eino    unabhängige     Entla-          dUng    erzeugt., da, die     Elektronen    durch die  beiden einander unterstützenden Felder eine       geniigend    grosse     Beuühleunigung    erhalten.  



  Diese Entladung bricht ab.     sobald-    die  Spannung des     gleichgerichteten    Wechsel  stromes     zusammen    mit der     Gleichspannung    V  kleiner wird als der Wert     Va.         Dies ist aus den     Fig.    4a und 4b     ersicht-          ld.ch.    Die     Fiig.    4a zeigt den     Zustand    für     dien     Fall, dass an der     Steuerel@ektroidb    H keine po  sitive Spannung vorhanden ist.

   Die     gleich-          gerichtete        We@chselapannung        V,        ist        Ü@e:r     Gleichspannung     V    im     Hauptentladungsweg          überlagert,    hingegen erreicht der     Höchstwert     der Summe dieser beiden Spannungen die       Zündspannung        V"    nicht.

   Das Anlegen     einer     genügend     .hohen    positiven Spannung an de       Steuerelektrode    H wirkt sich     in.        gleicher     Weise aus, also     obdieSpannung        V,    auf den  Wert     V"1        herabgesetzt    wurde,     wie        dies    die       Fiig.    4b zeigt.

   Die Zündung erfolgt in dem       Augenblick,    in, dem die pulsierende Span  nung auf den     'Veirt        Y"    ansteigt, und     die     sichtbare Entladung dauert solange,     bis,die     Spannung auf den     Wert        Yd    abfällt. Beim  nächsten     Anstieg        dter    pulsierenden     Spannung     erfolgt die     Zündung    wiederum,     falls,    die  positive Steuerspannung an .der     Elektrode    H  noch     vorhanden    ist.

   Eine neue Zündung     @er-          foligt    nicht, ,das heisst die Röhre     erlischt        end'-          güiltig,    wenn die Spannung an der Steuer  elektrode H so weit abnimmt, dass die     Zünd-          spannung        wiedier        grösser    als     V        +        Vmax    wird,  und zwar     erfolgt    dann die Löschung in ,dem       Augenblick,    wo die     Wechselspannung    dien  Wert     Yd    unterschreitet.

   Wird die Steuer  spannung in einem Augenblick, wo über  haupt     keine        Entladung    vorhanden ist, unter  die     obige    Grenze reduziert, so, findet selbst  verständlich auch keine neue Zündung mehr  statt.

   Die     gilevchge@:richteten    Impulse verlau  fen über dien     Ilauptentladungsweg        idierr     Röhre und     die        Vembrauchervorrichtun:g        R,     die     in    diesem Falle in Reihe .zu den     E:lektro;-          d@en    C' und C"     und    dem     negativen    Pole     @deir     Gleichstromquelle     geschaltet    ist.  



  Zur     Verbrauchervorrichtung        R,    die im  gezeigten     Beispiel    aus einem     Relais        besteht,     ist ein Kondensator C     parallelgeschaltet,          welcher    zum     Glätten,des    durch     das    Relais     R          fliessenden        gleichge        riehte@ten    Wechselstromes  dient und     ferner    eine rasche Löschung der  sichtbaren     Entladung    bewirkt.  



  Um die Zeitabe     ehnitte    zwischen den     Ent-          ladiungen,    in denen     die    Verbrauchervorrich-         tunng        keinen        Strom        @erhäl:t,    nach     Möglichkeit     zu kürzen     und    die     Ansprechdiauer        d'er        Vor-          richtunggenau    mit der Zeit in Übereinstim  mung zu bringen, während welcher die       Steuerelektro:

  d'e        Spannung    führt, ist es<B>a</B>nge  zeigt, die     Frequenz        dem        Wech@s,eloPannung        V,     möglichst     .hoch    zu wählen.     Dieser    Frequenz  :ist     ,aber    eine obere     Grenze        :gesetzt,    die     ,durch     die     Entionisierunb    zeit der Röhre bedingt ist.  



       Wenn    nämlich während der     Entladung     durch die Abnahme der     Spannung,der    Wert       Vd    erreicht     wird,        dann    hört     =die    Entladung  tatsächlich .augenblicklich auf, hingegen  bleibt die     Ionisation        dies    Gases noch während  kurzer     Zeit    bestehen.  



       Wenn    nun während, dieser Zeit die Span  nung     wiederum,den    Wert     Yd        errkcht,        da.nu.     beginnt     .die    Entladung von neuem, selbst  dann, wenn die .Spannung an .der     Steuer-          elektroide    nicht mehr vorhanden     ist.       Um     dhes    zu     verhindern,        ist        -es.    daher nötig,  die Frequenz der     Wechselspannung        Yi    so  zu wählen,

   dass die     Entionisierung        zwischen     zwei     -aufeinanderfolgenden        Entla:d-ungsperno,-          .den    stattfinden kann.  



  Die     Entionisierungrszeit        bedingt    somit not  wendig erweise,     dass        ,eine    g     ewisse    Frequenz  nicht     überschritten    werden kann, was eine       entsprechende        Verzögerung    beim     Ansprechen          dier        Verbrauchervorrichtung    auf die der       Steuerelektroide    H     angelegte    Spannung,

   je  nach der     Phase    von V     +        V1    im Augenblick  des     Anl@gens    dieser     S:te..uerspannung,    zur  Folge haben kann.  



  Anstatt     in    der Anordnung nach     Fig.    2  eine     @gleichgerichIete        Wechselspannung    an die  Anode     anzulegen,    könnte auch     eine    nicht       ;gleichgerichtete        Wechselspannung        verwendet     werden,     wobei    die .sich     abspielenden        Vorgänge     dien an Hand     der        Pig.    3a und 3b     erläuterten     Vorgängen entsprechen.

   In diesem     Falle        ist     die für die     Entionisierung        verfügbare    Zeit       verhältnismässig    grösser, so     dass    die Frequenz  erhöht werden kann.  



  An Stelle einer einzigen     Steuerelektrode     H können     mehrere        Steuerelektroden    verwen-           clet    werden, die von     einander        ve:tschieden    sein  können und     mittels    denen eine     Steuerung     durch mehrere Steuerspannungen erfolgen  kann.  



  Aus der     vorangehenden        Beschreibung     geht auch hervor, dass für die     Betätigung        der          Verbrauchervorrichtung    nur den Strom  quellen     Z'    und     1',    Energie entnommen wird,  nicht aber der     Steuerelektrode    oder     derl          Steuerelektro.den.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Anordnung mit einer Ga.s- entladungs@röhre, in, welcher mindestens zwei Elektroden vorhanden sind, von denen die eine .als Kathode und die andere als Anode wirkt, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Röhre auf der Aussenseite des Röhrenkolbens min- destens eine Steue-rellektrode aufweist. UNTERANSPRt1CHE 1.
    Anordnung nach Patentairapruch, da- dureh gekennze chnet, dass diese Steuerelek- trode mittels ihr angelegter Spannungen zur Veränderung der Zündispannung der Röhre dient.
    2. An.ordnungo nach Unteranspruch 1, da durch .gekennzeichnet, dass in der Röhre ausser der Anode zwei Elektroden, von denen mindestens eine als Kathode geschaltet ist, vorhanden sind, die von der Anode gleichen Abstand aufweisen und zwischen denen durch eine angelegte Wechselspannrnig ein ,
    eine Elektronenemission verursachender fik tiver Heizfaden gebildet wird, wobei. diese Wechselspannung und die positive Spannung an der Anode so bewählt sind, dass der Spannunb wert ihrer algebraischen Summe nicht genügend hoch ist,
    um eine unabhängige Glimmentladung zwischen dem fiktiven Heizfaden undWer Anode zu bewirken, dass diese Glimmentladung jedoch auftritt, und aufrechterhalten wiTid, sobald der oder den auf der Aussenseite dies Röhrenkolbens vor handenen Steuerelektroden eine positive Spannung von solchem Wert angelegt wird,
    dass die Elektronen auf .dem Weg nach der Kathode durch die Summe der einander unterstützenden elektrostatischen Felder Lye@- nügend beschleunigt werden,
    während durch eine Abnahme der der Steuerelektrode ange- legten positiven Spannung die Entladung be- end=igt wird,
    sobald als die algebraische Summe der Spannungen unter die für die Aufrechterhaltung der Entladung zwischen der Kathode und der Anode erforderliche Spannung fällt.
    3. Anordnung nach Unteranspruch. 2, da durch gekennzeichnet, dass eine Verbraticlier- einrichturi,g in Reihe zu dem zwischen der Kathode und der Anode liegenden Entla dungsweg a.ng@eo@rdnet ist,
    die auf Änderun- gender Spannung der auf der Aussenseite des Röhrenkolbens vorhandenen Steuerelektrode anspricht. 4.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch giekennzeichiiet, dass der Entladungs weg zwischen der Anode und mindestens einer Kathode mit einer Wechselspannung,
    einer Gleichspannung und einer Verbraucher- vorrichtung in Reihe liegt und die alige- braische Summe aus dem Höchstwert der Wechselspannung und der Gleichspannung eine Spannung ergibt,
    die nicht hoch genug um zwischen der Anode und der genann ten Kathode eine unabhängige Glimmentla- dun-; zu bewirken, düss diese Glimmentla- dung jedoch auftritt und aufrechterhalten wird,
    wenn der auf der Aussenseite des Röhrenkolbens bef indlichen Steuerelektrode eine positive Spannung von solch.em Wert an gelegt wird,
    dass die auf dem 'Wege nach der Anode befindlichen Elektronen in der vor- gigigen Townsendentladung durch die ein ander unterstützenden elektrostatischen Fel der genügend beschleunigt werden,
    während durch eine Abnahme der der betrachteten Steuerelektrode angelegten Spannung der Eittladungszusstand aufgehoben wird,
    sobald ols die algebraische Summe der Spannungen geringer wird als .die Spannung zwischen Anode und Kathode, die zur Aufrechterhal- tu.rig der Entladung erforderlich ist.
    Anordnung nach ITirteransprtich 4, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Kathoden vorhanden sind, die parallel geschaltet sind.
    6. Anordnung mach Unteranspruch 4, :da- du:rch .geikennzei,chnet, dass die Wechselspan- raung alic gleichigeriehtete Pulsation:sspannung angelegt wird. 7.
    Anordnung nach Unteransip:ruch 6, da durch gekennzeichnet., dass, ein gondensatur in Nebensehluss zur gelegt ist. B. Anordnung nach Patentanspruch, :da: durch gekennzeichnet, dass :
    die Steuieredie,k- trade aufs einem Metaldibelag auf ,der Aussen seife des Röhrenkolbens besteht. 9. Anordnung nach Patentanspruch, .da- dur-ch gekennzeichnet, :dass die Steueredek- troide aus einem Band besteht. 10.
    Anordnung nach Patentanepruch, .da durch gekennzeichnet, :dass die Steuerelek trode aus einem Ring besteht. 11. Anomdhung nach Patentansp:rueh, da durch gekennzeichnet, @dass die Steuereedek- tro:de :aus einer Kappe besteht.
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