CH234661A - Elektrische Anordnung mit einer Gasentladungsröhre. - Google Patents
Elektrische Anordnung mit einer Gasentladungsröhre.Info
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Description
Elektrische Anordnung mit einer Gasentladungsröhre. Die Erfindung betrifft eine elektrische Anordnung mit einer Gasentladungsröhre.
Es ist bereits bekannt, in einer Gasentla- dungsröhre zwischen der Kathode und der Anode eine Steuerelektrode anzuordnen, um mittels der ihr angelegten Spannung dien Be- gi:
nn der Entladung zwischen der Kathode und der Anodie festzulegen. Ebenso ist es be kannt, weitere Steuerelektroden in der Röhre anzubringen, durch,die eine Verschiebung ,der Zündch:arakteristik erreicht wird.
Es ist ferner auch bekennt, in einer Gas- entlad'ungs:röhre mittels einer Steuerelektrode die Zündung und Löschung der Haupt entladung und damit eine in Reihe mit der Entladungsröhre geschaltete Verbraueaher- vorrichtung zu steuern.
Der Nachteil diesem bisher bekannt gewordenen Anordnungen be- ssteht darin, dass Jejm Steuerstromkreis immer ein gewisser Teil der Energie entzogen wird, und dass die Steuerelektrode während der Entladungszeit mit den, andern Elektroden durch das ionisierte Gas leitend verbunden ist.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine elektrische Anordnung, die eine Gas- entlädungsröh re mit mindestens zwei Elek- troden, von denen die eine als Kathode und die andere als Anode wirkt, aufweist und die dadurch gekennzeichnet ist,
dass die Röhre a_uf der Aussenseite des Röhrenkolbens min destens eine Steuerelektrode -aufweist. Die Steuereilektroden können aus einem Meta.l@l- bellag, einem Band odier einem Ring bestehen oder eine andere gewünschte Farm besitzen.. Da -die Steuerlektro,
de auf der Aussenseite des Röhrenkolbens liegt, ist ehre leitende Ver- bindung über den gasgefühlten Innenraum mit andern Elektroden nicht möglich, und es kann während der Entladung in der Röhre auch keine Energieentnahme aus dem.Steuer- stromkreis stattfinden.
Die Röhre kann beiepielsweise mit zwei von der Anode .gleich weit entfernten Elek- troden versehen, sein, von denen -die eine oder beide als Kathoden verwendet werden und denen eine genügend- grosse Wee-hselapannun @@angelegt wird, um zwischen ihnen eine Glimmentladung zu bewirken.
Diese Glimm- entladunb kann als fiktiver Heizfaden auf gefasst werden, der eine Elehtronenemission verursacht. Der Höchstwert der Wech.,c#i- ,sp annung und der Wert der der Anode an- belegten Gleichspannung addieren sich ,lanii algebraisch,
ergeben aber nieht einen gf.nti- gend hohen Spannungswert, um eine unab- hängige Entladung zwischen dein fihtivcii I-1eizfa,den und der Anode zu verursachen. Hinbeben findet eine solche Entladung statt,
sobald der oder den Steuerelektroden eine solche Spannung angelegt wird;, dass durch die Summe der einander unterstützenden elek trostatischen Felder die Elektronen auf ihrem Webe nach der Anode genügend beschleunigt werden,
während bei der Abnahme der der betrachteten Steuerelektrode angelegten Span nung die Fortdauer der Entladung nur durch die Momenta.nwerte der Spannungen der beiden Kathoden und der Anode be- stimmt ist, so dass die Röhre erlischi,
so bald die algebraische Summe dieser Span- nungen unter den für die Aufrechterhaltung .der Entladung erforderlichen Wert fällt.
Zwischen der Gleichstromquelle und der Anode oder an einer andern in Reihe zum Entliadunigsweg zwischen der Anode und der Elektrode oder den Elektroden liegenden Stehle kann eine Verbrauchervorriehtuno', bei- spielsweise ein Relais, angeordnet werden, welche auf die Änderungen der einer Steuer elektrode angelegten Spannungen anspricht.
Aus dieser Anordnung ergibt sich, der Vor teil, :da-ss. .die für die Betätigung- der Verbrau- ehervorrichtung benötigte Energie nur den in Reihe zur Röhre ge@schaalibeten Spannungs,- quellen, nicht aber der Steuerelektrode oder den Steuerelektroden entnommen wird.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der erfindun@gsigemüssen Anordnung \wird der Anode eine gilei@ch-erichtete We.chseIspan- nun- angelegt und die Kathode oder eine Anzahl von parallelbesühalteten Kathoden ,sind über eine Verbrauchervorrichtung,
zu der eine Kapazität in Nebenschluss gelegt sein kann, mit dem neba.tiven Pol einer CTleichstronictutl'le verbunden. Bei dieser An ordnun- ist die Summe aus der Gleich- sti-onaspa.nniing,
und der Höchstwert der (fleiehbericliteten MVecli@selspannun- an der Anode kleiner als die Spannung. die e@rfor- derlicli ist-, um die n@iisiehjtbare Entladung ii < tch. der Anode in eine nnabhäligige sicht bare Entln.drint- zu.
verwandeln, deren Zün d u.ng durch eine gen irgend hohe, der Steuer elektrode oder den Steuerelektroden angelegte Spannung,- bewirkt wird-. Diese letztere Ent- la.dtiut;
hört, auf, sobald die der Steuer- elektrode oder den angelegte Spannung herabgesetzt wird und die Summt der Gleicltspannunn und der g@eichgeri.chte- ten WeehseIspannung unter den zur Auf- rechterlialtung der Entliadun- erforderlichen ZVert fallen.
Naelisteliend sind zwei beispiel.szveiLse Ausfübrrnn""sformen der erfindungsgemässen Anordnung, welche in der Zeichnung schema- tisch. dargestellt ,sind-, i.usführlich beschrieben.
In der 75cichnung zeigt die Fi,g. 1 eine Anordn tng, in welcher an zwei in der Rt>hre vorhandenen Elektroden eine Wechseilspannung aalgelegt und durch die dadurch entstehende Glimmentladung zwischen diesen Elektroden ein fiktiver Heiz- faden gebildet
wird, und ,die im Anoden stromkreis der Röhre die zu steuernde Ver- hrauchervorric.htung enthält, die Fng. 2 eine Anordnung, in welcher zwei als Kathoden wirkende Elektroden paralleilgeschaltet sind mid die zu steuernde Verbrauchervorrichtunä im Anodenstrom kreis der Röhre liegt, und die Fig. 3a, 31)
und 4a, 41' Kurven zur Erläuterung der Wirkungvweise der Anord- nung, nasch F'i,g. 1 bezw. noch Fig. 2.
Die Röhre der Anordnung nach Fig. 1 enthält im Innern ihres Glaskolbens, der mit einem tmter niedrigem Druck stehenden Gas ,gefüllt isst, die drei Elektroden G',<I>C"</I> und<I>A.</I>
Die Anor@dnuii,b enthält ferner einen Transformator T, dessen Primärwicklung an eine Wechselstroniquelle angeschlossen ist, während die Klemmen der Sekundärwick lung, zwisohen :denen eine Spannung V1 vor handen sein so1Q, je mit einer Kathode<B>C</B> bezw. C" verbunden sind., zwischen :
denen eine Glimmentladung auftritt, die :den fiktiven Heizfaden bildet und, Elektronen emittiert.
Die Anode A ist von den Kathoden<B>C</B> und C" praktiseh ,gleich weint :entfernt und erhält eine positive Spannung V angelegt. Die Spannungen Y1 und V sind somit in dieser Anordnung in Reihe zum Entladungs- weg C' A geschaltet.
Füreine solche Röhre,sind vier Spannun- gen von praktischem Interesse: 1. .eine Zündspannung V%, durch die ,die" Glimmentladiung zwischen den beiden Ka- thoden. <B>C</B> und C" :
cingdleitet wird, 2. eine Spannung Vb, die für die Auf- rechterha,Iröung dfies!ein Glimmentladung gerade, noch genügt, 3. eine Zündspannung TV, durch @die zwi schen der Kathode<B>C</B> oder C" und der Anode A eine. Glim_ mentladüng eingeleitet wird, und 4.
eine Spannung Vd, welche für die Auf- rechterhaltung der Tetztgenannten Glimm- entladung gera:de noch genügt.
Die vorgenannten Spannungen V3, biss V;1 sind die von der ab hängigen, konstanten Zünd- und Lö:s:chsp@an- nungen für die beiden Entladungss trecken. Es sind diejenigen Spannungen, welche<B>die,</B> Zündung und :
die Löschung bewirken, wenn keine Steuerelektrode vorhanden ist oder wenn :diese spannunbmslos ist. Das Anlegen einer Spannung an :der Steuerelektrode wirkt sich nun in :dein Weise aus, @d!ass die Zündtrug auf der Hauptenrfaliad(un(gss,-brecke mit :einer veränderten Spannung eingeleitet wird.
Al Zündspannung soll nun im folgenden diese veränderte, unter @d@em Einfluss der Span nung an der Stenerel@ektrode zur Zündung benötigte Spannung verstanden sein. Durch passende Wahl der Spannungen kann, wie dies gezeigt wird, erreicht wer den, :dass die sinu:
sförmige, über den Elektro den Fliegende Gesamtspannung die Zündspan- nung V@l überschreitet und @die Röhre zum Zünid'en bringt, oder die Löschspannung Vd unterschreitet und :
die Röhre löscht. Je nach ,dem Wert der an. der Steuerelektrode ange- legten Spannung kann eine Herabsetzung bezw. Erhöhung der Zündspannung :einreicht werden.
Die Werte der Spannungen TV und V,# werden s,o ;gewählt, .dass :der Höchstwert der Spannung Y, gleich -oder grösser als Va, ist und! ferner so, @dass V + V,max niedriger, als V, und V niladriger :
alL9 Vd ist.
Aus der letztgenannten Bedingung hervor, dass .dies < Feld AC' <I>C"</I> zu schwach: ist, um :die Tö:wns:endentladung in. :eine unab- hängige s2:chtb,are Entladung umzuwandeln;
mit andern Worten, die vorm fiktiven Heiz draht C'C" emittierten Elektronen werden auf ihrem Weg nach der Anode nichtgenü gend beschleunigt, um ein. Aufleuchten dieses als Ha.uptentladunb weg der Röhre be- zeichneten: Weges zu verursachen.
Auf dein Aussenseite d'es Röhrenkolbens ist eine Steuerelektrode H angebracht; die irgendwie ausgebildet sein kann, bespiels- weise a,11,9 Kappe, Rinig oder Band.
Einwehr zweckmäiss,ge Steuerelektrode bildet jed-ooh ein auf dem Glaskolben der Röhre nieder- g:esehlagener M:etaIlbellag.
Der :Steuerelektro,dle H wird gewöhnlich eine solche Spannung angelegt, dass das elek- trostaIische Feld zwischen den Elektroden <I>H</I> und,<B><I>C</I></B> C" :dient Feld AC'C" entgegen- wirkt;
so dass der dem Durchgang der Elek tronen entgegenwirkende Widerstand nooh vergrössert wird.
Dieser Zustand ändert jedoch- vollständig, sobald der Steuerelektrode eine positive Span nung angelegt wird, da in diesem Falle :die beiden Felder einander unterstützen und ,daher -die Ionisation bei einem bestimmten Wert der der Steuerelektrode H angelegten positiven Spannung :
derart zunimmt, :dass die unsichtbare Täwnsendentladlung in eine sicht bare Entladung umgewandelt wird, das heisst in der Röhre die Zündung eintritt und ein Strom in dem die Verbrauchervorrichtung R enthaltenden Anodenstromkreise zu fliessei. beginnt.
Sobald die dbeT Steuerelektrode [I angelegte Spannung wiederum negativ ge macht wird, nimmt die Geschwindiokeit der Elektronen bei ihrem Durchgang nach der Anode wieder ab und in einem gewissen Zeitpunkt e:rlioicht die Röhre.
Dies tritt ein, sobald :die Spannung T'1 unter den Punkt fällt. in welchem diese Spannung zusammen mit der Gleichspannung unter :den Wert T',i fällt, wie dies aus der Fig. 31) hervorgeht.
Die Fig. 3a zeigt, diass die Wechsellspan- nung V1, die :der Gleiehspannung T' über- lagert ist, im normalen Zustand der Röhre, das heisst, wenn der Steuerelektrode keine positive Spannung angelegt ist, niemals d'en Wert V,
erreicht, bei welchem eine sichtbare Entladung zwischen der Anode und der Ia- thode eintritt. Durch Jas Anlegen der positi ven Spannung :an die Steuerelektrode H wird eine Verstärkung des elektrostatischen Feldes erzielt, was gleichbedeutend ist wie eine Sen kurig der Spannung T',, auf den. Wert T'e" wie dies die F'ig. 3h zeigt.
Die Zündung findet statt, sobald: die Spannung den Wert V" erreicht, während die Lö chung erfolgt, sobald :die Spannung auf den Wert T'," herab- sinkt, der praktisch unverändert bleibt. Wenn bei der nächsten Periode :
der Wechselspan- nungdie Spannung an ,der Steuerelektrode 1I noch vorhanden ist, dann erfolgt wiederum eine Zündung. Eine nenne Zündung erfolgt nicht, das heisst die Röhre erlischt endgültig.
wenn die Spannung an der Steuerelektrode II so weit abnimmt, da.ss.die Zündspannung wie der grösser :als V + V,",", wird, und zwar erfolgt dann die Löschung in dem Augen blick, wo :die Wechselupannung den Wert T',1 unte:ruchreitet. Wird die Steuerspannung in einem Augenblick, wo überhaupt;
keine Ent- la:dung vorhanden ist, unter die, obige Grenze reduziert, so findet selbstverständlich auch keine neue Zündung mehr statt.
Die Verbrauchervorrichtung R erhält somit Impulse aus bleichgerichtetem Strom, und zwar so länge, als an der St:euere:lektrode eine .genügend hohe Spannung vorhanden ist, und kann auf irgendeine an sich bekannte # Meise während der ganzen Zeit, während welcher der Steuerelektrode II die Steuer spannung angelegt ist, betätigt gehalten werden,
beispielsweise durch ParatleIuchal- tung eines Kondensators zur Vorrichtung 1i.
Aus der vorangehenden Beschreibung ist ersichtlich, da.ss die Steuerelektrode 1I ein einfaches Mittel zur Steuerring der Röhre und einer Verbrauchervorrichtung bildet, die im vorlieäenden Falle aus einem Relais be steht,
das in Abliä.ngigkeit von der Polarität iind dem Wert der der Steuerelektrode 1I an gelegten Spannung betätigt wird.
Bei der Anordnung nach Fig. ? sind die Elektroden C und C" parallel geschaltet, so dass nicht mehr von einem fiktiven Heizfaden gesprochen werden kann.
Diesen Elektroden wird eine negative Spannung T' an;gelebt, welche unter dem Wert T',t liegt, wobei T',I eine Spannung ist, die gerade geniigt, die Entladun- zwischen den Elektroden C, C" und < l atifrechtzuerha.lten.
Der Anode A wird eine durch die aus dem Transformator T und den beiden Gle:ieh- richterelementen r bestehende Anordnung aus der ZVechselspa.nnurig T'1 erhaltene pulsie- rende Gleichspannung zugeführt.
Diese gleijch:gerichtete Spannung wird so gewählt, dass T' -J- T',",,,, niedriger als V, ist, das heisst ni@idriger als die Zündspannung für eine Entladung zwischen den Elektroden <B><I>C</I></B>, C" Lind der Anode -'t,
und dass G' -}- V""ax Össer als T',1 ist.
Wenn der Steuerelektrode II eine nega tive Spai-nuith angelegt wird. dann werden nicht genügend Elektronen frei, um die Towasendentlad:tui;g in eine unabhängige Entladung umzuwandeln.
Wenn jedoch der Steuerelektrode eine genügend' hohe positive. Spannung angelegt wird, dann wird eino unabhängige Entla- dUng erzeugt., da, die Elektronen durch die beiden einander unterstützenden Felder eine geniigend grosse Beuühleunigung erhalten.
Diese Entladung bricht ab. sobald- die Spannung des gleichgerichteten Wechsel stromes zusammen mit der Gleichspannung V kleiner wird als der Wert Va. Dies ist aus den Fig. 4a und 4b ersicht- ld.ch. Die Fiig. 4a zeigt den Zustand für dien Fall, dass an der Steuerel@ektroidb H keine po sitive Spannung vorhanden ist.
Die gleich- gerichtete We@chselapannung V, ist Ü@e:r Gleichspannung V im Hauptentladungsweg überlagert, hingegen erreicht der Höchstwert der Summe dieser beiden Spannungen die Zündspannung V" nicht.
Das Anlegen einer genügend .hohen positiven Spannung an de Steuerelektrode H wirkt sich in. gleicher Weise aus, also obdieSpannung V, auf den Wert V"1 herabgesetzt wurde, wie dies die Fiig. 4b zeigt.
Die Zündung erfolgt in dem Augenblick, in, dem die pulsierende Span nung auf den 'Veirt Y" ansteigt, und die sichtbare Entladung dauert solange, bis,die Spannung auf den Wert Yd abfällt. Beim nächsten Anstieg dter pulsierenden Spannung erfolgt die Zündung wiederum, falls, die positive Steuerspannung an .der Elektrode H noch vorhanden ist.
Eine neue Zündung @er- foligt nicht, ,das heisst die Röhre erlischt end'- güiltig, wenn die Spannung an der Steuer elektrode H so weit abnimmt, dass die Zünd- spannung wiedier grösser als V + Vmax wird, und zwar erfolgt dann die Löschung in ,dem Augenblick, wo die Wechselspannung dien Wert Yd unterschreitet.
Wird die Steuer spannung in einem Augenblick, wo über haupt keine Entladung vorhanden ist, unter die obige Grenze reduziert, so, findet selbst verständlich auch keine neue Zündung mehr statt.
Die gilevchge@:richteten Impulse verlau fen über dien Ilauptentladungsweg idierr Röhre und die Vembrauchervorrichtun:g R, die in diesem Falle in Reihe .zu den E:lektro;- d@en C' und C" und dem negativen Pole @deir Gleichstromquelle geschaltet ist.
Zur Verbrauchervorrichtung R, die im gezeigten Beispiel aus einem Relais besteht, ist ein Kondensator C parallelgeschaltet, welcher zum Glätten,des durch das Relais R fliessenden gleichge riehte@ten Wechselstromes dient und ferner eine rasche Löschung der sichtbaren Entladung bewirkt.
Um die Zeitabe ehnitte zwischen den Ent- ladiungen, in denen die Verbrauchervorrich- tunng keinen Strom @erhäl:t, nach Möglichkeit zu kürzen und die Ansprechdiauer d'er Vor- richtunggenau mit der Zeit in Übereinstim mung zu bringen, während welcher die Steuerelektro:
d'e Spannung führt, ist es<B>a</B>nge zeigt, die Frequenz dem Wech@s,eloPannung V, möglichst .hoch zu wählen. Dieser Frequenz :ist ,aber eine obere Grenze :gesetzt, die ,durch die Entionisierunb zeit der Röhre bedingt ist.
Wenn nämlich während der Entladung durch die Abnahme der Spannung,der Wert Vd erreicht wird, dann hört =die Entladung tatsächlich .augenblicklich auf, hingegen bleibt die Ionisation dies Gases noch während kurzer Zeit bestehen.
Wenn nun während, dieser Zeit die Span nung wiederum,den Wert Yd errkcht, da.nu. beginnt .die Entladung von neuem, selbst dann, wenn die .Spannung an .der Steuer- elektroide nicht mehr vorhanden ist. Um dhes zu verhindern, ist -es. daher nötig, die Frequenz der Wechselspannung Yi so zu wählen,
dass die Entionisierung zwischen zwei -aufeinanderfolgenden Entla:d-ungsperno,- .den stattfinden kann.
Die Entionisierungrszeit bedingt somit not wendig erweise, dass ,eine g ewisse Frequenz nicht überschritten werden kann, was eine entsprechende Verzögerung beim Ansprechen dier Verbrauchervorrichtung auf die der Steuerelektroide H angelegte Spannung,
je nach der Phase von V + V1 im Augenblick des Anl@gens dieser S:te..uerspannung, zur Folge haben kann.
Anstatt in der Anordnung nach Fig. 2 eine @gleichgerichIete Wechselspannung an die Anode anzulegen, könnte auch eine nicht ;gleichgerichtete Wechselspannung verwendet werden, wobei die .sich abspielenden Vorgänge dien an Hand der Pig. 3a und 3b erläuterten Vorgängen entsprechen.
In diesem Falle ist die für die Entionisierung verfügbare Zeit verhältnismässig grösser, so dass die Frequenz erhöht werden kann.
An Stelle einer einzigen Steuerelektrode H können mehrere Steuerelektroden verwen- clet werden, die von einander ve:tschieden sein können und mittels denen eine Steuerung durch mehrere Steuerspannungen erfolgen kann.
Aus der vorangehenden Beschreibung geht auch hervor, dass für die Betätigung der Verbrauchervorrichtung nur den Strom quellen Z' und 1', Energie entnommen wird, nicht aber der Steuerelektrode oder derl Steuerelektro.den.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrische Anordnung mit einer Ga.s- entladungs@röhre, in, welcher mindestens zwei Elektroden vorhanden sind, von denen die eine .als Kathode und die andere als Anode wirkt, dadurch gekennzeichnet,dass die Röhre auf der Aussenseite des Röhrenkolbens min- destens eine Steue-rellektrode aufweist. UNTERANSPRt1CHE 1.Anordnung nach Patentairapruch, da- dureh gekennze chnet, dass diese Steuerelek- trode mittels ihr angelegter Spannungen zur Veränderung der Zündispannung der Röhre dient.2. An.ordnungo nach Unteranspruch 1, da durch .gekennzeichnet, dass in der Röhre ausser der Anode zwei Elektroden, von denen mindestens eine als Kathode geschaltet ist, vorhanden sind, die von der Anode gleichen Abstand aufweisen und zwischen denen durch eine angelegte Wechselspannrnig ein ,eine Elektronenemission verursachender fik tiver Heizfaden gebildet wird, wobei. diese Wechselspannung und die positive Spannung an der Anode so bewählt sind, dass der Spannunb wert ihrer algebraischen Summe nicht genügend hoch ist,um eine unabhängige Glimmentladung zwischen dem fiktiven Heizfaden undWer Anode zu bewirken, dass diese Glimmentladung jedoch auftritt, und aufrechterhalten wiTid, sobald der oder den auf der Aussenseite dies Röhrenkolbens vor handenen Steuerelektroden eine positive Spannung von solchem Wert angelegt wird,dass die Elektronen auf .dem Weg nach der Kathode durch die Summe der einander unterstützenden elektrostatischen Felder Lye@- nügend beschleunigt werden,während durch eine Abnahme der der Steuerelektrode ange- legten positiven Spannung die Entladung be- end=igt wird,sobald als die algebraische Summe der Spannungen unter die für die Aufrechterhaltung der Entladung zwischen der Kathode und der Anode erforderliche Spannung fällt.3. Anordnung nach Unteranspruch. 2, da durch gekennzeichnet, dass eine Verbraticlier- einrichturi,g in Reihe zu dem zwischen der Kathode und der Anode liegenden Entla dungsweg a.ng@eo@rdnet ist,die auf Änderun- gender Spannung der auf der Aussenseite des Röhrenkolbens vorhandenen Steuerelektrode anspricht. 4.Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch giekennzeichiiet, dass der Entladungs weg zwischen der Anode und mindestens einer Kathode mit einer Wechselspannung,einer Gleichspannung und einer Verbraucher- vorrichtung in Reihe liegt und die alige- braische Summe aus dem Höchstwert der Wechselspannung und der Gleichspannung eine Spannung ergibt,die nicht hoch genug um zwischen der Anode und der genann ten Kathode eine unabhängige Glimmentla- dun-; zu bewirken, düss diese Glimmentla- dung jedoch auftritt und aufrechterhalten wird,wenn der auf der Aussenseite des Röhrenkolbens bef indlichen Steuerelektrode eine positive Spannung von solch.em Wert an gelegt wird,dass die auf dem 'Wege nach der Anode befindlichen Elektronen in der vor- gigigen Townsendentladung durch die ein ander unterstützenden elektrostatischen Fel der genügend beschleunigt werden,während durch eine Abnahme der der betrachteten Steuerelektrode angelegten Spannung der Eittladungszusstand aufgehoben wird,sobald ols die algebraische Summe der Spannungen geringer wird als .die Spannung zwischen Anode und Kathode, die zur Aufrechterhal- tu.rig der Entladung erforderlich ist.Anordnung nach ITirteransprtich 4, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Kathoden vorhanden sind, die parallel geschaltet sind.6. Anordnung mach Unteranspruch 4, :da- du:rch .geikennzei,chnet, dass die Wechselspan- raung alic gleichigeriehtete Pulsation:sspannung angelegt wird. 7.Anordnung nach Unteransip:ruch 6, da durch gekennzeichnet., dass, ein gondensatur in Nebensehluss zur gelegt ist. B. Anordnung nach Patentanspruch, :da: durch gekennzeichnet, dass :die Steuieredie,k- trade aufs einem Metaldibelag auf ,der Aussen seife des Röhrenkolbens besteht. 9. Anordnung nach Patentanspruch, .da- dur-ch gekennzeichnet, :dass die Steueredek- troide aus einem Band besteht. 10.Anordnung nach Patentanepruch, .da durch gekennzeichnet, :dass die Steuerelek trode aus einem Ring besteht. 11. Anomdhung nach Patentansp:rueh, da durch gekennzeichnet, @dass die Steuereedek- tro:de :aus einer Kappe besteht.
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- 1942-04-25 FR FR881539D patent/FR881539A/fr not_active Expired
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| FR881539A (fr) | 1943-04-28 |
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