CH234842A - Innenbackenbremse mit Einstellvorrichtung für die Bremsschlüsselwelle und die Bremsbacken. - Google Patents

Innenbackenbremse mit Einstellvorrichtung für die Bremsschlüsselwelle und die Bremsbacken.

Info

Publication number
CH234842A
CH234842A CH234842DA CH234842A CH 234842 A CH234842 A CH 234842A CH 234842D A CH234842D A CH 234842DA CH 234842 A CH234842 A CH 234842A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
brake
eccentric bushing
eccentric
shoes
shoe
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Straehl Ernst
Original Assignee
Straehl Ernst
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Straehl Ernst filed Critical Straehl Ernst
Publication of CH234842A publication Critical patent/CH234842A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/42Slack adjusters mechanical non-automatic
    • F16D65/48Slack adjusters mechanical non-automatic with eccentric or helical body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Innenbackenbremse mit Einstellvorrichtung für die Bremsschlüsselwelle  und die Bremsbacken.    Innenbackenbremsen mit im Bremsbacken  träger ortsfest gelagerter Bremsschlüsselwelle  weisen den Nachteil auf, dass wegen sehr  kleiner, oft zum Teil unvermeidlicher     werk-          stättlicher    Ausführungsfehler bei neu mon  tierten Bremsen oder bei im Betriebe gestan  denen Bremsen nach erfolgtem Neuersatz ab  genutzter Bremsbeläge die Beläge der beiden  Bremsbacken nicht zugleich zum Anliegen  an der Bremstrommel kommen.

   Als Folge  hiervon wird so lange eine nur     einseitige,    für  schwere Belastung in vielen Fällen un  genügende     Bremswirkung    erreicht, bis der  zuerst eingreifende Belag um so viel abge  schliffen ist, dass bei der durch diese Ab  nutzung ermöglichten weiteren Spreizung der  Bremsbacken auch der Belag des andern     Bak-          kens    zum Bremseingriff an der Trommel  kommen kann.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun eine Innenbackenbremse mit einer diesen  Nachteil zu beseitigen bezweckenden Einstell-    vorrichtung für die Bremsschlüsselwelle und  die Bremsbacken. Sie ist gekennzeichnet durch  eine im Bremsbackenträger drehbar gelagerte  Büchse, welche eine zu ihr enxzentrische,  achsenparallele Bohrung besitzt, in welcher  die Bremsschlüsselwelle gelagert ist, derart,  dass sich dieselbe vermöge einer Drehbewe  gung der Büchse aus ihrer Normallage heraus  zwischen den beiden Bremsbackenenden ver  schieben und so einstellen kann, dass unter  Vermittlung der Spreizorgane eine Einstel  lung der Bremsbacken bewirkt wird, bei wel  cher der Belag sowohl des einen, wie des an  dern Backens .an oder     Trommel    zum     Anliegen     und Bremseingriff ff kommt.  



  Auf der     Zeichnung    ist der Erfindungs  gegenstand beispielsweise an zwei Bauarten  von     Innenbackenbremsen    veranschaulicht,  und zwar zeigen:       Fig.    1 und 2 eine Bremse, bei welcher die  Bremsbacken     mittels    Doppelhebel und Schub  stangen betätigt werden,      Fig. 3 und 4 eine Bremse, bei welcher die       Bremsbacken    mittels Doppelnocken gespreizt  werden.  



  Im besonderen stellen -dar:  Fig. 1 und 3 Schnitte durch die Trommel  nach der Ebene I-I bezw. III-III und  Ansichten der     Bremsbacken    und Spreizorgane,  Fig. 2 und 4 Schnitte nach der Ebene  II-II bezw. IV-IV der beiden Brems  systeme,  Fig. 5 ein Schnitt nach Ebene II-II  bezw. IV-IV durch die drehbare Büchse  und deren Zubehör gemäss einer Variante.  



  Teile des Bremssystems nach Fig. 3 und  4, welche denen der Bauart nach Fig. 1 und  entsprechen und gleiche Funktion ausüben,  sind mit gleicher Zahl, jedoch mit Zeiger "'  rechts hoch neben derselben bezeichnet.  



  An dem auf der Hauptsache 1 bezw. 1'  fest gemachten Bremsbackenträger 2 bezw. 2'  ist ein Auge 2a bezw. 2a' angebracht, in des  sen Bohrung eine Büchse 3 bezw. 3' drehbar  gelagert ist. Diese Büchse 3 bezw. 3' weist  eine exzentrische, achsenparallele Bohrung 3a  (Fig. 5) auf, in welcher die Bremsschlüssel  welle 4 bezw. 4' gelagert ist. Die     Bremsbalz-          ken    5 und 6 bezw. 5' und 6' sind an den  mit dem Bremsbackenträger 2 bezw. 2' fest  verbundenen Drehzapfen 7 und 8 bezw. 7'  und 8' aus weiter unten erläuterten Gründen  zweckmässig hängend und zur Vertikalebene  durch die Hauptsache 1 bezw. 1' symmetrisch  angeordnet.

   Als Spreiz- und Bremslösungs  organe dienen in der Ausführung nach Fig. 1  und 2 der Doppelhebel     4a,    4b und die Schub  stangen 9 und 10 mit den ihnen zugehörigen  Zapfen 11, 12, 13, 14, in der Ausführung  nach Fig. 3 und 4 der Doppelnocken 4a', 4b'  und die Zugfedern 15' und 16'. Welle 4 und  Doppelhebel 4a, 4b bezw. Welle 4' und Dop  pelnocken 4a', 4b', als Gesamtheit. Brems  schlüssel genannt, werden von aussen mittel  Bremshebel 17 bezw. 17' betätigt.

   Die ex  zentrisch gebohrte Büchse 3 bezw. 3', im fol  genden Exzenterbüchse genannt, ist mit  einem Flansch 3b bezw. 3b' versehen, wel  cher, wie weiter unten näher     beschrieben    ist,  dazu dient, die Exzenterbüchse 3 bezw. 3'         entweder    bei ihrer Drehung lose zu führen  oder zu bremsen oder endlich nach erfolgter  Einstellung derselben mit dem Bremsbacken  träger durch     Verschraubung    fest zu verbin  den, in ihrer Lage also zu fixieren. Der  Flansch 3b bezw. 3b' weist einen     kreisring-          ausschnittförmigen    Schlitz 3c bezw. 3c' auf,  durch welchen der im Auge 2b bezw. 2b' des  Bremsbackenträgers fest eingeschraubte Halte  bolzen 18 bezw. 18' tritt.

   Der Schlitz 3c  bezw. 3c' ermöglicht eine Gesamtdrehung  der Büchse 3 bezw. 3' um einen gewissen  Winkel, jedoch um nicht mehr als 180". Die  Exzenterbüchse 3 bezw. 3' ist zweckmässig so  angeordnet, dass in ihrer Mittellage die Achse  4c bezw. 4c' der Bremsschlüsselwelle 4 bezw.  4' lotrecht unterhalb der Drehachse 3d bezw.  3d' der Exzenterbüchse liegt, damit die letz  tere im     losen        Zustand        unter    der     Gewichts-          belastung    durch die Bremsorgane im stabilen  Gleichgewicht steht.  



  Die Betätigung und die Wirkungsweise  der in Fig. 1 und 2 gezeigten Einstellvorrich  tung gemäss Erfindung sind folgende:  Vor der Inbetriebnahme einer neuen  Bremse oder     nach    Ausrüstung der Backen mit  neuen Bremsbelägen werden Mutter 19 und  Gegenmutter 20 (Fig. 2) derart festgestellt,  dass die Exzenterbüchse 3 zwar in achsialer  Richtung gehalten wird, aber um ihre Achse  lose drehbar bleibt. Wird nun der Brems  hebel 1- 7 angezogen, so kommt durch Ver  mittlung der Spreizorgane in der Regel vor  erst zum Beispiel nur der Bremsbacken 5 mit  seinem Belag     5a    an der Trommel 21 zu festem  Anliegen.

   Bei weiterer Drehung des Hebels  17 im     Sinne    des eingezeichneten Pfeils 22 F       (Fi(,-.    1) wirkt der Gelenkzapfen 11 als feste  Stütz- und     Drehachse    für die Schubstange 9,  der Gelenkzapfen 12 als bewegliche     Dreh-          aehse    für den Doppelhebel<I>4a, 4b,</I> und es ist  leicht ersichtlich, (lass dieser Doppelhebel  unter der Wirkung des Drehmomentes in Be  zug auf     Fig.    1 eine Linksdrehung erfährt,  wobei die     Bremssehlüsselwelle    4 nach     rechts     ausweicht, was nur geschehen kann,

   wenn  sieh deren Achse 4c zentrisch um die Mittel-     t          achse        3d    der     Exzenterbüchse    verschiebt, wo-      bei diese (3) eine Linksdrehung ausführt, die  Schubstange 10 nach rechts verschoben wird  und dadurch der Bremsbacken 6 mit seinem  Belag 6a ebenfalls zum festen Anliegen an  der Trommel 21 gebracht wird.  



  Bei der in Fig. 3 und 4 veranschaulichten  Bauart einer Innenbackenbremse wirkt die  Vorrichtung gemäss Erfindung ganz ähnlich  wie bei der obbeschriebenen Bremse. Ist nach  Einleitung der Bremsbetätigung vorerst zum  Beispiel nur der Bremsbacken 5' mit seinem  Belag 5a' an der Bremstrommel 21' zum An  liegen gekommen, so wird die Berührungs  linie des Nockens 4ä an der Gleitbahn 5b'  des Bremsbackens 5' zur Momentandrehachse  des Nockens 4a'. Bei weiterer Drehung des  Hebels 17' in der Richtung des Pfeils 22'  muss die Bremsschlüsselwelle 4' in bezug auf  Fig. 3 nach rechts ausweichen, was nur ge  schehen kann, wenn die sie umschliessende  Exzenterbüchse 3' eine Linksdrehung aus  führt.

   Dabei bewegt sich der Nocken 4b'  nach rechts, den mit ihm in Berührung ste  henden Bremsbacken 6' um dessen Drehachse  8' links drehend bis auch sein Belag 6ä an  der Trommel 21' zum festen Anliegen kommt.  



  Liegt bei der Bremsbetätigung zuerst der  rechte Bremsbacken 6 bezw. 6' an der Trom  mel an, so verläuft die Einstellung des lin  ken Backens 5 bezw. 5' in sinngemäss glei  cher Weise wie vorhin beschrieben, wobei die  Bremsschlüsselwelle in bezug auf Fig. 1  bezw. 3 nach links verschoben wird und die  Exzenterbüchse eine Rechtsdrehung ausführt.  



  Die Bremsen der beiden beschriebenen  Bauarten wirken bei lose drehbarer Exzenter  büchse in beiden Drehrichtungen der Trom  meln, also bei Vor- und Rückwärtsgang des  Fahrzeuges, als sogenannte     Servobremsen.     Bei Drehung der Bremstrommel zum Beispiel  im Sinne des Pfeils 23 der Fig. 1 erzeugt  die am Belag 5a angreifende Bremsreibung  am Backen 5 ein linksdrehendes Moment  um den Drehzapfen 7, welches, über die  Spreizorgane und die lose Exzenterbüchse 3  wirkend, eine Verstärkung des     Anpressdruk-          kes    des Backens 6 an die Trommel hervor  ruft.

   Die lose Exzenterbüchse stellt sich bei    der Bremsbetätigung in die Gleichgewichts  lage ein, wobei ein Ausgleich der vom Brems  schlüssel auf die beiden Bremsbacken aus  geübten Drücke     stattfindet.    Bei Drehung der  Trommel in umgekehrter     Richtung    wie vor  hin vertauschen die Backen bezüglich der       Servowirkung    die Rollen, indem dann das  rechts drehende Reibungsmoment am Backen  6, durch die     Spreizorgane    in gleicher Weise  übertragen, eine Verstärkung des     Anpress-          druckes    des Backens 5 an die Trommel be  wirkt.  



  Die symmetrisch zur Vertikalebene durch  die Hauptachse 1 hängend angeordneten  Bremsbacken 5 und 6 haben beim Lösen der  Bremse das Bestreben, gegen die Haupt  achse hin zusammenzufallen. Die Rückwir  kungen ihrer Gewichte auf den Bremsschlüs  sel, sowie dessen Lager, die Exzenterbüchse,  sind hierbei einander gleich und entgegen  gesetzt gerichtet, heben sich also auf, so dass  daraus keine auf die Exzenterbüchse rück  wirkende Verstellkraft resultiert. Die Ex  zenterbüchse bleibt deshalb normalerweise in  ihrer Mittellage in Ruhe, und die gelösten  Bremsbeläge haben ungefähr gleiches Spiel  von der Trommelreibfläche.  



  Bei Fahrzeugen, welche starken Erschüt  terungen ausgesetzt sind oder welche in ihrer  Bewegung grosse Beschleunigungen und Ver  zögerungen erfahren, könnten bei loser     Ex-          zen,terbüchse    und bei gelöster Bremse die  Bremsbacken zufolge ihrer     Massenwirkung     möglicherweise zum Pendeln und mit ihren  Belägen zu Anschlagen an der Trommel kom  men.

   Zum Zwecke, dies zu verhindern, kann  die Exzenterbüchse mit einer auf ihre Dreh  bewegung einwirkende Reibungsbremse ver  sehen sein, deren Bremskraft so bemessen  ist, dass dieselbe einerseits ausreicht,     eine     Drehung der Exzenterbüchse unter der Ein  wirkung obengenannter     Massenbeschleuni-          gungs-    und Verzögerungskräfte zu verhin  dern, dass anderseits aber diese Bremskraft  von den grösseren Kräften, welche beim An  ziehen des Bremshebels (17     bezw.    17') auf  die     Exzenterbüchse    rückwirkend auftreten,      überwunden wird, so dass sich die letztere (3  bezw. 3') in diesem Fall nach Erfordernis  drehen und einstellen kann.  



  Beim Lösen der Bremsbacken wird die  Exzenterbüchse unter dem Einfluss ihrer im  letzten Abschnitt erwähnten Bremse in der  beim Anliegen der Backen an der Trommel  innegehabten Stellung gehalten, wodurch ein  gleichzeitiges Abheben und Wiedereingreifen  beider Backen von bezw. an der Trommel,  ferner     beidseitig    gleiches Lüftungsspiel er  zielt wird.  



  Eine     Ausführungsform    einer solchen Ex  zenterbremse ist in Anwendung beispielsweise  bei der Innenbackenbremse gemäss Fig. 3 und  4 bildlich dargestellt. Die Druckfeder 24'  presst unter Vermittlung der Unterlegscheibe  25' den Flansch 3b' der Exzenterbüchse 3'  gegen die     Stirnflächen    der Augen 2a', ?b'  des Bremsbackenträgers 2', wodurch an den       beidseitigen    Führungsflächen des Flansches       3b'        Reibungskräfte    entstehen, welche die Ex  zenterbüchse in ihrer Drehbewegung hemmen.

    Mittels der Mutter 19' und der Gegenmutter  20' auf dem Bolzen 18' lässt sich die Feder  mehr oder weniger stark spannen, die Feder  kraft bezw. die Reibungskräfte am Flansch  3b' regulieren und deren eingestellte Grösse       dauernd    sichern.  



  werden bei den beschriebenen Bauarten  von Innenbackenbremsen die Spreizorgane  derart bemessen und angeordnet, dass bei einer  Drehung der Bremsschlüsselwelle die     Brems-          ba:oken    bei     ihrer    Bewegung unter sich     -,],eiche     oder nur äusserst wenig voneinander abwei  chende Drehwinkel beschreiben, so werden  zweckmässig Massnahmen getroffen, welche  ermöglichen, nach erfolgtem beidseitigen An  liegen der Bremsbacken an der Trommel die  Exzenterbüchse mit dem Bremsbackenträger  fest zu verbinden und dadurch in ihrer Lage  zu fixieren. Diese Massnahmen bezwecken,  möglichst gleich starke Abnutzung der bei  den Bremsbeläge im Betriebe zu erzielen. Bei  fixierter Exzenterbüchse arbeiten die Brem  sen ohne Servowirkung.

   Nach Fig. 2 kann  die Fixierung der Exzenterbüchse 3 durch  Anziehen der Muttern 19, 20 erfolgen.    Fig. 5 zeigt im Schnitt eine Exzenter  bremse ähnlicher Art wie vorhin beschrieben,  bei welcher jedoch die Exzenterbüchse sowohl  nur gebremst als auch fixiert werden kann.  Die Anpressscheibe 25" und der Federteller  26" sind mit am Bolzen 18" geführten Büch  sen 27 und 28 versehen, deren freie Stirn  flächen 27a und 28a     voneinander    Abstand be  sitzen, solange die Vorrichtung als Reibungs  bremse dient, welche aber bei     genügendem     Niederschrauben der     Muttern    19 und 20 auf  einander zum Aufliegen kommen.

   so dass ver  möge der Zwischenklemmung der Büchsen 27  und 28 zwischen Flansch     3b    und     Muttern,     der Flansch 3b der Exzenterbüchse am Brems  backenträger 2 festgeschraubt und dadurch  die Exzenterbüchse fixiert werden kann.  



  Die mit der Einstellvorrichtung gemäss  Erfindung ausgerüsteten Innenbackenbrem  sen können entweder dauernd als Servobrem  sen benutzt     werden    oder auch nur beim Ein  fahren neuer Bremsbeläge, wobei dann, nach  dem dies genügend geschehen ist, die Exzen  terbüchse fixiert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Innenbackenbremse mit Einstellvorrich tung für die Bremsschlüsselwelle und die Bremsbacken, gekennzeichnet durch eine im Bremsbackenträger drehbar gelagerte Büchse, im folgenden Exzenterbüchse genannt, welche eine zu ihr exzentrische, achsenparallele Boh rung besitzt, in welcher die Bremsschlüssel- -elle gelagert ist, derart:
    , dass sich letztere vermöge einer Drehbewegung der Exzenter büchse aus ihrer Normallage heraus zwischen den beiden Bremsbackenenden verschieben und so einstellen kann. dass unter Vermitt lung der Spreizorgane eine Einstellung der Bremsbacken bewirkt wird, bei welcher der Belag sowohl des einen, als auch derjenige des andern Backens an der Bremstrommel zum Anliegen und Bremseingriff kommt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Bremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterbüchse (3) im Bremsbaekenträ ger (2) lose drehbar ge- lagert ist, derart, dass sie sich bei der Brems betätigung unter dem Einfluss der auf sie rückwirkenden Kräfte drehen und in die Gleichgewichtslage einstellen kann. z.
    Bremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Exzenterscheibe .eine Reibungsbremse einwirkt, welche die Drehung derselben hemmt und deren Brems kraft so eingestellt werden kann, dass die Ex zenterbüchse unter dem Einfluss der bei der Bremsbetätigung auf sie rückwirkenden grö sseren Kräfte sich drehen und einstellen kann, aber beim Lösen der Bremsbacken von der Trommel durch die Reibungsbremse in der eingestellten Lage gehalten wird. 3. Bremse nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Organe, mittels welcher die Exzenterbüchse mit dem Bremsbackenträger fest verbunden und dadurch in ihrer Lage fixiert werden kann. 4.
    Bremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Bremsbacken zur Vertikalebene durch die Hauptachse der Bremse symmetrisch hängend angeordnet sind zum Zwecke, einen Ausgleich ihrer lotrechten Massenwirkungen auf die Exzenterbüchse zu erzielen. 5. Bremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterbüchse so angeordnet ist, dass in ihrer Drehmittellage die Achse der Bremsschlüsselwelle (4) lot recht unterhalb der Drehachse der Exzenter- büchse liegt.
CH234842D 1944-07-03 1944-07-03 Innenbackenbremse mit Einstellvorrichtung für die Bremsschlüsselwelle und die Bremsbacken. CH234842A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH234842T 1944-07-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH234842A true CH234842A (de) 1944-10-31

Family

ID=4458731

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH234842D CH234842A (de) 1944-07-03 1944-07-03 Innenbackenbremse mit Einstellvorrichtung für die Bremsschlüsselwelle und die Bremsbacken.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH234842A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2315633A1 (fr) * 1975-06-24 1977-01-21 Taylor Gordon Coussinet d'arbre

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2315633A1 (fr) * 1975-06-24 1977-01-21 Taylor Gordon Coussinet d'arbre

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2334091C3 (de) Selbstlösend wirkende Teilbelagscheibenbremse
DE1480038B1 (de) Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer ein Fahrzeugbremssystem
DE2506428A1 (de) Automatische bremsspieleinstell- vorrichtung
DE2438460C2 (de) Mechanisch betätigte Scheibenbremse
EP0899231B1 (de) Bremsfangvorrichtung
DE2161559B2 (de) Abstuetzvorrichtung bei einer innenbackenbremse
DE4335602B4 (de) Kupplungs-Brems-Anordnung
EP0534989A1 (de) Scheibenbremse für fahrzeuge.
DE1600157B1 (de) Nachstellvorrichtung fuer eine Schwimmsattel-Teilbelagscheibenbremse
CH234842A (de) Innenbackenbremse mit Einstellvorrichtung für die Bremsschlüsselwelle und die Bremsbacken.
DE2813624A1 (de) Anlage zum anlegen und loesen eines beweglichen reibungsgliedes, insbesondere eines bremsschuhs, gegenueber einem drehkoerper, insbesondere einer bremstrommel
DE1600085C3 (de) Selbsttätige Nachstellvorrichtung für die Bremsbelagabnutzung einer Teilbelagscheibe
DE1400358A1 (de) Innenbackenbremse
DE1960862B2 (de) Radargerätsimulator
DE953943C (de) Nachstellvorrichtung fuer die Spreizglieder einer hydraulischen Bremse, insbesondere an Kraftfahrzeugen
DE452793C (de) Schraegrollenlager
DE1860420U (de) Scheibenbremse.
DE2136281A1 (de) Verriegelungs-Betätigungsvorrichtung für Fahrzeugradbremsen
DE1426540A1 (de) Pneumatischer oder hydraulischer Regelstabantrieb fuer Kernreaktoren
DE916153C (de) Hydraulisch betaetigte Bremsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE538817C (de) Bremsgetriebe mit zwei an Bremschebeln sitzenden Bremsschuhen
DE1818010C3 (de) Kombinierter hydraulischer Betriebsund Federspeicherbremszylinder für keilbetätigte Bremsen
DE1228156B (de) Vorrichtung zum Verhindern des Blockierens von Fahrzeugraedern, insbesondere Kraftfahrzeugraedern
DE609072C (de) Bremseinrichtung mit Fliehgewichten fuer Kraftfahrzeuge
DE2360942B2 (de) Selbsttätige Nachstellvorrichtung für Bremsbacken von Kraftfahrzeugbremsen