CH235116A - Verfahren zur Einstellung des Drehzahlverhältnisses zwischen zwei Turbomaschinen einer Gasturbinenanlage und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Einstellung des Drehzahlverhältnisses zwischen zwei Turbomaschinen einer Gasturbinenanlage und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens.

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CH235116A
CH235116A CH235116DA CH235116A CH 235116 A CH235116 A CH 235116A CH 235116D A CH235116D A CH 235116DA CH 235116 A CH235116 A CH 235116A
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CH
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
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Description


  Verfahren zur Einstellung des Drehzahlverhältnisses zwischen zwei Turbomaschinen  einer Gasturbinenanlage und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Einstellung des Drehzahlverhält  nisses zwischen zwei Turbomaschinen einer  Gasturbinenanlage mit Hilfe einer hydrauli  schen Kupplung und besteht darin, dass der  Flussigkeitsinhalt der Kupplung verschieden       eingestellt    wird.  



  Zweckmässig wird der     Flüssigkeitsinhalt     ,der Kupplung durch Zu- und Abführen von  Flüssigkeit ständig erneuert. Bei der eben  falls Gegenstand der Erfindung bildenden  Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens  isst an eine zwei Turbomaschinender Gastur  binenanlage verbindende hydraulische Kupp  lung eine Vorrichtung zur Zu- und Abfuhr  von Flüssigkeit angeschlossen, mit deren  Hilfe der Flüssigkeitsinhalt der Kupplung  verschieden eingestellt wird. In dieser Vor  richtung ist zweckmässig mindestens ein  Regelorgan angeordnet, mit dessen Hilfe der  Flüseigkeitsinhalt der Kupplung eingestellt  wird. Das Regelorgan kann z. B. in der Zu  fuhrleitung oder aber auch in der Abfuhr-    Leitung angeordnet sein.

   Die Einstellung des  Riegelorganes kann durch einen Fliehkraft  regler erfolgen, zum Beispiel so, dass eine der  gekuppelten Turbomaschinen mindestens an  nähernd mit unveränderlicher Drehzahl läuft.  



  An Hand der Zeichnung, welche zwei Aus  führungsbeispiele, einer Einrichtung zur Aus  führung des Verfahrens zeigt, wird auch das  Verfahren beispielsweise erläutert. Fig. 1  zeigt an einer Gasturbinenanlage ein erstes  Beispiel der Einrichtung; Fig.2 stellt ein  zweites Beispiel dar.  



  Das vom Verdichter 1 (Fig.1) verdichtete  Arbeftsmittel gelangt in die Rohre des     Wärme-          austauschers    2 und wird hier vorgewärmt.  In der Austrittsleitung des     Wärmeaustau-          schers    an der Stelle 19 findet eine Aufteilung  des Arbeitsmittelstromes statt. Ein Teil ge  langt     :durch        @diie        Leitung    18 in den Erhitzer 3  und wird bei     der        Umströmung    der     Wärme-          auskausichrohre        auf    :die     höchste.    Betriebstem  peratur gebracht.  



  Dias     verdichtete    und erhitzte     Arbeitsmittel         wird in der Turbine 4 entspannt und strömt  dann in den die Wärmeaustausehrohre des  Wärmeaustauschers 2 umgebenden Raum, wo  es einen Teil seiner Restwärme an das aus  dem Verdichter 1 kommende Arbeitsmittel  abgibt. Ein weiterer Teil der Restwärme  wird im Kühler 5 an ein Kühlmittel abge  führt, worauf das Arbeitsmittel von neuem  dem Verdichter 1 wieder zuströmt und den  Kreislauf von neuem beginnt.  



  Ein zweiter Teil des, an der Stelle 19  aufgeteilten Arbeitsmittelstromes wird dem  Kreislauf entnommen und als Verbrennungs  luft dem Brenner des Gaserhitzers 3 zuge  führt. Die Verbrennungsgase strömen durch  die Wärmeaustauschrohre des Gaserhitzers  und gelangen dann in die Turbine 8, aus der  sie nach Entspannung an weitere nicht ge  zeichnete Verbrauchsstellen, z. B. in     Wärme-          austauscher,    oder aber ins Freie abgeführt  werden können.  



  Dem Kreislauf wird durch den Verdichter  6 als Ersatz für die an der Stelle 19 entnom  mene Teilmenge ständig Luft aus der Atmo  sphäre zugeführt. Diese Ersatzmenge wird in  den Wärmeaustauscher 2 an ,einer Stelle     ein-          geführ    t, an der das aus der Turbine 4 rück  strömende Arbeitsmittel ungefähr die gleiche  Temperatur wie die Ersatzmenge aufweist.  



  Die vom Arbeitsmittelstrom des Kreis  laufes beaufschlagte Turbine 4 treibt die Ver  dichter 1 und 6. Alle drei Turbomaschinen  sind miteinander unmittelbar gekuppelt.     Au-          Berdem    ist mit dieser Maschinengruppe noch  der Anlassmotor 7 verbunden. Die Turbine R,  welche durch die aus dem     Kreislauf    entnom  mene Teilmenge beaufschlagt ist, treibt über  ein Getriebe 9 den Sehiffspropeller 10.  



  Die Gruppe, der Turbomaschinen 1, 4 und  6 ist mit der Turbomaschine 8 durch eine  hydraulische Kupplung 11 verbunden. Zur  Einstellung des Drehzahlverhältnisses zwi  schen den zu beiden Seiten der Kupplung 11  angeordneten Turbomaschinen wird der Flüs  sigkeitsinhalt der Kupplung verschieden ein  gestellt. Durch die Leitung 12 wird der  Kupplung Flüssigkeit zugeführt, durch die  Leitung 13 kann Flüssigkeit aus der Kupp-         hing     werden. In der Leitung 12  ist das Regelorgan 15 und in der Leitung 13  das Regelorgan 16 angeordnet. Beide Regel  organe werden durch den Geschwindigkeits  regler 14 gesteuert, der von der gemein  samen Welle der Turbomasdrinen 1, 4 und 6  angetrieben ist.

   Durch geeignete Einstellung  der Regelorgane 15 und 16 ist es möglich,  mittels Zu- und Abführens von Flüssigkeit  den     Flüssigkeitsinhalt    der Kupplung auf  dem erforderlichen Mass zu halten und stän  dig zu erneuern. Durch die Erneuerung des  Flüssigkeitsinhaltes wird die infolge Flüs  sigkeitsreibung erzeugte Wärme ständig ab  geführt. Die Flüssigkeit wird ausserhalb der  Kupplung gekühlt, bevor sie von neuem wie  der in die Kupplung eingeführt wird.  



  Durch den Regler 14 kann erreicht wer  den, dass die Gruppe der Turbomaschinen 1,  4 und 6 mindestens annähernd mit unverän  derlicher Drehzahl arbeitet. Steigt die     Dreh-          zahll    der Turbomasehinen 1, 4 und 6, so öff  net der Fliehkraftregler 14 das Ventil 15.  Die Kupplung wird mehr gefüllt und die  Leistungsabgabe erhöht, wobei die Drehzahl  wieder auf den ursprüngliche n Sollwert ab  wird. Sinkt die Drehzahl der     Turbo-          masehine    n 1, 4 und 6, so öffnet der Fliehkraft  regler das Ventil 16, so d,ass der Flüssigkeits  inhalt der Kupplung vermindert wird und die  Leistungsabgabe abnimmt, bis die Drehzahl  wieder auf den verlangten Sollwert angestie  gen ist.  



  An Stelle der in Fig. 1 gezeigten     Regel-          varrichtung    zur Einstellung des     Fliüsigkeits-          inhaltes    der hydraulischen Kupplung kann  auch die in Fig. 2 gezeigte Regelvorrichtung  verwendet werden. Mit der Welle 20 ist.       dann    die Gruppe der Verdrehter     und    ihrer  Turbine (1, 4 und 6, Fig. 1) verbunden, wäh  rend mit der Welle 21 die Nutzleistungs  turbine (8, Fig. 1) verbunden ist.

   Durch die       1,ydrauli.ehe        Kupplun-    11 wird von der       schneller        dreh:eii@den    Welle     Leistung    auf     clie          langsamer        drcliende        Welle    übertragen-. Die       Übertragungsrichtung    kann je     nach    dem       Drehzahlverhältnis    wechseln. Aus der Lei  tung<B><U>97</U></B> 7 wird der     Kupplung    11 über     die         Regelorgane 28 und 30 und die Leitung 32  Flüssigkeit zugeführt.

   Durch d ie unveränder  liche, Öffnung 33 wird der Kupplung ständig  Flüssigkeit entnommen. Die Fliehkraftregler  22 und 23 werden von der Welle 20 und  der Fliehkraftregler 24 von der Welle 21 an  getrieben. Der Regler 25 wird durch den  Druck des Arbeitsmittels im Kreislauf der  Gasturbinenanlage beeinflusst; er bleibt so,  lange unverändert, als der Druckverlauf im  Kreislauf der Gasturbinenanlage sich nicht  ändert.  



  Die in der Zeichnung gezeigte Stellung  der Regelorgane entspricht einem Betriebszu  stand, bei dem von der schneller drehenden  Welle 20 Leistung durch die hydraulische  Kupplung auf die langsamer drehende Welle  21 übertragen wird. Der Kupplung strömt aus  der Leiturg 27 über das Regelorgan 28, durch  dis Verbindungsleitung 29, über das Regel  organ 30 und durch, die Leitung 32 Arbeits  flüssigkeit zu. Durch die Öffnung 33 strömt  eine Menge von     Arbeitsflüssigkeit    aus der  Kupplung ab, die dem Druck des Flüssig  keitsinhalter entspricht. Dieser Druck isst von  der Drehzahl der Kupplung und der Grösse  des FDüssigkeitsinhaltes abhängig.  



  Steigt die Drehzahl der Welle 20, so hebt  der Fliehkraftregler 22 den Schieber des  Regelorganes 30 nach oben. Durch den am  Schieber befindächen kegelförmigen Teil  wird ein grösserer Querschnitt freigegeben,  so dass der Kupplung eine vermehrte Flüssig  keitsmenge zugeführt wird. Der dabei ent  stehende grössere     Flüssigkeitsinhalt    vermag  von der Welle 20 mehr Leistung auf die  Welle 21 zu übertragen. Dadurch wird die  Drehzahl der Welle 20 wieder auf den     Soll-          wert     Gleichzeitig mit     demAn-          heben    des Schiebers im Regelorgan 30 durch  den Fliehkraftregler 22 wird auch der Schie  ber im Regelorga n 28durch den Fliehkraft,  regler 23 angehoben.

   Wohl ist die Muffe des  Reglers 23. über einen am festen Punkt 36  gelagerten Hebel mit der Muffe des Reglers  24 verbunden; das Steigender Drehzahl der  Welle 20 verursacht aber dennoch ein Stei  gen des Reglers 23, wobei nicht nur seine    eigene Muffenbelastung, sondern auch die  Muffenbelastung des Reglers 24 entspre  chend ansteigt. Das Anheben des Schiebers  im Regelorgan 38 durch den Regler 23 ändert  aber am beschriebenen Regelvorgang nichts,  weil die zur     hydraulischen        Kupplung    durch  strömende Flüssigkeitsmenge allein durch  das Regelorgan 30 mit Hilfe des kegelförmi  gen Teils des Schiebers eingestellt wird.  



  Fällt die Drehzahl der Welle 20 - und  zwar innerhalb eines Bereiches, der noch über  der Drehzahl der Wedle 21 liegt - so wird  mit Hilfedes Fliehkraftreglers 22 die Flüs  sigkeitszufuhr zur Kupplung mit Hilfe des  Schiebers im Regelorgan 30 vermindert odergar  vollständig unterbrochen. Die verminderte Zu  fuhr von Flüssisigkeit zur Kupplung lässt den  Fllüssigkeitsinhalt in der Kupplung kleiner  werden, so dass eine geringere Leistung durch  die Kupplung übertragen wird. Dabei kann  die Drehzahl der Welle 20 wieder auf ihren  Sollwert ansteigen. Im Grenzfall bei voll  ständiger Unterbrechung der Flüssigkeitszu  fuhr läuft die Kupplung ganz leer, Leistung  kann dann nicht mehr     übertragen    werden.

    Gleichzeitig bewirkt auch das Abfallen der  Drehzahl an der Welle 20 ein Sinken des  Reglers 23 und des Schiebers im     Regel-          organ28.    Der Durchflussquerschnitt bleibtaber  vorerst noch grösser als der Durchflussquer  schnitt im Regelorgan 30, so dass an der  Regelung durch das Organ 28 nichts geän  dert wird. Beim Sinken des Reglers 23 läss t  der am festen Punkt 36 gelagerte Hebel den  Regler 24 ansteigen, wobei die Muffenbela  stung der beiden Regler einander entspre  chend angeglichen werden.  



  Würde nach Endleerung der Kupplung Die  Drehzahl der Welle 20 nicht wiedex auf den  Sollwert ansteigen, gegebenenfalls sogar unter  die Drehzahl der Welle 21 abfallen, so wird der  Sehleber des Regelorganes 30 noch weiter nach  unten     sinken,        bis    er     schliesslich    eine     Verbin-          dung        zwischen    den     Leitungen    34 und 32 frei  gibt.

   Die     beiden    Regler 23 und 24     sind    so       ausgebildet        und        angeordnet,    dass bei gleicher       Direhzahl    der     Wellen    210 und 21 der     ,Schieber     ,des     Regelorganes   <B>28</B>     i,        seine        mittlere    Lage ge-      langt.

   Diese Mittellage wird sowohl bei Über  einstimmung hoher Drehzahl der beiden Wel  len 20 und 21 als auch bei Übereinstimmung  niedriger Drehzahlen der Wellen 20 und 2l  erreicht, weil der     die    beiden Muffen der  Regler verbindende Hebel an einem festen  Punkt 36 gelagert ist. Fällt also die Drehzahl  der Welle 20 unter die Dreh zaihl der Welle  21, so wird auch gleichzeitig durch den Flieh  kraftregler 23 der Schieber des Regelorganes  28 so weit nach unten bewegt, dass aus der  Leitung 27 über die Leitung 34 Flüssigkeit  in das Regelorgan 30 strömen kann. Da der  Schieber dieses Regelorganes 30 schon die  Verbindung zwischen den Leitungen 34 und  32 freibegeben hat, kann nun wieder Flüssig  keit aus der Leitung 27 in die Kupplung ge  langen. Die Kupplung wird erneut mit Flüs  sigkeit gefüllt, so dass nunmehr umgekehrt.

    Leistung von der Welle 21 auf die Welle 20  übertragen wird, bis die Drehzahl an der  Welle 20 mindestens angenähert den Wert  der Drehzahl der Welle 21 erreicht hat.  



  Die Gasturbinenanlage wird zweckmässig  so entworfen, dass bei normaler Belastung  zwischen den Turbomaschinen keine Leistung  über die Kupplung ausgetauscht werden muss.  Die Welle 20 soll eine möglichst     unveränderli-          ehe    Drehzabl aufweisen, währe die Drehzahl  der Welle 21 bei Veränderung der Belastung  sieh, entsprechend dem Propellergesetz ändert.  Es entstehen dann zwei grundsätzlich     ver-          schiedeue    Regelungshereiche, nämlich erstens  der Teillastbereich, in welchem die Welle 20  eine höhere Drehzahl besitzt als die Welle 21  und somit der Welle 21 Leistung abzugeben  vermag, und zweitens der Überlastbereieb,  wo die Welle 21 schneller läuft und Leistung  auf die Welle 20 übertragen kann.  



  Wenn die Anlage wie voranstehend ent-.  worfen ist, wird im Teillastbereich dureh den  Regler 22 der Flüssigkeitsinhalt der Kupp  lung vergrössert, sobald eine Erhöhung der  Drehzahl der Welle 20 eintritt, bis infolge  der vermehrten Leistungsübertragung von der  Welle 20 auf die Welle 21 die Drehzahl wie  der in den Bereich des Sollwertes ahgesenkt  isst. Sollte bei Teillast die Drehzahl der Welle    20 unter die Drehzahl der Welle. 21 fallen, so  ird mit Hilfe der Regelorgane 28 und 30  wieder der Flüssigkeitsinhalt der Kupplung  vergrössert. Dann wird umgekehrt Leistung  von der Welle 21 auf die Welle 20 übertra  gen.

   Im Überlastgebiet erhöht der Regler 22  den     Flüssigkeitsinhalt    der Kupplung, wenn  die Drehzahl der Welle 20 unter den     Soll-          werthereicb    abfällt, so dass von der Welle 21  auf die Welle 20 Leistung übertra=gen wird.  Steigt die Drehzahl der Welle 20 im Über  lastbereich über die Drehzahl der Welle  21, so bietet die Regelung eine Sicherung  gegen- zu hohe Drehzahl der Welle 20. Beim  Erreiehen einer zu haben Drehzahl wird näm  lich von der Welle 20 auf die Welle 21 Lei  stung übertragen.  



  Der Druckverlauf im Kreislauf des  Arbeitsmittels für die Gasturbinen wird mit  der Belastung der nlage verändert. Bei     Er-          höhnrng    der Belastung wird der Druckverlauf  im Kreislauf erhöht und umg2ekehrt beim Sin  ken der Belastung abgesenkt. Bei Änderung  der Höhe des Druckverlaufes im Arbeitsmittel  kreislauf findet eine zusätzliehe Beeainflussung  durch den Regler 25 statt, und zwar in dem  Sinne, dass die Salldrebzahl der Welle 20 mit       abnehmender        Belastung    der Gesamtanlage  vermindert und mit zunehmender Belastung  vergrössert wird.  



  Der Kolben 35 steht auf der     obern    Seite  unter dem Druck des gasförmigen Arbeits  mittels an einer     ausgewählten    Stelle des       Kreislaufeis        und    auf der untern     Seite    unter  dem Druck einer Feder.  



  Steigt der     Druck,        @o.    wird der Hebel 26  durch     den        Regler    25 nach unten gezogen.  Das Gleichgewicht der Regelung wird nun  bei einer höheren     Drehzahl    der     'Welle    20       eingestellt    als bei geringeren. Drücken. Sinkt  der Druck, so, steigt umgekehrt der Kolben  35 an. Es wird dann das     R@egelung2glcieh--          gewicht    bei einer     niedrigeren    Drehzahl der  Welle 20     h@ergestell:t.     



  Die     Drehzahl    der Welle 20 und damit  .der Gruppe der     Turbine    4 und der Verdichte r  1     und    6 wird     bei    höherer     Belastung    der Ge  samtanlage höher     und    bei geringerer Bela.-      stung niedriger eingestellt. Die Veränderung  der Drehzahl der Welle 20, kann je nach Be  triebsbedingungen in einem Bereich von 5 bis  10% sich bewegen.  



  Die Erfindung kann auch auf andere  Gasturbinenanlagen angewendet werden, z.B.  solche, bei denen die Nutzleistungsturbine im  Kreislauf eingeschaltet ist und mindestens  eine Verdichterturbine durch die Abgase d er  Anlage beaufschlagt irrt. Die hydraulische  Kupplung wird vorteilhaft cis. hydrodynami  sche Kupplung ausgebildet, bei der die Lei  tung mit Hilfe von strömender Flüssigkeit  übertragen wird. In einer solchen Kupplung  kann auch ein Leitkranz angeordnet sein,  welcher die Strömung der Arbeitsflüssigkeit  innerhalb der  in     geeigneter        Weiss     lenkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahrnen zur Einstellung des Drehzahl verhältnisses zwischen zwei Turbomaschinen einer Gasturbinenanlage mit Hilfe einer hy draulischen Kupplung, dadurch gekennzeich net, dass der Flüssigkeitsinhalt der Kupplung ersenieden eingestellt wird. v hiede UNTERANSPRUCH: 1. Verfahren mach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Flüseigkeits- inhalt der Kupplung durch Zuführen und Abführen von Flüssigkeit ständig erneuert wird.
    PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach, Patentanspruch I an einer Gastur binenanlage mit zwei durch eine hydrauli sche Kupplung verbundenen Turbomaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass an odie hydrau lische Kupplung eine Vorrichtung zur Zufuhr und Abfuhr von Flüssigkeit angeschlossen ist, mit deren Hilfe der Flüssigkeitsinhalt der Kupplung verschieden eingestellt wird. UNTERANSPRÜCHE 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch mindestens ein Regel organ in der Vorrichtung zur Zu- und Ab fuhr von Flüsisigkeit, mit dessen Hilfe der Flüssigkeitsinhalt der Kupplung eingestellt wird. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelorgan in der Zufuhrleitung angeordnet ist. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelorgan in der Abfuhrleitung angeordnet ist. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Regelorganes durch einen Fliehkraftregler erfolgt. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass, der Fdiehkra:ft- regler das Regelorgan derart einstellt, dass eins der gekuppelten Turbomaschinen min- destens annähernd mitunverärnderlieherDreh- zahl läuft.
CH235116D 1943-05-25 1943-05-25 Verfahren zur Einstellung des Drehzahlverhältnisses zwischen zwei Turbomaschinen einer Gasturbinenanlage und Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens. CH235116A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922870C (de) * 1945-04-19 1955-01-27 Siemens Ag Mit Gleichdruckverbrennung arbeitende Gasturbinenanlage
DE956452C (de) * 1952-11-09 1957-01-17 Licentia Patent Verwasltungs G Gasturbinen-Anlage mit geschlossenem Kreislauf mit einer Turbo-Aufladeanlage

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DE922870C (de) * 1945-04-19 1955-01-27 Siemens Ag Mit Gleichdruckverbrennung arbeitende Gasturbinenanlage
DE956452C (de) * 1952-11-09 1957-01-17 Licentia Patent Verwasltungs G Gasturbinen-Anlage mit geschlossenem Kreislauf mit einer Turbo-Aufladeanlage

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