CH235145A - Anheizvorrichtung an Elektrodensalzbadöfen. - Google Patents
Anheizvorrichtung an Elektrodensalzbadöfen.Info
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Classifications
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- H05B3/60—Heating arrangements wherein the heating current flows through granular powdered or fluid material, e.g. for salt-bath furnace, electrolytic heating
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Description
Anheizvorriehtung an Elelitrodensalzbadöfen. Die Erfindung bezieht sich auf eine An- heizvorrichtung an Elektrodensalzbadöfen und besteht darin, dass die Hauptelektroden Halter für die Anheizelektroden tragen, mit tels denen die Anheizelektroden höhenver stellbar sind.
Das hat den Vorteil, dass keine besonderen Stromzuführungen für die An- heizelektroden -nötig sind, diese auch unver lierbar an den Hauptelektroden befestigt bleiben, anderseits aber auch leicht von ihnen entfernt werden können, wobei aber bei einer neuen Benutzung ihr Befestigen an den Hauptelektroden schnell und einfach bewirkt werden kann. Die Anheizelektroden können jeder Spiegelhöhe leicht angepasst werden, wobei die Wirksamkeit des Anheizens in allen Spiegelhöhen gewährleistet ist.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. 1 ist ein Aufriss und Fig. 2 der entsprechende GrundriB dazu eines ersten Beispiels. Fig. 3 und 4 sind Aufriss und Grundriss bei einer andern Bauart.
Fig. 5 ist ein Aufriss einer weiteren Bau art.
Nach Fig. 1 und 2 sind in einem kera mischen Tiegel 1, der bis zur Höhe 2 mit einem starren Salz 3 gefüllt ist, zwei Haupt elektroden 4 und 5 vorgesehen. In den obern Enden dieser Hauptelektroden sind in waag rechten Bohrungen Bolzen 6 eingesetzt, die durch von oben eingeschraubte Schrauben 7 in den Hauptelektroden feststellbar sind und Halter 8 tragen, die in entsprechenden Quer- Bohrungen die Anheizelektroden 9 aufneh men.
Zum Feststellen der Anheizelektroden in jeder beliebigen Höhe dienen in die Halter 8 eingeschraubte Schrauben 10. Die Halter 8 können durch Drehen der Bolzen 6 in den Bohrungen der Hauptelektroden so einge- stellt werden, dass die Anheizelektroden 9 jede beliebige Schräglagen einnehmen können.
Die beiden zusammenwirkenden Anheizelek- troden werden dann so schräg und so tief in den Tiegel eingeführt, dass durch Einschüt ten einer geringen Menge Zündkohle 11 zwi schen den Anheizelektrodenspitzen ein Stromübergang erzielt wird, der an dieser Stelle das starre Salz schmilzt. Ist auf diese Weise genügend Salz geschmolzen, und kön nen die Hauptelektroden 4, 5 das weitere Anheizen übernehmen, so werden die An heizelektroden 9 nach Lösen der Schrauben 10 so weit hoch gezogen, dass sie in das Salz nicht mehr hineinragen, oder sie werden aus den Haltern 8 ganz entfernt.
Die Halter können mit einem Umlauf eines Kühlmittels versehen sein, beispiels weise Wasser, Luft oder dergleichen, das durch die Zuleitungen 12 dem Halter zuge führt wird und diesen wieder durch die Ab leitungen 13 verlässt. Der Halter selbst kann zur besseren Kühlung und besseren Kon taktgabe besondere, in der Zeichnung der Einfachheit halber nicht veranschaulichte Kupferbacken oder -buchsen aufweisen, die nötigenfalls auch an den Kühlmittelumlauf angeschlossen sind. An Stelle von metallenen Anheizelektroden können auch homogene Zündkohlenstifte in die Halter 8 eingesetzt. werden, die zwischen ihren gegenüberliegen den Spitzen einen Lichtbogen ziehen und das Salz durch diesen Lichtbogen aufschmel zen.
Hierbei ist das Einschütten von Zünd- kohle zwischen die Elektrodenspitzen über flüssig.
Bei der Bauart nach Fig. 3 und 4 sind an den Hauptelektroden 14 Halter 15 be festigt, beispielsweise angeschweisst, in denen ein Halterbolzen 16 gelagert ist, auf dem ein Schwenkarm 17 schwenkbar sitzt. Am Ende des Schwenkarmes 17 ist die Anheizelektrode 18 feststellbar a.ngelenkt, wobei zum Fest stellen in dem Gelenk 19 eine Feststell schraube 20 vorgesehen ist. Der Halter 15 kann einen Kühlmittelumlauf besitzen, der durch die Zuleitung 21 und die Ableitung 22 zu- bezw. abgeleitet wird.
Der Schwenk arm 17 kann nötigenfalls noch besondere Kühlrippen 23 tragen, um ,die Kühlwirkung noch zu verbessern. Nötigenfalls kann auch der Schwenkarm an den Kühlmittelumlauf 21, 22 angeschlossen sein, so dass auch das Gelenk 19 mitgekühlt wird.
Durch Verschwenken der Schwenkarme 17 und entsprechendes Feststellen der An- heizelektroden 18 in dem Gelenk 19 können die Anheizelektroden in den Tiegel einge schwenkt., oder aus dem Tiegel herausge- schwenkt werden, wie in Füg. 3 durch ge strichelte Linien angedeutet. Die Anheiz- elektroden. können.
auch in den Gelenken so festgestellt werden, dass sie die richtige Ent fernung ihrer Spitzen aufweisen, zwischen denen Zündkohle oder Zündkohlengriess ein besetzt bezw. ein.geschuttet wird. Ebenso kann die Lage der Zündelektroden jeder Höhenlage des Salzspiegels durch entsprechendes Ver- sch.wenken der Seliwenkarine 17. angepasst werden. Diese Bauart eignet sich besonders dann, wenn starres Salz 24 am Boden des Tiegels 25, also bei einer Salzspiegelhöhe 26 geschmolzen werden soll.
Die Bauart ist auch dann geeignet, wenn der Tiegel 25 verhält nismässig eng, aber tief ist.
Bei der Bauart nach Fig. 5 sind an den Hauptelektroden 27 lotrechte Halter 28 be festigt, beispielsweise angeschweisst, die schräg abwärts gerichtete Bobrungen 29 zum Einsetzen der Anheizelektroden 30 besitzen. Das Feststellen der Elektroden in jeder be liebigen Höhe erfolgt durch Keile 31, die durch in die Halter eingeschraubte Schrauben 32 gegen die Elektroden gedrückt werden. Die Halter können auch einen Kühlmittel mantel 33 besitzen, dem das Kühlmittel durch Zuleitungen 34 zugeleitet wird, und die es durch Ableitungen 35 verlässt.
Auf der linken Seite der Fig. 5 ist die gleiche Bauart ohne Kühlmittelumlauf ver anschaulicht. Diese Bauart gestattet zwar nicht eine Veränderung der Schräglage der Anheizelektroden, ist aber dafür sehr einfach und billig. Sie kann auch noch nachträglich an jeder Hauptelektrode leicht angebracht werden. Hierzu brauchen die Halter ledig lich auf dem waagrechten Teil der Haupt elektrode angeschweisst zu werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anheizvorrichtung an Elektrodensalzbad- öfen, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupt elektroden Halter für die Anheizelektroden tragen, mittels denen die Anheizelektroden höhenverstellbar sind. UNTERANSPRüCHE 1. Anheizvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hal ter einen Kühlmittelumlauf aufweisen. 2. Anheizvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halter an den Hauptelektroden lösbar ange bracht sind.3. Anheizvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hal ter Schwenkarme besitzen, an denen die An- heizelektroden feststellbar angelenkt sind. 4. Anheizvorrichtung .nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkarme vom Kühlmittelumlauf der Halter mitgekühlt werden. 5. Anheizvorrichtung nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkarme Kühlrippen tragen.6. Anheizvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anheizelektroden in den Tiegel schräg hin- einragen. 7. Anheizvorrichtung nach Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrägheitswinkel in der Halterbefestigung an der Hauptelektrode veränderbar ist. B. Anheizvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Haltern Kupferbuchsen vorgesehen sind.9. Anheizvorrichtung nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupferbuchsen einen gühlmittelkreislauf besitzen. 10. Anheizvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An- heizelektroden homogene Zündkohlenstifte sind, zwischen die zum Anheizen ein Licht bogen gebildet werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE235145X | 1942-09-08 |
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| CH235145A true CH235145A (de) | 1944-11-15 |
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|---|---|---|---|
| CH235145D CH235145A (de) | 1942-09-08 | 1943-08-17 | Anheizvorrichtung an Elektrodensalzbadöfen. |
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| CH (1) | CH235145A (de) |
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1943
- 1943-08-17 CH CH235145D patent/CH235145A/de unknown
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