CH235731A - Isoliermasse. - Google Patents

Isoliermasse.

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CH235731A
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CH
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insulating compound
fibers
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Inventor
Gmbh Oscar Glasgespinst-Fabrik
Original Assignee
Oscar Gossler Glasgespinst Fab
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B26/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing only organic binders, e.g. polymer or resin concrete
    • C04B26/02Macromolecular compounds
    • C04B26/28Polysaccharides or derivatives thereof
    • C04B26/285Cellulose or derivatives thereof
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/91Use of waste materials as fillers for mortars or concrete

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Description


  Isoliermasse.    Es ist     bekannt,    Formlinge aus Faserstof  fen, wie Baumwolle, Kunstseide, Glaswolle,  Schlackenwolle, Hanf und Jute, unter Ver  wendung     vonWasserglas,    Leim, Kunstharzen,  Casein, Gummi, Mehl- oder Stärkekleister  und     Portlandzement    als     Bindemittel    herzu  stellen. Diese Mischungen lassen sich wohl  zur Herstellung von Platten     verwenden,    nicht  aber als Putz von hohem     -Schallschluckver-          mögen.     



  Demgegenüber betrifft die vorliegende       Erfindung    eine Isoliermasse aus Fasern, wo  von mindestens ein Teil aus einer in der  Hitze plastischen, anorganischen Masse, wie  z. B. aus Glas, besteht,     und    einem Bindemit  tel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das  Bindemittel eine wässerige kolloidale Auf  quellung eines     Celluloseäthers    ist,     wie    z. B.  von     Methyl-    oder     Xthylcellulose    oder deren  Derivaten oder Homologen. Die Fasern be  sitzen zweckmässig eine Faserlänge von weni  ger als 5 cm,     vorzugswei,    - - von 3 bis 5 cm.

         1\Tach    einer besonderen     il=Asführungsform       der Erfindung besteht die Masse aus 10 bis       5,0%    Faserstoff,     .45    bis     90-%    Wasser und 0,5  bis 5 %     Celluloseäther.    Die Masse kann auch  ein Gemisch von Fasern der     genannten    Art,       wie    Glasfasern oder dergleichen, mit andern  anorganischen oder. organischen Fasern, vor  zugsweise von Holz- oder Zellstoffasern, ent  halten.  



  <I>Beispiel</I>     1.-          12-,5    kg     Oxyäthylcellulose    werden     -bei     gewöhnlicher Temperatur in 750 Liter Was  ser eingerührt und unter Rühren zwölf Stun  den stehengelassen. Der     Celluloseäther    quillt  und bildet eine hochviskose gelatinöse Masse,  in die 150, kg Glasfasern     von    etwa 3 bis 5 cm  Faserlänge und einem     Faserdurchmesser    von.  etwa 5 bis 20     ,.c.    gleichmässig eingerührt wer  den.

   Es wird eine breiartige, hochviskose  Masse erhalten, aus der sich kein Wasser ab  scheidet und die,- als     Bewurf    auf Wände, an  Decken und dergleichen aufgebracht, gut  haftet und zu einer haltbaren, weichen, locke  ren, sehr porösen Deckschicht eintrocknet.           Beispiel   <I>2:</I>  10 kg     Methylcellulose        %verden    in 700 Li  ter Wasser unter schwachem Erwärmen auf  30 bis 50  eingerührt und die quellende,     gela-          tinierende    Masse mit einem Gemisch von  180 kg Schlackenwolle und 10 kg Holzschliff  vermischt. Auch diese Masse ergibt einen  Wandputz von guten schallschluckenden       Eigenschaften.     



  <I>Beispiel 3:</I>  22 kg     Äthylcellulose    werden in 780 Litern  Wasser     gequollen    und in die viskose Masse  ein Gemisch von 120 kg Glaswatte, 25 kg  Asbestfasern und 18' kg Jutefasern einge  rührt. Die Isoliermasse ergibt einen gut haf  tenden, sehr leichten und porösen Belag.  



  Die Fasern der genannten Art können  nach dem     Spinn-,    Blas- oder Schleuderver  fahren aus z. B. Glasmasse oder andern  schmelzbaren     Silikaten,    wie Schlacke und  dergleichen, gewonnen worden sein. Neben  solchen Fasern können anorganische Fasern,  wie z. B. Asbestfasern, oder künstliche und  natürliche organische Fasern aller Art in der  Masse enthalten sein. Die Masse kann sowohl  von Hand als auch     mittels    besonderer Ein  richtungen, z. B durch Pumpen, Spritzen, auf  Wände, Decken,     Pfeiler,    Türen oder auf  andere Oberflächen gebracht, z. B. auch auf  Platten aufgestrichen werden.

   Der Belag       kann    von geeigneten Unterlagen nach dem  Trocknen gelöst und als poröse,     gegenWärme,     Schall,     Elektrizität    usw. isolierende Schicht  verwendet, z. B. um Rohre, Kessel oder der  gleichen gelegt werden.  



  Aus der Masse gemäss der vorliegenden  Erfindung lassen sich auf die eben genannte  Weise Platten, Matten, Filze, Bänder und  ähnliche Isolierkörper von beliebigen Abmes  sungen gewinnen. Die erhaltenen Platten oder  dergleichen können auf die gewünschten Ab  messungen geschnitten und aufgerollt oder in  sonst geeigneter Weise gelagert und ver  schickt     und    an der Verwendungsstelle auf die  damit zu     versehenden    Oberflächen und Kör  per aufgebracht werden.  



  Die Oberfläche     eines    aus der Masse gemäss  der vorliegenden     Erfindung    hergestellten         Wandbelages    kann geglättet, verdichtet oder       aufgerauht    werden, je nachdem es der Ver  wendungszweck erfordert. Von besonderem  Vorteil ist, dass sich die Hasse als Wand  bewurf fugenlos auftragen lässt.  



  Im Gegensatz zu den bekannten Mörtel  inassen, die viel     weniger    Wasser zu binden  vermögen oder die grössere Mengen Wasser  abscheiden oder die zu flüssig sind und     zn     festen, harten Krusten eintrocknen, haftet  die Masse nach der vorliegenden Erfindung  fest auf allen Oberflächen, bindet eine     ver-i          hältnismässig    grosse Wassermenge bei gerin  ger     Bindemittelfestsubstanz    und ergibt einen  leichten, porösen, schallschluckenden, dauer  haften und feuerhemmenden Belag.  



  Das erfindungsgemäss in der Masse     ent-,          haltene    Bindemittel ist deshalb von Vorteil,  weil die     Celluloseäther,    wie z. B.     Äthyleellu-          lose,    in Wasser kolloidal quellen, so dass die  Masse sehr voluminös     wird,    eine grosse Was  sermenge aufzunehmen vermag und trotzdem  nicht flüssig     wird,    sondern gut auf den Un  terlagen haftet und sich einwandfrei verarbei  ten lässt. Nach dem Verdunsten des Wassers       hinterbleiben    die Faserstoffe in schwamm  artiger Gerüstform, durch das Bindemittel  verklebt, auf der Unterlage zurück.

   Dieses  leichte und porige Gerüst, das eine grosse  Menge von Luftzellen einschliesst, hat ein vor  zügliches     Schallschluckvermögen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Isoliermasse aus Fasern, wovon minde stens ein Teil aus einer in der Hitze plasti schen, anorganischen Masse besteht, und einem Bindemittel, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel eine wässrige kolloidale Aufquellung eines Celluloseäthers ist. UNTERANSPRüCHE 1. Isoliermasse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Bindemittel eine wässrige kolloidale Aufquellung von Me- thylcellulose ist. 2.
    Isoliermasse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Bindemittel eine wässrige kolloidale Aufquellung eines Methylcellulosederivates ist. & . Isoliermasse' nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Bindemittel eine wässrige kolloidale Aufquellung von Athylcellulose ist. 4.
    Isoliermasse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Bindemittel eine wässrige kolloidale Aufquellung eines Athylcellulosederivates ist. 5. Isoliermasse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Fasern eine Faserlänge von bis zu 5 cm besitzen. 6. Isoliermasse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie aus 10-50 Faserstoff, 45-9,0,% Wasser und 0,5-5 Celluloseäther besteht. 7.
    Isoliermasse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie ein Gemisch von künstlichen Mineralfasern mit andern i anorganischen Fasern enthält. . B. Isoliermasse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie ein Gemisch von künstlichen Mineralfasern mit organi schen Fasern enthält.
CH235731D 1942-02-04 1943-01-18 Isoliermasse. CH235731A (de)

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