CH236077A - Flüssigkeitskupplung mit Durchstrom des Arbeitsmittels. - Google Patents
Flüssigkeitskupplung mit Durchstrom des Arbeitsmittels.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D33/00—Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type
- F16D33/06—Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type controlled by changing the amount of liquid in the working circuit
- F16D33/08—Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type controlled by changing the amount of liquid in the working circuit by devices incorporated in the fluid coupling, with or without remote control
- F16D33/14—Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type controlled by changing the amount of liquid in the working circuit by devices incorporated in the fluid coupling, with or without remote control consisting of shiftable or adjustable scoops
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Description
Flüssigkeitskupplung mit Durchstrom des Arbeitsmittels. Die Erfindung bezieht sich auf eine Flüs sigkeitskupplung mit Durchstrom des Ar beitsmittels. Bei bekannten Kupplungen dieser Art wird die aus der Kupplung austretende Flüs sigkeit in Sammelbehälter abgeleitet, wobei die aus dem Kupplungsarbeitsraum abströ mende Flüssigkeitsmenge im wesentlichen durch die Fliehkraft der in dem Kupplungs arbeitsraum befindlichen Flüssigkeit be stimmt wird. Bei grosser Füllung der Kupp lung entsteht also ein starker Flüssigkeits abstrom, während bei kleiner Füllung nur eine geringe Flüssigkeitsmenge die Kupp lung verlässt. Dies ist für den Kupplungs betrieb aber von Nachteil, denn bei kleiner Füllung arbeitet die Kupplung mit starkem Schlupf, und es fällt eine viel grössere Menge an Reibungswärme an als bei geringem Schlupf. Diese Wärme kann aber bei dem nur geringen Durchstrom nicht in ausreichen dem Masse abgeführt werden. Es tritt somit eine beträchtliche Erwärmung der Flüssig keit ein, die sogar zu einer Zersetzung der selben führen kann. Hierdurch entstehen aber zahlreiche Störungsquellen, besonders dann, wenn als Arbeitsflüssigkeit der Kupplung Öl dient, welches einem vorhandenen Ölnetz, beispielsweise dem Schmierölkreislauf einer Brennkraftmaschine, entnommen wird. Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nach teile zu beseitigen. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die aus dem Kupplungsarbeitsraum ausgetretene Flüssig keit für die Steuerung des Flüssigkeitsdurch satzes durch die Kupplung herangezogen wird. Zweckmässig wird dies dadurch er reicht, dass die aus dem Kupplungsarbeits raum austretende Flüssigkeit einem Sammel- raum zugeleitet wird, der mindestens an nähernd gleichen Aussenradius bezüglich der Drehachse der Kupplung hat wie der Kupp lungsarbeitsraum und in welchem der Flüs sigkeitsspiegel für jeden Betriebszustand willkürlich einstellbar ist. Diese Einstellung kann zweckmässig durch ein in den Flüssig keitsbehälter hineinragendes, verstellbare Schöpfrohr erfolgen. In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Flüs sigkeitskupplung mit Durchstrom des Ar beitsmittels, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1. Die Kupplung besitzt den Primärteil 1. (treibender Teil) und den Sekundärteil ? (ge triebener Teil). Der Zufluss der Arbeitsflüs sigkeit für die Kupplung erfolgt durch die hohle Antriebswelle B. In der Welle 3 be findet sich eine kalibrierte Düse 4, die für eine bestimmte Höchstdurchsatzmenge einge richtet ist. Die Arbeitsflüssigkeit strömt durch die Düse 4 in den Kupplungsarbeits raum und von dort durch die Ableitung 5 weiter in den Sammelbehälter 6. der im Primärteil der Kupplung neben der entspre chenden Hälfte des Kupplungsarbeitsraumes angeordnet ist und bezüglich der Drehachse der Kupplung etwa den gleichen Aussen radius wie der Kupplungsarbeitsraum hat. Der Behälter 6 läuft somit mit der Kupp lung um. In den Sammelbehälter 6 ragt ein schwenkbares Schöpfrohr "r hinein, durch des sen Schwenklage der Stand des Flüssigkeits spiegels im Sammelbehälter 6 bestimmt. ist und für jeden Betriebszustand eingestellt werden kann. In Fig. 2 ist das Schwenkrohr 7 zu erkennen; es befindet sich bei kleiner Füllung in der mit vollen Linien gezeich neten Lage, während es bei grosser Füllung die mit gestrichelten Linien angedeutete Lage einnimmt. Der Abflussstutzen 8 des Schöpf- rohres 7 liegt in Nähe der Drehachse der Kupplung; er ist in dem festen Lager 9 fest stellbar gelagert. Die Ausgestaltung von Sammelbehälter 6 und Schöpfrohr "r ist so getroffen, dass alle Füllungsbereiche der Kupplung von dem Schöpfrohr 7 erfasst wer den können. In weiterer Ausgestaltung kann, wie ebenfalls in Fig. 1 angedeutet ist, in der Abströmleitung 5 eine Drosselstelle 10 ein- gebaut sein. Auf diese Weise kann eine Zersetzung- der Flüssigkeitsspiegel im Ar beitsraum der Kupplung und im Sammel- behälter 6 erreicht werden, so dass der Spie gel im Kupplungsarbeitsraum weiter innen liest als im Sammelraum. Durch Senken des Schöpfrohres, also Erhöhen des Spiegels im Sammelraum, isst es dann möglich, die für die Düse in der Einlaufleitung massgebliche Druckdifferenz so zu ändern, dass bei ge füllter Kupplung eitle Verringerung der Durchsatzmenge erreicht wird. Die Wirkungsweise der beschriebenen Kupplung ist wie folgt: Der Kupplungs arbeitsraum und der Sanmmelbehälter 6 wir ken nach Art kommunizierender Gefässe zu sammen, so dass die Flüssigkeitsspiegel in beiden Räumen - fall: in der Abström- leitung a keine namhafte Drosselung er folgt-- etwa gleiche Abstände von der Dreh ehse der Kupplung aufweisen. Bei Vorhan densein einer grossen Ölmenge im Sammel- behälter - gestrichelt angedeutete Lage des Schöpfrohres 7 in Fig. 2 - befindet sich auch in dem Kupplungsarbeitsraum eine ent sprechend grosse Ölmenge (grosse Füllung der Kupplung). Heirbei haben die durch die Fliehkraft bestimmten Drücke in den Kupp- lun-sarbeitsraum und im Sammelbehälter einen bestimmten Durchstrom von Arbeits flüssigkeit durch die Kupplung im Gefolge, dessen Stärke von der Bemessung der in der Zuflussleitung befindlichen Düse 4 abhängt. Bei niedrigerem Flüssigkeitsspiegel im Sam- melbehälter 6 ist auch der Kupplungsarbeits raum weniger gefüllt. Wenn dabei der Flüs sigkeitsdurchsatz gleich gross eingestellt ist, ist der Durchstrom durch die Kupplung . auf den Grad der Füllung bezogen - stär ker als früher. Auf diese Weise wird dein erhöhten Anfall von Reibungswärme bei schlüpfender Kupplung durch erhöhte Wärmeabfuhr Rechnung getragen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Flüssiskeitskupplimg mit Durchstrom des Arbeitsmittels, insbesondere für den Lader- antrieb von Flugmotoren, bei welcher die Arbeitsflüssigkeit unter der Wirkung der Fliehkraft in einen Sammelbehälter abströmt, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem Arbeitsraum der Kupplung ausgetretene Flüssigkeit zur Steuerung des Flüssigkeits durchsatzes durch die Kupplung herange zogen ist, derart, dass bei kleiner Füllung der Kupplung ein grösserer relativer Durchsatz erreichbar ist als bei grosser Füllung. UNTERANSPRÜCHE: l..Flüssigkeitskupplung mit Durchstrom des Arbeitsmittels, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Sammelbehäl- ter (6) für die aus dem Kupplungsarbeits raum austretende Flüssigkeit neben diesem Raum angeordnet ist, mit Bezug auf die Kupplungsdrehachse ungefähr gleich grossen Aussenradius besitzt wie der Kupplungs arbeitsraum und mit diesem umläuft und dass er mit einer Einrichtung zur wählbaren Einstellung des Spiegels der in ihm befind lichen Flüssigkeit versehen ist. 2.Flüssigkeitskupplung mit Durchstrom des Arbeitsmittels, nach Patentanspruch und Unteranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelbehälter in der einen Kupp lungshälfte angeordnet ist. 3. Flüssigkeitskupplung mit Durchstrom des Arbeitsmittels, nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass in den mit dem Arbeitsraum der Kupplung nach Art kommunizierender. Gefässe in Verbindung stehenden Sammel- behälter (6) ein Schwenkrohr (7) hineinragt. dessen Schwenklage den Flüssigkeitsspiegel im Sammelbehälter (6) bestimmt. 4.Flüssigkeitskupplung mit Durchstrom des Arbeitsmittels nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass die grösste Durch satzmenge durch eine in die Flüssigkeitszu leitung (3) eingebaute kalibrierte Düse (4) bestimmt wird. 5. Flüssigkeitskupplung mit Durchstrom des Arbeitsmittels nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Erzielung von in Radialrichtung der Kupplung gegeneinan der versetzten Flüssigkeitsspiegeln im Kupp lungsarbeitsraum und im Sammelbehälter (6) in die Verbindungsleitung (5) zwischen dem Arbeitsraum der Kupplung und dem Sam- melbehälter (6) eine Drosselstelle (10) ein gebaut ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE236077X | 1942-07-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH236077A true CH236077A (de) | 1945-01-15 |
Family
ID=5900047
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH236077D CH236077A (de) | 1942-07-22 | 1943-06-10 | Flüssigkeitskupplung mit Durchstrom des Arbeitsmittels. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH236077A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE977506C (de) * | 1949-03-13 | 1966-09-29 | Voith Gmbh J M | Stroemungskupplung mit Fuellungsregelung |
| DE977505C (de) * | 1949-03-13 | 1966-09-29 | Voith Gmbh J M | Stroemungskupplung mit Fuellungsregelung |
-
1943
- 1943-06-10 CH CH236077D patent/CH236077A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE977506C (de) * | 1949-03-13 | 1966-09-29 | Voith Gmbh J M | Stroemungskupplung mit Fuellungsregelung |
| DE977505C (de) * | 1949-03-13 | 1966-09-29 | Voith Gmbh J M | Stroemungskupplung mit Fuellungsregelung |
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