CH236104A - Fliehkraftregler für Einspritzbrennkraftmaschinen. - Google Patents
Fliehkraftregler für Einspritzbrennkraftmaschinen.Info
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
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- G05D13/08—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
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Description
Fliehkraftregler für Einspritzbrennliraftmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf einen Flieh kraftregler zur Regelung der Leerlaufdrehzahl und mindestens einer höheren Drehzahl von Einspritzbrennkraftmaschinen, bei dem die Rückführkraft für die Fliehgewichte durch Federn erzeugt wird, von denen wenigstens die im Leerlaufregelbereich arbeitende sich an einem Teil des den Reglermechanismus um gebenden Gehäuses abstützt,
in welchem Ge häuse ein die Bewegungen der Reglermuffe auf das Fördermengenverstellglied der Ein spritzpumpe übertragender Übertragungshebel gelagert ist, dessen Drehachse zwecks Ein stellung der Drehzahl willkürlich verlagert werden kann.
Es sind schon Drehzahlregler bekannt und vorgeschlagen worden, bei denen die Leer lauffeder nur im Leerlaufregelbereich wirkt und die deshalb den Vorteil haben, dass die Leerlauffeder den Regelvorgang bei der hö heren Drehzahl nicht beeinflusst, so dass der Ungleichförmigkeitsgrad dadurch kleiner ge halten werden kann. Bei diesen Reglern ist es aber nicht möglich, die Leerlauffeder von aussen während des Betriebs einzustellen, da die Leerlauffeder innerhalb des Fliehgewichts untergebracht ist und deshalb mit umläuft. Dieses Einstellen ist aber oftmals sehr er wünscht.
Auch ist die umlaufende Leerlauf feder während des weitaus grössten Teils der Betriebsdauer höher beansprucht als sie es normalerweise bei Leerlaufregelung ist.
Anderseits sind auch schon Drehzahl regler bekannt, bei denen die Leerlauffeder von aussen während des Betriebs eingestellt wer den kann. Die bekannten Regler dieser Art haben aber den Nachteil, dass die Leerlauf feder über den ganzen Drehzahlbereich des Reglers wirkt, also die Regelung der höheren Drehzahl oftmals ungünstig beeinflusst.
Die Erfindung ermöglicht die Behebung der angeführten Nachteile. Erfindungsgemäss greift die Leerlauffeder am Übertragungs hebel in einem solchen Abstand von dessen Drehaxe an und ist der Weg ihres dem Über tragungshebel zugekehrten Endes so begrenzt, dass sie nur dann auf den Übertragungshebel einwirkt, wenn derselbe das Fördermengen verstellglied auf eine Stellung innerhalb des Leerlaufmengenbereichs einstellt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Auf der Nockenwelle 1 einer nur teilweise dargestellten Einspritzpumpe 2 einer Einspritz- brennkraftmaschine ist ein Mitnehmer 3 eines Fliehkraftreglers befestigt, dessen Fliehge wichte 4 ihre Bewegungen über in dem lIit- nehmer gelagerte Winkelhebel 5 auf eine Reglermuffe 6 übertragen. An der Reglerinuffe greift ein Übertragungshebel 7 an, der auf einem Exzenter 8 gelagert und mit einer Regler stange 9 der Einspritzpumpe gekuppelt ist.
Der Exzenter sitzt auf einer Welle 10, die in einem den Reglermechanismus umgebenden Gehäuse 11 gelagert ist. Auf den im Gehäuse 11 gelagerten Übertragungshebel 7 drückt ein durch eine Feder 12 belasteter Bolzen 13, der sich in einer Hülse 14 verschieben kann. Die Hülse 14 ist mittelst Gewinde in dem Regler gehäusekörper eingeschraubt und durch eine Mutter 16 in ihrer Lage gesichert. Die Feder 12 stützt sich mit ihrem äussern Ende an einem in die Hülse 14 eingeschraubten Ring 17 ab, durch den die Federspannung eingestellt wer den kann. Der Bolzen 13 trägt ein Quer stück 18, das beim Anliegen an die Hülse 14 den Weg des Bolzens begrenzt.
In jedem Flieh gewicht ist eine Feder 19 untergebracht, die sich gegen ein einstellbares Widerlager 20 abstützt und auf einen Federteller 21 drückt. Das Widerlager ist an einem in der Welle 1 befestigten Bolzen 22 angeordnet, der auch einen Anschlag 23 für den Federteller 21 trägt. Die Hülse 14 bildet einen einstellbaren An schlag, der den Weg des dem Hebel 7 zuge kehrten Endes der Feder 12 begrenzt.
Die Zeichnung zeigt die Teile am Ende des Abregelvorganges bei Leerlaufregelung. Die Fliehgewichte haben dabei von ihrer Ruhe lage ausgehend den ganzen Leerlaufhub <I>fr</I> zurückgelegt und liegen aii den Federtellern 21 an,
ohne jedoch die Vorspannung der Fe dern 19 zii überwinden. Bei diesem Fliehge- wichtshub legt das mit der Regelstange 9 ge- kuppelte Ende des iTbertragungshebels 7 den Weg a von Stellung _:1 bis zur Stellung G" zurück.
Dabei hat diejenige Flanke des Über tragungshebels, auf die der Bolzen 13 drückt, sich von der gestrichelt gezeichneten Stellung in die ganz ausgezogen gezeichnete Stellung bewegt und der Bolzen unter Zusammendrük- ken der Feder 12 den Weg b gemacht. Bei Regelung des Leerlaufs bewegt sich das obere Ende des Übertragungshebels innerhalb der Strecke cr. Bei Stellung C dieses Endes ist die Fördermenge der Einspritzpumpe gleich Null, bei Stellung --l desselben wird die höchste Leerlaufmenge eingespritzt.
Durch Drehen der Hülse 14, die als Anschlag für das Querstück 18 dient, kann der Weg des Bolzens 13 und durch Drehen des Ringes 17 der die am Ge häuse befindliche Abstützung bildet, kann die Spannung der Feder 12 verändert werden, wobei aber der Weg des dein Hebel 7 zuge kehrten Endes der Feder 12 nicht verändert wird.
Zur Einstellung der höheren Drehzahl wird der Exzenter so gedreht, dass sich die Dreh- a.xe des Hebels so verlagert, dass das obere Ende des Übertragungshebels sich von C- über d hinaus in Richtung des Pfeils B bewegt. Dabei kommt der Übertragungshebel ausserhalb des Wirkungsbereichs der Leerlauffeder 12, da der Weg des Bolzens 13 durch das Quer stück 18 auf den für die Leerlaufregelung notwendigen Weg b des Übertragungshebels begrenzt ist.
Bei Regelung der höheren Dreh zahl wird die Fliehkraft der Reglergewichte in bekannter Weise durch die Federn 19 aufgenommen.
Die Feder 12 greift in einem solchen Ab stand von der Drehaxe des Übertragungs hebels an, und der Weg des diesem Hebel 7 zugekehrten Endes der Feder 12 ist so be grenzt, dass sie nur darin auf den Hebel 7 einwirkt, wenn der Hebel das Fördermengen verstellglied auf eine Stellung innerhalb des Leerlaufmengenbereichs einstellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fliehkraftregler zur Regelung der Leer laufdrehzahl und mindestens einer höheren Drehzahl von Einspritzbrennkraftmaschinen, bei dem die Rückführkraft für die Fliehge- wichte durch Federn erzeugt wird, von denen wenigstens die im Leerlaufregelbereich arbei tende sich an einem Teil des den Regler mechanismus umgebenden Gehäuses abstützt, in welchem Gehäuse ein die Bewegungen der Reglermuffe auf das Fördermengenverstellglied der Einspritzpumpe übertragender Übertra gungshebel gelagert ist,dessen Drehaxe zwecks Einstellung der Drehzahl willkürlich verlagert werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die. Leerlauffeder am Übertragungshebel in einem solchen Abstand von dessen Drehaxe angreift und der Weg ihres demtbertragungs- hebel zugekehrten Endes so begrenzt ist, dass sie nur dann auf den Übertragungshebel ein wirkt, wenn derselbe das Fördermengenver- stellglied auf eine Stellung innerhalb des Leer laufmeDgenbereichs einstellt.UNTERANSPRÜUCHE: 1. Fliehkraftregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Weg des genannten Leerlauffederendes durch einen ein stellbaren Anschlag begrenzt ist. 2. Fliehkraftregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung der Leerlauffeder durch Verstellen ihrer am genannten Gehäuse befindlichen Abstützung einstellbar ist, ohne dass dadurch der genannte Weg sich ändert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE236104X | 1942-03-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH236104A true CH236104A (de) | 1945-01-15 |
Family
ID=5900179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH236104D CH236104A (de) | 1942-03-20 | 1943-03-01 | Fliehkraftregler für Einspritzbrennkraftmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH236104A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011223B (de) * | 1954-05-14 | 1957-06-27 | Bosch Gmbh Robert | Fliehkraftdrehzahlregler fuer Einspritzbrennkraftmaschinen |
-
1943
- 1943-03-01 CH CH236104D patent/CH236104A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011223B (de) * | 1954-05-14 | 1957-06-27 | Bosch Gmbh Robert | Fliehkraftdrehzahlregler fuer Einspritzbrennkraftmaschinen |
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