CH296112A - Fliehkraftdrehzahlregler für Brennkraftmaschinen. - Google Patents
Fliehkraftdrehzahlregler für Brennkraftmaschinen.Info
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- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
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- F02D1/02—Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type not restricted to adjustment of injection timing, e.g. varying amount of fuel delivered
- F02D1/04—Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type not restricted to adjustment of injection timing, e.g. varying amount of fuel delivered by mechanical means dependent on engine speed, e.g. using centrifugal governors
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Description
Fliehkraftdrehzahlregler für Brennkraftmaschinen. Die Erfindung betrifft einen Fliehkraft- drehzahlregler für Brennkraftmaschinen mit pro Fliehgewicht wenigstens drei, der dreh zahlabhängigen Verstellkraft des Fliehge wichts entgegenwirkenden, die Rückführ- kraft erzeugenden Federn. Bei den bekannten Fliebkraftreglern dieser Art wirkt im Leer laufbereich nur eine Feder.
Die Vorspannung dieser Feder muss dabei so gross sein, dass ihre Rückführkraft ausreicht, um beim Abstellen der Maschine die verschiebbaren Reglerteile, die Übertragungsglieder zu dem die Kraft stoffmenge steuernden Teil, zum Beispiel der Einspritzpumpe, und diese Teile selbst mit Sicherheit in, diejenige Lage zu bringen, die sie bei Stillstand der Maschine, also bei der Ruhestellung oder Innenlage der Fliehge wichte einnehmen sollen.
Um einen ruhigen. Leerlauf zu erhalten, muss nun die Steifigkeit der Rückführfeder so gross sein, dass ein be stimmter Ungleichförmigkeitsgrad des Reg lers nicht überschritten wird. Will man diese Forderung befriedigend erfüllen, so muss man den Nachteil in Kauf nehmen, dass die Flieh gewichte bei Leerlauf eine Stellung ein nehmen, die nur wenig entfernt von ihrer Innenlage ist, also umgekehrt bei Innenlage eine Kraftstoffmenge einstellen, die nur um wenig die Leerlaufmenge übersteigt.
Dies hat zur Folge, dass die Kraftstoffmenge, welche der Regler im Leerlaufbereich bei Innenlage der Fliehgewichte höchstens einstellen kann, nicht ausreicht, um ein Stehenbleiben der Maschine zu verhindern, falls im Leerlauf ihre Drehzahl aus irgendeinem Grund ab fällt.
Es ist jedoch möglich, diesen Nachteil zu vermeiden und trotzdem einen genügend grossen Ungleichförmigkeitsgrad im Leerlauf bereich zu erhalten, wenn, gemäss der Er findung mindestens zwei -der Rückführfedern derart im Leerlaufbereich wirken, dass im untern Teil desselben die Steifigkeit der Rückführfeder kleiner ist als in dem daran anschliessenden obern Teil des Leerlauf bereiches.
Als Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in. der Zeichnung ein Leer lauf-und Endregler für eine Einspritzbrenn- kraftmaschine dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 die Anordnung des Reglers an der Einspritzpumpe, Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt durch den Regler, Fig. 3 die Federkennlinie des Reglers.
Auf einer Nockenwelle 1 einer nur teil weise dargestellten Einspritzpumpe 2 ist ein Mitnehmer 3 befestigt, an dem zwei Winkel hebel 4 angelenkt sind. An einen, der beiden Arme jedes Winkelhebels greift ein Flieh gewicht 5 an. Der andere Arm jedes Winkel hebels greift an einer Reglermuffe 6 an, welche über einen Zwischenhebel 7 das För- dermengenverstellglied 8 der Einspritzpumpe betätigt.
Dabei dreht sich der Zwischenhebel um einen Zapfen 9, der in einen Längsschlitz 10 des Zwischenhebels eingreift und auf einem Kurbelarm 11 befestigt ist. Dieser sitzt auf einer Welle 12, die in einem den Regler um gebenden Gehäuse 13 gelagert ist und einen Hebel 14 zum willkürlichen Einstellen der Drehzahl trägt.
In dem Mitnehmer 3 sind zwei Bolzen 15 befestigt, die radial durch die zwei Flieh gewichte 5 hindurchgehen und an ihrem äussern Ende Federteller 16 tragen. Diese dienen in bekannter Weise als Widerlager für eine Enddrehzahlfeder 17 und eine im Leerlauf wirkende Feder 18, die sich mit ihrem andern Ende gegen den Bund 19 einer Buchse 20 abstützt. Eine Feder 21 stützt sich mit ihrem der Feder 18 zugekehrten Ende ebenfalls am Bund 19 ab und drückt unter Vorspannung mit ihrem andern Ende gegen das Fliehgewicht 5.
Jede der Federn 17 ist bestrebt, einen auf dem zugehörigen Bolzen 15 verschiebbar geführten Federteller 22 unter Vorspannung gegen eine Schulter des Bolzens gedrückt zu halten. Die Büchse 20, auf deren. Bund 19 sich die beiden Druck federn 18 abstützen, ist gleichachsig zu der Feder 21 angeordnet.
Von der Innenlage der Fliehgewichte aus gehend, drückt jedes Fliehgewicht mit stei gender Drehzahl zunächst die Federn. 21 und 18 gleichzeitig zusammen, bis die Feder 21 auf die den Bund 19 überragende Länge der Büchse 20 verkürzt ist und das Fliehgewicht unmittelbar an der Büchse 20 angreift. Von dieser Stellung an, die in Fig. 3 dem Punkt B entspricht, drückt jedes Fliehgewicht nur noch seine Feder 18 weiter zusammen, bis es an dem Federteller 22 anliegt, der den Leer lauf bereich begrenzt.
In dem Schaubild Fig. 3 ist der Weg S der Reglermuffe 6 waagrecht und die Federrück- führkraft P senkrecht aufgetragen. Jeder Stellung der Muffe entspricht eine bestimmte Fördermenge Q der Pumpe sowie eine be stimmte Drehzahl der Brennkraftmaschine und des Reglers, wobei die Fördermenge Q mit steigender Drehzahl fällt.
Der Punkt A entspricht der in Fig. 2 gezeichneten Innen lage. der Fliehgewichte; der Punkt C der- jenigen Stellung der Fliehgewichte, in der sie gerade am Ring 22 anzuliegen kommen. In dem Bereich A-B wirken die Federn 21 und 18 als Rückführfedern hintereinanderge- schaltet, in dem Bereich B-C wirkt nur noch die Feder 18 der Verstellkraft des Flieh gewichts 5 entgegen.
In dem untern Teil A-B des Leerlauf bereichs ist also die Steifigkeit der Rückführfederkraft kleiner als in dem daran anschliessenden obern Teil B-C. Im Punkt B, also dem Lebergang vom Bereich mit kleinerer in den Bereich mit grösserer Federsteifigkeit, nimmt die Reglermuffe eine Stellung ein, bei der sie die der Muffenstellung b entsprechende Kraftstoffmenge einstellt, die zur Einhaltung der Leerlaufdrehzahl im Mittel, das heisst bei normalem, betriebs warmem Zustand der Brennkraftmaschine notwendig ist.
Die Feder 21 nimmt im Be reich B-C eine Länge an, die gleich ist der den Bund überragenden Länge der Büchse 20.
In das Schaubild ist auch die Federtrenn linie der eingangs beschriebenen Regleraus- führung gestrichelt eingezeichnet. Es ist da bei angenommen, dass als Leerlauffeder eine Feder mit derselben Charakteristik wie die der Feder 18 verwendet ist, und ferner, dass bei Innenlage der Fliehgewichte die Feder vorspannung und somit die Rückführkraft dieselbe ist wie beim Regler nach Fig. 1 und z.
Bei der gestrichelt eingezeichneten Feder kennlinie ist im Punkt B1 dieselbe Rück führkraft erreicht wie beim neuen Regler in Punkt<I>B.</I> Der Muffenweg a-bl der bekannten Ausführung ist also wesentlich kleiner als der der gleichen Rückführkraft entsprechende Muffenweg a-b bei der neuen Ausführung.
Da der bekannte Regler in Punkt B, die Leerlauffördermenge einstellt, ist in Punkt A die Fördermenge entsprechend dem dabei zurückgelegten kleinen Muffenweg a-b, nur wenig grösser, weshalb sie oftmals nicht aus reicht, ein ungewolltes Stehenbleiben der Maschine bei Leerlaufbetrieb zu verhindern.
Der dargestellte Regler vermeidet diesen Nachteil, da bei ihm, entsprechend dem wesentlich grösseren Muffenweg a-b, die vom Regler in Punkt A eingestellte Fördermenge wesentlich grösser ist als die Leerlaufförder- menge in Punkt B. Unter Leerlaufförder- menge ist dabei die der Maschine unter nor malen Bedingungen je Arbeitsspiel zuzu führende Kraftstoffmenge zu verstehen, die die Maschine benötigt, um bei der gewünsch ten Leerlaufdrehzahl zu laufen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fliehkraftdrehzahlregler für Brennkraft maschinen mit pro Fliehgewicht wenigstens drei, der drehzahlabhängigen Verstellkraft des Fliehgewichts entgegenwirkenden, die Rückführkraft erzeugenden Federn, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei dieser Federn derart im Leerlaufbereich wirken, dass im untern Teil des Leerlauf bereiches die Steifigkeit der Rückführfedern kleiner ist als in dem daran anschliessenden obern Teil des Leerlauf Bereiches.UNTERANSPRÜCHE: 1. Drehzahlregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang vom Bereich mit kleinerer in den Bereich mit grösserer Federsteifigkeit bei derjenigen Stel lung der drehzahlabhängig verschiebbaren Reglerteile erfolgt, in, der diese die zur Ein haltung der Leerlaufdrehzahl im Mittel not wendige Kraftstoffmenge einstellen. 2.Drehzahlregler nach Unteranspruch 1, mit zwei im Leerlaufbereich als Rückführ- federn wirkenden Federn, dadurch gekenn zeichnet, dass im untern Teil des Leerlauf bereichs beide Federn hintereinanderge- schaltet wirken, im obern Teil aber nur eine Feder wirkt.3. Drehzahlregler nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide im Leer laufbereich als Rückführfedern wirkende Federn sich als Druckfedern mit ihren ein ander zugekehrten Enden gegen, den Bund einer Büchse abstützen, die gleichachsig zu der im obern Teil des Leerlauf Bereichs nicht wirkenden Feder angeordnet ist und deren den Bund überragende Länge gleich der Länge ist, die diese Feder im obern Teil des Leerlaufbereichs aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE296112X | 1949-11-08 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH296112A true CH296112A (de) | 1954-01-31 |
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ID=6090278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH296112D CH296112A (de) | 1949-11-08 | 1950-10-02 | Fliehkraftdrehzahlregler für Brennkraftmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH296112A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1206315B (de) * | 1955-07-11 | 1965-12-02 | Fritz Heinzmann | Fliehkraftregler |
-
1950
- 1950-10-02 CH CH296112D patent/CH296112A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1206315B (de) * | 1955-07-11 | 1965-12-02 | Fritz Heinzmann | Fliehkraftregler |
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