CH236158A - Verfahren zur Herstellung wässeriger hochviskoser kolloidaler Lösungen von wasserunlöslichen Alkalimetaphosphaten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wässeriger hochviskoser kolloidaler Lösungen von wasserunlöslichen Alkalimetaphosphaten.

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CH236158A
CH236158A CH236158DA CH236158A CH 236158 A CH236158 A CH 236158A CH 236158D A CH236158D A CH 236158DA CH 236158 A CH236158 A CH 236158A
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Chemische Werke Albert
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Albert Ag Chem Werke
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    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B25/00Phosphorus; Compounds thereof
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung     wässeriger    hochviskoser kolloidaler Lösungen  von wasserunlöslichen     Allialiinetaphospliaten.       Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Herstellung wässeriger. hochviskoser kolloi  daler Lösungen von wasserunlöslichen Alkali  phosphaten beschrieben, gemäss welchem die  wasserunlöslichen     Alkalimetaphosphate    in  Wasser durch Salze     monomerer,    höchstens  zweibasischer anorganischer Säuren     peptisiert     und so viskos und kolloidal aufgelöst. werden.  wobei der     Ionengehalt    der Endlösung     niedrig     gehalten wird.  



  Es wurde gefunden, dass die unlöslichen       Alkalimetaphosphate    auch mit schwachen     or-          ga.nisohen        ,Säuren    oder deren Salzen viskos  und kolloidal aufgelöst werden können.  



  Es ist bereits bekannt, dass in Wasser un  lösliche     Alkalimetaphosphate    auch durch  starke anorganische Säuren, z. B. mit einem       pH-Wert    von 0,9, in der     gälte    aufgelöst wer  den können.  



  Bei dem vorliegenden Verfahren kann die  Auflösung der     Alkalimetaphosphate    durch    schwache organische Säuren mit einem     pii-          Wert    von 1,5 bis     3,0        bezw.    durch deren Salze  sowohl     in    der gälte als auch in der Wärme  erfolgen. Die entstehenden Lösungen sind vis  kos und kolloid. Geht die Auflösung des       Alkalimetaphosphates    mit schwachen orga  nischen     .Säuren    oder deren Salzen in der     gälte     vor sich, so braucht man zur restlosen Auf  lösung doppelt soviel     Lösungsmittel,    als dies  bei einer Lösung in der Wärme der Fall ist.

    



  Die schwachen organischen     Säuren    haben  vor den starken Mineralsäuren den Vorzug,  dass sie die entstehende saure Lösung des       Metaphösphates    praktisch nicht hydrolytisch  zersetzen. Die Auflösung des unlöslichen Al  kalimetaphosphates mit starken Säuren führt  zu einer weitgehenden Zersetzung zu     Pyro-          und        Orthophosphorsäure,    auch wenn in der       gälte    gearbeitet wird.  



  Die verfahrenserzeugten Produkte können      für Reinigungszwecke     verwendet    werden, ins  besondere für Zwecke der Hautreinigung.  



       Beispiele:     7. 1,0 g eines in     Wasser        unlösliellen        Iia-          liummetaphosphates    wird mit 2,0 g Zitronen  säure in 300     cm-'        dest.    Wasser in der     Kült@klar    gelöst. Man erhält eine klare     viskose        Li*)-          sung,    die einen     p11-Wert    von 2,4 hat.  



  2. Eine ? %     ige    Suspension von wasser  unlöslichem     Kaliumnietaphosphat    wird mit       ?!,    % Weinsäure wenige     Minuten    auf 50  er  wärmt. Die entstandene Lösung ist völlig  klar und zeigt viskose Eigenschaften.  



  3. In 100     cm'    lest. Wasser löst man in  der Kälte 0,3 g eines in Wasser unlöslichen       Kaliummetaphosphates    mit 0,6g     OYalsäure     auf. Die Lösung ist klar, viskos und zeigt  einen PH-Wert von 1,5.  



  4. 100 Teile einer     7%igen        Suspension     eines zu     '"r0%        natronverseiften        Harzes    (Kolo  phonium), die für sich allein nur eine relative  Zähigkeit von wenig mehr als 3 aufweist,  werden nach Einrühren oder Einkneten von  nur ? Teilen     KP'0"    fast völlig steif.  



  5. 1,2 Teile     KPO,.    auf 5,6 Teile     gepulver-          ter        Natronseife    geben mit Wasser eine     Kol-          loidlösung    von äusserst zäher Beschaffenheit.  



  Höchstkonzentrierte     KPO;;    Lösungen kön  nen auch mit überschüssigen Lösungen von  algensaurem,     lysalbinsaurem    oder     protalliin-          saurem    Natrium erhalten werden, ohne     dar          KPO;;    durch die schwache elektrolytische Dis  soziation des Lösungsmittels koaguliert wird.  Diese konzentrierten Lösungen sind jedoch     zee     zähe, dass sie nur schwierig durch Kneten  homogenisiert werden können.

           (i.    In 100 Teile einer Lösung, die 5 Teile       Triäthanolaniinseife    enthalten, werden     bei     0      C    3 Teile     Natriuminetaphosphat        (Kurrol-          sc:hesSalz)    unter Rühren eingetragen. Es     ent-,     stellt eine     Kolloid1tisllng        voll        zälicr        Besclwf-          fenheit.     



       Selbstverständlich        können    in allen Fällen  der oben angeführten Beispiele     auch        Gemische     von unlöslichen     Metaphosphaien        uiidLösungs-          mitteln    in Wasser zur     Auflösung    eingetragen        -erden.  

Claims (1)

  1. EMI0002.0062 PATEN <SEP> TANSPRUCIi <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> wässeriger. <tb> hochviskoser, <SEP> kolloidaler <SEP> Lösungen <SEP> aus <SEP> was serunlöslichen <SEP> Alkaliinetaphosphaten, <SEP> da durch <SEP> gelzennzeiclinc#t, <SEP> dass <SEP> inan <SEP> die <SEP> wasser unlöslichen <SEP> @lkalimetaphoslibate <SEP> finit <SEP> schwa ehen <SEP> organischen <SEP> Siinren <SEP> oder <SEP> deren <SEP> Salzen <tb> behandelt. <tb> UNTERANSPRtCHE:
    <tb> 1. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> l'ateiitailspillicll, <SEP> da durch <SEP> gehemizeichnet, <SEP> dass <SEP> nian <SEP> organische <tb> Säuren <SEP> oder <SEP> Salze <SEP> solcher <SEP> organischer <SEP> Säuren <tb> vc,rwelldet, <SEP> die <SEP> einen <SEP> pll-Wert <SEP> von <SEP> <B>1,5-')#O</B> <tb> aufweisen. <tb> 2. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> Unteranspruch <SEP> 1, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <tb> dass <SEP> man <SEP> die <SEP> Behandhing <SEP> der <SEP> einlöslichen <tb> Alhalimetaplioslili;itc- <SEP> in <SEP> derKiilte <SEP> durchführt:
    . <tb> 3. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Pzitenteiilslii-nell <SEP> und <tb> Unteranspruch <SEP> 1, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <tb> class <SEP> man <SEP> die <SEP> Behandlung <SEP> der <SEP> unlöslichen <SEP> <B>A</B>1 halinietaphosphatc@ <SEP> in <SEP> fler <SEP> -N\Tiirnic <SEP> ilurclifiilii@t.
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DE1045217B (de) * 1953-06-13 1958-11-27 Giulini Ges Mit Beschraenkter Verwendung von Mischungen polymerer Phosphate mit Kaliummetaphosphat fuer Fleisch und Fleischwaren
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