CH236165A - Schlitzverschluss für photographische Kameras. - Google Patents

Schlitzverschluss für photographische Kameras.

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CH236165A
CH236165A CH236165DA CH236165A CH 236165 A CH236165 A CH 236165A CH 236165D A CH236165D A CH 236165DA CH 236165 A CH236165 A CH 236165A
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CH
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curtain
leading
focal plane
plane shutter
shaft
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Inventor
Aktiengesellschaft Zeiss Ikon
Original Assignee
Zeiss Ikon Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/28Roller blind or flexible plate
    • G03B9/32Double blind
    • G03B9/34Double blind with adjustable slot; with mechanism controlling relative movement of blinds to form slot

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description


      Schlitzverschluss    für     photographische    Kameras.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine     Verbesserung,d:es    im     Patentanspruch     des     Hauptpatentes        gekennzeichneten    Schlitz  verschlusses für photographische Kamera,,

    dessen     schlitzbildende    Teile untereinander  mit der Vorrichtung zum     Einstellen    der  Schlitzbreite durch ein Differentialgetriebe  verbunden sind     und    bei dem die zur     Einstel-          lun--    der Schlitzbreite zwischen zwei Vor  hängen dienende Einstellvorrichtung zu  gleich zum gedeckten Aufzug des Verschlus  ses dient.  



  In weiterer Ausbildung dieses Verschlus  ses erfolgt gemäss der vorliegenden     Erfindung     zur Erzielung gleicher auf die beiden Vor  liänge wirkender Kräfte der Antrieb der  Vorhänge durch eine einzige     Peder,deren     eines Ende mit der     Achse,der    Bandrollen für  den     nacheilenden        Vorhang    und deren anderes  Ende mit der Welle :des     voreilenden    Vor  lianges verbunden ist.

   Zweckmässig sind die       Bänder    des nacheilenden Vorhanges über eine       Leitrolle    geführt und beim Aufzug des Ver-         schlusses        haben    die Bandrollen des nacheilen  den Vorhanges und die Welle des voreilen  den     Vorhanges        entgegengesetzte    Drehrich  tung; wodurch die Antriebsfeder von beiden  Enden     aus    gespannt     wird.     



  Um nun, soweit :dies nicht schon durch  die     gemeinschaftliche    Antriebsfeder     und    das       Differentialgetriebe        erreicht    ist, -eine unge  wollte Änderung der     Schlitzbreite    beim Ab  lauf des Verschlusses, zum Beispiel infolge       eintretender        Reibungswiderstände,    die durch  Temperaturveränderungen bei Aufnahmen in  den Tropen oder der     Arktis    hervorgerufen       werden,    zu unterbinden, ist vorteilhaft zwi  schen dem voreilenden und dem nacheilenden  Vorhang eine mechanische Kupplung ange  ordnet,

   welche die Achse der Rollen des     vor-          .eilenden    Vorhanges mit der Welle des nach  eilenden Vorhanges während des     Verschluss-          ablaufes    verbindet. Damit ist     Gewähr    einer  gleichmässigen Belichtung der Bildpunkte       während    des.     Verschlussablaufes    auch bei  solchen ungünstigen Verhältnissen gegeben.

        In der     Zeichnung    ist der     trfindungsge-          genstand    in     einem    Ausführungsbeispiel dar  gestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 in     teilweiser    schematischer Dar  stellung einen Schnitt durch den     Schlitzver-          schluss,          Fig.    2 im Schema, die Wirkungsweise der  Antriebsfeder, sowie die Anordnung der die  Drehrichtung der Bandrollen     beeinflussenden          Leitrolle,

            Fig.    3 die     Sperrmittel    für den obern Vor  hang schematisch im     Grundriss    und       Fig..    4 eine Einzelheit in     schematischer     Darstellung.  



  In der     dargestellten    Ausführungsform  gemäss     Fig.    1 ist der voreilende Vorhang 1  einerseits auf der auf der Achse 2 freilau  fend gelagerten Welle 3 befestigt und ander  seits durch     die    Seile 4 und 4' mit den auf der  Achse 5 der Vorhangwelle 6 befestigten Rol  len 7 und 7' verbunden. Die Vorhangwelle 6  ist freilaufend auf der Achse 5 gelagert.

   Der  nacheilende Vorhang 8 ist mit dem einen  Ende an der     obern        Vorhangwelle    6 und mit  dem andern Ende durch Bänder 9 und 9', die  über die     Leitrolle        9a        geführt    sind, an .den  Bandrollen 10 und 10', welche auf der Achse  2 der     untern        Vorhangwelle    3 fest angeordnet  sind, befestigt. Die     Antriebsfeder    11 für die  beiden Vorhänge ist im Innern der Vorhang  welle 3 gelagert, wobei das eine Ende der  Feder an der     Achse    2 und das andere Ende  an der Vorhangwelle 3 befestigt ist.

   Zwi  schen der obern Vorhangwelle 6, der Achse  5 und dem     Vers.chlussaufzugknopf    12, der  auch zur     Einstellung    der Schlitzbreite dient,  ist ein     Differentialgetriebe    mit den Kegel  rädern 13, 14 und 15 angeordnet. Das Kegel  rad 13     ist    mit der     Vorhanbgwvelle    6 verbunden,       während    das Kegelrad 14 auf der Achse 5  der Rollen 7, 7' des voreilenden Vorhanges  fest angeordnet ist.

   Das mit den beiden       'Kegelrädern    13 und 14 in Eingriff stehende  Planetenrad 15 ist innerhalb der Nabe eines  auf der Achse 5 angeordneten Kegelrades 16       gelagert.    Das     Kegelrad    16     stellt    in Eingriff  mit dem vom     Verschlussaufzugknopf    12 zu         betätigenden        Kegelrad   <B>17.</B> Die die beiden  Vorhänge während ihres Ablaufes     vefrbin-          dende    Kupplung besteht aus einer mit Ge  winde 18     versehenen    Buchse 1.9,

   welche im       Lä.ngss        chlitz    20 des     'Kegelrades,    14 geführt  ist. Die Buchse 19 ist mit einem Zahn 21 ver  sehen, welcher in Eingriff     mit    dem Antriebs  rad 16 des Verschlusses gebracht werden       kann.    Auf dein     Gewinde    der Buchse 19 ist  die Buchse 22 drehbar gelagert, welche ihrer  seits     wiederum    im Innern der Seilrolle 7'  angeordnet ist.

   Die     Bueh.se    22 ist mit. einem  aus der Seilrolle 7'     herausragenden    Teil 23  versehen, der in den Bereich des einen     Arines     eines     doppelarmigen    Hebels 24 ragt, der vom       Verschlussauslöseorgan    2 7     betätigt    wird.

   Bei  der     Verschlussauslösung    wird durch Ver  drehung der Buchse 19     gegenüber    der Buchse  22 eine axiale     -\Teracliiebutig    der Buchse 19  erreicht und dadurch die Kupplung der Seil  rollen 7 und 7' des     untern        Vorlia.nges    mit der  Welle 6 des obern Vorhanges     Wwirkt.    Die       Entkupplung    findet- kurz vor Beendigung  des Ablaufes des     Versehlusses    durch den An  schlag 28 statt.,     gegvit    den der Arm 23 an  schlägt und der Buchse 19 eine rückläufige  Bewegung erteilt.

   Der Ablauf und der Auf  zug des Verschlusses werden begrenzt     durch     Anschläge 26 und 25, an die die Vorhang  leiste 29 des untern Vorhanges anschlägt.  Für die Einstellung der verschiedenen  Schlitzbreiten dient eine unterhalb des Auf  zugknopfes 12 angeordnete Scheibe 30, die  entsprechend den zur     Verwendung    gelangen  den Schlitzbreiten mit Löchern 31 versehen  ist, in die ein mit     deni    Aufzugknopf 12 ver  bundener Stift<B>3</B>? in Eingriff gebracht wird.  Die Scheibe<B>30</B> ist mit einer     Räderkette    33  bis 35 für den     Filmtransport    verbunden.

   Ein       federbeeinflusster        Sperrhebel    36 der Seheibe  30, der in einem Schlitz 37     verschwenkbar     und verschiebbar gelagert ist, steht über  einen Hebel 38 mit dem     Verschlussauslöse-          organ    27 in Verbindung.

   Zwischen der mit  dem Zahnrad 33 verbundenen     Sehlitzeinstell-          scheibe    30 und dem vom     Aufzugknopf    12 zu       betätigenden    Kegelrad 17 ist eine     Mitnehmer-          scheibe    39 mit einem an derselben befind-           lichen    Stift 40 angeordnet, der     mit        einen1     auf dem Kegelrad 17     angeordneten    Stift 41  heim     Verdrehen    des Aufzugknopfes, je nach  der     eingestellten        Schlitzbreite,

      früher oder  später     zusammentrifft    und     das    Kegelrad 17  mitnimmt. Die koaxial zur Welle des Auf  zugknopfes     angeordnete        Mitneh;merscheibe    39  ist axial verschiebbar, aber     unverdrehbar    zur  Welle .des Aufzugknopfes angeordnet. Durch  eine     zwiechen        Schlitzeinstellungsscheibe    30  und     Mitnehmerscheibe    39     befindliche    Feder  43 wird erreicht, dass die     Mitnehmerscheibe     39 ihre Lage gegenüber     dem-Kegelrad    17 bei  behält.

   Lediglich     bei,der        Auslösung    des Ver  schlusses wird die     Mitnehmerscheibe    durch  den Hebel 48 entgegen dem Einfluss der  Feder 43 so     weit    nach oben verschoben, dass  der Stift 40 am     Stift    41 vorbei     gleiten    kann.       Die        Verbindung    zwischen Aufzugknopf 12  und dem Kegelrad 17 des Verschlusses wird  über die     Mitnehmerscheibe    39 durch die       Kupplung    42 hergestellt.

   Dias untere Teil der  Welle     des    Aufzugknopfes     ist    zu diesem  Zweck mit Klauen     versehen,    die in gleich  gestaltete Aussparungen der     Mitnehmer-          scheibe    greifen und ständig sich mit diesen  in Eingriff befinden. Ein von :dieser Scheibe       beeinflusstes    Hebelgestänge 44 dient zur  Sperrung des untern Vorhanges im     aufgezo-          genen        Zustand.    Das um die Achse 45     ver-          schwenkbar    gelagerte Hebelgestänge 44 isst  an -dem einen Ende mit einem     8perrhaken    46  versehen.

   Beim Aufzug     des.    Verschlusses  kommt der     S:perrliaken    46 hinter den am  Vorhang befestigten Anschlag 47 zu liegen  und- hält     denselben    vor dem Ablauf fest. Ein  vom     Auslös:

  eorgan    27     betätigter    Hebel 48       (Fig.    1 und 3)     bewirkt        entgegen    dem Ein  fluss der     Feder    43 eine     axiale        Verschiebung     der     Mitnehmerscheibe    39 und     ,damit    die Frei  gabe der     Sperre    46, 47 des untern     Vorhanges.     Die Freigabe der Scheibe 30 erfolgt gleich  zeitig mit der des     untern    Vorhanges bei .der       Verschlussauslösung,

      indem     das        Aus@löseorgan     27 den Sperrhebel 36     aus,der    in der     Schlitz-          einstells,cheibe    30 befindlichen Rast 49 hebt.  



  Die Arbeitsweise des Verschlusses ist  folgende:    Durch     Hochheben    des     Verschlussaufzug-          knopfes    12, unter     gleichzeitigem        Verdrehen     desselben, wird der am Aufzugknopf befind  liche Stift 32 unter Loslassen :

  des Knopfes in  eines der in der Scheibe 30 befindlichen       Löcher    31     gebracht.    Dadurch kommt eine  Abstandsänderung zwischen dem auf der       Mitnehmerscheibe    39 befindlichen Stift 40  und     dem    auf dem Kegelrad 17 angeordneten       Stift    41     zustande.    Beim Weiterdrehen des       Knopfes    12 trifft der     Stift    40 je nach     Ab-          standsänderung        bezw.    Schlitzeinstellung frü  her oder     später    auf den Stift 41.

   Dadurch  erfolgt :die Mitnahme des     Kegelradies    17 und       somit    .der Aufzug der beiden Vorhänge.  Während dieser Vorgänge kommt der untere  Vorhang mit der     Leiste    29 an den Anschlag  25 zu liegen. Der obere Vorhang     wird    nun,       bis    der     Hebel    36 in die Raste 49 einfällt,       weitergedreht,    wodurch gegenüber dem un  tern Vorhang     di.e    Schlitzbreite gebildet wird.

    Die Sperrung -des     untern    Vorhanges, dessen  Aufzug durch die Anschläge 25 begrenzt  wird, erfolgt zwangsläufig durch den Haken  46, der vom Anschlag 47 beiseite gedrückt  wird und hinter dem Anschlag wieder ein  fällt. Die     Sperrung    :des     obern    Vorhanges 8  geschieht durch den in die Rast 49 der       Schlitzeinstells,cheibe    30     fallenden    Hebel 36.

    Beim Aufzug     des.    Verschlusses erfolgt gleich  zeitig über die     Räderkette    33-35 der Trans  port des     Filmbandes.    Da beim Aufzug des  Verschlusses die Spannfeder 11 infolge der  einander entgegengesetzten Drehsinne der  Welle 3 und der     Achse    2, was     durch    Anord  nung der Seilrolle 9a erreicht ist, gleichzeitig  von beiden Enden aus gespannt wird und  diese     Spannung    sich gleichmässig auf die bei  den Vorhänge verteilt,

   so heben sich die auf       dus    Planetenrad 15     ausgeübten    Drehmomente  auf und es werden beide     aufeinanderliegen-          d.en    Vorhänge 1 und 8 aufgezogen. Wenn die  Anschlagleiste des untern Vorhanges gegen  den Anschlag 25 trifft, so bleiben die Seil  rollen 7 und 7' und mit ihnen der Vorhang       stehen.    Das     Planetenrad    15, das sich bis da  hin um seine Drehachse nicht gedreht     hatte,     fängt an, sich auf dem nunmehr feststehen-      den     Kegelrade    14, welches mit der Seilrolle  fest verbunden ist, abzuwälzen,

   und dreht  dabei das Kegelrad 13 und die damit fest  verbundene Vorhangwelle 6 mit grösserer  Geschwindigkeit als bisher, bis auch der Vor  hang 8 in seine     Endstellung        belangt    ist, wo  bei der Schlitz zwischen den Vorhängen 1  und 8 ,gebildet wird, .dessen Grösse durch Ein  stellung der relativen Lage der Scheiben 39  und 17 in der Ausgangsstellung bestimmt  wurde. Die Auslösung des     Verschlusses    er  folgt durch Druck auf     das        Auslöseorgan        \?    7 .  Dadurch wird über den Hebel 48 die     1VIit-          nehmerscheibe    39 nach oben bewegt, wodurch  5 der Stift 41 freigegeben wird.

   Gleichzeitig  wird einerseits die Sperrung 46, 47 des un  tern Vorhanges und anderseits die     Sperrung     36, 49 für den     obern    Vorhang     gelöst.    Der  :Ablauf des mit dem     Kegelrad    17 verbundenen  Vorhanges kann nunmehr erfolgen, ohne dass  eine     getriebliehe    Verbindung zwischen der  Scheibe 30 und dem Kegelrad 17     bezw.    dem       obern    Vorhang vorhanden ist. Die     Sperrung     36, 49 dient als harter Anschlag für den Auf  zug, wobei der Hebel 36 in dem Längsschlitz  37 zum Anschlag gelangt.

   Mit der Auslösung  des Verschlusses bewegt     ,sich    der Hebel     36     in     Zugrichtung    der Feder und     legte    sich auf  den Aussendurchmesser der Scheibe 30, wo  durch     die        Möglichkeit    eines erneuten Auf  zuges begeben ist. Das Kraftmoment der Fe  der 11 wirkt auf die beiden Vorhänge 1 und  8, so dass nach     Auslösung    des     Verschlusses     eine Drehung des Planetenrades 15 um seine  Drehachse während des Ablaufes unterbleibt.

    Für den Fall, dass unvorhergesehene Rei  bungswiderstände sich dem Ablauf des Ver  schlusses     entgegenstellen    sollten, ist eine     un-          beabsichtigte    Änderung der Schlitzbreite  während des Ablaufes infolge Drehung des  Rades 1.5 dadurch verhindert, dass zusätzlich  eine Kupplung der beiden Vorhangwellen     a     und 6 erfolgt.  



  Bei der Bewegung des     Versehlussauslöse-          organes    27 trifft dieses mit einer     Schrä    b  fläche auf den Hebel 24, wodurch dieser ver  dreht wird und das vorstehende Teil     \?3    der  Buchse 22     verschwenkt    und dadurch diese in         1_'mfa.igsriehtung        gegenüber    der     Buchse    19  verdreht.

   Dadurch     erfolgt    die axiale     Versehie-          bung    des mittels     Gewinde    in der Buchse     \??          belagerten        1iupplungsteils    19. Durch diese  Verschiebung belangt das     Kupplungsteil    ?1       iyi    Eingriff mit. dem als     Pla.netenradträber          ausgebildeten        Kegelrad    16 und bewirkt somit.

    eine feste     ineehanische    Kupplung zwischen  der Achse     ä    und der Vorhangwelle 6, die eine       Veränderung    der Schlitzbreite während des       Ahlaufes        izifolge    gegenseitiger     Verdrehung     der Wellen 5 und 6 nicht zulässt. Dagegen  findet     zwangsläufig    eine     Verbreiterung    des  Schlitzes während des Ablaufes statt, damit  die     Belichtungszeit    oben und unten auf dem  Film sich dem Verhältnis 1 : 1 nähert.

   Die  Veränderung der     Sehlitrbreite        während    des       Versehlussablaufes    zur Erzielung einer       bleichmässigen        Belielitting        ihrer    das gesamte  Bildfeld     wird    dadurch     erreicht,    dass der       Durchmesser        der        Seilrollen    7     und    7' des vor  eilenden     T'orha        iigesgrösser        gemacht    wird als  der     Durchmesser    der -Welle 6 des nacheilen  den.

   Vorhanges. Es ist ohne weiteres ver  ständlich,     d'ass        durch    diese     Massnahme    der un  tere Vorhang 1     gegeniil-#er    dem     obern    Vor  hang 8 bei     gleielibleibender        \Vinkelgesehwiti-          di.gkeit    entsprechend voreilt.

   Kurz vor     Be-          endig-un-,-    des Ablaufes des voreilenden Vor  hanges durch sein Auftreffen auf den An  schla-     ?6        erfol-,t    die     Ausriiel@unb    der Kupp  lung 19, 31 durch den     Anschlag    ?8, auf den  der Arm     33    der Buchse 2? stösst und dein  Kupplungsteil 19.

   ?l eine     riicklä        ufibe    Bewe  gung erteilt, so dass sieh     nun    der Schlitz voll  ständi-     seliliessen    kann und während des Auf  zuges     aueli         < ,@e3ehlossen        bleibt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: clilitzversehluss für photographiselte K a- S <B>S</B> ineras, dessen Vorhänge untereinander und mit der Vorrichtung zum Einstellen der Selililzbreite durch ein Differentialbetriebe verbunden sind, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet,
    < lass zur Erzielun- gleicher auf die beiden V orhänbe ivirhender Kräfte der Antrieb der Vorhänge durch eine einzige e Feder (11) er- folgt, deren eines Ende mit der Achse (2) der Bandrollen (10 und 10') für den nacheilenden Vorhang (8) und deren anderes Ende mit der Welle (3) des voreilenden. Vorhanges (1) ver bunden ist.
    UNTERANSPR tl CHE 1. Schlitzverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bänder (9 und 9') des nacheilenden Vorhanges über eine Leitrolle (9a) geführt sind, und dass beim Aufzug des Verschlusses die Bandrollen des nacheilenden Vorhanges (10 und 10') und die Welle (3) des voreilenden Vorhanges ent gegengesetzte Drehrichtung haben, wodurch die Antriebsfeder (11) von beiden Enden aus gespannt wird.
    2. Schlitzverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem voreilenden und dem nacheilenden Vorhang eine mechanische Kupplung angeordnet ist, welche die Achse (5) der Rollen des voreilen- den Vorhanges mit der Welle (6) des nach eilenden Vorhanges während des Verseliluss- a blaufe ,s verbindet. 3.
    Schlitzverschluss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung zwangsläufig bei der Verschlussauslösung in die Arbeitsstellung übergeführt wird.
    4. Schlitzverschluss nach Unteranspruch 2, .dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung eine durch Gewinde in axialer Richtung ver stellbare, in einer der Rollen (7') für den vor eilenden Vorhang gelagerte Buchse (19) auf weist, die mit Eingriffmitteln (21) zur Kupp lung versehen ist. 5.
    Schlitzverschluss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, .dass die Kupplung beim Verschlussablauf kurz vor dem Anhal ten des voreilenden Vorhanges zwangsläufig gelöst wird.
CH236165D 1942-01-17 1942-11-30 Schlitzverschluss für photographische Kameras. CH236165A (de)

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