CH236382A - Emulgiermaschine. - Google Patents

Emulgiermaschine.

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CH236382A
CH236382A CH236382DA CH236382A CH 236382 A CH236382 A CH 236382A CH 236382D A CH236382D A CH 236382DA CH 236382 A CH236382 A CH 236382A
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CH
Switzerland
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impeller
channels
housing
blades
emulsion
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English (en)
Inventor
Steinhorst Wilhelm
Original Assignee
Steinhorst Wilhelm
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Application filed by Steinhorst Wilhelm filed Critical Steinhorst Wilhelm
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/60Pump mixers, i.e. mixing within a pump
    • B01F25/64Pump mixers, i.e. mixing within a pump of the centrifugal-pump type, i.e. turbo-mixers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description


  



  Emulgiermaschine.



   Die Erfindung betrifft eine   Emulgier-    machine, in der die zur Verarbeitung kommenden Fl ssigkeiten mittels eines gleichzeitig der Förderung und Emulgierung dienenden,   in einem Gehäuse umlaufenden Flügel-    rades fein gemischt und gebunden werden, wobei die äussere Phase der Emulsion dem   Flügelrade    durch einen, das Zuführungsrohr f r die mittig eingeleitete innere Phase um   schliessenden Eanal mit ringförmigem Quer-    schnitb zugeführt wird.



   Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass Emulgiermaschinen dieser Bauart den h¯chsten Anforderungen bezüglich Feinheit der zu   emulgierendenMassen    noch nicht genügen, insbesondere wenn es sich um gro¯e zu verarbeitende Flüssigkeitsmengen handelt ; denn bei den dann erforderlichen grossen Zuleitungsquerschnitten ist keine genügend innige Feinmischung der Komponenten mehr zu erzielen. Es bilden sich dann, insbesondere wenn die innere Phase mengenmässig  berwiegt, zwischen den Schaufeln des Fl gelrades getrennt laufende Fl ssigkeitsfÏden, wobei keine so feine Zerreissung der innern Phase erfolgt, wie sie zur   Emulsionsbildung    notwendig ist.



   Zur Behebung dieses Mangels zeichnet sich die   Emulgiermaschine nach der Erfindung    dadurch aus, da¯ das Fl gelrad eine Scheibe aufweist, die beiderseitig mit Schaufeln versehen und auch an ihrem Umfang   g mit schrau-      benflächenförmig gekrümmten, Schiauf ein    ausgerüstet ist, wobei es von dem Gehäuse derart eng umschlossen ist, da¯ jeweils zwischen den erstgenannten Schaufeln   und den sohrauben-    flächenförmig gekrümmten Schaufeln einerseits   und der Inmenwand des Gehäuses    und an ihr angebrachten, radial gestellten Zwischenwänden anderseits scharf gekrümmte Kanäle entstehen.

   Infolge der durch diese Ausbildung bedingten, mit Wirbelbildung verbundenen mehrfachen Ablenkung des Flüssigkeitsstromes wird eine innigere Mi  schung    erzielt und somit auch die Gefahr einer Trennung von Komponenten   verschie-    denen spezifischen Gewichtes infolge der Zentrifugalkraft behoben. 



   Eine Ausführungsform der Emulgiermaschine nach der Erfindung ist   beispiels-    weise auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen :
Fig. 1 einen Querschnitt durch die   Ma-      schine,   
Fig. 2 eine Seitenansicht, und zwar im obern Teile der Figur den von innen   gesehe-    nen rechten Gehäuseteil und im untern Teile der Figur den die beiden GehÏuseteile zen  trierenden    Nockenring,
Fig. 3 die rückseitige Beschaufelung des Flügelrades,
Fig. 4 die   Umfangsbeschaufelung und   
Fig. 5 die stirnseitige Beschaufelung des Flügelrades.



   Für die nach äusserer und innerer Phase getrennte Zuführung der Emulsionskompo  nenten,    zum Beispiel Wasser und   01,    sind in dem Gehäuseteil 1 die Stutzen 8 und 10 nebst einem d senartigen Zuf hrrohr 9 vorgesehen. Dieses Düsenrohr 9 besitzt mehrere durch Querbohrungen hergestellte   Austritts-      offnungen    4 und eine zentrale Austritts  offnung    4', um den Zufluss der innern Phase von vornherein über die Breite der Schaufeln   7. des    von der Welle 3 angetriebenen   Flügel-    rades 6 aufzuteilen.

   Dementsprechend werden sich bei reichlicher Materialzufuhr im wesentlichen radial verlaufende Fl ssigkeitsfäden zwischen den Schaufeln 7 ausbilden, aber noch keine als vollkommen   anzuspre-    chende Zerrei¯ung der innern Phase in der Ïu¯ern Phase, die durch einen das Rohr 9 umschliessenden Kanal mit ringförmigem Querschnitt zugeführt wird.

   In diesem zunÏchst nur   rohgemischten    Zustand erreicht das Vorprodukt den   Radumfang    des   Flügel-    rades 6 und str¯mt mit einer der Drehzahl    gut entsprechenden Austrittsgesehwindigkeit    in   die scharf gekrümmten Kanäle 11 des Ge-    hÏuseteils 1  ber, welche den Fliissigkeitsstrom in die axiale Richtung ablenken, und zwar unter kräftiger Wirbelbildung, weil die radial stehenden Zwischenwände 5 auch die tangential gerichteten Masseteilchen stauen.



  Eine   Gestaltung der Krümmerkanäle    11 nach strömungstechnischen Gesichtspunkten wird bewusst vermieden. Die   Erümmerkanäle    11 sind insbesondere auf der innern Seite sehr scharf   gebrummt,    wo eine scharfe   Vante,    also der   Krümmungsradius Null, vorhan-    den ist.



   Die Flüssigkeit gelangt nun in den Bereich einer am   Läuferumfang    angeordneten Schraubenschaufelung 13, welche die NVeiterförderung in axialer Riehtung übernimmt, bis der Übertritt in   analog gestaltete Erüm-    merkanÏle 12 im GehÏuseteil 2 erfolgt, die den Strom ihrerseits nun wieder in die radiale Richtung überleiten, wobei erneut eine innere   Verreibung    durch Wirbelbildung eintritt,. Schliesslich besorgt eine anschlie¯ende StirnflÏchenbeschaufelung 14 die Fortleitung der Masse durch die Locher 15 in eine im Be   darfsfalle anzusehliessende Homogenisiervor-    richtung oder einen Auslass 16 im Gehäuseteil   3.    Ein Teilstrom der gebildeten Emulsion kann durch die Löcher 20 in der Radscheibe 6 zu dem Saugraum zurückgeführt werden.



  Dieser Massnahme kommt besondere Bedeu  tung zu.   



   Es ist davon auszugehen, dass bei grossen   Schaufelbreiten zwar durch die    Austritt ¯ffnungen 4, 4' in dem düsenartigen   Zufüh-      rungsrohr    eine annähernd gleichmässige Verteilung der innern Phase über die ganze Schaufelbreite herbeigef hrt werden kann, die äussere Phase   jedoeh ganz wesentlich    ein  seitig    von der Gehäuseseite her in den zen  tralen Saugraum eintritt.    Aus der axialen Richtung wird die Ïu¯ere Phase sehr bald durch die   umlaufenden Radschaufeln 7    abgelenkt und dringt deshalb nicht ohne weiteres bis an die   Mittelscheibe    des Läufers durch.

   Der am Düsenende austretende Teil    der Innern Phase würde also gar nicht sofort    auf rotierende Massen der äussern Phase treffen, sondern erst weit ausserhalb der Radachse. Hier setzt die Wirkung der schräg gegen die Saugraummitte hin gerichteten, in unmittelbarer Nähe der Nabenbohrung mün  denden Kanäle    20 wie folgt ein : Die Schrau  benschaufelung    13 des Läufers 6 zwischen   deni Krümmerkanalgruppen    11 und 12 der  Gehäuseteile   1    und 2 erzeugt einen Fliissig  keitsdruck    auf der Radrückseite, die Radial  schaufelung    7 einen Sog auf der Radvorderseite.

   Der   Druekunterschied überwindet    die in den KanÏlen 20 auftretende   Zentrifugal-    kraft der F llung, und es ergibt sich eine Strömung eines Teils der soeben gebildeten Emulsion von der Rückseite zur Vorderseite des Läufers. Die durch die Kanäle 20 in den Saugraum zurückfliessende Emulsion trifft dort auf die dem Düsenende   entströmende    innere Phase und dispergiert selbige.

   Im gehÏuseseitigen Teil des Saugraumes erfolgt unmittelbar eine Vermischung der innern Phase mit der äussern Phase.   Daselbst    bildet sich also ein an innerer Phase relativ armes Vorprodukt, während auf der Radseite des Saugraumes eine Emulsion mit   entsprechen-    dem Überschuss an innerer Phase entsteht und bei dieser zweiseitigen sowie verschieden gearteten Beschickung des Saugraumes fÏllt den   Krümmerkanälen    dann die Aufgabe zu, die ihnen zugeführten, in den Schaufeln 7 vorgemischten   Gemengsteile    zu einem ein  heitlichen    homogenen Produkt umzuformen.



  Solcherweise bildet sich jeweils f r einen mit dem Querschnitt der KanÏle 20 wechselnden Teil des Durchsatzes ein innerhalb der Maschine geschlossener Ereislauf aus. Durch Drosselung des Auslaufes 16   läBt sich    der auf der Radrückseite herrschende Flüssig  keitsdruok    steigern, damit enh¯ht sich die Flie¯geschwindigkeit innerhalb der Kanäle 20, die Zirkulation wird gefördert und die Verarbeitung des Materials wird intensiver, weil die relative Behandlungsdauer desselben   in. nerha. lb    der Maschine wächst.

   Bei schwer   zu emulgierenden    Produkten wird sieh also die Stundenleistung der Maschine   entspre-      chend der Auslaufdrosselung mindern.    Die innere   Verreibung durch Wirbelbildung kann    noch weiter gesteigert   werden durch Anord-    nung eines Zwischenringes 17 mit einer Innenverzahnung ähnliehen Nocken 18, an   de-    nen sich der zwischen der   Sohraubensohau-       felumg 13 axial durchtretende Flüssigkeits-    strom bricht. Das Mischungsverhältnis kann durch Steuerorgane an den Stutzen 8 und 10,   sowieeineDrosselamAuslass    16 einge  stellt werdfen.   



   Die dargestellte Emulgiermaschine hat eine horizontale Mittelachse, deshalb ist ein Stutzen 19 zum Entlüften   derMasehinebeim    Füllen vorgesehen. Selbstverständlich ist aber auch eine vertikale Anordnung möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Emulgiermaschine, in der die zur Ver arbeitung kommenden Flüssigkeiten mittels eines gleichzeitig der Förderung und Emul- gierung dienenden, in einem Gehäuse umlaufenden Fl gelrades fein gemischt und ge bunden werden, wobei die äussere Phase der Emulsion dem Flügelrade durch einen das Zuführungsrohr für die mittig eingeleitete innere Phase umschliessenden Kanal mit ringförmigem Querschnitt zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Flügelrad (6) eine Scheibe aufweist, die beiderseitig mit Schaufeln (7, 14) versehen und auch an ihrem Umfang mit schraubenflächenförmig gekrümmten Schaufeln (13) ausgerüstet ist, wobei es von dem Gehäuse (1, 2) derart eng umschlossen ist, dass jeweils zwischen den erstgenannten Schaufeln (7, 14)
    und den schraubenflÏchenf¯rmig gekrümmten Schaufeln (13) einerseits und der Innenwand des Gehäuses (1, 2) und an ihr angebrachten, radial gestellten ZwischenwÏnden (5) anderseits scharf gekr mmte KanÏle (11, 12) entstehen.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Emulgiermaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Fl gelrad (6) mit schräg nach der Saugraum- mitte hin verlaufenden Kanälen (20) versehen ist, welche einen Teil der in den Kr mmerkanälen (11, 12) verfeinerten und über diese auf die Rückseite des Rades (6) geleiteten Emulsion in den Saugraum an der Stirnseite des Rades (6) zur ckf hren.
    2. Emulgiermaschine nach dem Patentan spruch und dem Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Kanäle (20) in unmittelbarer Nähe der Nabenbohrung des Flügelrades (6) münden, um die rückströ mende Emulsion auf das Ende eines mit mehreren Austritt. soffnungen (4, 4') versehenen Zuführrohres (9) fiir die innere Phase hinzulenken.
    3. Emulgiermasciune nach dem Patenta. nsp. ruch und den Unteranspr chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, da¯ zwischen zwei KrÏnzen der a. m Scheibenrumfang angeord- neten schraubenflä. chenformig gekrümmten Schaufeln (13) ein mit dem Gehäuse (1, 2) verbundener Noekenrmg (17) angeordnet ist.
CH236382D 1943-03-10 1943-03-10 Emulgiermaschine. CH236382A (de)

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CH236382T 1943-03-10

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ID=4459420

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905133C (de) * 1949-12-29 1954-02-25 G Willy Heinold Dipl Ing Emulgiervorrichtung
US2801084A (en) * 1954-08-26 1957-07-30 Gerber Prod Differential injection rotary heater
WO1994027713A1 (de) * 1993-05-24 1994-12-08 Andritz-Patentverwaltungs-Gesellschaft M.B.H. Mischer, insbesondere hochleistungsmischer zur verfeinerung von vorzerkleinerten stoffen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905133C (de) * 1949-12-29 1954-02-25 G Willy Heinold Dipl Ing Emulgiervorrichtung
US2801084A (en) * 1954-08-26 1957-07-30 Gerber Prod Differential injection rotary heater
WO1994027713A1 (de) * 1993-05-24 1994-12-08 Andritz-Patentverwaltungs-Gesellschaft M.B.H. Mischer, insbesondere hochleistungsmischer zur verfeinerung von vorzerkleinerten stoffen

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