CH236814A - Verfahren zur Bekämpfung von Holzschädlingen und Mittel zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Bekämpfung von Holzschädlingen und Mittel zur Durchführung des Verfahrens.

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CH236814A
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Description


  



  Verfahren zur Bekämpfung von Holzschädlingen und Mittel zur Durchführung des Verfahrens.



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bekämpfung von Holzschädlingen, insbesondere des Hausbockkäfers und seiner Larven, der Termiten, des Hausschwammes und anderer tierischer und pflanzlicher Schädlinge, das dadurch gekennzeichnet ist, dass geschlossene patronenartige Behälter, welche solche Stoffe enthalten, dass bei Zerstörung der Behälterwandung eine für die Schädlinge giftige Substanz zur Verdunstung gelangt, in quer zur Holzfaser hergestellte Bohrlöcher bezw. Vertiefungen eingebracht und die L¯cher verschlossen werden, und dass dafür gesorgt wird, dass beim Verschliessen der Locher die   Patronenwandung zerstört    wird, wodurch der verdunstende Stoff auf das Holz zur Einwirkung gebracht wird.

   Die Zerstörung des   patronenartigen Behälters    kann dadurch herbeigeführt werden, dass der Verschluss des Loches durch Stöpsel erfolgt, wobei der Abstand vom Lochboden bis zum   Verschluss-    stöpsel, v-enn dieser eingetrieben ist, kleiner gewählt wird als die Länge des Behälters.



  Ferner bezieht sich die Erfindung auf ein Mittel zur Durchführung des Verfahrens.



   In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele von patronenartigen Behaltern zur Ausübung des Verfahrens gemäss der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt :
Fig.   I    eine Ausführungsform des patronenartigen Behälters mit einem   Verschluss-    stöpsel und Querrillen in der Patronenwandung im Längsschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 eine andere Ausführungsform des patronenartigen BehäIters mit zwei Verschlussstöpseln und Längsrillen in der Patronenwandung, im Längsschnitt,
Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3,
F'ig. 5 den gleichen Schnitt wie Fig. 4, aber die Patronenwandung mit im Querschnitt spitzwinkeligen Längsrillen, 
Fig.   6    eine Patrone als zugeschmolzene Ampulle mit eingelegter kleinerer Ampulle.



   Fig. 7 die Anordnung einer mit den genannten chemischen Stoffen gef llten. geschlossenen Patrone im Bohrloch des   Holz-    w erkes, im   Längsmittelschnitt.   



   In Fig.   1    und 2 ist 1 der geschlossene pa  tronenartige    Behälter beispielsweise aus Glas oder einem andern leicht zerbrechlichen und leicht zerstörbaren Baustoff 2 der verdunstende   chemischeVerniehtungsstoff für Holz-    schädlinge,   beispielsweise Tetrachlorkohlell-    stoff mit darin   aufgelöstem    Paradichlorbenzol.



   Der Behälter 1 besitzt einen Boden 3 und ist durch einen Verschlu¯st¯psel 4 aus Hartholz bezw. Metall verschlossen. Zwischen Stöpsel 4, und Wandung kann ein   Dichtungs-    mittel 5 eingelegt werden. Der Stöpsel 4 ist mit einem  ber den Rand der Patrone hinausragenden konischen Teil 6 ausgebildet, der gleichzeitig als Verschlussstopsel für das Bohrloch dient.

   Die   Patronenwandung    ist in Fig.   1    und   2    mit Querrillen 7 verschen. welche das   Zersprengen    der Patrone   1    im Bohrloch des   Holzwerkes    nach dessen Verschliessen erleichtern und die Zerstörung der Patrone sowie die Freigabe des darin   enthal-    tenen verdunstenden chemischen Vernichtungsstoffes 2 an bestimmten Stellen, vorzugsweise in der Tiefe des Bohrloches bezw. in dessen mittleren Teil, sicherstellt.



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 ist die Patrone 1 in Form einer Glasr¯hre mit zwei Versehlussstöpseln 4 und mit Längsrillen 8 in der Wandung versehen. welche das   Zersprengen    der Patrone  ber ihre ganze Länge und an mehreren iiber ihren Umfang verteilten Stellen erm¯glichen.



  Die Patrone kann durch eine bezw. mehrere Trennwände 16 in mehrere RÏume unterteilt werden, in denen verschiedene Stoffe eingefüllt werden, welche sich erst bei der Zer  trümmerung    der Patrone im Bohrloch vereinigen, dadurch einen gasförmigen   Vernich-      tungsstoff    für die Schädlinge erzeugen und eine Druck erzeugende Reaktion hervorrufen.



  Bei der Vereinigung der Stoffe kann auch nur eine druekerzengende Reaktion ausgelöst werden.



   Die   Längs-ulld    Querrillen 8. 9 in der Wandung der Patrone können rechteckigen    bezw. spitzwinkligen Querschnitt haben, wie    aus   Fig. 4 und 5 ersichtlich.    Die Patrone kann auch ohne   Verschlussstöpsel    (Fig. 6) als durch   Sehmelzen    verschlossene. mit dem chemischen Vernichtungsstoff gefüllte Rohre aus einem leicht mechanisch zerstörbaren Baustoff, wie z. B. Glas, hergestellt werden, auf welche ein Stöpsel 4, 6 mit einer Bohrung 12   zur Aufnahme und zum Einkitten    des   Schmelzansatzes    der Ampulle aufgesetzt wird.

   Tn die Ampulle 1 kann nach Fig. 6 eine kleinere Ampulle 13 mit   Wandungsrillen    eingesetzt werden, die einen chemischen Ver  niehtungsstoff bezw. einen ändern    Stoff enthält. als in   dem sie umgehenden Raum    der   grosseren Ampulle vorhanden    ist. Bei Ein  bringung verschiedener Stoffe    in die   vonein-    ander getrennten RÏume der unterteilten Glaspatrone kann durch entsprechende Auswahl der Stoffe bei der   Zertrümmerung    der Patrone im Bohrloch durch Reaktion und Gasentwicklung eine Drucksteigerung im Bohrloch erzeugt werden, die wie folgt vor sich gehen kann :
Befinden sich eine neurale Flüssigkeit bezw. eine saure Flüssigkeit (z. B. verdünnte   Salzsäure bezw.

   Schwefelsäure)    in dem einen Raum der Patrone und bestimmte chemische    Verniehtungsstoffe (Phosphide, Arsenide.   



  Sulfide) in dem andern Raum der Patrone. so treten diese Stoffe bei Zerstörung der Trennwände der Patrone miteinander in Reaktion. Die freigemachten Verbindungen (Arsenwasserstoff, Phosphorwasserstoff, Schwe  felwasserstoff)    dringen in die Poren des Holzes ein. Befinden sich hochkomprimierte Kohlensäure und chemische   Vernichtungs-    stoffe (z. B. Chlorpikrin, Tetrachlorkohlenstoff, Dichlorbenzol) zusammen in einer Ampulle. so wird nach   Zertrümmerung    der Ampulle der ehemische   Vernichtungsstoff    unter Druck in die Poren des Holzes eingepresst.



   Unter Umständen ist die Verwendung von   Arseniden    nocli deshalb ganz besonders vor   teìlhaft,    weil bei der Reaktion des Arsenwasserstoffes mit dem Holz metallisches Arsen oder Arsenoxyd in dem Holz abgelagert wird, das nunmehr dauernd als   Frassgift    wirkt, durch welches auch später noch in das Holz eindringende Schädlinge vernichtet werden.



   In Fig. 7 ist die Anordnung der Patrone mit einem VerschluBstöpsel in dem Bohrloch 10 eines von den   Holzschädlingen    befallenen Balkens 11 im Längsschnitt dargestellt.



  Durch Eintreiben des konischen   Stöpsels    6 in das Bohrloch 10 wird die auf dem Boden des Bohrloches 10 aufsitzende Patrone 1 durch Druck gesprengt bezw. zerstört.



   Die Verwendung von zwei VerschluBstöpseln 4   (Fig.    3) für die Glasröhre sichert deren Zerstörung am Boden des Bohrloches 10 und an den durch Rillen geschwächten Wandungsstellen der Patrone   1.   



   Die Ausführung des Verfahrens gemäss der Erfindung erfolgt beispielsweise in der Weise, dass an den von den   Holzschadlingen,    insbesondere dem Hausbockkäfer und dessen Larven bezw. vom Schwamm, gefährdeten Stellen in bestimmten Abständen Locher hergestellt werden, die etwas grösser als die Patronen sind. Als chemische Vernichtungsstoffe für die Schädlinge können beispielsweise Schwamm bekÏmpfende Salze, Essigsäure, Chloressigsäure, Chlorpikrin, Tetrachlorkohlenstoff,   Paradichlorbenzol,    Naph  thalin, Blausäure    je für sich allein bezw. zu mehreren bezw. mit Kieselgur u. a. als Bindemittel, in gasf¯rmigem, flüssigem, festem bezw. teigigem Zustand verwendet werden.



  Die Tiefe der Löcher wird zweckmässig so ausgeführt, daB sich die Löcher bis auf zirka   1-3    cm von der gegenüberliegenden Oberfläche des Holzbalkens oder   Holzwerkes    erstrecken. Dabei wird bei Verwendung des beschriebenen patronenartigen Behälters die Tiefe der Holzwerklöcher so bemessen, dass sie etwas kürzer ist als die Länge der Patrone und deren VerschluBstöpsel zusammen beträgt. Nach Einführen der Patrone mit dem beschriebenen konischen VerschluBstöpsel wird dieser in das Bohrloch   ganz eingetrie-    ben, so daB dieses gasdicht verschlossen ist und gleichzeitig die Patrone im Innern des Bohrloches durch den mechanischen Druck des   Stöpsels    zersprengt bezw. zerstört wird.



  Durch die zerstörte Wandung der Patrone entweicht der verdunstende chemische Vernichtungsstoff, dringt vom Innern des Bohrloches in alle Poren des Holzes ein und vernichtet die Holzschädlinge, insbesondere   Hausbockkäfer,    Termiten, Schwamm. Je nach der Stärke und der   Verdunstungsfähigkeit    des chemischen Vernichtungsstoffes werden die Locher mit den patronenähnlichen Behältern in entsprechenden Abständen bis zu 30 cm und mehr angeordnet, um alles   gefähr-    dete Holz eingehend mit chemischem Vernichtungsstoff für die Schädlinge   durchdrin-    gen zu lassen. Die Verschlussstöpsel können als konische bezw. sich verjüngende eckige   Eintreibestöpsel    aber auch   als Gewindestop-    sel aus Hartholz bezw. Metall ausgeführt werden.

   Die chemischen Stoffe können auch in einer dünnen   hautähnlichen    Hülle in die Bohrlöcher eingebracht und die diinne Hiille durch mechanischen Druck zum ZerreiBen bezw. Zerplatzen gebracht werden.



   Soll die Wirkungsdauer des chemischen Vernichtungsstoffes für die Schädlinge im Holz verlängert, seine Verdunstung an der   Holzoberfläche    verhindert und die Anzahl der in Bohrlöcher einzubringenden Patronen verringert werden, so empfiehlt es sich, die in der genannten Weise zu be  handelnden    Holzteile vor bezw. nach der Einbringung der Patronen mit einem die Oberfläche des Holzes durch Erhärtung gasdicht abdeckenden Überzug zu versehen. Als solcher   tberzug    kann ein Anstrich mit einem gleichzeitig   flammenhemmenden    Mittel vorgesehen werden, so daB der Überzug einen doppelten Zweck erfüllt.

   Dabei können sich die chemischen Stoffe weiter und intensiver in Längsrichtung des Holzes verbreiten und wirksam werden, so dass die Patronen in gr¯  sseren    Abständen eingebracht werden können.



     AuBerdem    können stärker wirkende und giftigere chemische   Vernichtungsstoffe    für die Schädlinge verwendet werden. Die gasdichte  Abdeckung der HolzoberflÏche verhindert die Verdunstung der chemischen Stoffe an der   Holzoberfläche    und die   Geruchbelästigung    in dem Raum. Die Erhärtung der   Holzober-    flÏche bezw. der Oberschicht des Holzes lässt dieses trotz des Befalles mit den Schädlingen wieder fester und tragsicherer werden und verhindert einen neuen Befall des Holzes mit den Schädlingen.



   Als   abdeckenderAnstrichfür    die OberflÏche des Holzes kann beispielsweise ein auf   Wasserglas-bezw. Magnesiazementbasis    aufgebautes Feuersehutzmittel Verwendung finden. Es können auch   ähnliehe    Chemikalien mit gleichen bezw. ähnlichen Eigenschaften, wie z. B.   Fluorverbindungen      (Zinksilikofluo-      rid),    auf   Salzbasis aufgebaute Feuerschutz-    mittel. wie z. B. Ammoniumphosphat, verwendet werden. Als Abdeckmittel kommen auch die Poren des Holzes verschlie¯ende Farb-, Lackanstriche.   Zellulosekleister,    Leime.



  Wachs. Harze in Betracht, welche je für sich allein mit den vorgenannten flammenhemmenden Stoffen angewandt und auf die Holzoberfläehe aufgebracht werden können.



  Die Abdeckmittel können auch in gebrauchsfertigen   Losungen    mit den flammenhemmenden Stoffen gemischt werden. Bei Fluorverbindungen als Aufstrichmittel wird eine er  hebliche    Härtung der Aussenhaut des Holzes erreicht, so dass bei ihnen Zusätze von Kleister bezw. Leim unter Umständen in Fortfall kommen können. Bei   Abschliessung der    Oberschicht des Holzes wird gerade die Splintschicht des Holzes, in welcher sich die Schädlinge bevorzugt aufhalten, von dem   chemi-    schen Vernichtungsstoff für die Schädlinge intensiver erfasst und die Ausbreitung des verdunstenden chemischen Stoffes in   Längs-    richtung des Holzes und auch über dessen ganzen Querschnitt begünstigt.

   Das   Aufbrin-    gen der äussern Deckschicht kann durch Aufstrich, Aufspritzen bezw. andersartiges Auftragen erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Bekämpfung von Holzschädlingen, insbesondere des Hausbock- kafers und seiner Larven, der Termiten, des Hausschwammes usw., dadurch gekennzeich- net, dass geschlossene patronenartige Behäl- ter, welche solche Stoffe enthalten, daB bei Zerstörung der Bchälterwandung eine für die Sehädlinge giftige Substanz zur Verdun stung gelangt, in quer zur Holzfaser hergestellte Locher eingebracht und die Locher hieraaf verschlossen zverden, wobei dafiir gesorgt wird.
    dass beim Verschliessen der Locher dieBehälterwandungzerstörtwird.wo- durch die verdunstende Substanz auf das Holz zur Einwirkung gebracht wird.
    II. Patronenartiger Behälter zur Durch- führung des Verfahrens gemäss Patentan spruch I. dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Rohr aus einem leicht zerstörbaren Baustoff mit geschlossenem Boden besteht, das durch einen gleichzeitig für den Ver sehluss des Loches im Holz bestimmten St¯psel aus einem harten Baustoff mit gegenüber dem chemischen Stoff widerstandsfähiger Abdichtung abgeschlossen ist.
    UNTERANSPR¯CHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch I. dadurch gekennzeichnet, dass das Schliessen der Bohrlöcher mittels Stöpseln erfolgt, die gleichzeitig beim Eintreiben in das Bohrloch die aus einem leicht zerbrechlichen Baustoff bestehende Patronenwandung durch mecha- nischen Druck zerst¯ren.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Holzteile au¯erdem mit einem die Oberfläche des Hol- zes durch Erhärtung gasdicht abdeckenden Überzug versehen werden.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Holzteile ausserdem vor der Einbringung der Patronen mit einem die Oberfläche des Holzes durch Erhärtung gasdicht abdeckenden Überzug versehen werden.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzteile ausserdem nach der Einbringung der Patro- nen mit einem die OberflÏche des Holzes durch Erhärtung gasdicht abdeckenden Über- zug versehen werden.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB der gasdichteÜher- zug durch Anstrich mit einem gleichzeitig flammenhemmenden Mittel hergestellt wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, daB Behälter verwendet werden, in welchen Chlorpikrin als verdunstender, für die Schädlinge giftiger Stoff und ausserdem hochkomprimierte Kohlen- säure in getrennten Räumen des Behälters enthalten sind, so daB nach Zertrümmerung des Behälters der verdunstende chemische Stoff durch den von der Kohlensäure verursachten Druck in das Holz hineingepresst wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, daB Behälter verwendet werden, in welchen Dichlorbenzol als verdunstender, für die Schädlinge giftiger Stoff und auBerdem hochkomprimierte Kohlensäure in getrennten Räumen des Behälters enthalten sind, so daB nach Zertrümmerung des Behälters der verdunstende chemische Stoff durch den von der Kohlensäure verursachten Druck in das Holz hineingepresst wird.
    8. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Behälter verwendet werden, in welchen Tetrachlorkohlenstoff als verdunstender, für die Schädlinge giftiger Stoff und auBerdem hochkomprimierte Kohlensäure in getrennten Räumen des Behälters enthalten sind, so dass nach Zertrümmerung des BehÏlters der verdunstende chemische Stoff durch den von der Kohlensäure verursachten Druck in das Holz hineingepreBt wird.
    9. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, daB Behälter verwendet werden, in welchen Naphthalin als verdunstender, für die Schädlinge giftiger Stoff und auBerdem hochkomprimierte Kohlen- säure in getrennten RÏumen des Behälters enthalten sind, so dass nach Zertrümmerung des Behälters der verdunstende chemische Stoff durch den von der Kohlensäure verursachten Druck in das Holz hineingepresst wird.
    10. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine neutrale Flüssigkeit und ein damit unter Bildung eines für die Schädlinge giftigen Gases reagierender chemischer Stoff in getrennten Räumen des patronenartigen Behälters enthalten sind und dass diese Substanzen durch Zertrümmerung der Trennwände miteinander in Reaktion gebracht werden, so dass der Vernichtungsstoff in das Holz gepresst wird.
    11. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass verdünnte Salzsaure und ein damit unter Bildung eines für die. Schädlinge giftigen Gases reagierender Stoff in getrennten Räumen des patronenartigen Behälters enthalten sind und dass diese Substanzen durch Zertrümmerung der Trennwände miteinander in Reaktion gebracht werden, so dass der Vernichtungsstoff in das Holz gepresst wird.
    12. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da¯ verdünnte Schwe felsäure und ein damit unter Bildung eines für die Schädlinge giftigen Gases reagierender chemischer Stoff in getrennten Räumen des patronenartigen Behälters enthalten sind und dass diese Substanzen durch Zertrümmerung der TrennwÏnde miteinander in Reaktion gebracht werden, so da¯ der Vernichtungsstoff in das Holz gepresst wird.
    13. Behälter nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da¯ er eine Ampulle aus leicht zerstörbarem Baustoff ist.
    14. BehÏlter nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, daB seine Wandung mit Rillen versehen ist, welche seine Zerstörung durch Druck an bestimmten Stellen erleichtern.
    15. Behälter nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass er durch Trennwände in mehrere Räume unterteilt ist.
    16. Behälter nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, daB er kleinere gefüllte und geschlossene Behälter enthält.
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