CH237034A - Rechengerät zur Ermittlung einer bei der spanabhebenden Bearbeitung massgebenden Grösse. - Google Patents

Rechengerät zur Ermittlung einer bei der spanabhebenden Bearbeitung massgebenden Grösse.

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CH237034A
CH237034A CH237034DA CH237034A CH 237034 A CH237034 A CH 237034A CH 237034D A CH237034D A CH 237034DA CH 237034 A CH237034 A CH 237034A
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Ag Kienzle Apparate
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Ag Kienzle Apparate
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Description


      Reeliengerä,t    zur Ermittlung einer bei der     spanabhebenden    Bearbeitung  massgebenden Grösse:    Die Erfindung betrifft ein Rechengerät  zur Ermittlung einer bei der     spanabgeben-          den        Bearbeitung    massgebenden Grösse mit  n Rechengliedern, wobei n wenigstens 3 ist,  welche Rechenglieder dem Logarithmus der  Rechengrösse entsprechende Einstellbewe  gungen ausführen.  



  Durch die Erfindung wird bezweckt, eine  bestimmte gleichbleibende Rechnung in ein  facher Weise durchführen zu können. Dies  ist dadurch erreicht, dass Rechen  glieder durch     Halteglieder    in
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   der jeweiligen  Einstellage gegen ungewollte Verschiebung  gehalten werden und unter Vermittlung von  
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   Ausgleichsgetrieben die Stellung von  
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   frei beweglichen Rechengliedern be  stimmen. Die Halteglieder können     feder-          beeinflusste    Bremsvorrichtungen und das  Ausgleichsgetriebe kann als ein Umlaufräder  getriebe ausgebildet sein. An Stelle des Um-         laufrädergetriebes    können auch andere ent  sprechende Getriebe, z.

   B. für lineare Bewe  gungen, durch Lagerung einer Welle, deren  Zahnräder mit     Zahnstangen    in Eingriff  stehen und die linear verschoben wird, Ver  wendung finden.  



  Bei dieser     Ausgestaltung    des Rechen  gerätes können infolge der Verwendung von  Ausgleichsgetrieben die     Anzeigewerte    an  stufenlos einstellbaren Teilungen z. B. in  feststehenden Fenstern     abgelesen    werden, wo  bei in zuverlässiger Weise durch die zweck  mässig feinstufig wirksamen Halteglieder  eine Verstellung der nicht zu verändernden  Einstellgrössen verhindert ist. Die Zweck  mässigkeit der Rechenvorrichtung kann da  durch erhöht werden, dass die     Anzeigeglieder     mit den Einstellgliedern der Werkzeug  maschine in Verbindung gebracht werden,  wobei diese Einstellglieder als Halteglieder  für die     Anzeigeglieder    wirken.  



  Es sind Rechengeräte bekannt geworden,  die     gur    Lösung der     Rechnungen    für die span-      abhebende Bearbeitung dienen und die an der  Werkzeugmaschine angeordnet     bezw.    in Ver  bindung mit der Einstellung der Werkzeug  maschine gebracht werden. Ein gangbarer  Weg, der die brauchbare Lösung dieser Auf  gabe ermöglichte, wurde aber nicht gewiesen.  



  Ferner sind zur Durchführung beliebiger  Rechnungen Rechengeräte vorgeschlagen wor  den, in welchen     L?mlaufrädergetriebe    Ver  wendung finden. Bei dieser Rechenvorrich  tung waren aber irgendwelche Halteglieder  für die sich nicht verändernden Grössen nicht.  vorgesehen. Die erforderliche Zuverlässigkeit,  mit welcher bei Einstellung gegebener Werte  sich das     Anzeigeglied    für den gesuchten  Wert allein und ausschliesslich ändert, war  damit nicht gegeben, da. eine ungewollte Ver  stellung anderer, vorher als gegeben ein  gestellter Grössen möglich ist.  



  Es können auch einzelne Rechenglieder  mit Einstellgliedern der Werkzeugmaschinen  verbunden sein und durch diese in ihre Ein  stellage gebracht und gehalten werden.  



  Vorteilhaft ist die Bewegungsmöglichkeit.  der     Anzeige.glieder    durch Anschläge derartig  begrenzt,     dass    die     Ablesemöglichkeit    minde  stens zweier     Anzeigeglieder    auf einen be  stimmten Bereich. eingeschränkt ist. Die ge  nannten Anschläge können entweder auf die  die     Anzeigeglieder    tragenden Teile des  Rechengerätes oder auf die     Anzeigeglieder     selbst einwirken. Durch die erwähnten An  schläge wird der Anzeige-     bezw.    Ablese  bereich der betreffenden Arbeitsgrössen in ge  wünschter Weise derartig begrenzt, dass er  den bei der Maschine vorhandenen Arbeits  verhältnissen genau angepasst werden kann.

    Wie in der folgenden Beschreibung der Bei  spiele näher dargelegt ist, ist dort infolge  der Anordnung der erwähnten Anschläge fer  ner eine selbsttätige Anzeige der erreichbaren  Grenzen für verschiedene Bearbeitungswerte  ermöglicht, die durch die verschiedenen Ver  hältnisse, unter denen die 'Maschine arbeitet,  nur noch erreichbar sind. So kann beispiels  weise für beliebige Durchmesser die jeweilig  erreichbar höchste und niedrigste Schnitt  geschwindigkeit selbsttätig angezeigt wer-    den, die durch die jeweilig einstellbare  höchste und niedrigste Drehzahl der     bIa-          schine    gegeben ist.  



  Auf der Zeichnung ist eine Ermittlungs  vorrichtung nach der     Erfin(Iung,    auf deren       Anzeigegliedern        logarithmische    Teilungen  vorgesehen sind, in verschiedenen Ausfüh  rungsformen schematisch beispielsweise dar  gestellt.  



       Fig.    1 ist eine Draufsicht auf das Rechen  0-en     li    der einen     Ausführun.,     e     71        ät        nae        gsform.     



       Fig.        \?    ist ein Längsschnitt durch das in       Fig.    1 dargestellte Rechengerät nach der  Linie     11-1I    der     Fig.    3.  



       Fig.    3 ist ein     Querschnitt    nach der Linie       111-11I    der     Fig.    2.  



       Fig.    4 ist eine Draufsicht auf ein Rechen  gerät nach einer andern Ausführungsform.       Fig.    5 ist ein Längsschnitt nach der Linie       V-V    der     Fig.    4.  



       Fig.6    ist eine schematische Darstellung  der Benutzung einer Vorrichtung zur     Sc.hnitt-          geschwindigkeitsermittlung    nach einer wei  teren Ausführungsform.  



       Fig.    7     veranschaulicht    die vorgenannte  Vorrichtung im Längsschnitt.  



       F'ig.    8 ist eine Seitenansicht der Vorrich  tung nach     Fig.    7.  



       Fig.    9 veranschaulicht eine Einzelheit der       Fig.    7 im Grundriss.  



  Das in     Fig.    1 bis 3 dargestellte Rechen  gerät dient zur stufenlosen Bestimmung der  Drehzahl von Werkzeugmaschinen bei vor  geschriebener Schnittgeschwindigkeit und bei  vorgeschriebenem Durchmesser des Arbeits  stückes. In dein Gehäuse 1 der Vorrichtung  ist eine Welle 2 drehbar, auf welcher ein  Einstellknopf 3 befestigt ist. Auf der  Welle 2 ist eine Hülse 4 drehbar, auf wel  cher ein Einstellknopf 5, eine Trommel 6 und  ein Zahnrad 7 befestigt sind. Durch Ein  stellen des Knopfes 5 werden daher die  Trommel 6 und das Zahnrad 7 gedreht. An  einem im Gehäuse 1 angeordneten Lager  boch 8 ist eine Zwischenwelle 9 drehbar, auf  welcher     Zahnräder    10 und 11 angebracht  sind.

   Das     Zahnrad    10 greift in das Zahn  rad 7, während das Zahnrad 11 mit einem      auf einer Hülle 12 befestigten Zahnrad 13  in Eingriff steht. Die Hülse 12 ist auf der  Welle 2 drehbar, und auf dieser Hülse ist  ausserdem ein Zahnrad 14 angebracht.  



  Auf der Welle 2 ist eine Trommel 15  befestigt, welche als Träger für die Welle 16  eines     Umlaufrädergetriebes    dient. Die Welle  16 ist in der Trommel 15 drehbar, und auf  dieser Welle sind die Umlaufzahnräder 17  und 18 befestigt. Das Zahnrad 17 greift in  das vorher     erwähnte    Zahnrad 14. Das Zahn  rad 18 steht mit einem     Zahnrad    19 in Ein  griff, das auf einer Hülse 20 befestigt ist.  Die Hülse 20 ist auf der Welle 2 drehbar.  Auf der Hülse 20 ist noch eine Trommel 21  angebracht.  



  Die als Träger für das Umlaufräder  getriebe dienende Trommel 15 ist hiernach  mit der     mittels    des Knopfes 3 drehbaren  Welle 2 fest     verbunden,    während alle übrigen  Räder und Trommeln auf der Welle 2 frei  drehbar sind.  



  Auf der Trommel 6 befindet sich die  Durchmesserteilung 22, die im Fenster 23       (Fig.    1) des Gehäuses 1 ablesbar ist. Auf  der Trommel 15 ist die     Schnittgeschwindig-          keitsteilung    24 vorgesehen, die im Fenster 25  ablesbar ist, während auf der Trommel 21  die Drehzahlteilung 26 vorgesehen ist, die im  Fenster 27 ablesbar ist. Die Teilungen 29,  24, 26 sind als logarithmische Teilungen aus  gebildet. Auf der Trommel 21 können ausser  dem kennzeichnende Sinnbilder 28, Zahlen,  Buchstaben oder dergleichen vorgesehen sein,  die in den Fenstern 29 sichtbar gemacht  sind und darauf hinweisen, in welcher Weise  der Arbeiter die Bedienungsglieder (Hebel  oder dergleichen) an seiner Maschine ein  stellen soll.

   Beispielsweise können für drei  Bedienungshebel drei Fenster 29 vorgesehen  sein. Jeder der     verschiedenen    Lagen dieser  einstellbaren Bedienungshebel ist ein Sinn  bild 28, eine Zahl oder dergleichen     zugeo@rd-          net.    Die Sinnbilder oder dergleichen können  ausserdem zur leichteren Kennzeichnung noch  in verschiedenen     Farben    ausgeführt sein. Bei  einer bestimmten Drehzahl erscheint nun in  dem Fenster 29, das dem     betreffenden    Hebel    der Werkzeugmaschine zugeordnet ist, das  Sinnbild 28 oder die Zahl, auf welche der be  treffende Bedienungshebel einzustellen ist.  



  Im Innern des Gehäuses 1 ist an der Ge  häusewand noch eine     zweiarmige    Blattfeder  30     (Fig.    2) festgenietet. Die Arme dieser  Blattfeder wirken gegen die Innenfläche der,  Kränze der     Trommeln.    6 und 15     und    dienen  als Bremse, um die Drehung der     Trommeln     6, 15 gegenüber der Drehung der Trommel 21  zu erschweren.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen  Vorrichtung ist folgende:  Mittels des Knopfes 5 wird die Trom  mel 6 auf einen bestimmten Durchmesser ein  gestellt. Hierdurch     wird    unter     Vermittlung     der Zahnräder 7, 10, 11, 13, 14, 17, 18 das  Zahnrad 19 und damit die Drehzahltrommel  21 gedreht. Eine Drehung der     Sehnitt-          geschwindigkeitstrommel    15     kann    nicht von  selbst stattfinden, da die Drehung dieser  Trommel durch die Bremse 30 verhindert  wird. Die Drehung der Durchmessertrom  mel 6     wird    gegen die Reibwirkung der  Bremse 30 vorgenommen.  



  Die Übersetzung des in dem beschriebe  nen Falle wirksamen     Zahnrädergetriebes    vom       Zahnrad    7 bis zum Zahnrad 19     ist    bei der  dargestellten Ausführungsform so gewählt,  dass eine Drehung der Trommel 6 einer gleich  grossen und gleichsinnigen Drehung der  Trommel 21 entspricht. Die Durchmesser  teilung 22 besitzt in diesem Falle den glei  chen Stufensprung wie die Drehzahlteilung  26. Damit ist jetzt der Durchmesser auf den  vorgeschriebenen Wert genau eingestellt. Die  stufenlose Einstellung dieses Wertes ist  durch die     Anbringung    der Teilung 22 er  leichtert.  



  Mit Hilfe des Knopfes 3 wird hierauf die  Trommel 15, auf der sich die Schnitt  geschwindigkeitsteilung 24 befindet, so ge  dreht, dass der     gewünschte        Schnittgeschwin-          digkeitswert    auch in diesem Falle wieder  stufenlos eingestellt wird. Hierbei wird die       Schnittgeschwindigkeitstrommel    15 entgegen  der Reibwirkung der Bremse 30 gedreht,  während die Durchmessertrommel 6 durch      die vorgenannte Bremse festgehalten     wird.     Infolgedessen wird nicht nur eine Drehung  des Zahnrades 7, sondern auch eine Drehung  der Zahnräder 10, 11,<B>1.3</B> und l     :1    verhindert.

    Bei der Drehung der Trommel 15 wird das       Umlaufrädergetriebe    16, 17, 1.8 geschwenkt.  Da das Zahnrad     1.1    in diesem Falle festgehal  ten wird, wirkt das Zahnrad 18 des Umlauf  rä.dergetriebes auf das mit der     Drelizabltrom-          mel    21 fest verbundene Zahnrad 19 derartig  ein, dass eine in bezug auf die Drehung der  Trommel 15 gleich grosse, aber entgegen  gesetzte Drehung der Trommel 21. herbei  geführt wird. Die     Schnittgeschwindigkeits-          teilung    24 besitzt den gleichen Stufensprung  wie die Drehzahlteilung 26.  



  Sollte nun bei der jetzt vorgenommenen  Einstellung auf den vorgeschriebenen Durch  messer und die vorgeschriebene Schnitt  geschwindigkeit nicht eine der vielleicht an  der Maschine nur fest.     einstellbaren        Drelizali-          len    im Drehzahlfenster 27 erscheinen, so     kann     der     Schnittgeschwindigkeitsknopf    3 so lange  gedreht werden, bis wahlweise die nächst  höhere oder     nächstniedere    Drehzahl     riebtig    ein  gestellt ist.

   Die dieser Drehzahl bei dem ein  gestellten Durchmesser zugeordnete grössere  oder kleinere     Schnittgeschwindigkeit    kann  dann wieder stufenlos abgelesen  erden, und  es kann ohne     irgendwelche        Aldesefehler     genau beurteilt werden, ob die höhere oder       niedrigere    Drehzahl     nvecl@mässigeriveise    zu  wählen ist.  



  Die Vorrichtung kann auch umgekehrt       beispielsweise    so bedient werden, dass eine  bestimmte Schnittgeschwindigkeit fest. ein  gestellt wird und nur die Durchmesser der  verschiedenen Werkstücke wiederum     wshl-          iveise    eingestellt werden, wodurch die rich  tige Drehzahl angezeigt     wird.     



  Die     Schnittgeschwindigkeitstrommel    15  kann ausser mit der Zahlenteilung     24    noch  mit Markierungen oder     gekennzeicluieten          Feldern    versehen sein, um für     verschiedene     Werkstoffe die richtige Einstellung der vor  genannten Trommel zu erleichtern.  



  Durch     Änderung    des     CliersetzurigSver-          hältnisses    des Getriebes 9, 10, 11 kann die    Gradteilung der     Anzeigetrommel    6 geändert  werden.  



  Das Rechengerät nach     Fig.    1 bis 3     ent-          b2stlt    die drei Rechenglieder 6, 15 und 21, von  welchen
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   und zwar die Glieder 6  und 15 durch Halteglieder in der     Einstell-          lage        geha.llen    werden. Die 2 4 stimmen  unter     @'erniittliing    des einen Ausgleichs  getriebes     11-,   <B>17.</B> 18, 19 die Stellung des  einen frei     beweglichen    Rechengliedes 21.  



  Bei dein     Reeliengerät    nach     Fig.l    bis 3  können noch im     Cehä        usemantel    1 Anschlag  stifte     12f>        (Fig.    2)     angebracht    sein. Die Dre  hung der     Trorritiieln    6 und 21 wird durch an  diesen Trommeln. befestigte Bleche 127 be  grenzt:, die nach Erreichen des gewünschten       Drehwinkels    gegen die Anschläge 126 stossen.

    An der     Selinittgescliwindigkeitstrommel    15  ist     ein        \nsclilagblech    128 angebracht, wel  ches seitlich     verlängerte        Lappen    1<B>2</B>9 besitzt.

    Das     Ansclilagblecli    128 begrenzt die     Dre-          liiing    der     Trommel    15, indem der eine oder  andere Lappen 129 gegen den Lagerbock 8  anläuft.     h)ie        besondere        Ausführung        dieses          Anscblagbleelies        ermö    glicht es in einfacher       Weise,

          diucli        Abschneiden        der    Lappen 129  auf eine     bestiininte    Länge den Drehwinkel  der     Trommel    15 beliebig     gi,oss        zii    machen.

    hie     Anseliliigc,    werden an allen     Anzeigeglie-          dern        bezw.    auf den die     Anzeigeglieder    tra  genden     Teilen    des Rechengerätes immer so  angeordnet, dass     ini        Aldesefenster    23, 25       bezw.    27 jeweils     nui,    noch bis zu den     ge-          wünsc-hten        grössten    und kleinsten Werten der       Teilurigen    abgelesen     werden    können.  



  Es ist zweckmässig, die zulässigen     Bewe-        i          gring1en    der     Aiizeigeglieder,    bei den beschrie  benen     Vorrichtungen    also die Drehwinkel,  verschieden gross machen zu können. Zu die  sem Zweck können Anschläge dienen, die  verstellbar sind, in verschiedenen Lagen an- ,  geordnet werden oder, wie in     Fig.    3 dar  gestellt ist, mit Lappen 129 versehen sind,  die ein für allemal auf die für den betreffen  den Fall erforderliche Länge     zugeschnitten     werden können.

   Hierdurch ist die Möglich- s    keif geschaffen, auch unter Verwendung      gleichbleibender     Anzeigeteilungen    den Be  reich der     Anzeigewerte    der     gewünschten     Grösse, die im allgemeinen durch die Ma  schine bedingt ist, anzupassen.  



  Durch die erwähnten Anschläge werden  verschiedene vorteilhafte neue Eigenschaften  des damit ausgerüsteten Gerätes erzielt. Die  Begrenzung der Drehung macht es unmög  lich, dass die     Anzeigeteilung    über ihren  Höchstwert hinaus gedreht wird und dass  durch das dann unvermeidliche Wieder  erscheinen des     Kleinstwertes    der Teilung eine  falsche, das heisst irreführende     Ablesung    er  folgt. Die Anordnung der Anschläge sichert  daher, dass immer nur die     zueinandergehö-          rigen    richtigen     Anzeigewerte    abgelesen wer  den können.

   Ferner ermöglicht die Anord  nung der erwähnten Anschläge die selbst  tätige Anzeige der unter bestimmten Bedin  gungen einander zugeordneten erreichbaren  Grenzwerte, wie dies besonders die im fol  genden     beschriebene    Ausführungsform nach       Fig.    4 und 5 erkennen lässt.  



  Das in     Fig.    4 und 5 dargestellte Rechen  gerät ist mit scheibenförmigen Anzeige  gliedern ausgerüstet, so dass wegen der fla  chen Ausführung dieser Vorrichtung ihre       Anbringung    an einer Werkzeugmaschine  oder dergleichen erleichtert ist.  



  In einem Gehäuse 31 sind eine mittlere  Welle 32 und zwei seitliche Wellen 33 und  34 parallel zueinander angeordnet. Auf der  Welle 33 sind ein Einstellknopf 35, eine An  zeigescheibe 36 und eine Seilscheibe 37 be  festigt. Diese Seilscheibe steht mittels. eines  Seils 38 mit einer einen grösseren Durch  messer aufweisenden Seilscheibe 39 in An  triebsverbindung. Die Seilscheibe 39 ist auf  einer auf der mittleren Welle 32 drehbaren  Hülse 40 befestigt, auf welcher ausserdem  ein Zahnrad 41 angebracht ist. Auf der  Welle 32 ist eine Seilscheibe 42 gelagert,  welche einen Träger für die Welle 43 eines       Umlaufrädergetriebes    bildet. Die Welle 43  ist in der Seilscheibe 42 drehbar. Auf dieser  Welle sind Zahnräder 44 und 45 befestigt,  von denen das Zahnrad 44 in das vorher er  wähnte Zahnrad 41 greift.

   Das Zahnrad 45    steht mit einem Zahnrad 46 in Eingriff, wel  ches auf einer zweiten, auf der Welle 32  drehbaren Hülse 47 angebracht ist. Auf der  Hülse 47 ist ferner eine     Anzeigescheibe    48  befestigt.  



  Die     als    Träger für das Umlaufräder  getriebe 43, 44, 45 dienende Seilscheibe 42  steht mittels. eines Seils 49 mit einer gleich  grossen     Seilscheibe    50 in     Antriebsverbindung.     Die Seilscheibe 50 ist auf der Welle 34 be  festigt. Auf dieser Welle sind ausserdem ein  Einstellknopf 51 und eine     Anzeigescheibe    52  angebracht.  



  Das Rechengerät sei hier beispielsweise  für eine Werkzeugmaschine beschrieben, bei  der Werkstücke verschiedenen Durchmessers  spanabhebend     bearbeitet    werden, wobei ins  besondere mit Bezug auf das jeweilige Werk  zeug eine günstige Schnittgeschwindigkeit  eingehalten werden soll. Für den     gegebenen     Durchmesser und die     gegebene    Schnitt  geschwindigkeit muss     nun    die zugehörige  Drehzahl der Maschine mittels des Rechen  gerätes bestimmt werden.  



  Auf der Scheibe 36 ist die Durchmesser  teilung 53 vorgesehen, die in einem Fenster  54 des Gehäuses 31 sichtbar ist. Auf der  Scheibe 52 ist die     Schnittgeschwindigkeits-          teilung    55 vorgesehen, die in einem Fenster  56 sichtbar ist. Auf der mittleren Scheibe 48  befindet sich die Drehzahlteilung 57, die in  einem Fenster 58 ablesbar ist. Diese Teilun  gen sind als logarithmische Winkelteilungen  ausgebildet.  



  Zwischen. dem Gehäuse 31 und der  Scheibe 36 ist eine als Bremse wirkende  Blattfeder 130 und zwischen dem Gehäuse  und der Scheibe 52 eine als Bremse wirkende  Blattfeder<B>131</B> eingeschaltet. Der     Andruck     dieser Federn ist so stark, dass er zwar bei  Drehung des     Knopfes    35 oder 51 überwun  den wird, aber nicht durch die Kräfte, die  bei der Drehung des zum Knopf 35 gehörigen  Getriebes auf ,das zum Knopf 51 gehörige  Getriebe einwirken, oder     umgekehrt.    Es wird  also dabei die eine oder die andere der bei  den Scheiben 36     bezw.    52 in der     Einstell-          lage    festgehalten.

        Die     @Virl@ungsweise    dieses Rechengerätes  ist folgende:  Der gegebene Durchmesser des Werk  stückes wird durch Drehung des Knopfes 3 5  eingestellt, bis er im Fenster 53 erscheint.  Dabei wird unter Vermittlung der Seil  scheibe 37, des     Seils    38, der Seilscheibe 39  und des Zahnrades 41 das Zahnrad 41 an  getrieben. Die Seilscheibe 42 kann sich nicht  drehen, da sie durch das Seil 49 und die Seil  scheibe 50 mit der Welle     3.1    verbunden ist.  die durch die Bremsfeder 131 festgehalten  wird.

   Die Welle 43 des Zahnrades 44 ist  somit ortsfest, so dass durch die     Zahnwider     45, 46 die Scheibe 48, deren Skala. die Werte  der Drehzahlen der Maschine zeigt, entspre  chend der Einstellung der Scheibe 36, also  dem eingestellten     Durchmesser    des     Werli-          stiickes,    gedreht wird.  



  Die gegebene     Schnittgeschwindigkeit    wird  durch Drehung des Knopfes 51 eingestellt,  bis der gewünschte     Weit    im Fenster 56 er  scheint. Dabei wird unter Vermittlung der  Seilscheibe 50 und des Seils 49 die das L     m-          laufrädergetriebe    43, 44, 45 tragende Seil  scheibe 42 angetrieben. Da das Zahnrad 41  infolge seiner Verbindung mit der durch die  Feder 130 gebremsten Welle 33     feststeht.     wird durch die Zahnräder 44, 45, 46 die  Scheibe 48 entsprechend der Einstellung der  Scheibe 52, also der eingestellten, für das       Werlueug    zulässigen     Sehnittgeseh =indig-          keit,    gedreht.  



  Es erscheint daher im Fenster 57 eine  Drehzahl der     3la.sehine,    die sowohl durch die  Stellung der Durchmesserscheibe als     auch     durch die Stellung der     Schnittgesehwindig-          keitsscheibe    bestimmt ist. Da die     Einstellun        ",     stufenlos erfolgt, sind sehr genaue Werte  erzielbar.  



  Jede Werkzeugmaschine hat gewisse  Grenzen in ihrem Drehzahlbereich. Bei     der     dargestellten     Ausführungsform    des     R.eeben-          gerätes    ist nun an der Drehzahlscheibe 48  ein Anschlagblech 132 befestigt, das in der       lmfangsrichtung    mit Lappen 133 versehen  ist. Diese Lappen wirken mit einem am Ge  häuse 31 befestigten Anschlagstift 134 so    zusammen,     da.ss    beim kleinsten     bezw.    grössten  Grenzwert der Drehzahl die Scheibe 48 an  einer     Weiterdrehung    gehindert ist.

   Es kann  dann, wenn also die bei einem bestimmten  Durchmesser und einer gewünschten     Schnitt-          gescliwindigkeit    erforderliche Drehzahl ausser  halb des     Drehzahlbereiches    der Maschine  liegt, oder mit andern Worten, wenn das  Werkstück bei dem gewählten Durchmesser  mit der gewünschten     Schnittgeschwindigkeit     gar nicht mehr bearbeitet werden kann, ohne       Abänderung    des Gerätes festgestellt werden,  welche     Selinittgeschwindigkeiten    bei diesen  Grenzwerten der Drehzahl noch grösseren       oder    kleineren Durchmessern des     Werk-          stiiekes    entsprechen.  



  Wird z. B. die niedrigste Drehzahl der  Maschine erreicht, so trifft der eine Lappen  <B>133</B> auf den     ortsfesten    Stift 134. Wird     nun     trotzdem mittels des Drehgriffes 35 der  Durchmesser     weiter        erhöht,    so wird unter  Vermittlung des Seiltriebes 37, 38, 39 und  des     ITinlaurfrädergetriebes    41, 44, 45, 46  sowie der Seilscheibe 42 und des Seiltriebes  49, 50 eine     Drehung    der     Schnittgeschwindig-          keitsscheibe    52 entgegen dem dann     zii    über  windenden     Reibungswiderstand    der Brems  feder 131 bewirkt.

   Bei dieser Drehung wird  die     eingezeigte        Schnittgeschwindigkeit        uiii     den Betrag erhöht, der sieh bei     gleielibleiben-          der    Drehzahl und steigendem Durchmesser  ergibt. Nach     Einstellung    des     gewünschten     sehr grossen Durchmessers kann dann sofort  am     Sehnittgesehwindigkeitsfenster    56 ab  gelesen werden, mit welcher kleinsten     inZig-          licben        Schnittgeschwindigkeit    unter den ge  gebenen Verhältnissen gearbeitet werden  kann.

   In gleicher Weise kann für einen ganz  kleinen Durchmesser angegeben werden,     niit     welcher     grössten        Selinittgeschwindigkeit    in  diesem Falle gearbeitet werden kann.  



  Auch die.     Durchmesserscheibe    36 und die       Sehnittgesehwindigkeitsscheibe    52 sind     bei     dem dargestellten Ausführungsbeispiel in  ihrer     Drehbarkeit    so begrenzt,      < lass    sie bei       Erreichen    der     Grenzwerte    dieser Grössen an  einer Weiterdrehung gehindert sind. An den       Seilscheiben    37     bezw.   <B>50</B> sind Anschlagstifte      135     bezw.        136    befestigt, die mit am Ge  häuse 31 angebrachten Anschlägen 137     bezw.     138 zusammenwirken.

   Hierdurch ist vermie  den, dass die     Anzeigeteilung    eines dieser  Werte über den Grenzwert hinaus gedreht  wird, so dass beim Zurückdrehen durch das  Wiedererscheinen des     Grenzwertes    eine irre  führende     Ablesung    erfolgt.  



  Wie bei dem Gerät nach     Fig.    1 bis 3 sind  auch bei dem Gerät nach     Fig.    4 und 5 drei  Rechenglieder, und zwar 36, 52 und 48, vor  handen. Von diesen sind zwei, und zwar 36  und 52, durch die Federn 130 und 131 in  ihrer Einstellage gehalten und bestimmen  durch ein Ausgleichsgetriebe 41, 44, 45, 46  die Stellung des einen freien Rechen  gliedes 48.  



  Die Anschläge können auch verstellbar  angeordnet sein, um bei Verwendung gleich  bleibender     Anzeigeteilungen    den Bereich der       Anzeigewerte    der gewünschten Grösse, die im  allgemeinen durch die Maschine bedingt ist,  anzupassen. Besonders einfach lässt sich dies  durch Beschneiden der Lappen 133 erreichen.  



  Da bei der dargestellten Ausführungsform  die Wellen der drei Getriebe parallel     neben-          einanderliegen    und die Übertragungsglieder  quer zur Längsrichtung der Welle nur einen  kleinen Raum beanspruchen, baut sich das  Rechengerät sehr schmal und ist somit be  sonders zum Einbau in Maschinen geeignet.  



  Es können noch auf der Drehzahlscheibe  48 kennzeichnende Sinnbilder 59, Zahlen,  Buchstaben oder dergleichen vorgesehen sein,  welche der vorgeschriebenen Hebelstellung  an der Maschine entsprechen und in Fenstern  60 erscheinen.  



  An Stelle der Blattfedern 130,<B>131</B> sind       ue    andere stufenlos wirkende     Bremsvor-          a        'h   <B>.</B>  



  richtungen anwendbar, die an einem Ge  triebeteil der gegebenen Grössen angreifen.  Auch entsprechende     Passungssätze    von be  wegten Gliedern, federnde, geschlitzte Lager  büchsen usw. können als Bremsen dienen. An  die Stelle der drehbaren Skalen können auch  über feststehende Skalen spielende Zeiger  treten; die     Ableseglieder    können auch auf         hintereinander    oder gleichachsig angeordne  ten Trommeln vorgesehen     sein.     



  Die in     Fig.    7     bis    9 dargestellte Vorrich  tung dient zur selbsttätigen und stufenlosen  Ermittlung der Schnittgeschwindigkeit sowie  gleichzeitig zur Messung der Drehzahl und  des Arbeitsdurchmessers beim Betrieb einer  Werkzeugmaschine.  



  Die Drehzahlmessung bei Werkzeug  maschinen bietet verhältnismässig grosse.  Schwierigkeiten, da der Regelbereich der       Werkzeugmaschinen    das     Fünf-    bis Zehn  fache des Anzeigebereiches der gebräuch  lichen Drehzahlmesser beträgt.  



  Zum Verständnis des Gerätes nach     Fig.    7  bis 9 sei     zunächst    die Drehzahlregelung oder  der Drehzahlaufbau bei Werkzeugmaschinen  geschildert. Diese Regelung kann verwertet  werden, um mit Hilfe des mit Umlaufrädern  versehenen Rechengerätes eine einfache und  genaue Anzeige der eingestellten (aufgebau  ten) Drehzahl zu erzielen.  



  Die Drehzahlregelung bei einer Werk  zeugmaschine, die beispielsweise drei Ge  triebehebel besitzt und mit 18 Drehzahlen  arbeitet, ist schematisch in     Fig.    6 dargestellt:  Die Drehzahl der Motorwelle 61     (Fig.    6)  kann durch ein mittels des Hebels 62 ein  stellbares     Vorgelege    im     Verhältnis    1 :1, 1 : 4  oder 1:16 übersetzt werden. Die so erhal  tenen Drehzahlen können durch ein dahinter  geschaltetes; mittels eines Hebels 63     einstell=     bares Getriebe im Verhältnis 1:1,     1:1,58     und 1 : 2,5 übersetzt werden. Auf diese Weise       können.    schon neun verschiedene Drehzahlen  erzielt werden.

   Jede der genannten Drehzah  len kann durch ein weiteres, durch einen  Hebel 64 einstellbares Getriebe im Verhält  nis<B>1:</B> 1 und<B>1:</B> 1,26 übersetzt werden, so dass  insgesamt achtzehn verschiedene Drehzahlen,  die einen     Stufensprung    von 1:1,26 aufwei  sen, erzielt werden.  



  Die in     Fig.    7 bis 9 .dargestellte Vorrich  tung wird von den zur Einstellung der Vor  gelege dienenden, am Rahmen 65 der Werk  zeugmaschine, z. B. einer Drehbank, an  geordneten     Hebeln    62 bis 64     (Fig.    6) derartig      beeinflusst, dass diese Vorrichtung die Dreh  zahl der Maschine anzeigt.  



  Ein mit dem Hebel 62 des ersten Vor  geleges verbundenes Zahnrad 66 greift in ein  Zahnrad 67, das mit einer biegsamen Welle  68 verbunden ist. Die biegsame Welle 68  ist an eine Hülse 69 angeschlossen, die in  dem Gehäuse 70 des Rechengerätes drehbar  ist und in dieses Gehäuse hineinragt. Inner  halb der Hülse 69 ist das linke Ende einer  Welle 71 drehbar, die in der Nähe ihres  rechten Endes in einer im Gehäuse 7 0 be  festigten Scheibe 72 drehbar ist. Auf der  Hülse 69 ist ein Zahnrad 73 befestigt. Durch  Einstellung des Hebels 62 wird daher das  Zahnrad 73 gedreht.  



  Auf der Welle 71 ist ein Kegelzahnrad  74 drehbar, in dem die Welle 75 eines L:     m-          laufrädergetriebes    drehbar ist. Auf     derWelle     75 sind zwei     Umlaufzahnräder    76, 77 be  festigt. Das als Träger für das Umlauf  getriebe 75, 76, 77 dienende Kegelzahnrad 74  greift in ein Kegelzahnrad 78, das durch eine  biegsame Welle 79 mit einem am Maschinen  rahmen 65 drehbaren Zahnrad 80 verbun  den ist. In das Zahnrad 80 .greift ein mit  dem Hebel 64 verbundenes Zahnrad 81. Wird  daher der Hebel 64 eingestellt, so wird das  Kegelrad 74 in entsprechender Weise ge  dreht.  



  Das Zahnrad 76 des von dem Kegelrad  74 getragenen     LTmla.ufrädergetriebes    75, 76,  77 greift in das vorher beschriebene Zahn  rad 73. Das Zahnrad 77 des Umlaufräder  getriebes greift in ein Zahnrad 82, das auf  einer auf der Welle 71 drehbaren Hülse 83  befestigt ist. Auf der Hülse 83 ist ausserdem  ein Zahnrad 84 angebracht. Auf der Welle  71 ist ein zweites Kegelzahnrad 85 drehbar.  In diesem Kegelzahnrad ist die Welle 86  eines andern     L'mlaufrädergetriebes    drehbar,  das mit den beiden Zahnrädern 87, 88 ver  sehen ist.

   Das als Träger für das     LTmlauf-          rädergetriebe    86, 87, 88 dienende Kegel  zahnrad 85 greift in ein Kegelzahnrad 89,  welches mittels einer biegsamen Welle 90  mit einem am Maschinenrahmen 65 dreh  baren Hebel 91     (Fig.9)    verbunden ist. Der    Hebel 91 wird entgegen der Wirkung einer  mit dem Maschinenrahmen verbundenen  Feder 92 durch eine Kurvenscheibe 93 ge  schwenkt. Die     Kurvenscheibe    93 ist mit dem  oben erwähnten Hebel 63 verbunden. Durch  Einstellung des Hebels 63 wird daher das       Kegelza.linrad    85 in entsprechender Weise  gedreht.  



  Die unmittelbare     Übertragung    der Dreh  bewegungen eines     Drehzahl-Einstellgliedes     einer Werkzeugmaschine auf eine mit loga  rithmischen Teilungen versehene Anzeige  vorrichtung setzt voraus, dass bei einer Dre  hung des     I)rehzalil-Einstellgliedes    um gleiche  Beträge eine prozentual gleiche Änderung,  z. B. eine prozentual gleiche Zunahme der  Drehzahl bewirkt wird. Einem gleichen  Drehwinkel entspricht daher in diesem Falle  immer eine Erhöhung der Drehzahl um einen       bestimmten    prozentual gleichbleibenden Stu  fensprung.

   Falls diese Voraussetzung     bei     einem     Drehzalil-Einstellhebel    nicht gegeben  ist, muss die Bewegungsübertragung über ein       Zwischengetriebe    vorgenommen     werden,    das  eine der jeweiligen Drehzahländerung ent  sprechende Verstellung des mit einer loga  rithmischen Teilung     versehenen    Anzeige  gliedes bewirkt. Als ein solches Zwischen  glied kann beispielsweise eine mit einem  Hebel     zusammenwirkende    Kurvenscheibe die  nen.  



  Im vorliegenden Falle ist angenommen.  dass durch eine Drehung des Hebels 63 von  der einen in die andere     Endlage    nicht eine  in gleichmässigen Stufungen fortschreitende       Vergrösserung        bezw.    Verringerung     der    Über  setzung bewirkt wird, sondern     dass    sieh die  grösste Übersetzung in der Mittellage des       Hebels    63     befindet.    Die Kurvenscheibe 93  ist daher so ausgebildet, dass sie in der       Nittellage    des Hebels 63 den Hebel 91 am  weitesten nach aussen schwenkt.

   Der die  grösste Ausladung aufweisende Teil     r,    der  Kurvenscheibe 93 befindet sich also zwischen  dem die geringste Ausladung aufweisenden  Teil     r1    und dem eine etwas grössere Aus  ladung aufweisenden Teil r.,. Das Mass der       Ausschwenkung    des Hebels 91 entspricht      hiernach der jeweilig mittels des Hebels 68  eingeschalteten Übersetzung.  



  Das Zahnrad 87 des     T-Tmlaufrädergetrie-          bes    86, 87, 88 greift in das Zahnrad 84.  Das Umlaufzahnrad 88 greift in ein Zahn  rad 94, das auf einer auf der Welle 71 dreh  baren Hülse 95 angebracht ist. Auf der  Hülse 95 sind ausserdem eine Scheibe 96 und  ein Zahnrad 97 befestigt. Auf der     Scheibe     96 ist die Drehzahlteilung 98     (Fig.8)    vor  gesehen. Die Einstellung der Scheibe 96 er  folgt entgegen der Wirkung     eines    nicht dar  gestellten Bremsgliedes, das dem Bremsglied  30 nach     Fig.    2 entspricht.  



  Auf der Welle 71. ist ferner ein Kegel  zahnrad 99 drehbar, das mit der Durch  messerteilung 100     (Fig.    8) versehen ist. Die  Einstellung des Kegelzahnrades 99 erfolgt  ebenfalls entgegen der Wirkung eines Brems  gliedes, das dem Bremsglied 30 nach     Fig.    2  entspricht. In dem Kegelzahnrad 99 ist die  Welle 101 eines weiteren     Umlaufrädergetrie-          bes    drehbar. Auf der Welle 101 sind die  Umlaufzahnräder 102, 103 angebracht. Das  als Träger für das     Umlaufrädergetriebe    101,  102, 103 dienende Kegelzahnrad 99 greift  in ein Kegelzahnrad 104.

   Das Kegelzahnrad  104 könnte unmittelbar durch einen ausser  halb des Gehäuses 70 angeordneten Einstell  knopf gedreht werden, so     @dass    durch diesen  Einstellknopf auch die Lage des mit der  Durchmesserteilung 100 versehenen Kegel  zahnrades 99 bestimmt würde.  



  Bei der dargestellten     Ausführungsform     werden jedoch die Kegelzahnräder 99, 104 in  Abhängigkeit von der Einstellung des Sup  ports der     Arbeitsmaschine    eingestellt. Das  Kegelzahnrad 104 ist zu diesem Zweck mit  tels einer biegsamen Welle 105 mit einem  am     Maschinenrahmen    drehbaren Zahnrad 106  verbunden. Das Zahnrad 106 greift in ein  Zahnrad 107, das am linken Ende einer  Welle 108     (Fig.7)    befestigt ist. Die Welle  108 ist am rechten Ende unter Vermittlung  eines logarithmischen Kurvengetriebes 124 mit  dem linken Ende einer Welle 125     verbunden.     In der Nähe des rechten Endes der Welle  125 ist auf dieser Welle     ein    Zahnrad 109 an-    gebracht.

   Auf dem rechten Ende der Welle  125 ist eine Einstellscheibe 110 drehbar, die  durch Federn     1.23        abbremsbar    ist. Die Scheibe  110 dient als Träger für ein Umlaufräder  getriebe 111, 112, 113, dessen Welle 111 in  der Scheibe 1.10 drehbar ist. Das Umlauf  zahnrad: 112 greift in das Zahnrad 109. Das  Umlaufzahnrad 113 greift in ein Zahnrad  114, das auf einer Welle 115 befestigt ist.  Durch die radiale Einstellung des nicht dar  gestellten Supports der Arbeitsmaschine wird  die Welle 115 gedreht. Unter Vermittlung  des vorher beschriebenen Getriebes wird die  der radialen Bewegung des Supports entspre  chende Drehung der Welle 115 auf das mit  der Durchmesserteilung 100 versehene Kegel  rad 99     übertragen.     



  Da jedoch die Lage der     Drehstahlspitze     zum Support nicht feststeht, ist einer be  stimmten Supportstellung nicht ein entspre  chender Arbeitsdurchmesser     unveränderlich     zugeordnet. Mit Rücksicht hierauf ist die das       Umlaufrädergetriebe    111, 112, 113 tragende  Scheibe 110 vorgesehen. Diese Scheibe wird  auf einen der Einspannung des Stahls im  Support entsprechenden Wert eingestellt.  Durch Einstellung der Scheibe 110 ist daher  in einfacher Weise der erforderliche Aus  gleich für die verschiedenen Lagen des Stahls  gegenüber dem Support ermöglicht.  



  Wie oben beschrieben ist, trägt das mit  der Durchmesserteilung 100 versehene Kegel  rad 99 das     Umlaufrädergetriebe    101, 102,  103. Das Umlaufzahnrad 102 greift in das  ebenfalls schon oben beschriebene Zahnrad  97. Das Umlaufzahnrad 103 greift in ein  Zahnrad 116, das auf der Welle 71 befestigt  ist. Auf der Welle 71 ist ausserdem ein  Zeiger 117 angebracht, dem auf der Scheibe  72 die     Schnittgeschwindigkeitsteilung    118       (Fig.    8) zugeordnet ist. Der Zeiger 117 zeigt  daher die     Schnittgeschwindigkeit    an. Die  Scheibe 72 ist mit Fenstern 119, 120 ver  sehen, durch welche die Drehzahlteilung 98       bezw.    die     Durchmesserteilung    100 .sichtbar  ist.

   Nach aussen ist der Zeiger 117 durch eine  Glasscheibe 121 abgedeckt.      An dem Zeiger     11'l    sind noch zwei kleine  seitliche Zeiger 122     fFig.    8) angebracht.  Diese kleinen Zeiger haben einen. solchen seit  lichen Abstand von der     I-Iaupt.spitze    des Zei  gers 1.17,     dass    sie diejenige     SehnitIgesch -in-          digkeit    anzeigen,

   die bei einer Erhöhung       bezw.    Erniedrigung der Drehzahl um den bei  der Einstellung der     Vorgelege        auftretenden     Stufensprung     erreicht        wird.    Der Arbeiter  kann mit Hilfe der Zeiger 1?? leicht fest  stellen, ob es zweckmässig ist, eine Erhöhung  oder Erniedrigung der Drehzahl vorzu  nehmen.  



       Die        Wirkungsweise        des          r#itts     nach     Fig.7    bis 9 ist ähnlich wie die     Wir-          kungsweise    der vorher beschriebenen Ausfüh  rungsformen.

   Es besteht jedoch ein     Unter-          schied    darin, dass bei den Ausführungsformen  nach     Fig.l    bis 3     bezw.    nach     Fig.4    und     a     der Arbeitsdurchmesser und die Schnitt  geschwindigkeit     eingestellt    werden, um die  Drehzahl zu ermitteln, während bei der Aus  führungsform nach     Fig.    7 bis 9 die Drehzahl  und der Arbeitsdurchmesser eingestellt wer  den, um die Schnittgeschwindigkeit zu er  mitteln.

   Ausserdem werden bei den     Ausfüh-          rungsformen    nach     Fig.l    bis 3     bezw.    nach       Fig.    4 und 5 die Einstelltrommeln, z. B. die  Durchmessertrommel 6 und die     Sehnitt-          g    r     gehwindigkeitstrommel   <B>15</B> nach     Fig.    2       e   <B>C</B>  durch Einstellknöpfe, z. B. durch die Knöpfe  5, 3 nach     Fig.    2 eingestellt.. Der Arbeiter  muss daher noch     entsprechende    besondere  Hebel oder dergleichen Arbeitsmaschine ein  stellen.

   Bei der Vorrichtung nach     Fig.    7 bis 9  wird dagegen die Einstellung der     Dreliza.bl-          scheibe    96 durch Bedienung der den Vor  gelegen der     ATaschine    zugeordneten Hebel 62,  63, 64 herbeigeführt, das heisst es ist kein  besonderer Knopf zur Einstellung der Dreh  zahlscheibe 96 vorgesehen.     Hierdurch    ist die  Gefahr, dass der Arbeiter die Maschine  fehlerhaft bedient, verringert.  



  Auch die Einstellung des Durchmesser  rades 99 erfolgt, wie oben beschrieben wurde,  unmittelbar durch radiale Verstellung des  Supports unter Vermittlung der Welle 115  und des zwischen dieser Welle und dem     Rade       99     zwischengeschalteten    Getriebes. Es muss  nur, wie oben geschildert wurde, im Bedarfs  falle die Scheibe 110 auf den der Lage des  Stahls     zinn    Support entsprechenden Wert  eingestellt werden.  



       1>ie        Wirkungsweise    der bei der Vorrich  tung     na.cli        Fig.    7 bis 9 vorhandenen     Getriebe     ist im wesentlichen die gleiche wie die     Wir-          kungs,#veise    der bei den Ausführungsformen  nach     Fig.1    bis 3     bezw.    nach     Fig.4    und 5  vorgesehenen Getriebe.

   Bei der Ermittlungs  vorrichtung nach     Fig.    7 bis 9 ist     nur    die An  zahl der     TTinlaufrädergetriebe    mit     Riicksicht     darauf erhöht, dass die Drehzahlscheibe 96  nicht von einem einzigen Einstellglied, z. B.  von einem. der     Einstellknöpfe        nach    den vor  her     l@eschriebezien    Ausführungsformen, son  dern von den drei den verschiedenen Vor  gelegen     der        Mascbine    zugeordneten Hebeln       (>?,   <B>63,</B>     6-t        beeinfhisst    wird.

   Die     Vbersetzun-          gf'n    der Zahnruder, die in den einzelnen von  den     Hebeln    62, 63, 64     zir    der     Drehzahl-          scbeibe    96     führenden    Getriebeästen     ein-          gesehaltet;    sind, ist so     gew@ililt,        ilass    die Stel  lung der     Scheibe    96 stets der mit Hilfe der       Vorgelege        cingesebalteten    Drehzahl der     Ma-          scliinc    entspricht.

   Bei der dargestellten     Aus-          führungsform    bewirkt beispielsweise eine       Verstellung    des Hebels %2 um eine     Stufe    eine  Drehung der     Scheibe    96     um    sechs Einheiten,

    eine Verstellung des Hebels 63 eine Drehung  der Scheibe 96     nin    zwei Einheiten     unil    eine       Vensiellung    des     Ilebels    64 eine     Drehung    der       Scheibe    96 um eine     Einheit.        Durch    die     LTin-          laufräder    76, 77     bezw.    87, 88 wird die  Scheibe 96 stets auf den den verschiedenen  Stellungen der Hebel 62, 63, 64 entsprechen  den Mittelwert eingestellt.  



  Ebenso ist auch das     übersetzungsverhä.lt-          nis    der Zahnräder. die zwischen dein Support       bezw.    der von ihm beeinflussten Welle 115       lind        dein        Ra.de    99     eingeschaltet    sind, so     ge-          w@i.hlt,    da ss stets der richtige Durchmesser an  gezeigt wird.  



  Die bei der Vorrichtung nach     Fig.    7 bis 9  vorgesehenen Umlaufräder 102, 103 bewirken       dann    gerade so wie die Umlaufräder bei den  Ausführungsformen nach     Fig.    1 bis 3     bezw.         nach     Fig.    4 und 5     tlie    selbsttätige Einstellung  des gesuchten Wertes, also bei der Vorrich  tung nach     Fig.    7 bis 9 die Anzeige der ge  suchten Schnittgeschwindigkeit mittels des  Zeigers 117, das heisst es wirken die Dreh  zahlscheibe 96 und das Durchmesserrad 99  unter Vermittlung der Umlaufräder 102, 103  derartig auf den Zeiger 117 ein, dass dieser  Zeiger die gesuchte Schnittgeschwindigkeit,  welche hier ein Produkt von Durchmesser  und Drehzahl darstellt,

   anzeigt.  



  Da hiernach bei der Vorrichtung nach       Fig.    7 bis 9 die Drehzahl an der Scheibe 96  und der Durchmesser an dem Rad 99 zwang  läufig     eingestellt    sind und .da ferner durch  den Zeiger 117 die ermittelte Schnitt  geschwindigkeit angezeigt wird, sind alle  drei Arbeitsgrössen an der Gradeinteilung       bezw.    in den Fenstern der     Anzeigescheibe    72       (Fig.    8) übersichtlich ablesbar.  



  Die Vorrichtung nach     Fig.    7 bis 9 enthält  sieben Rechenglieder, und zwar die Glieder  69     bezw.    73, 74, 82, 85, 94     bezw.    96 zur       Errechnung    und Einstellung der Drehzahl  und weiter die Glieder 99 und 71     bezw.    117  zur     Errechnung    der     Schnittgeschwindigkeit     aus Drehzahl und Durchmesser. Hiervon wer  den
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   Rechenglieder durch Verbin  dung mit Einstellgliedern der Werkzeug  maschine in ihrer Einstellage gehalten, und  zwar sind dies die Glieder 69, 74, 85 und 99.

    Es sind
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   Rechenglieder frei be  weglich, und zwar die Glieder 82, 94     bezw.     96 und 71     bezw.    117. Gleichfalls sind  
EMI0011.0020  
   Ausgleichsgetriebe vorhanden,  und zwar  1. das Getriebe 73,     76,.    75, 77, 82  mit dem     Stegrad    74;  2. das Getriebe 84, 87, 86, 88, 94  mit dem     Stegrad    85, und  3. das Getriebe 97, 102, 101, 103, 116  mit dem     Stegrad    99.  



  Die Vorrichtung nach     Fig.    7 bis 9 ist haupt  sächlich für eine Drehbank mit     Stufengetrie-          ben    bestimmt. Die Vorrichtung nach der Er-         findung    kann jedoch auch bei Arbeitsmaschi  nen mit stufenloser     Regelung    der Geschwin  digkeit verwendet werden. In diesem Falle  muss nur einer bestimmten Stellung des zur  Einstellung des betreffenden Getriebes der  Arbeitsmaschine dienenden Bedienungsglie  des auch stets eine bestimmte Übersetzung  dieses     Getriebes    innerhalb der erforderlichen       Genauigkeitsgrenzen    zugeordnet sein.  



  Die beschriebenen     Vorrichtungen    können  auch unter     Verwendung    bekannter Mittel       derartig    ausgebildet werden, dass sie ausser  zur Anzeige der oben geschilderten Werte,  z. B. zur Anzeige einer Drehzahl, auch zur       Registrierung    oder zum Drucken des betref  fenden Wertes dienen. Es können beispiels  weise einer oder mehrere der     erwähnten    ver  änderlichen Werte in     bekannter    Weise auf  einem laufenden Papierband oder auf einer  drehbaren Papierscheibe aufgezeichnet wer  den.

   Es können auch an sich bekannte Warn  vorrichtungen hinzugefügt werden, welche  optische oder akustische Signale geben, wenn  Werte nicht eingehalten werden, die für den  Arbeitsvorgang vorgeschrieben sind. Es, kön  nen auch auf den     Anzeigegliedern    auf be  stimmte Werkstoffe bezügliche Anzeige  bereiche durch Schraffierungen, Farben oder  dergleichen angegeben sein.

   Es können bei  der Vorrichtung nach der Erfindung Um  laufgetriebe und Zwischenübersetzungen ver  wendet werden, um ein beliebiges Über  setzungsverhältnis zwischen den Faktoren  und Divisoren oder den Produkten und Quo  tienten zu erzielen, oder es können nur Um  laufgetriebe ohne besondere Zwischenüber  setzungen benutzt werden, in welchem Falle  eine etwa mittels der Umlaufgetriebe her  vorgerufene, von 1:1 verschiedene Über  setzung bei der Einteilung der Anzeige  teilungen     bezw.    bei der Ausbildung der  Steuervorrichtung für die Maschine berück  sichtigt werden kann.  



  Mit Hilfe der     Vorrichtung    nach der Er  findung können auch mehrere Einzelwerte  errechnet werden. Beispielsweise     kann    durch  Hinzufügen eines weiteren Umlaufräder  Betriebes auch die Bearbeitungszeit für  1      <B>100</B> mm Drehlänge errechnet werden,     wenn     der Vorschub pro Umdrehung mit Hilfe des  genannten weiteren     Umlaufrädergetriebes    zu  sätzlich eingestellt wird.  



  Die Vorrichtung nach der Erfindung  kann auch derartig ausgebildet sein,     dass    mit  Hilfe dieser Vorrichtung nicht nur der oben  geschilderte Wert angezeigt oder registriert  wird, sondern     da.ss    auch in Abhängigkeit von  diesem     Wert    eine selbsttätige Steuerung der  Arbeitsmaschine mittelbar oder     uninittelbu.r     herbeigeführt wird.

       Beispielsweise    kann die  Vorrichtung nach     Fig.    7 bis 9 derartig aus  gebildet werden, dass, wenn eine bestimmte  Schnittgeschwindigkeit vorgeschrieben ist,  bei einer Abweichung der wirklichen Schnitt  geschwindigkeit von der vorgeschriebenen  Schnittgeschwindigkeit sich die     3lasehine     selbsttätig wieder auf die richtige Schnitt  geschwindigkeit einstellt. Hierbei können,  insbesondere bei stufenloser Regelung der  Maschine, bekannte     Kontakt-,    Widerstands  oder     Briiekenschaltungen    elektrischer Art  oder auch andere bekannte     Vorrichtungen     mechanischer oder     hy        draulischer    Art ver  wendet werden.

   Beispielsweise kann der  Zeiger 117 der     Vorrichtung    nach     Fig.    7 bis 9  mit einer einstellbaren Scheibe zusammen  wirken, auf welcher die Widerstände einer  an sich bekannten elektrischen     BriIehenschal-          tung    derartig angeordnet sind, dass durch den  Zeiger 117 einer dieser Widerstände regelbar  ist. In bekannter Weise kann dann durch  die Regelung des vorgenannten Widerstandes  ein Servomotor beeinflusst werden, welcher  im Falle des elektrischen Antriebes der  Arbeitsmaschine die     Geschwindi-keit    dieser  Maschine durch Zu- oder Abschaltung von  Widerständen regelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rechengerät zur Ermittlung einer bei der spanabhebenden Bearbeitung massgebenden Grösse mit n Rechengliedern, wobei n wenig stens 3 ist, welche Rechenglieder dem Loga rithmus der Rechengrösse entsprechende Ein stellbewegungen ausführen, dadurch gekenn- zeichnet,
    < lal3 EMI0012.0023 Rechenglieder durch Halteglieder in der jeweiligen Einstellage gegen ungewollte Verschiebung gehalten werden und unter Vermittlung von EMI0012.0027 - Ansgleichsgetrielien die Stellung von EMI0012.0031 frei beweglichen Rechengliedern bestimmen. I'N TER AN SPRü CHE 1. Gerät nach.
    Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne mit Einstellgliedern der Werkzeugmaschinen verbunden sind und durch diese in ihre Ein stellage gebracht und gehalten werden. 2.
    Gerät nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein zwischen einem Rechen glied und dem T'nilaufrädergetriebe angeord netes lUbersetzungsgetriebe, mit dessen Hilfe eine Anzeigeteilung dieses Rechengliedes er- mögIicht ist, die iinabhtingig von der Über setzung des Umlaufrädergetriebes und der Teilung der übrigen Reebenglieder ist.
    3. Gerät nach Piitentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer flachen Bauart die als Schei ben ausgebildeten Rechenglieder auf neben einanderliegenden, zueinander parallelen Wellen angeordnet sind, von denen minde stens zwei Wellen je eine Anzeigescheibe und das zugehörige Einstellglied tragen, während auf mindestens einer weiteren Welle eine mittels des Umlaufrä dergetriebes antreibbare Anzeigescheibe drehbar ist. 4.
    Gerät nach Patentanspruch, das an einer spanabhebenden Werkzeugmaschine an geordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Berücksichtigung des Arbeitsdurchmes sers dienendes Rechenglied von dem Support der 11,lascliine, unter Vermittlung eines Um laufrädergetriebes zur Berücksichtigung der gegenseitigen Lage von Werkzeugschneide und Support, selbsttätig eingestellt wird. 5. Gerät nach Patentanspruch, das an einer spanabhebenden Werkzeugmaschine an geordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Rechenglieder als Steuerglied ausgebildet ist, das die Drehzahl mittels einer Regelvorrichtung beeinflusst. 6.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Bremsen Reibungs bremsen dienen. 7. Gerät nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Reibungsbremsen zwischen dem Gehäuse und den Rechengliedern oder zugehörigen Ge triebeteilen eingeschaltete Federn dienen. B. Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeich net, dass das Rechenglied der gesuchten Grösse bezw. ein zugehöriger Getriebeteil mit einem Anschlag versehen ist, der beim Er reichen eines Grenzwertes dieser Grösse auf einen am Gehäuse vorgesehenen Anschlag trifft. 9.
    Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 6, 7 und 8, dadurch gekennzeich net, dass die Rechenglieder der einzustellen den, gegebenen Grössen bezw. zugehörige Ge triebeteile mit Anschlägen versehen sind, die beim Erreichen eines Grenzwertes dieser Grössen auf am Gehäuse vorgesehene An schläge treffen. 10. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 bis 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anschläge einstellbar sind. 11. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 bis 10, dadurch gekenn zeichnet, dass der an einem der Anzeige glieder vorgesehene Anschlag als ein Blech mit Lappen ausgebildet ist zum Zweck, dass deren Länge durch Abschneiden ein für alle mal eingestellt werden kann. 12.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 bis 11, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rechenglieder der beiden gegebenen Grössen mit dem Rechenglied der gesuchten Grösse durch ein Umlaufräder- getriebe verbunden sind. 13. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 bis 12, dadurch gekenn zeichnet, dass die als Scheiben ausgebildeten Rechenglieder auf nebeneinanderliegenden, zueinander parallelen Wellen angeordnet sind. 14.
    Gerät nach Patentanspruch, das an einer spanabhebenden Werkzeugmaschine an geordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Berücksichtigung der Drehzahl der Werkzeugmaschine dienende Rechenglied unter Vermittlung mindestens eines Umlauf rädergetriebes durch die an der Arbeits- maschine angeordneten Einstellglieder für die Drehzahl selbsttätig eingestellt wird. 15.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch zwei zur Berück sichtigung der Drehzahl und des Arbeits durchmessers dienende Rechenglieder, die von den an der Werkzeugmaschine angeord neten Einstellgliedern beeinflusst werden, unter Vermittlung des Umlaufrädergetriebes ein Rechenglied eingestellt wird, durch wel ches die Schnittgeschwindigkeit durch Be einflussung der Drehzahl der Arbeitsspindel gesteuert wird. 16.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Anzeige der Drehzahl dienende, scheibenförmige Rechenglied das zur An zeige des Durchmessers dienende, ebenfalls scheibenförmige Rechenglied und der zur Anzeige der Schnittgeschwindigkeit dienende Zeiger gleichachsig angeordnet sind und eine ortsfeste Anzeigescheibe vorgesehen ist, welche die dem Zeiger zugeordnete Grad teilung aufweist und mit Fenstern versehen ist, in denen die Angaben der scheibenför migen Rechenglieder ablesbar sind.
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