CH237274A - Einrichtung zur Speisung grosser, rechteckiger, wechselstrombeheizter Glasschmelzöfen. - Google Patents
Einrichtung zur Speisung grosser, rechteckiger, wechselstrombeheizter Glasschmelzöfen.Info
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/0019—Circuit arrangements
- H05B3/0023—Circuit arrangements for heating by passing the current directly across the material to be heated
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Description
Einrichtung zur Speisung grosser, rechteckiger, wechselstrombeheizter Glassehmelzöfen. Bei grossen elektrisch beheizten Glas schmelzöfen mit Verwendung der Glas schmelze als Heizwiderstand und mit in zwei gegenüberliegenden Wänden eines recht eckigen Schmelzbades eingebauten Elektro den muss' man die Elektroden beider Ofen seiten einigermassen gleichmässig speisen, um über die Ofenlänge eine einigermassen gleich mässige Stromverteilung und einen günstigen Wärmefluh zu erhalten.
Infolgedessen kann mann im allgemeinen nicht auf die Überfüh rung von Stromschienen von der einen Ofen seite auf die andere verzichten, ohwolil,diiese Überführung in elektrischer Beziehung un günstig ist. Um nämlich Wirbelstromverluste zu vermeiden, muss' mann solche hohe Wech selströme führende Leiter weitgehend. unter teilen und womöglich die Teilleiter mitein ander verdrillen, und zur Vermeidung magne tischer Felder empfiehlt es sich auch, die Leiter der verschiedenen Phasen möglichst miteinander zu verdrillen.
Solche Massnahmen sind bekannt, aber recht umständlich und kostspielig. Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, wird die vorliegende Aufgabe nach der Er findung in. der Weise gelöst, dass die Elek troden speisenden Transformatoren auf die beiden Ofenseiten gleichmässig verteilt wer den und nur solche Elektroden speisen, die sich auf der gleichen Ofenseite befinden.
In der Zeichnung ist als Ausführungs beispiel für :die Erfindung ein zwölfphasig gespeister Glasofen dargestellt. Durch die Ofenwand a hindurch ragen beiderseits je sechs Elektroden b, die je an einer beson- ,deren sekundären Phasenwicklung von vier auf die beiden Ofenseiten verteilten Trans- formatoren <I>c, d</I> und<I>e, f</I> gespeist werden.
Letztere sind primär teils in Stern. (c, e), teils in Dreieck (d, f) geschaltet, und ihre Sekundärwicklungen sind mit einem Ende sämtlich an die den Ofen a umgebende Ringleitung g angeschlossen.
Zu- und Ab leitung des Stromes jeder Einzelelektrode sind bis zur Ringleitung g hin nahe bei einander parallel geführt oder besser sogar miteinander verdrillt. Im Beispiel ist die Schaltung der Transformatoren derart gewählt. dass die Spannungen zwischen einander benachbarten Paaren von je zwei einander gegenüberlie genden Elektroden b um je 30 elektrische Grade gegeneinander in der Phase verschoben sind.
Man könnte aber auch andere Phasenfol- Uen wählen, wenn es für zweckmässig er achtet wird.
Es ist selbstverständlich auch möglich, die Transformatoren bei weniger oder mehr Elektrodenpaaren als sechs auf beide Ofen seiten gleichmässig zu verteilen und, bei primärem Dreiphasenstrom, sekundär eine drei-, sechs-, neun- oder achtzehnphasige Speisung vorzunehmen. Bei sehr grossen Ofen kommt sogar die \?4phasige Speisung in Be tracht. Auch ein-, zwei-, vier- oder acht phasige, Speisung des Ofens ist möglich, ebenso die Verwendung primärer Zickzack- schaltlingen und anderer bekannter Phasen kombinationen zur Erzielung des gewünsch ten Phasenwinkels.
Liegen die Transformatorklemmen nicht in unmittelbarer Nähe der zu speisenden Elektrode, so wird man die von einer und derselben Wicklung kommenden Anschluss- leitungen auf einem möglichst langen Wege, also etwa bis zur Ringleitung g, parallel führen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Speisung grosser, recht eckiger, wechselstrombeheizter Glassehmelz- öfen mit in die den Heizwiderstand bildende Glasschmelze eintauchenden, in zwei gegen überliegende Ofenwände eingebauten Elek- trod'en, dadurch gekennzeichnet, dass die die Elektroden speisenden Transformatoren auf die beiden Ofenseiten gleiehmä:ssig verteilt sind und nur solche Elektroden speisen, die sich auf der gleichen Ofenseite befinden.UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass jede Elektrode von einer eigenen Wicklung eines der Trans formatoren gespeist wird. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass 7.11- und Ablei tung des Stromes jeder Einzelelektrode bis in die nä.cliste Nähe der Elektrode mitein ander verdrillt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH237274T | 1943-08-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH237274A true CH237274A (de) | 1945-04-15 |
Family
ID=4459882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH237274D CH237274A (de) | 1943-08-19 | 1943-08-19 | Einrichtung zur Speisung grosser, rechteckiger, wechselstrombeheizter Glasschmelzöfen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH237274A (de) |
-
1943
- 1943-08-19 CH CH237274D patent/CH237274A/de unknown
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