CH238411A - Schaltung zur Speisung grosser, elektrodenbeheizter Glasschmelzöfen. - Google Patents

Schaltung zur Speisung grosser, elektrodenbeheizter Glasschmelzöfen.

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CH238411A
CH238411A CH238411DA CH238411A CH 238411 A CH238411 A CH 238411A CH 238411D A CH238411D A CH 238411DA CH 238411 A CH238411 A CH 238411A
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CH
Switzerland
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furnace
circuit
electrode
phase
electrodes
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English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/0019Circuit arrangements
    • H05B3/0023Circuit arrangements for heating by passing the current directly across the material to be heated

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  • Glass Melting And Manufacturing (AREA)

Description


  Schaltung zur     Spelsung    grosser,     elektrodenbeheizter        GlasschmeIzöfen.       Bei grossen elektrisch beheizten     Glas-          ,sehmelzöfen    mit Verwendung der     Glas-          sehmelze    als     Heizwideastand    und mit in zwei  gegenüberliegenden Wänden eines     rechiecki-          ,cren    Schmelzbades eingebauten Elektroden       D          muss    man die Elektroden beider Ofenseiten  einigermassen gleichmässig speisen,

   um über  die Ofenlänge eine einigermassen gleich  mässige Stromverteilung und einen günstigen       Wärmeiluss    zu erhalten. Infolgedessen kann  man im allgemeinen nicht auf die Überfüh  rung von Stromschienen von der einen Ofen  seite auf die andere verzichten, obwohl diese  Überführung in elektrischer Beziehung un  günstig ist. Um nämlich     Wirbelstromver-          luste    zu vermeiden,     muss    man solche hohe  Wechselströme führende Leiter weitgehend  unterteilen und     woniöglip,'h    die Teilleiter mit  einander verdrillen, und zur -Vermeidung  magnetischer Felder empfiehlt es sich auch,  die Leiter der verschiedenen Phasen mög  lichst miteinander zu verdrillen.

   Solche Mass  nahmen sind bekannt, aber recht umständlich  -und kostspielig.    Nach der Erfindung werden     stromfüli-          rende    Verbindungsleitungen im     Speieestrom-          kreis    der Elektroden der beiden Ofenseiten  in der Weise vermieden,     dass    die Sekundär  wicklungen der     Ofentraiisformatoren,    deren  eine Klemme<B>je</B> mit einer Elektrode verbun  den ist, mit ihren andern Klemmen an eine  <B>01</B>  gemeinsame, den ganzen Ofen umschliessende,  praktisch spannungslose Ringleitung ange  schlossen werden.  



  In der Zeichnung ist als     Aueführungs-          beispiel    für die Erfindung ein zwölfphasig  gespeister Glasofen dargestellt. Durch die       Ofenwan(1    a hindurch ragen beiderseits<B>je</B>  sechs Elektroden<B>b,</B> :die<B>je</B> an einer besonde  ren sekundären     Phasenwichlung    von vier auf  die beiden Ofenseiten verteilten     Transforma-          teren   <B>e, d</B> und<I>e,<B>f</B></I> gespeist werden.

   Letztere  sind primär teils in Stern     (c,    e)     tAile    in Drei  eck<B><I>(d, f)</I></B> geschaltet, und ihre Sekundärwick  lungen     oind    mit einem Ende sämtlich an die  den Ofen a umgebende Ringleitung<B>g</B> ange  schlossen. Zu- und Ableitung des Stromes  jeder Einzelelektrode sind bis zur Ringlei-           tung   <B>g</B> hin nahe beieinander parallelgeführt.  oder besser sogar miteinander verdrillt.  



  Im Beispiel ist die Schaltung der Trans  formatoren derart gewählt,     dass    die Span  nungen zwischen einander benachbarten     Paa.-          ren    vor<B>je</B> zwei einander     gegenüberliegen-          eD          den    Elektroden<B>b</B> um<B>je 30</B> elektrische     Gra    de  gegeneinander in der Phase verschoben sind.

    Der grösste Spannungsunterschied herrscht  somit zwischen den symmetrisch zur     Ofen-          längsachseeinander        j-genüberliegenden        Elek-          froden;    die Stromwege der Hauptströme ver  laufen quer zur Längsachse parallel zu ein  ander von jeder Elektrode zur gegenüberlie  genden, und die Ströme erzeugen eine über  den     Badgrundriss    ziemlich gleichmässig     ver-          zn     teilte Wärme.  



  Man könnte aber bei geeigneter     Ofünforin     auch- andere     Phasenfolgen    wählen, -wenn es  zweckmässig erachtet wird. Beispielsweise  könnte man einander schräg     gegenüberlie-          -ende    Elektroden einander zuordnen, so     dass     die     Stromwe--e    einander parallel schräg durch  das Bad laufen. Oder man könnte die Phasen  folge einer der beiden     Ofeneeiten    als ganzes       el     umkehren, wodurch im Glasbad ein elektri  sches Drehfeld entsteht, wobei die Glasmitte  den Drehpunkt bildet.

   Der grösste     Span-          nungsunferschied    liegt dann jeweils zwischen  einander diametral gegenüberliegenden Elek  troden, der kleinste zwischen benachbarten  Elektroden.     Ungoleiche    Stromaufnahme ein  zelner     Elektrodenpaare    kann durch     versehie-          dene        Eintauchtiefe        ausgeregelt    werden.  



  Bei einer symmetrischen     Mehrphasün-          schaltung    entspricht die Ringleitung     tatsäeh-          lieh    dem     Siernpunkt,    so     dass    dessen Spannung,  gegen Erde auch bei ungleicher     Eindringtiefe          t'    t'     el     der Elektroden höchstens einen kleinen  Bruchteil der den Elektroden aufgedrückten  Spannung betragen wird.

   Die Ringleitung  darf also geerdet werden ohne die Span  nungsverhältnisse im Glasbad wesentlich zu         beeinflusseij.    Diese Betriebsbedingungen<I>tref-</I>  fen auch bei unvollständigen     Mehrphasen-          schaltungen    zu, sofern sie in     bezug    auf die  als Mittelpunkt betrachtete Ringleitung sym  metrisch aufgebaut sind,<B>d.</B> h.

   sofern der  Ofen eine     -erade    Anzahl Elektroden besitzt  <B>Zn</B>       und   <B>je</B> zwei axial oder radial     gegenüberlie-          0-        n     ne de Elektroden gleich bemessen und an  eine gleich hohe Spannung, jedoch     umgekehr-          en          ten        Vorzeiehens,        angesehlossen    sind.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Schaltung zür Speisung, grosser, elektrisch beheizter GlassehmeIzöfen mit Verivendung, der Glassehmelze als Helzwiderstand und mit in zwei -#c,("enül)erlie,#,-enden Wänden eines rechteckigen Sehmelzbades eingebaut-en Elek troden, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Vermeidung sekundärstromf ührender Verbin dungsleitungen zwischen beiden Ofensei fen die Sekundärwieklungen der Ofentrans formatoren.
    deren eine Klemme<B>je</B> mit einer Elektrode verbunden ist, mit ihren anderii Klemmen. an eine gemeinsame, den ganzen t' el Ofen umsehliessende, praktisch spannungslose Rin,-leitun(r an-esehlossen sind. TINTERANSPRüCIIE <B>1.</B> Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ringleitung den Sternpunkt des sekundären Mehrphasen- systems bildet.
    2. Sehaltung nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch --ekennzeichnet, dass bei primär nur drei Phasen die Rin--leitun- den Sternpunki eines sekundären 3n-Phasensystems bildet. <B>3.</B> Schaltuno- nach Unteransprueh 2, da durch yekennzeielinet, dass das sekundäre 3n-Phasensystem aus mehreren selbständigen, primär verschieden geschalteten Dreiphasen- transformatoren gebildet ist.
CH238411D 1943-08-19 1943-08-19 Schaltung zur Speisung grosser, elektrodenbeheizter Glasschmelzöfen. CH238411A (de)

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