CH237681A - Sicherungsvorrichtung an angetriebenen Kreiselmaschinen gegen Rückwärtslauf bei plötzlichem Ausfall der Antriebsmaschine. - Google Patents

Sicherungsvorrichtung an angetriebenen Kreiselmaschinen gegen Rückwärtslauf bei plötzlichem Ausfall der Antriebsmaschine.

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Publication number
CH237681A
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CH
Switzerland
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pressure
safety device
closing element
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piston
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Inventor
Aktiengesell Maschinenfabriken
Original Assignee
Escher Wyss Maschf Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/02Surge control
    • F04D27/0292Stop safety or alarm devices, e.g. stop-and-go control; Disposition of check-valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Sicherungsvorrichtung an     angetriebenen    Kreiselmaschinen gegen     Rückwärtslauf     bei plötzlichem Ausfall der Antriebsmaschine.    Die Erfindung betrifft eine Sicherungs  vorrichtung an angetriebenen Kreiselmaschi  nen gegen     Rückwärtslauf    bei plötzlichem  Ausfall der Antriebsmaschine.  



  Sicherungsvorrichtungen dieser Art wer  den bei Kreiselverdichtern für gewöhnlich  vorgesehen, wenn auf deren Druckseite Be  hälter, Sammelleitungen und dergleichen von  beträchtlichen Volumina vorhanden sind,  oder wenn zwei oder mehrere Kreiselverdich  ter auf ein gemeinsames Drucknetz schaffen.  In. solchen Fällen kann nämlich bei plötz  lichem Abstellen des Kreiselverdichters  Druckmittel aus dem Behälter oder der Sam  melleitung durch denselben rückwärts in die  Saugleitung zurückströmen, was den Kreisel  verdichter zum     Rückwärtsdrehen    bringen  kann.

   Dasselbe tritt ein, wenn die Antriebs  maschine eines von mehreren an ein gemein  sames Drucknetz angeschlossenen Kreiselver  dichtern ausfällt, indem dann ein Teil des  von den übrigen Verdichtern weiterhin in  das Drucknetz geförderten     Mediums    durch    den Verdichter, dessen Antriebsmaschine aus  gefallen ist, zurückströmen.  



  Das     Rückwärtsdrehen    eines Kreiselver  dichters kann verheerende Folgen haben. So  kann in einem solchen Falle, namentlich bei  grossen Volumina der druckseitig verwende  ten Apparate, die Drehzahl beim Rückwärts  lauf die für den     Verdichterläufer    aus Festig  keitsgründen     zulässigen    Werte überschreiten;

    im weiteren ist meistens die     Ölversorgung     der Lager des Kreiselverdichters beim Rück  wärtslauf nicht mehr gewährleistet, da die       Ölpumpe    beim     Rückwärtslauf    in der verkehr  ten Richtung fördert und somit kein Öl mehr  den Schmierstellen zuführt, vielmehr das in       denselben    noch vorhandene<B>01</B> wieder in den  Ölbehälter     zurücksaugt.     



  Um einem     Rückwärtslaufen    von Verdich  tern vorzubeugen, ist es allgemein üblich,     in     die Druckleitungen der einzelnen Verdichter  selbsttätige     Rückschlagorgane    einzusetzen.  Meistens werden hierzu Klappen verwendet,  die unmittelbar durch den Staudruck, der bei      allfällig rückströmendem Fördermedium er  zeugt wird, geschlossen werden. Oft sind sol  che Klappen oder Ventilkörper auch derart  ausgebildet, dass ihr Eigengewicht die  Schliessbewegung unterstützt, während sie  durch den vom Kreiselverdichter erzeugten  Überdruck geöffnet gehalten werden.

   Der  artige Organe bewirken, wenn sie unter der       Einwirkung    des Eigengewichtes stehen,  nicht unerhebliche Druckverluste in der  Druckleitung; schliesslich können sie auch zu  unerwünschten Schwingungen der Gassäule  in den druckseitigen Leitungen Anlass geben,  wodurch die Kreiselverdichter verfrüht zum  "Pumpen" gebracht werden.  



  Um die vorstehend erwähnten Übelstände  im     Zusammenhange    mit Sicherungsvorrich  tungen, welche ein in die Druckleitung der  Kreiselmaschine eingesetztes, von einem  Servomotor betätigtes     Abschlussorgan    auf  weisen, zu beheben, erfolgt gemäss vorliegen  der     Erfindung    die Steuerung des Servomotor  kolbens von einem Staugerät aus, das in eine  in Abhängigkeit vom Gang eines Teils der  Kreiselmaschine erzeugte Strömung einge  baut ist, derart,     da.ss    bei normalem Gang  jenes Teils das     Abschlussorgan    offen gehal  ten, dagegen spätestens bei Stillstand des  genannten Teils     zwangläufig    geschlossen  wird.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des     beispielsweise    in vereinfachter Darstel  lungsweise gezeigt.  



  In der Figur bezeichnet 1 einen Kreisel  verdichter, 2 dessen Antriebsmotor, 31 die  Saug- und 3 die Druckleitung dieses Kreisel  verdichters 1. In die Druckleitung 3 ist ein  als Drehklappe 4 ausgebildetes     Abschluss-          organ    eingebaut, das mittels eines Kniehebels  5 mit dem Kolben 6 eines beidseitig     ölge-          steuerten    Servomotors 7 in Verbindung steht.

    Der Kolben 6 steht zudem auf einer Seite  unter dem Drucke einer Feder 8, deren Wir  kung derart bemessen ist, dass sie bei Weg  fall des normalerweise auf den Servomotor  kolben 6     wirkenden    hydraulischen     Druckes     die Drehklappe 4     zwangläufig    in die Schliess-         lage    bringt. Die Räume des     Servomotorzy        lin-          ders    7     beidseitig    des Kolbens 6 sind mit einer  Leitung 10 verbunden, die zum Druckteil  einer     Olversorgung    des Kreiselverdichters 1  gehört.

   Diese Verbindung ist derart, dass der  Raum rechts vom Kolben 6 über eine Lei  tung 11 an eine Stelle der Druckleitung 10  angeschlossen ist, die vor einem als Düse 9  aasgebildeten Staugerät liegt, während der  Raum links     vom    Kolben 6 über eine Lei  tung 1? an eine Stelle der Druckleitung 10  angeschlossen ist, die hinter der Düse 9 liegt.  



  Zur     erwähnten        Ölversorgung    gehört fer  ner eine     Hauptölpumpe    13, die ihren Antrieb  von der     Verdiehterwelle    aus erhält und das  Schmieröl aus einem     Sammclbehälter    14 in  die     Druckleitung    10 fördert. Hinter der Düse  9, in der Förderrichtung des Schmieröls be  trachtet, ist an die Leitung 10 noch die  Druckleitung 19 mit eingebauter Rückschlag  klappe 15 einer     Hilfsölpumpe    16 angeschlos  sen. 17 bezeichnet einen Kühler für das von  den     Pumpen    13 und 16 geförderte 01, und 18  ist die Leitung, durch die das gekühlte 01 zu  den Lagern des Verdichters 1 fliesst.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen Si  cherungsvorrichtung ist folgende: Bei Auf  hören des Antriebes der     Hauptölpumpe    13 ist  vor der Düse 9 kein grösserer     Oldruck    mehr  vorhanden als nach derselben. Folglich ist die  Feder 8, die auf den     Servomotorkolben    6 ein  seitig einwirkt, imstande, die Drehklappe 4       zwaügläufig    zu schliessen.

   Tritt dann   selbsttätig oder     willkürlich    ausgelöst - die       Hilfsölpumpe    16 beim Aufhören der Ölver  sorgung durch die     Ha.uptölpumpe    13 in Be  trieb, so wird nach der Düse 9 - im Sinne  der normalen     Ölförderrichtung    gesehen - so  gar ein höherer     ()]druck    vorliegen als vor  derselben,     -%vodurch    der     zwangläufige    Schluss  der Drehklappe 4 noch verstärkt wird.

   So  bald die Klappe 4 die Druckleitung 3 des  Kreiselverdichters 1 absperrt, kann kein       Rückwä        rtstreiben    des letzteren durch rück  wärtsströmende Gase bei Ausfall der An  triebsmaschine 2 stattfinden.  



  Die beschriebene Sicherungsvorrichtung  bietet den wesentlichen Vorteil, dass gerade      derjenige Teil, dessen Versagen durch den       Rückwärtslauf    beim Rückströmen von     För-          dermittel    zu Beschädigungen führen würde,  das heisst das     Ölversorgungssystem,    den Im  puls zum     zwangläufigen    Schliessen der .Dreh  klappe 4 hervorbringt. Anderseits ist bei nor  malem Betrieb des Verdichters, also auch bei  richtigem Arbeiten der Ölversorgung, die in  die Druckleitung 3 eingebaute Drehklappe 4       zwangläufig    vollständig offen und bewirkt  dann keine schädlichen Druckverluste in  bezug auf das verdichtete Medium.  



  Das Staugerät kann in irgendeine in Ab  hängigkeit vom Gang eines Teils der Kreisel  maschine erzeugte Strömung eingebaut sein,  so zum Beispiel auch in die von den Lauf  rädern der Kreiselmaschine erzeugte Strö  mung. In diesem Falle wird das Staugerät  zweckmässig in die Druck- oder Saugleitung  der Kreiselmaschine eingebaut, und der Im  puls auf das von diesem Staugerät aus ge  steuerte     Abschlussorgan    kann dann schon vor  dem vollständigen     Aufhören    der Förderung,  so zum Beispiel vor Erreichen des unstabilen  Gebietes     (Pumpgrenze),    eingeleitet werden.

    Das Schliessen des     Abschlussorganes    hat aber  unter allen Umständen     zwangläufig    späte  stens bei Stillstand des Teils zu erfolgen,  welcher die Strömung erzeugt, in die das  Staugerät eingebaut ist.  



  Als Staugerät lässt sich zum Beispiel auch  eine Blende verwenden, und als     Abschluss-          organ    kann an Stelle einer Drehklappe ein  Schieber, Ventil oder dergleichen vorgesehen  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherungsvorrichtung an angetriebenen Kreiselmaschinen gegen Rückwärtslauf bei plötzlichem Ausfall der Antriebsmaschine, welche Vorrichtung ein in die Druckleitung der Kreiselmaschine eingesetztes, von einem Servomotor betätigtes Abschlussorgan auf- weist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung des Servomotorkolbens von einem Staugerät aus, das in eine in Abhängigkeit vom Gang eines Teils der Kreiselmaschine erzeugte Strömung eingebaut ist, derart er folgt, dass bei normalem Gang jenes Teils das Abschlussorgan offen gehalten,
    dagegen spä testens bei Stillstand des genannten Teils zwangläufig geschlossen wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Sicherungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die eine Seite des Servomotorkolbens der vor dem Staugerät herrschende, das Abschlussorgan zu öffnen trachtende Druck und auf die andere Seite dieses Kolbens der hinter dem Stau gerät herrschende Druck und eine Federkraft einwirken, welche beide den Servomotorkol- ben im Sinne eines Schliessens des Abschluss- organes zu bewegen trachten.
    2. Sicherungsvorrichtung nach Patentan spruch an einer Kreiselmaschine mit einer von deren Welle aus angetriebenen Schmier mittelpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass das Staugerät in eine von dieser Pumpe er zeugte Schmiermittelströmung eingebaut ist.
    3. Sicherungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 2 an einer Krei selmaschine mit einer Hilfsschmiermittel- pumpe, die beim Ausfallen der von der Krei- selmaschinenwelle aus angetriebenen Haupt schmiermittelpumpe einspringt und an den Kreislauf der letzteren angeschlossen ist, da durch gekennzeichnet, dass das Staugerät zwischen dem Druckstutzen der Haupt schmiermittelpumpe und der Anschlussstelle der Hilfsschmiermittelpumpe an den Haupt kreislauf des Schmiermittels angeordnet ist.
CH237681D 1943-06-18 1943-06-18 Sicherungsvorrichtung an angetriebenen Kreiselmaschinen gegen Rückwärtslauf bei plötzlichem Ausfall der Antriebsmaschine. CH237681A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0775830A4 (de) * 1995-05-23 1998-09-02 Daikin Ind Ltd Apparatur zur verhinderung von eines umkehrbetriebes eines kompressors

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0775830A4 (de) * 1995-05-23 1998-09-02 Daikin Ind Ltd Apparatur zur verhinderung von eines umkehrbetriebes eines kompressors

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