DE850502C - Sicherungsvorrichtung an angetriebenen Kreiselmaschinen, insbesondere Kreiselverdichtern, gegen Rueckwaertslauf bei ploetzlichem Ausfall der Antriebsmaschine - Google Patents

Sicherungsvorrichtung an angetriebenen Kreiselmaschinen, insbesondere Kreiselverdichtern, gegen Rueckwaertslauf bei ploetzlichem Ausfall der Antriebsmaschine

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DE850502C
DE850502C DEE1768D DEE0001768D DE850502C DE 850502 C DE850502 C DE 850502C DE E1768 D DEE1768 D DE E1768D DE E0001768 D DEE0001768 D DE E0001768D DE 850502 C DE850502 C DE 850502C
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DE
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centrifugal
pressure
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event
storage device
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Expired
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DEE1768D
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English (en)
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Escher Wyss Maschinenfabriken GmbH
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Escher Wyss Maschinenfabriken GmbH
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00—Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/02—Surge control
    • F04D27/0292—Stop safety or alarm devices, e.g. stop-and-go control; Disposition of check-valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Sicherungsvorrichtung an angetriebenen Kreiselmaschinen, insbesondere Kreiselverdichtern, gegen Rückwärtslauf bei plötzlichem Ausfall der Antriebsmaschine Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung an angetriebenen Kreiselmaschinen, insbesondere Kreiselverdichtern, gegen Rückwärtslauf bei plötzlichem Ausfall d'er Antriebsmaschine.
  • Sicherungsvorrichtungen dieser Art werden bei Kreiselverdichtern für gewöhnlich vorgesehen, wenn auf deren Druckseite Behälter, Sammelleitungen u. dgl. von beträchtlichen Volumina vorhanden sind oder wenn zwei oder mehrere Kreiselverdichter in ein gemeinsames Druckhetz fördern. In solchen Fällen kann nämlich hei plötzlichem Abstellen des Kreiselverdichters Druckmittel aus dem Behälter oder der Sammelleitung durch denselben in die Saugleitung zurückströmen, was den Kreiselverdichter zum Rückwärtsdrehen bringen kann. Dasselbe tritt ein, wenn die Antriebsmaschine eines von mehreren an ein gemeinsames Drucknetz angeschlossenen Kreiselverdichtern ausfällt, indem dann ein Teil des von den übrigen Verdichtern weiterhin in (las Drucknetz geförderten Mittels durch den Verdichter, dessen Antriebsmaschine ausgefallen ist, zurückströmt. Das Riickwärtsdrehen eines Kreiselverdichters kann verheerende Folgen haben. So kann in einem solchen Fall, namentlich bei großen Volumina der druckseitig verwendeten Apparate, die Drehzahl leim Rückwärtslauf die für den Verdichterläufer aus Festigkeitsgründen zulässigen Werte überschreiten; weiterhin ist meistens die Ölversorgung der Lager des Kreiselverdichters beim Rückwärtslauf nicht mehr gewährleistet, da die Ölpumpe beim Rückwärtslauf in der verkehrten Richtung fördert und somit kein Öl mehr den Schmierstellen zuführt, vielmehr das in denselben noch vorhandene Öl wieder in den Ölbehälter zurücksaugt.
  • Um einem Rückwärtslaufen von Verdichtern vorzubeugen, ist es allgemein üblich, in die Druckleitungen der einzelnen Verdichter selbsttätige Riickschlagorgane einzusetzen. Meistens werden hierzu Klappen verwendet, die unmittelbar durch den Staudruck, der bei zufällig rückströmendem Fördermittel erzeugt wird, geschlossen werden. Oft sind solche Klappen oder Ventilkörper auch derart ausgebildet, daß ihr Eigengewicht die Schließbewegung unterstützt, während sie durch den vom Kreiselverdichter erzeugten Überdruck geöffnet gehalten werden. Derartige Organe bewirken, wenn sie unter der Einryirkung des Eigengewichtes stehen, nicht unerhebliche Druckverluste in der Druckleitung; schließlichkönnensieauchzuunerwünschten Schwingungen der Gassäule in den druckseitigen Leitungen Anlaß geben, wodurch die Kreiselverdichter verfrüht zum Pumpen gebracht werden.
  • Um die vorstehend erwähnten übelstände im Zusammenhang mit Sicherungsvorrichtungen, welche ein in die Druckleitung der Kreiselmaschine eingesetztes, von einem Servomotor betätigtes Abschlußorgan aufweisen, zu belieben,'erfolgt gemäß vorliegender Erfindung die Steuerung des Servoniotorkolbens von einem Staugerät aus, das in eine in Abhängigkeit vom Gang eines Teiles der Kreiselmaschine erzeugte Strömung eingebaut ist, derart, daß bei normalem-Gang jenes Teiles das Abschlußorgan offen gehalten, dagegen spätestens bei Stillstand des genannten Teiles zwangsläufig geschlossen wird.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise in vereinfachter Darstellungsweise gezeigt.
  • In der Figur bezeichnet i einen Kreiselverdichter, 2 dessen Antriebsmotor, 3' die Saug- und 3 die Druckleitung dieses Kreiselverdichters i. In die Druckleitung 3 ist ein als Drehklappe 4 ausgebildetes Abschlußorgan eingebaut, das mittels eines Kniehebels 5 mit 'dem Kolben 6 eines beidseitig ölgesteuerten Servomotors 7 in Verbindung steht. Der Kolben 6 steht zudem auf einer Seite unter dein Druck einer Feder 8, deren Kennung derart bemessen ist, daß sie bei Wegfall des normalerweise auf den Servomotorkolben 6 wirkenden hydraulischen Druckes die Drehklappe .4 zwangsläufig in die Schließlage bringt. Die Räume des Servomotorzylin(lers 7 beidseitig des Kolbens 6 sind mit einer Leitung io verbunden, die zum Druckteil einer Ölversorgung des Kreiselverdichters i gehört. Diese Verbindung ist derart, (iaß der Raum rechts vorn Kolben 6 über eine Leitung i r an eine Stelle der Druckleitung io angeschlossen ist, die vor einem als Düse g ausgebildeten Staugerät liegt, während der Raum links vom Kolben 6 über eine Leitung 12 an eine Stelle der Druckleitung io angeschlossen ist, die hinter der Düse 9 liegt.
  • Zur erwähnten Ölversorgung gehört ferner eine Hauptölpumpe 13, die ihren Antrieb von der Verdichterwelle aus erhält und das Schmieröl aus einem Sammelbehälter 14 in die Druckleitung io fördert. Hinter der Düse 9, in der Förderrichtung des Schmieröles betrachtet, ist an die Leitung io noch die Druckleitung 19 mit eingebauter Rückschlagklappe 15 einer Hilfsölpumpe 16 angeschlossen. 17 bezeichnet einen Kühler für das von den Pumpen 13 und 16 geförderte Öl, und i8 ist die Leitung, durch die das gekühlte 01 zu den Lagern des Verdichters i fließt.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Sicherungsvorrichtung ist folgende: Bei Aufhören des Antriebes der Hauptölpumpe 13 ist vor der Düse 9 kein größerer Öldruck mehr vorhanden als nach derselben. Folglich ist die Feder 8, die auf den Servomotorkolben 6 einseitig einwirkt, imstande, die Drehklappe 4 zwangsläufig zu schließen. Tritt dann, selbsttätig oder willkürlich ausgelöst, die Hilfsölpumpe 16 beim Aufhören der Olversorgung durch die Hauptölpumpe 13 in Betrieb, so wird nach der Düse 9, im Sinn der normalen Ölförderrichtung gesehen, sogar ein höherer Öldruck vorliegen als vor derselben, wodurch der zwangsläufige Schluß der Drehklappe 4 noch verstärkt wird. Sobald die Klappe 4 die Druckleitung 3 des Kreiselverdichters i absperrt, kann kein Rückwärtstreiben des letzteren durch rückwärtsströmende Gase bei Ausfall der Antriebsmaschine 2 stattfinden.
  • Die beschriebene Sicherungsvorrichtung bietet den wesentlichen Vorteil, (laß gerade derjenige Teil, dessen Versagen durch den Rückwärtslauf beim Rückströmen von Fördermittel zu Beschädigungen führen würde, d.li. das Ölversorgungssystem, den Impuls zum zwangsläufigen Schließen der Drehklappe 4 l"ervorl)ringt. Anderseits ist bei normalem Betrieb des Verdichters, also auch bei richtigem Arbeiten der Ölversorgung, die in die Druckleitung 3 eingebaute I)rehl:lal)l>e 4 zwangsläufig vollständig offen und bewirkt dann keine schädlichen Druckverluste in bezug auf (las verdichtete Mittel.
  • Das Staugerät kann in irgendeine in Abhängigkeit vom Gang eines Teiles der Kreiselmaschine erzeugte Strömung eingebaut sein, so z. B. auch in die von den Laufrädern der Kreiselmaschine erzeugte Strömung. In diesem Fall wird das Staugerät zweckmäßig in die Druck- oder Saugleitung der Kreiselmaschine eingebaut, find der Impuls auf (las von diesem Staugerät aus gesteuerte Al>schlußorgan kann dann schon vor dein vollständigen Aufhören der Förderung, so z. l'). vor Erreichen des unstabilen Gebietes (I'unipgrenze), eingeleitet werden. Das Schließen des Abschlußorganes hat aber unter allen Umständen zwangsläufig spätestens bei Stillstand des Teiles zu erfolgen, welcher die Strömung erzeugt, in die das Staugerät eingebaut ist. :11s Staugerät läßt sich z. B. auch eine Blende verwenden, und als :11isclilußorgan kann an Stelle einer Drehklappe ein Schieber, Ventil od. dgl. vorgesehen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Siclierungsvorrichtun g an angetriebenen Kreiselmaschinen, insbesondere Kreiselverdichtern, gegen Rückwärtslauf bei plötzlichem Ausfall der Antriebsmaschine, welche Vorrichtung ein in die Druckleitung der Kreiselmaschine eingesetztes, von einem Servomotor betätigtes Abschlußorgan aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Servomotorkollxns von einem Staugerät aus, das in eine in Abhängigkeit vom Gang einesTeiles der Kreiselmaschine erzeugte Strömung eingebaut ist, derart erfolgt, daß bei normalem Gang jenes Teiles das Abschlußorgan offen gehalten, dagegen spätestens bei Stillstand des genannten Teiles zwangsläufig geschlossen wird.
  2. 2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf die eine Seite des Servomotorkolbens der vor dem Staugerät herrschende, das Abschlußorgan zu öffnen trachtende Druck und auf die andere Seite dieses Kolbens der hinter dem Staugerät Herrschende Druck und eine Federkraft einwirken, welche beide den Servomotorkolben im Sinne eines Schließens des Abschlußorganes zu bewegen trachten.
  3. 3. Sicherungsvorrichtungnach Anspruch i an einer Kreiselmaschine mit einer von deren Welle aus angetriebenen Schmiermittelpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß das Staugerät in eine von dieser Pumpe erzeugte Schmiermittelströmung eingebaut ist. d. Sicherungsvorrichtung nach den Ansprüchen i und 3 an einer Kreiselmaschine mit einer Hilfsschmiermittelpumpe, die beim Ausfall der von der Kreiselmaschinenwelle aus angetriebenen Hauptschmiermittelpumpe einspringt und an den Kreislauf der letzteren angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Staugerät zwischen dem Druckstutzen der Hauptschmiermittelpumpe und der Anschlußstelle der Hilfsschmiermittelpumpe an den Hauptkreislauf des Schmiermittels angeordnet ist.
DEE1768D 1943-06-18 1944-05-07 Sicherungsvorrichtung an angetriebenen Kreiselmaschinen, insbesondere Kreiselverdichtern, gegen Rueckwaertslauf bei ploetzlichem Ausfall der Antriebsmaschine Expired DE850502C (de)

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