CH238390A - Gasturbinenanlage. - Google Patents

Gasturbinenanlage.

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CH238390A
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gas
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heating
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Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00—Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/26—Starting; Ignition
    • F02C7/268—Starting drives for the rotor, acting directly on the rotor of the gas turbine to be started
    • F02C7/27—Fluid drives

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Description


      Gasturbinenanlage.       Die Erfindung betrifft eine Gasturbinen-         anlage.          Gasturbinenanlagen        können    nicht wie       Kolbenbrennkraftmaschinen        angelassen    wer  den, sondern gewisse     Anlageteile,    vor allem  die Gasturbinen, müssen erst eine Zeitlang  vorgewärmt werden.  



  Die     Erfindung    schlägt vor, eine     Kolben-          brennkraftmaschine        vorzusehen,    welche we  nigstens das zum Vorwärmen von Anlage  teilen erforderliche Heizgas liefert.  



  Auf der     Zeichnung    sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung schematisch  dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine     Gasturbinenanlage    mit  einem von der     Gasturbine    angetriebenen  axialen     Verdichter,          Fig.    2 eine     Gasturbinenanlage    mit Treib  gaserzeugern, die mit     Aufladung    arbeiten.  Die Gasturbine 1 in     Fi:g.    1 treibt einen       Axialverdichter    2 und den Generator B.

   Der       Axialverdiehter    2 saugt die Luft über die  Leitung 3 an und fördert die     verdichtete     Luft durch die Leitung 4 in den Wärme-         austauscher    5 und zur Brennkammer 6, wobei  ein Teil der     verdichteten    Luft durch Schlitze  7 im Mantel 8 zur     Brennstoffdüse    9 gelangt,  während der übrige Teil längs des     Mantels    8  strömt und an seinem untern Ende mit den  erhitzten     Brenngasen    zusammentrifft.

   Der  untere Teil der Brennkammer 6 dient zum  Durchmischen der Brenngase mit der über  schüssigen Luft, bevor sie in den Eintritts  stutzen 10 der Turbine 1     gelangen.    Nach der  Expansion     entweichen    die     Brenngase    durch  die an den     Auslassstutzen    der Turbine 1 an  geschlossene Leitung 11. Im     Wärmeaustau-          scher    5 geben diese Brenngase ihre Wärme  an die verdichtete Luft in der Leitung 4 ab  und entweichen durch den     Auslass    12 ins  Freie.  



  Zum     Vorwärmen,    vor allem der Gastur  bine, ist eine     Freikolben-Brennkraftmasclhine     mit dem     Brennkraftzylinder    18 und den     Ver-          dichterzylindern    14 vorgesehen, welche die  Luft über die Saugstutzen 15 ansaugt, die in  den     Verdichterzylindern    14 auf den erforder  lichen Druck verdichtet wird und     mittels    der      zugeführt wird.

   Für die Brennstoffzufuhr ist:  ein Brennstoffventil 19 vorgesehen, das den  Brennstoff von einer nicht     gezeiehneten     Brennstoffpumpe zugeführt erhält und in be  kannter Weise im innern Totpunkt der     Brenn-          kraftkolben    20 die Einspritzung steuert. Die  Verbrennungsgase treiben die Kolben 20 aus  einander und die heissen Gase     goelangen    nach  Öffnen der     Auslassschlitze    21 über die Lei  tung 22 in die     Brennkammer    6. Sie durch  strömen die Brennkammer 6, die Turbine 1  und wärmen diese vor, um durch die Leitung  11, den     Wärmeaustauscher    5 und den Stut  zen 12 ins Freie zu entweichen.

   Damit keine  Heizgase rückwärts durch die Luftleitung 4  zum Verdichter 2 gelangen und durch das  Saugrohr 3 austreten, ist     letzteres    mit einer  Klappe 23 versehen, die während des Vor  wärmens .geschlossen wird.  



  Bei Schiffsanlagen, bei denen neben Gas  turbine und Verdichter noch     Kolbenbrenn-          kraftmaschinen    zum Antrieb von Generato  ren vorgesehen sind, können zum Vorwärmen  die Auspuffgase dieser     Brennkraftmaschine     durch die Gasturbine geleitet werden.  



  Eine     Gasturbinenanlage    muss in der Weise  angelassen werden, dass der Verdichter für  die Verbrennungsluft anfänglich von einem  Hilfsmotor mechanisch angetrieben wird,  bis in der diesen     Verdichter    antreibenden  Gasturbine so viel Leistung erzeugt     wird,     als zum Anlassen erforderlich ist. Um nun  nicht den Generator als     Anlassinotor    ausbil  den zu müssen, die     Anlassleistung        beträgt     z. B. 4 bis 6     %    der Nutzleistung der Anlage.

    kann man die     Kolbenbrennkraftmaschine    als       Treibgaserzeuger    ausbilden und letzteren so  auslegen, dass er     einerseits    zum Vorwärmen  von     Anlageteilen    das Treibgas nicht nur mit  erhöhter Temperatur, sondern mit einem der  artigen Druck und in einer derartigen     11-Zenge     liefert, dass die Gasturbine wenigstens eine  langsame Drehung ausführt, um eine gleich  mässige Erwärmung des Läufers zu gewähr  leisten, und dass er anderseits zum Anlassen  der     Gasturbinenanlage    die erforderliche An  lassleistung aufbringt. Sobald diese Leistung    erreicht ist und der Verdichter 2 den Anlass  druck erzeugt, wird die Klappe 23 ,geöffnet.

    Danach kann die     Freikolben-Brennkraft-          maschine    13, 14 entweder in Betrieb gehalten  oder stillgesetzt und die     Leitung    22, geschlos  sen werden.  



  In     Fig.    2 ist eine     Gasturbinenanlage    dar  gestellt, bei welcher die     Gasturbine    25 über  ein Reduktionsgetriebe 26 die Schraube 2 7  antreibt. Die Turbine 25 erhält das Treibgas  über die Leitung 28, an die     mittels    der Ven  tile 29 die     Treibgaserzeuger    30 angeschlossen  sind. Diese     Treibgaserzeuger    30 können als       Kurbelwellen    oder als     Freikolben-Brenn-          kraftmaschinen    ausgebildet sein. Die Ver  brennungsluft erhalten sie im vorverdichte  ten Zustand über die Leitung 31. Hierfür ist  das Turbogebläse 32, 33 vorgesehen.

   Die Gas  turbine 32- ist über das     Absperrorgan    34 an  die     Leitung    28     angeschlossen    und treibt den  Verdichter 33, der     beispielsweise    als mehr  stufiger     Axialverdichter    ausgebildet ist und  die Luft aus der     Umgebung    ansaugt, um sie  im verdichteten Zustand in die Leitung 31  und in die     Treibgaserzeuger    30 zu fördern.  



  Ausser den     Treibgaserzeugern    30 ist ein       Treibgaserzeuger    35 zum Erzeugen des für  das Vorwärmen von     Anlageteilen    erforder  lichen Heizgases vorgesehen. Dieser ist mit  tels des Absperrventils 36 an die Leitung 28  angeschlossen und saugt über das Umschalt  ventil 37 in der gezeichneten Stellung die  Luft aus der Umgebung an.  



  Um die Anlage in Betrieb zu bringen.  wird zunächst der     Treibgaserzeuger    35 in  Gang gesetzt, die Ventile 34 und     36    geöffnet,  dagegen die Ventile 29     geschlossen.    Der       Treibgaserzeuger    35 liefert. Heizgas, das  durch die Leitung 28 und durch die     Schau-          felungen    der Turbinen 25 und 32 strömt. Da  durch werden die Turbinen 25 und 32 vorge  wärmt.  



  Die verhältnismässig geringe Heizgas  menge, im Vergleich zu der für den Betrieb  der Turbine 25 erforderlichen     Treibgasmenge,     durchströmt die Turbinen 25 und 32 prak  tisch widerstandslos. Ist nun als     Treibgas-          erzeug    er 35 eine Freikolben-Brennkraft-           Maschine    vorgesehen, so ist infolge des     Feh-          lens    eines Gegendruckes die Temperatur des  Heizgases niedrig. Um     diese    zu erhöhen, wird  das Ventil 36 gedrosselt. Der Gegendruck in  der     Freikolbenmaschine    35     und    damit die       Heiztemperatur    steigt.  



  Eine gleichmässige     Vorwärmung    der Tur  binen 25 und     3,2,    wird erreicht, wenn die Läu  fer der beiden Turbinen sich langsam drehen  und somit von allen     Seiten    gleichmässig vom  Heizgas berührt werden.  



  Dadurch, dass die     Kolbenbrennkraft-          maschine    35 als     Treibgaserzeuger    ausgebildet  ist, kann das Heizgas in einer solchen Menge  und mit     einem    gewissen Überdruck geliefert  werden, dass auch in der     Leitung    28 ein       tberdruck    auftritt, der diese langsame Dre  hung ermöglicht.  



  Sind die     Treibgaserzeuger    30 als Kurbel  wellenmaschinen     ausgebildet,    so kann es er  forderlich sein, das     Vorverdichtergebläse    33  vor der Inbetriebsetzung der     Treibgaserzeu-          ger    30 in Gang zu setzen. Die Leistung der       Freikolben-Brennkraftmaschine    35 kann dann  derart bemessen sein, dass sie Treibgas in er  forderlicher Menge und     unter    einem solchen  Druck liefern kann, dass die Turbine 32 an  gelassen werden kann. Dazu ist unmittelbar  vor der Hauptturbine 25 ein     Absperrventil     vorzusehen, damit das von der Freikolben  inaschine 35 erzeugte Treibgas nicht nur  durch die Turbine 25 entweicht.

   Indem nun  das Gebläse 33 bereits Luft mit einem gewis  sen Druck liefert, ist das     Ingangsetzen    der       Kurbelwellen-Treibgaserzeuger    30 verein  facht, die nun ihrerseits Treibgas für die  Turbine 32 zur     Erhöhung    des     Aufladedruckes     und ausserdem das erforderliche Treibgas für  den Leerlauf der Turbine 25 liefern. Ist die  Anlage in Betrieb, so kann durch Umstellen  des Umschaltventils 37 auch die Freikolben  maschine 35 mit vorverdichteter Luft be  trieben werden und Treibgas in die Leitung  28 liefern.

   An Stelle eines besonderen Treib-         gaserzeugers    35 kann auch einer der Treib  gaserzeuger 30 für das Vorwärmen der bei  den Turbinen 25 und 32     bezw.    für das     In-          gangsetzen    der Turbine 32 in der beschrie  benen Weise verwendet werden. Bei still  stehendem Gebläse 33 wird die Luft durch  dasselbe mit     Atmosphärendruck    angesaugt.  



  Statt das Ventil 36     (Fig.-    2) zu drosseln,  kann das Luftventil 37 gedrosselt werden;  dadurch vermindert sich der     Luftüberschuss     und -die Temperatur steigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasturbinenanlage, dadurch gekennzeich net, dass eine Kolbenbrennkraftmaschine vor gesehen ist, welche wenigstens das zum Vor wärmen von Anlageteilen erforderliche Heiz gas liefert. UNTERANSPRüCHE 1. Gasturbinenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben- brennkraftmaGchine als Treibgaserzeuger aus gebildet ist, der das Gas nicht nur mit er höhter Temperatur, sondern auch mindestens unter einem solchen Druck liefert, dass eine Drehung des Turbinenläufers erfolgt.
    2. Gasturbinenanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Treibgaserzeuger als Freikolben- Brennkraftmaschine ausgebildet ist. 3. Gasturbinenanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Änderung der Temperatur des Heizgases in der zur Frei kolben-Brennkraftmaschine führenden Luft ansaugleitung ein Drosselorgan eingebaut ist.
    4. Gasturbinenanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass zwecks Änderung der Temperatur des Heizgases in der von der Freikolben-Brennkraftmaschine wegführen den Gasleitung ein Drosselorgan. eingebaut ist.
CH238390D 1943-10-07 1943-10-07 Gasturbinenanlage. CH238390A (de)

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CH (1) CH238390A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1127669B (de) * 1959-07-07 1962-04-12 Siemens Ag Gasturbinenanlage mit Waermeaustauscher

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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