CH238405A - Einrichtung zum zweistufigen selbsttätigen Anlassen von Wechselstrommotoren mit stromloser Umschaltung der Wicklung, insbesondere von Stern auf Dreieck. - Google Patents

Einrichtung zum zweistufigen selbsttätigen Anlassen von Wechselstrommotoren mit stromloser Umschaltung der Wicklung, insbesondere von Stern auf Dreieck.

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CH238405A
CH238405A CH238405DA CH238405A CH 238405 A CH238405 A CH 238405A CH 238405D A CH238405D A CH 238405DA CH 238405 A CH238405 A CH 238405A
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CH
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delay device
roller
magnet
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/46Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having three operative positions, e.g. off/star/delta

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  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description


  Einrichtung zum zweistufigen selbsttätigen Anlassen von     Wechselstrommotoren    mit  stromloser Umschaltung der Wicklung, insbesondere von Stern auf Dreieck.         Es    sind     Einrichtungen        bekannt,    die ge  statten,     einen        Drehstrommotor    in Sternschal  tung anzulassen und ihn nach einer einge  stellten oder durch einen Stromwächter be  stimmten Anlaufzeit selbsttätig und stromlos,       a.    h. unter kurzzeitiger Abschaltung vom  Netz, in Dreieck zu schalten. Es ist auch be  kannt, die erste Stufe eines derartigen Stern  Dreieckanlassers stromlos zu schalten, d. h.

    den Netzschalter beim Anlassen erst dann zu  schliessen,     wenn    die Sternschaltung vom       Stern-Dreieckschalter    bereits hergestellt ist,  und ihn beim     Ausschalten    des Motors zu öff  nen, bevor der     Stern-Dreieckschalter    den  Sternpunkt der Motorwicklung löst. Wie ein  solcher     Stern-Dreieckanlasser    grundsätzlich  geschaltet zu werden pflegt, geht aus den       Fig.    1 und 2 hervor, von denen die erstere  die     Sternstellung,    die letztere die Dreieck  stellung des Anlassers zeigt.

   Der Anlasser,  dessen selbsttätiges Arbeiten durch den  Schaltmagneten 1 mit     Druckknopfbetätigung     2 angedeutet ist, ist mit einer Schaltwalze 3    ausgerüstet, die     für    die Sternstellung mit  einer durchgehenden Schiene 4, für die Drei  eckstellung mit drei Einzelbelägen 5 aus  gerüstet ist. Die Phasenwicklungen 6 des  Motorständers     müssen        selbstverständlich    beid  seitig herausgeführt und an sechs Klemmen  des Anlassers angeschlossen sein.

   Zwischen  den     Netzklemmen    7 der Einrichtung und den       Klemmen    der Schaltwalze 3 ist der dreipolige  Schalter 8 angeordnet, der sich für das     Ein-          und    Ausschalten unter Strom eignet und der  dem Einschalten des Umschalters 3 nach-,  seinem Ausschalten jedoch voreilt.  



  Eine Schalteinrichtung, die derartige zwei  stufige     Anlassvorgänge    mit der erforderlichen       Zeitverzögerung    für das     Abklingen    des Stro  mes selbsttätig und während der Umschaltun  gen stromlos ausführt, bildet den Gegenstand  der     Erfindung.    Die     Schalteinrichtung    besitzt  zwei Schaltgeräte, nämlich den Walzumschal  ter, dessen     Klemmen    an die Motorwicklung  angeschlossen sind, und den Netzschalter, der  den     Strom    ein- und auszuschalten hat und da-      her mit einer     Funkenlöschvorriehtung,    z. B.

    mit     Funkenhörnern,    versehen ist; dazu kommt  ein Schaltmagnet     und    eine Verzögerungsvor  richtung. Die Erfindung selbst besteht darin,  dass der     Schaltmagnet,    der unmittelbar den  Netzschalter betätigt, mit der Umschaltwalze  durch ein     Schubkurbelgetriebe    verbunden ist  und dass auf der Welle der Umschaltwalze  so viel     Schwungmasse    angebracht ist, dass die  Kurbel beim Ausschalten des Schaltmagneten  über ihre     Totpunktlage        hin-,veg    schwingt, wo  durch erreicht wird, dass die Umschaltwalze  beim     Wiedereinschalten    des Schaltmagneten  in umgekehrtem Drehsinn bewegt wird wie  beim vorangehenden Einschalten.

    



  In     Fig.    3 bis 6 der Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel für die Erfindung in vier  Schaltstellungen dargestellt. In allen Figuren  sind die Netzklemmen 7, die Motorklemmen  9, 10, die Netzschalter 8 mit den Kontakten  13, 14 und den     Funkenhörnern    15, 16, die  Beläge 5 und die festen Federkontakte 11, 12  der Umschaltwalze 3 je dreifach zu denken.  



  Der bewegliche Kontakt 14 des Netz  schalters 8 sitzt am     Isolierklotz    17 der vom  Schwenkanker 18 des Schaltmagneten 1 dreh  baren Welle 19. Der Magnetkraft     wirkt    am  Hebelarm 20 die Feder 21 entgegen.     Dieser     Arm 20 treibt über das     Schubkurbelgetriebe     23, 24 die Welle 22 der     Stern-Dreieek-Uni-          schaltwalze    3 an. Der auf ihr sitzende Kur  belarm 23 ist über die Achse 22     hinaus    ver  längert und als verhältnismässig schwere  Schwungmasse ausgebildet. Die beiden Arne.  20 und 23 sind durch die an beiden     angelenkte     Schubstange 24 kraftschlüssig verbunden.

    Durch eine Nase 25 an der Schubstange 24       wird    beim Ansprechen des Schaltmagneten 1,  18 das Zeitwerk 26 in Betrieb gesetzt, dessen  von unten nach oben wandernder Anschlag 2 7  nach einer bestimmten, einstellbaren Zeit den  Hilfskontakt 28 öffnet. Ein weiterer Hilfs  kontakt 29 wird in einer bestimmten     Stellun@n-          von    dem Kurvenstück 30 geschlossen, das auf  der Umschaltwalze 3 angeordnet ist. Beide  Hilfskontakte 28 und 29 liegen parallel     zii-          einander    im Stromkreis der Magnetspule 1,  in Reihe mit dem Druckknopfschalter 2.

      Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  nun folgende.     Driickt    man, ausgehend von  der in     Fig.    3 dargestellten Nullstellung, auf  den Knopf 2, so zieht der Magnet 1 seinen       Anker    18 unter Spannung der Feder 21 an.  Durch die Schubstange 24 wird der Stern  punktsbelag 4 der     Umschaltwalze    3 in Be  rührung mit der Kontaktfeder 11 gebracht  und kurz darauf der Netzschalter 8 geschlos  sen, so     da,ss    die elektrische Verbindung     Netz-          7-13-14-10-lllotorwiclt1ung-9-11-4    zustande  komint. Zugleich wird durch die Nase 2 5 das  Zeitwerk 26 in Lauf gesetzt.

   In dieser Schalt  stellung, die in     F'ig.    1 und 4 veranschaulicht  ist,     läuft    der     Motor    an.  



  Sobald nun der Wanderanschlag 27 den  Hilfskontakt 28 unterbricht und so den  Schaltmagneten 1 stromlos macht, tritt der  Zustand gemäss     Fig.    5 ein, der jedoch nur  einen kurzen Augenblick dauert.  



  Durch den plötzlichen Zug der Feder 21  ist nämlich die     blasse    der Kurbel 23 über die  durch eine     strielipunktierte    Linie gekenn  zeichnete     Totpunktlage    der Schubkurbel  getriebes 23, 24 hinausgeschwungen, so dass  der     Angriffspunkt    der Schubstange 24 an  der Kurbel 23 nunmehr oberhalb der Tot  punktlage liegt. Da jetzt durch das Kurven  stück 30 der Hilfskontakt 29 geschlossen ist  und die Spule 1 \nieder Strom erhält, zieht  der Magnet seinen Anker 18 sofort wieder  an.

   Wie     Fig.    6 zeigt, verbindet. der Dreieck  belag 5 die Kontaktfedern 11 und 12, und  kurz darauf wird der Netzschalter 8 wieder       geschlossen,    wobei der     Zeitwerkskontakt    28  dauernd vom geschlossenen Hilfskontakt 29       überbrückt    bleibt. Damit ist die Schaltung  gemäss     F'ig.    2 erreicht, die dem Dauerbetrieb  des Motors entspricht.  



  Wird der     Spulenstromkreis        willkürlich     oder durch Einwirkung einer Sicherheitsvor  richtung an irgendeinem Moment des     Anlass-          vorganges    unterbrochen, so werden durch die  Wirkung der Feder 21 selbsttätig die Schal  ter 3 und 8 geöffnet, und es wird die Bereit  schaftsstellung gemäss     Fig.    3 wieder herge  stellt.

   Dabei schwingt die Masse des Kurbel  armes 23 mit ihrem an der     Schubstange    24      sitzenden Gelenk unter die     Totpunktlage     herab, so dass beim nächsten     Einschalten    des  Magneten 1 mit Sicherheit durch die Schalt  walze 3 das Einschalten     in    Sternschaltung  (gemäss     Fig.    1) gewährleistet     und    eine Fehl  schaltung ausgeschlossen ist.  



  Die Erfindung ist     nicht    auf     Stern-Drei-          eck-Anlasser    beschränkt, sondern kann bei  beliebigen zweistufigen Anlassern benutzt  werden.  



  Wie erwähnt, kann die Verzögerungsvor  richtung, die beim Beispiel ein     beim    Ein  schalten der ersten     Anlassstufe    mechanisch     in     Gang gesetztes Zeitwerk ist, auch ein strom  abhängiges Organ, z. B. ein     Bimetallelement     oder ein elektromagnetischer Stromwächter,  sein. Oder die Umschaltung von der Anlass  auf die     Betriebsstufe    kann in Abhängigkeit  von der Drehzahl, z. B. durch Ausbildung des  Kontaktes 28 als     Fliehkraftschalter,    erfolgen.  



  Ferner kann die Aufgabe, die der Erfin  dung zugrunde liegt, auch baulich zum Teil  auf andere Weise gelöst werden, als in der  Zeichnung dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum zweistufigen selbsttäti gen Anlassen von Wechselstrommotoren mit stromloser Umschaltung der Wicklung, ins besondere von Stern auf Dreieck, bestehend aus einem unter Strom arbeitenden dreipoli- gen Netzschalter mit F'unkenlöschvorrich- tung, aus einem Walzumschalter, dessen Klemmen an der Motorwicklung angeschlos sen sind, einer Verzögerungsvorrichtung und einem Schaltmagneten, dadurch gekennzeich net, dass der Schaltmagnet, der unmittelbar den Netzschalter betätigt, mit der Umschalt walze durch ein Schubkurbelgetriebe verbun den ist,
    und dass auf der Welle dieser Um schaltwalze so viel Schwungmasse angebracht ist, dass die Kurbel beim Ausschalten des Schaltmagneten über ihre Totpunktlage hin weg schwingt, wodurch erreicht wird, dass die Umschaltwalze beim Wiedereinschalten des Schaltmagneten im umgekehrten Drehsinn bewegt wird wie beim vorangehenden Ein schalten. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Antriebskurbel der Umschaltwalze selbst als Schwungmasse ausgebildet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass nach dem Ablauf der durch das Einschalten der ersten Stufe des Anlassers in Gang gesetzten Verzöge rungsvorrichtung der Stromkreis des Schalt magneten durch einen Hilfskontakt unter brochen und der Anker des Schaltmagneten durch seine Gegenfeder abgezogen wird, wo bei der Kurbeltrieb über seine T'otpunktlage hinausschwingt,
    und dass in dieser Stellung der Umschaltwalze durch einen weiteren I3ilfskontakt der Stromkreis des Schalt magneten wieder geschlossen wird. B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verzögerungs vorrichtung ein willkürlich einstellbares Zeit werk ist. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Zeitwerk beim Einschalten der ersten Schaltstufe mecha nisch in Gang gesetzt wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verzögerungs vorrichtung stromabhängig ist.
    6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Verzögerungs- vorrichtung ein elektromagnetischer Strom wächter ist. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, da.ss die Verzögerungs vorrichtung ein Bimetallelement ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verzögerungs vorrichtung drehzahlabhängig ist. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Verzögerungs vorrichtung ein Fliehkraftschalter ist.
CH238405D 1944-01-05 1944-01-05 Einrichtung zum zweistufigen selbsttätigen Anlassen von Wechselstrommotoren mit stromloser Umschaltung der Wicklung, insbesondere von Stern auf Dreieck. CH238405A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1132634B (de) * 1957-06-24 1962-07-05 Licentia Gmbh Selbsttaetiger Stern-Dreieckschalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1132634B (de) * 1957-06-24 1962-07-05 Licentia Gmbh Selbsttaetiger Stern-Dreieckschalter

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