CH238577A - Verfahren zum Betrieb von Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von Verbrennungskraftmaschinen.

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CH238577A
CH238577A CH238577DA CH238577A CH 238577 A CH238577 A CH 238577A CH 238577D A CH238577D A CH 238577DA CH 238577 A CH238577 A CH 238577A
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CH
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heated
internal combustion
cylinder
combustion engine
compressed
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Inventor
Huwyler Oswald
Datner Paul
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Huwyler Oswald
Datner Paul
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B3/00Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/20Air compressing engines with ignition by the heat of compression

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description


  Verfahren zum     Betrieb    von     Verbrennungskraftmaschinen.       Bei den     heute    bekannten     Verbrennungs-          kraftmaschinen        wird    ,dem Zylinder der Brenn  stoff und     Luft    gemischt oder gesondert zuge  führt und im Zylinder verdichtet. Die hier  auf notwendige Zündung erfolgt durch  Fremd- oder Selbstzündung. Um den Fül  lungsgrad im Zylinder zu erhöhen, ist auch  die     Vorschaltung    von Kompressoren üblich,  die die Verbrennungsluft allein oder zusam  men mit .dem Brennstoff in den Zylinder       drücken.    Auch bei diesem Verfahren erfolgt  die weitere Verdichtung im Zylinder.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  bildet nun ein Verfahren zum     Betrieb    von       Verbrennungskraftmaschinen,    das die vor  stehend kurz erwähnten bekannten Verfah  ren verlässt.     Erfindungsgemäss    wird der     Ver-          brennungskraftmaschine    die Verbrennungs  luft verdichtet und der Kraftstoff verdichtet  und auf mindestens die     Selbstzündtemperatur     erhitzt zugeführt, so     @dass    im Zylinder der       Verbrennungskraftmaschine    nur noch die  Verbrennung, Ausdehnung unter Arbeitsab  gabe und das Ausstossen der Verbrennungs-    gase erfolgt.

   Werden dabei     flüssige    Kraft  stoffe     verwendet,    so     können:    diese zweck  mässig in einem ,dem     Arbeitszylinder    des     Ver-          brennungsmotors        vorgeschalteten    Verdampfer  unter Druck verdampft und mindestens auf  die     Selbstzündungstemperatur    erhitzt werden.

    Sollen als Kraftstoffe     verflüssigte    oder per  manente, brennbare Gase verwendet werden,  so können diese     unter    Druck     in    einem dem  Zylinder der     Verbrennungskraftmaschine    vor  geschalteten     Wärmeaustauscher    auf minde  stens sie     Selbstzündungstemperatur    erhitzt  werden.  



  Die Verbrennungsluft wird zweckmässig in  einem     besonderen,    neben der     Verbrennungs-          kraftmaschinenanlage        angeordneten    Verdich  ter komprimiert und dem Zylinder der     Ver-          brennungskraftma:

  s,chine    in der Nähe des       obern        Totpunktes        zugeführt.    Dabei kann die  verdichtete Verbrennungsluft, bevor sie dem  Motor zugeführt wird, durch eine eigene       Heizquelle    oder aber durch die Abgase des  Motors erhitzt werden,      Der erhitzte und     verdichtete    Brennstoff  wird     zweckmässigerweise    in der Nähe des       obern        Totpunktes    dem Zylinder des Motors  zugeführt, in welchem dann die Verbrennung  und Ausdehnung     erfolgt.    Die Einleitung der  Verbrennung erfolgt durch Selbstzündung,  da ja sowohl die Verbrennungsluft als auch  der Brennstoff so weit erhitzt sind,

       da.ss    die  Selbstzündung unverzüglich nach Einfüh  rung der Verbrennungsluft und des Kraft  stoffes im Zylinder erfolgt. Auch für die  Erhitzung der Kraftstoffe bis zur     Selbstzünd-          temperatur    können die Abgase des     Motors     herangezogen werden.  



  Nach dem Verfahren gemäss der vorliegen  den Erfindung werden demnach sämtliche  Kraftstoffe, gleichgültig, ob es sich um  flüssige Brennstoffe, drucklose oder niedrig  verdichtete oder verflüssigte Gase handelt,  zunächst auf den erforderlichen     Druclz:    ge  bracht und hierauf durch Wärmezufuhr bei       gleichbleibendem        Druck    auf ihre     Selbstzün-          dungstemperatur    gebracht. In diesem Zustand  sind sämtliche Kraftstoffe, gleichgültig, in  welchem Zustand sie bei normaler Tempera  tur und normalem Druck sind, gas- oder  dampfförmig und lassen sich daher ohne  Schwierigkeiten oder besondere Einrichtun  gen in den Zylinder der Verbrennungskraft  maschine einführen.

   Die Erhitzung des Kraft  stoffes erfolgt zweckmässig nach der Verdich  tung in einem besonderen     Wärmeaustauscher,     ,der zwischen dem     Kraftstoffverdichter    und  dem Arbeitszylinder der Verbrennungskraft  maschine angeordnet ist.  



  Zur     Beheizung    wird zweckmässig die in  den Abgasen der     Verbrennungskraftmasehine     enthaltene Wärme     verwendet;    es kann jedoch  auch eine eigene Wärmequelle zu diesem  Zweck vorgesehen werden. Zweckmässig wird  in der Nähe -des     obern        Totpunktes    zunächst  die     verdichtete    und zusätzlich erhitzte Ver  brennungsluft eingeführt und hierauf erst  der ebenfalls verdichtete und auf die     Se-lbst-          zündungstemperatur    erhitzte Kraftstoff.

   Die  Zündung setzt hierauf augenblicklich ein und  nach     erfolgter    Verbrennung dauert die Aus  dehnung der     verbrannten    Gase bis zur Nähe    des untern Totpunktes, worauf gespült wird  oder der sich umkehrende Kolben die Ver  brennungsgase in     bekannter    Weise ausstösst.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren bringt  für den Betrieb von     Verbrennungskraftma-          schinen    verschiedene Vorteile. Ein     wesent     lieber Vorteil ist vor allem darin zu sehen,  dass auf die gezeigte Weise eine Füllungs  regulierung ähnlich wie bei einer Kolben  dampfmaschine möglich ist, und dass dem  entsprechend die     Verbrennungekraftmaschine     eine     Hauptschlusscharakteristik    wie eine Kol  bendampfmaschine aufweist und der Kraft  stoffverbrauch gesenkt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Betrieb von Verbrennungs- kraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbrennungskraftmasehine die Verbren nungsluft verdichtet und der Kraftstoff ver dichtet und auf mindestens die Selbstzünd- temperatur erhitzt zugeführt wird, und dass im Zylinder der Verbrennungskraftmasehine nur noch die Verbrennung, Ausdehnung un ter Arbeitsabgabe und das Ausstossen der Ver brennungsgase erfolgt. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzweiehnet, dass flüssige Kraft stoffe verwendet werden, die in einem dem Zylinder des Verbrennungsmotors vorgeschal teten Verdampfer unter Druck verdampft und mindestens auf die Selbstzündtemperatur erhitzt werden.
    Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass als Kraftstoffe verflüssigte, brennbare Gase verwendet wer den, die unter Druck in einem dem Zylinder der Verbrennungskraftmaschine vorgeschal teten Wärmea.ustauscher auf mindestens die Selbstzündtemperatur erhitzt werden.
    Verfahren nach Patentanspruch, da- diureh gekennzeichnet, dass als Kraftstoffe permanente brennbare Gase verwendet wer den, die unter Druck in einem dem Zylinder der Verbrennungskraftmaschine vorgeschalte- ten Wä:rmeaustauscher auf mindestens die Selbstzündtemperatur erhitzt werden.
    4. Verfahren, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Erhitrzung der Kraftstoffe bis zur Selbstzündtemperatur bei gleichbleibendem Druck eine eigene Heiz- quelle verwendet wird. 5. Verfahren nach- Patentanspruch, da durch gekennzeichnet"dass zur Erhitzung,der Kraftstoffe bis zur Selbstzündtemperatur bei gleichbleibendem Druck die Abgase des Mo tors verwendet werden. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbrennungs- luft in einem eigenen Luftverdichter kom primiert wird und dem Zylinder der Verbren nungskraftmaschine in der Nähe des obern Totpunktes zugeführt wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die verdichtete Verbrennungsluft, bevor sie dem Zylinder der Verbrennungskraftma- sehine zugeführt wird, erhitzt wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die Erhitzung der Verbren- nungsluft durch eine eigene Heizquelle er folgt. 9. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Erhitzung der Verbren nungsluft durch die Abgase des Motors erfolgt. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass dem Zylinder der Verbrennungskraftmaschine zunächst die ver dichtete und erhitzte Verbrennungsluft in -der Nähe des obern Totpunktes zugeführt und hierauf der verdichtete und auf die Selbst- zündtemperatur erhitzte Kraftstoff zugeführt wird,
CH238577D 1943-10-29 1943-10-29 Verfahren zum Betrieb von Verbrennungskraftmaschinen. CH238577A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905902C (de) * 1949-10-02 1954-03-08 Erich Baentsch Verfahren zur Herstellung von Schweroeldampf-Luft-Gemischen zur Verbrennung unter UEberdruck, insbesondere fuer niedrig verdichtende Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905902C (de) * 1949-10-02 1954-03-08 Erich Baentsch Verfahren zur Herstellung von Schweroeldampf-Luft-Gemischen zur Verbrennung unter UEberdruck, insbesondere fuer niedrig verdichtende Brennkraftmaschinen

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