CH238585A - Zweistufiger Drucktastenschalter. - Google Patents

Zweistufiger Drucktastenschalter.

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CH238585A
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CH
Switzerland
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springs
control stage
button switch
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push button
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English (en)
Inventor
Ag Albiswerk Zuerich
Original Assignee
Siemens Ag Albis
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H15/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for actuation in opposite directions, e.g. slide switch
    • H01H15/02Details
    • H01H15/06Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H15/10Operating parts
    • H01H15/102Operating parts comprising cam devices

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  • Push-Button Switches (AREA)

Description


  Zweistufiger     Drucktasteuschalter.            In    der     Schaltungstechnik,    insbesondere       Fernmeldetechnik,        ist    es oft     wünschenswert,     verschiedene Schaltmassnahmen in einer vor  bestimmten     Reihenfolge,    aber     mittels    ge  meinsamer Steuermittel, vornehmen zu kön  nen.

   Bei derartigen     Steuermitteln    ist es be  sonders wichtig, die verschiedenen Schalt  massnahmen     einideutig    voneinander unter  scheiden zu können.     Gegenstand    vorliegender       Erfindung        ist        ein        zweistufiger     der diesen Anforderungen genügt.  



  Er weist ein von der     Drucktaste        beeinf'lusstes     Organ auf, :das zwei     Kontaktfediersätze        nach-          einander        steuert    und     ist    durch eine derartige       Ausbildung    dieses Organes gekennzeichnet,  dass der eine     Kontaktfedersatz,    der durch die       erste    Steuerstufe umgelegt wird,     :

  durch    die  zweite Steuerstufe, die zur Umlegung des  zweiten     Kontaktfedersatzesdient,    unbeein  flusst bleibt, wobei Mittel vorhanden sind,  um den Übergang von der ersten zu der zwei  ten Steuerstufe     dadurch    bemerkbar zu machen,  dass der zur     weiteren        Betätigung    des     Schal-          ters    erforderliche Tastendruck     verstärkt    wer-    den muss.

   Vorzugsweise weist das die     Kon-          taktfedersItze        betätigende    Organ     ein    Profil  auf, das zwei gegenüber der     Bewegungsrich-          tung    des Organes schräg liegende, für die       Betätigung    von je     einem        Kontaktfedersatz          zugeordneten        Pimpeln    vorgesehene Teile be  sitzt, die in dieser Bewegungsrichtung gegen  einander     versetzt    und durch einen parallel zu  den letzteren liegenden Teil verbunden sind,  auf welchen ,

  der dem zuerst     umgelegten        Kon-          taktfedemsatz        gehörende        Pimpel    am     Ende    der  ersten Steuerstufe zu liegen     kommt,    und des  sen Länge derart gewählt ist,     Jass    das, Organ  um     einen    zur     Steuerung    des zweiten Kontakt       federsatzes        genügenden    Betrag     weiter        ver-          stellt    werden kann, ohne     dass:

      der     erste    be  reits     umgelegte        Kontaktfedersatz    beeinflusst  wird. Die     Mittel,    die zur     Unterscheidung    :der  beiden     Steuerstufen        dienen,        weisen:    zweck  mässigerweise zwei dem Tastendruck ent  gegenwirkende     Federn    auf, wobei die eine  während der ersten 'Stufe     allein        und,die    bei  den Federn     währeni    der     zweiten    Stufe zu  sammen     beansprucht    werden.

        Eine     beispielsweise    Ausführungsform  des     erfindungsgemässen        Drucktastenschalters     wird     nachstehend    und an Hand der beiliegen  den Zeichnung     beschrieben.     



       Fig.    1 zeigt diese Ausführungsform teil  weise in Ansicht und im Schnitt.  



       Fig.    2     ist    ein     Querschnitt    nach Linie       II-II,der        Fig.    1,       Fig.    3     ein.        Querschnitt    nach Linie     III-III     derselben Figur.  



       Fig.    4 ist     eine    schematische Darstellung  der     relativen    Stellungen des     Betätigungs-          organes    und der     Pimpel        während    der verschie  denen Schaltstufen.  



  In der     Zeichnung    bezeichnet 1 ein Gestell,       das.    sich durch an sich bekannte Stanz- und  Biegeverfahren herstellen lässt und an wel  chem sämtliche Bestandteile des Schalters an  gebracht sind. Dieses Gestell     ist    durch zwei  Schrauben 2, 3 an der teilweise sichtbaren       Frontplatte    4, zum Beispiel einer     Fern-          sprechvermittlungseinriehtung,    befestigt. Eine  Drucktaste 5 und ein     zweckmässigerweise    als       Rotationskörper    ausgebildetes Betätigungs  organ 6 sind je an einem Ende eines Über  tragungsstiftes 7, zum Beispiel durch Ge  winde, festgehalten.

   Die Drucktaste 5     steht     unter dem     Einfluss    von zwei     koaxialen     Schraubenfedern 8 und 9, wobei .die     erste,    8,  zwischen dem auf dem Anschlag 10 ruhenden  Federteller 11 und     der        untern.    Stirnfläche der       Drucktaste    5 und die zweite, 9, zwischen :den  Federtellern 11 und 12 vorgespannt ist. Der       Federteller    12 stützt sich in seiner Ruhestel  lung gegen zwei aus dem     Gestell    1 heraus  gebogene Anschläge 13 und 14, deren<B>Ab-</B>  stand mindestens so gross ist wie der Tasten  durchmesser.

   Die Federteller 11 und 1.2 wei  sen je einen sich     zwischen    den beiden     Federn     8 und 9     erstreckenden        Ansatz    11'     bezw.    12'  auf, die eine gegenseitige Berührung der Fe  dern und     damit    Störwirkungen der     letzteren     verhindern. Die Drahtstärke der innern Feder  8 ist kleiner als diejenige der äussern Feder 9,  so dass diese trotz     ihres    grösseren     Windungs-          durchmessers    stärker ist als die Feder B.

   Das  Profil des     Betätigungsorganes    6 besitzt zwei  zu der Bewegungsrichtung schräg liegende    Teile 6a und 6b. Diese sind für die Betäti  gung von je einem     Kontaktfedersatz    15 und  16 zugeordneten Pimpeln 17 und 18 vorge  sehen und sind durch einen Teil 6c     des        Betäti-          gungsorganes    6 verbunden, der parallel zu  dessen Bewegungsrichtung liegt. In     Fig.    3  sind die     Konta,ktfedersätze    15, 16 nur teil  weise durch ihre     Umrisslinien    dargestellt.  



  Wie aus     Fig.    4a hervorgeht, wird das  Organ 6 während der ersten Steuerstufe der  art     verstellt,    dass der     Pimpel    17 des Kontakt  federsatzes 15 durch den schrägen Teil 6a  verschoben und der betreffende     Kontakt-          federsatz    umgelegt wird. Am Ende dieser       Steuerstufe    kommt der     Pimpel    17 auf den  Teil<B>6e</B> zu liegen, gleichzeitig kommt die  untere Stirnfläche der Drucktaste 5 mit dem  Federteller 12 in     Berührung,    wodurch nun  die     starke    Feder 9 dem Tastendruck entgegen  wirkt.

   Die     Notwendigkeit,    dass der zur weite  ren Steuerung erforderliche Tastendruck ver  stärkt werden muss, zeigt, dass die erste  Steuerstufe vollendet ist. Während der zwei  ten     Steuerstufe    ist also auf die Taste 5 ein       stärkerer    Druck auszuüben, der die     Kräfte     der beiden Federn 8 und 9 zu     überwinden     vermag. Das Organ 6 wird dann weiter ver  stellt.

   Die Länge des,     Profilteils    6c des     Or-          ganes    6 ist derart gewählt, dass das Organ 6  um einen Betrag verstellt wird, der zur Um  legung des     iontaktfedersatzes    16 genügt,  ohne dass der     Pimpel    17 des     Konta.ktfeder-          satzes    15 weiter verschoben wird, so dass der  betreffende     Kontaktfedersatz    während der  zweiten Steuerstufe     unbeeinflusst    bleibt.

       Der     Profilteil 6b des Organes 6 bewirkt nun eine       Verschiebung    des     Pimpels    18, wodurch der       Kontaktfedersatz    16 umgelegt wird. Der  dann     erreichte    Steuerzustand ist aus der       Fig.    4b ersichtlich. Die Hinweiszeichen 17,  18, 17', 18', 17", 18" bezeichnen die verschie  denen im     Ruhezustand    und am Ende der     bei-          den        Steuerstufen        erreichten    relativen Stellun  gen, des Organes 6 und der     Pimpel    17 und 18.

    Am Ende des zweiten Steuerzustandes kommt  das Organ 6 mit dem Anschlag 19 in Berüh  rung, der den Tastenhub begrenzt. Beim  Loslassen der Drucktaste 5 werden diese und      das Organ 6 durch -die Wirkung der Federn  8 und 9 zunächst in die erste Steuerstufe und  anschliessend durch die Wirkung der Feder 8  allein in ihre Ruhelage zurückgebracht, wo  durch die     Kontaktfedersätze        nacheinander          zurückgelegt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zweistufiger Drucktastenschalte:r, bei welchem ein von der Drucktaste beeinflusstes Organ zwei Kontaktfedersätze nacheinander steuert, gekennzeichnet durch erstens eine derartige Ausbildung dieses Organes, dass der durch die erste Steuerstufe umgelegte Kon- taktfedersatz durch die zweite, zur Umlegung .des andern Kontaktfedersatzes dienende Steuerstufe unbeeinflusst bleibt, und zweitens durch Mittel,
    um den Übergang von der ersten zu der zweiten Steuerstufe dadurch bemerk bar zu machen, dass der zur weiteren Betäti gung des Schalters erforderliche Tastendruck verstärkt werden muss.
    UNTERANSPRüCHE 1. Druektastenschalter nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die Kontaktfed,ersätze betätigende Organ ein Profil aufweist, das zwei gegenüber der Be- wegungsrichtung des Organes schräg lie gende, für die Betätigung von je einem Kon- taktfederssatz zugeordneten Pimpeln vorge sehene Teile besitzt,
    die in dieser Bewegungs richtung gegeneinander versetzt und durch einen parallel zu der letzteren liegenden Teil verbunden sind, auf welchen der dem zuerst gesteuerten Kontaktfedersatz zugeordnete Pimpel am Ende der ersten Steuerstufe zu liegen kommt, und dessen Länge .derart ge wählt ist, dass das Organ. um einen zur Steue rung des zweiten Kontaktfedersatzas genü genden Betrag weiter verstellt werden kann,
    ohne dass .der erste bereits umgelegte Kontakt federsatz beeinflusst wird. 2. Drucktastenschalter nach Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Kontaktfedersätze betätigende Organ als Rotationskörper ausgebildet ist.
    3. Drucktastenschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Bemerkbarmachung des Überganges von der ersten in, die zweite Steuerstufe dienenden Mittel zwei dem Tastendruck entgegenwir kende Federn aufweisen, wobei die eine Feder während der ersten Steuerstufe allein und die beiden Federn während der zweiten Steuer stufe zusammen beansprucht werden. 4. Drucktasten.schalter nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn koaxial zueinander angeordnet sind.
    5. Druektastenschalter nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Federn verschieden .stark sind, wobei die schwächere während der ersten Steuer stufe beansprucht wird. 6. Drucktaetenschalter nach Unteran spruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Federn vorgespannt sind.
CH238585D 1945-07-10 1943-10-09 Zweistufiger Drucktastenschalter. CH238585A (de)

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