CH238667A - Vorrichtung zur besseren Ausnützung der Wärme beim Kochen. - Google Patents

Vorrichtung zur besseren Ausnützung der Wärme beim Kochen.

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CH238667A
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Iten Werner
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Iten Werner
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/36Shields or jackets for cooking utensils minimising the radiation of heat, fastened or movably mounted

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Description


  Vorrichtung zur besseren     Ausnützung    der Wärme beim Kochen.    Die von der Wärmequelle eines Koch  herdes abgegebene Wärme geht zu einem  grossen Teil durch     Entweichen    seitwärts des  Kochgeschirres verloren. Ein Wärmeverlust  tritt ebenfalls ein durch die Abstrahlung des  erwärmten Kochgefässes, hauptsächlich dann,  wenn es sich um ein Kochgut mit längerer  Kochzeit handelt. Beträgt doch die Tempera  tur im Topf 80-100  C, während die Raum  temperatur der Küche öfters unter 15  C  sinken kann. Aber auch der erzeugte und die  Kochstelle verlassende Dampf ist ein grosser  Wärmeverzehrer. Aus diesen Gründen ist der  Betrieb eines Kochherdes bei der allgemein  üblichen Art des     Kochens    unwirtschaftlich.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun eine Vorrichtung zur besseren     Aus-          nützung    der Wärme beim Kochen, bei wel  cher die genannten Nachteile vermieden wer  den, indem eine, über einen Kochtopf zu  stülpende Haube, beispielsweise aus Leicht  metall, vorgesehen ist, welche die seitlich von  der Heizquelle entweichende Wärme auf  fängt und zwischen     Kochtopf    und Haube sam-         melt,    sowie den Kochtopf von der umgeben  den, niedrigeren Raumtemperatur schützt  und der entweichende Dampf vom Kochgut  zwischen Kochtopf und Haube nach unten  leitet.

   Im weiteren -ist zur besseren Wärme  übertragung zu einem zweiten Kochgefäss       (Turmkochen)    und zur leichteren Kontrolle  des Kochgutes, der obere flache     Teil    der  Haube mit einer Öffnung versehen.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfin  dungsgegenstandes ist in beiliegender Zeich  nung im Schnitt dargestellt. Die gezeichnete  Vorrichtung besitzt die Form einer Haube  mit zylindrischem Mantel a. Der obere Teil  ist doppelwandig, indem der Blechring     7c    bei  L aufgeschweisst' oder genietet ist. In der  Mitte weist dieser Teil eine kreisrunde Öff  nung b auf, versehen mit einem nach oben  gerichteten Dichtungsring c aus Gummi,       Hanfschnür    oder dergleichen.

   Der Durch  messer der Öffnung b darf     2/3    des Durch  messers des verwendeten Normalkochtopfes     h     nicht überschreiten, damit eine Absperrung  des entstehenden Dampfes beim Dichtungs-      ring c und dem daraufgestellten zweiten  Kochgefäss gewährleistet ist. Der Dichtungs  ring c ist in die Rille     in        eingepresst.    Zur Zen  trierung der Vorrichtung auf dem Koch  geschirr     ist    ein Ring oder einzelne Blech  lappen<I>f</I> vorgesehen.

   Der     zy        lindriselie    Man  tel a der steifen, nicht brennbaren Haube  ist     annähernd    so lang wie das darunter  stehende Gefäss     h,,    ohne auf der Herdplatte  aufzuliegen, und ist zur Aufnahme von kon  densiertem Dampf am untern Abschluss     d     nach innen     umgebordet.    Eine schwenkbare  Feder e schliesst ein Loch im Mantel, welches  zur Entleerung der     Kondenswasserrille        d     dient. Zur besseren Handhabe der Vorrich  tung sind am Umfange zwei Griffe g an  geordnet. Der Zylinder kann im Querschnitt  rund oder oval sein.

   Die ovale Form trägt  den seitlichen Griffen des Kochtopfes Rech  nung.     t    bedeutet in der Zeichnung die Koch  flamme oder Kochplatte. Der entweichende  Dampf vom Kochgut muss, da nach oben  durch den Dichtungsring c und darauf  gestelltem zweiten Kochgefäss abgeschlossen,  zwischen Mantel<I>a</I> und Kochgefäss     1a    ab  ziehen, wird dann durch nachfolgenden  Dampf nach unten gedrückt und kann erst  dann die Kochstelle verlassen. Durch Auf  stellen eines zweiten Kochgefässes auf den  Dichtungsring c wird die     aufsteigende     Wärme des Gefässes     lt.    direkt an dieses ab  gegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur besseren Ausnützung. der Wärme beim Kochen, gekennzeichnet durch eine über den Kochtopf zu stülpende. oben flache, in der Mitte eine Ciffnung finit nach oben berichtetem Dichtungsring auf weisende, und unten offene, steife, nicht brennbare Haube mit zylindrischem Mantel, zum Zwecke, seitlich des Kochtopfes auf steigende Wärine von der Heizplatte oder Heizflamme aufzufangen.
    wie ausströmende Dämpfe vom -,varinen Kochgut zwischen Mantel und Kochtopf entlang nach unten zu leiten, den warmen Kochtopf von der um gebenden, niedrigeren Raumtemperatur zu isolieren und ein zweites Kochgefäss mit der aufsteigenden Wärme des Kochgutes im eisten Kochtopf direkt in Berührung zu bringen. U \TERANSPRüCHE:
    1. Vorrielitung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der unten offene Mantel, eine nach innen gerichtete Umbor- dun- aufweist zur Aufnahme von konden siertem Dampf.
    2. Vorrichtung nach Patentaiisprucb und U ntera.nspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ablassen des kondensierten Dampfes in der U mbordung ein Loch ini Mantel vor gesehen ist. das durch ein schwenkbares Federband abschliessbar ist.
CH238667D 1945-05-01 1945-05-01 Vorrichtung zur besseren Ausnützung der Wärme beim Kochen. CH238667A (de)

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