CH238709A - Höchstverbrauchsmesseinrichtung. - Google Patents
Höchstverbrauchsmesseinrichtung.Info
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
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- G01R11/60—Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours
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Description
Höchstverbrauchsmesseinrichtung. Die Erfindung betrifft einen Höchstver brauchsmesser mit periodisch selbsttätiger Rückstellung und fortlaufender Registrie rung des während einer Ableseperiode pro Registrierperiode erreichten grössten Be lastungsmittelwertes.
Die bekannten Höchstverbrauchsmessein- richtungen, die zur Bestimmung des Höchst verbrauches, insbesondere elektrischer An lagen Verwendung finden, besitzen meistens einen vom Zählersystem angetriebenen Mit nehmer für einen Schleppzeiger (Maximum zeig-er) mit und ohne Schreib- oder Druck werk. Dieser Mitnehmer wird hierbei in regel mässigen Zeitabständen (Registrierperioden) von zum Beispiel 15 Minuten, durch ein Zeit element für kurze Zeit vom Zähler entkup pelt, in -seine Anfangslage zurückgeführt und wieder gekuppelt.
Bei den gewöhnlichen Höchstverbrauchs- messeinrichtün;ben kann der grösste während einer Ablese- bezw. Auswertungsperiode, zum Beispiel einem Monat, aufretende Verbrauchs mittelwert je Registrierperiode an der Maxi- mumeinrichtung abgelesen werden. Bei diesen Maximumzählern handelt es sich um anzei gende Instrumente, bei denen ein Beamter des Werkes nach Ablauf jeder Ablese- bezw. Auswertungsperiode an Ort und Stelle er scheinen muss, um das Maximum abzulesen, es zu notieren und den Maximumzeiger von Hand wieder auf Null zurückzustellen.
Es sind anderseits auch Einrichtungen bekannt geworden, bei denen in Verbindung mit einer zeitgesteuerten Vorrichtung, die den Maximumzeiger nach Ablauf einer Ablese periode von seinem innerhalb dieser Periode erreichten Höchststand selbsttätig in die Nullage zurückführt, ein Schreibwerk vor gesehen ist, welches die Rückführbewegung des Maximumzeigers aufzeichnet. Ferner sind ähnliche Einrichtungen bereits bekannt, bei denen ein Druckwerk vorgesehen ist, wel ches unmittelbar vor der Auslösung der Rückstellbewegung des Maximumzeigers den Wert des entsprechenden Maximumstandes auf eine Unterlage abdruckt.
Alle diese be kannten Einrichtungen ergeben nun für eine grössere Anzahl von Ableseperioden eine ent sprechende Anzahl von Anzeigen. Aus tarif lichen Gründen ist es aber anderseits gele gentlich erwünscht, dass die während einer Ableseperiode festgestellten grössten Be lastungsmittelwerte je Registrierperiode fort laufend registriert, das heisst, zusammenge zählt werden und .gesamthaft zur Anzeige ge langen. Es sind nun auch Höchstverbrauchs- messeinrichtungen bekannt geworden, bei denen eine solche Zusamenzählung der gröss ten Belastungsmittelwerte durch .die am Ende jeder Ableseperiode von Hand erfol gende Zurückstellung des Maximumzeiger.
und Übertragung dieser Rückstellbewegung- auf ein Zählwerk erreicht wird. Diese Ein richtungen haben aber wieder den schwer wiegenden Nachteil, dass sie bedienungsab hängig sind.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil dadurch, dass in Verbindung mit einer zeit gesteuerten Vorrichtung, die eine Maximum einrichtung nach Ablauf einer Ableseperiode von ihrem innerhalb dieser Periode erreich ten Höchststand selbsttätig in die Nullage zurückführt, ein Zählwerk vorgesehen ist, welches die Werte der erreichten Höchst stände fortlaufend registriert.
In der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand an Hand eines rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
Ein Zähler treibt mit seiner Systemachse -einerseits über ein Schneckenrad 1, ein Rä derpaar a/b und die Räder 2 ein kWh- Walzenzählerwerk Z1 an, anderseits über ein Räderpaar c/d das eigentliche Maximum zählwerk Z2, und zwar derart, dass ein Rad 4 über ein. Rad 5 einen Mitnehmer 6 aus seiner durch .den Anschlag 7 bestimmten Nullage herausdreht und ein Maximumrad 8 vorwärts dreht.
Das Maximumrad 8 -dreht über ein Rad 9 eine Klinkenfeder eines Überholungsgetrie bes 10 lose nach rückwärts, ohne das Rad 10 zu drehen, und gibt so für das Maximum zählwerk Z. einen Weg vor, welcher bei der Rückstellung, zum Beispiel am Monatsende, aufgeholt werden muss, wobei dann eine Eich- trommel 11 mit den nachfolgenden Walzen entsprechend verdreht wird.
Die Registrierperiode wird dadurch be stimmt, dass ein Synchronmotor I über die Achsen II, III, IV und V eine Scheibe 1 2 dreht, welche mittels einer Klinke 13 das Rad 4 vom Rad 5 kurzzeitig abkuppelt, so dass der Mitnehmer 6 durch das Drehmoment einer Spiralfeder 14 an den Anschlag 7 zu rückgeführt wird.
Anderseits wird das monatliche Leistungs maximum dadurch sichtbar gemacht, dass am Ende des Monats der Synchronmotor I über die Achsen II, VI, VII, VIII, IX, X, XI und XII das Maximumrad 8 und mit diesem den Mitnehmer 6 bis zum Anschlag 7 zurück dreht.
Dadurch werden das Rad 9 und die Klinkenfeder -des Überholungsgetriebes 10 vorwärts gedreht, so dass das Klinkenrad 10 mitgenommen wird, welches nun über eine variable Übersetzung elf die Eichtrommel 11 vorwärts dreht. Diese monatliche Rückstel lung wird dadurch ausgelöst, dass die Achse VIII für die Dauer der Rückstellung an die Achse VII gekuppelt wird, und zwar mit Hilfe einer Klinke 1.5, welche durch die Seheiben 16a, 16b, 16e gesteuert wird. Diese Scheiben werden über die Räder 17, 18, 19. 20, 21, 22 und 23 von der Achse VII ange trieben.
Dieses Triebwerk ist, so durchgebildet, dass zwischen den Scheiben 16a, 16b und 16c je d=as Übersetzungsverhältnis 1 : 100 besteht und die Scheibe 16e in 30 Tagen eine volle L: mdrehung ausführt. Die Scheiben 16a bis <B>16e</B> besitzen an ihrem Umfang je einen Ein schnitt. Befinden sich diese Einschnitte alle drei auf gleicher Höhe und gegenüber der Klinke 15, so kann diese in die Einschnitte fallen, wodurch die Achse VIII verschwenkt wird und die Kupplung mit dem Synchron motor I erfolgt.
Selbstverständlich kann die beschriebene Einrichtung durch eine Anzeigevorrichtung vervollständigt werden, welche den momen tanen Maximiimstand anzeigt. Dazu ist es nur notwendig, ein weiteres Zählwerk Z;" über ein Rad 24 durch das Rad 9 antreiben zu lassen. An. Stelle der in der Zeichnung da.rge- stellten Ziffernrollen können natürlich auch Zeiger verwendet werden.
Die Vorteile des beschriebenen Ausfüh rungsbeispiels bestehen hauptsächlich in fol gendem: Die Maximumeinrichtung muss nicht, wie beim ,gewöhnlichen Maximumzähler, jeden Monat durch einen Beamten des Werkes in die Nullage zurückgeführt werden, sondern die Rückführung erfolgt selbsttätig durch das vorhandene Zeitelement (Synchronmotor, Uhr oder dergleichen), wobei jedesmal bei der Rückführbewegung .der Maximumeinrichtung der Stand auf das Zählwerk übertragen wird.
Eine beabsichtigte oder nicht beabsichtigte Beeinflussung der Anzeige ist daher ausge schlossen.
Als Zeitelement kann statt eines Syn chronmotors auch ein anderes entsprechend zeitgesteuertes Antriebsgerät, zum Beispiel .eine Uhr, vorgesehen sein.
Bei monatlicher Ableseperiode kann ferner .das Zeitelement aus einer Kalenderuhr be stehen, -die die Anzahl Tage jedes Monats genau berücksichtigt.
Selbstverständlich kann die Ableseperiode auch eine Woche oder einen Tag ausmachen, so dass am Ende jeder Woche oder am Ende jedes Tages die Maximumeinrichtung zurück geführt und der in dieser Periode entstandene Höchstverbrauch registriert wird.
Eine weitere Abänderung kann durch die Fernsteuerung der Maximumeinrichtung ge geben sein. In diesem Falle ist der Zähler bei dem erläuterten Beispiele also der Zähler anker und das Zählwerk Z, - von,der übri gen Einrichtung getrennt. Die Übertragung der Zählerdrehung erfolgt in bekannter Weise .durch einen zählerseitig angeordneten Kon takt (Impulsgeber), einen Übertragungskanal und ein Empfängerrelais auf der Seite der Maximumeinrichtung.
Ausser der Maximum einrichtung kann selbstverständlich auch der Antrieb zur Bestimmung der Registrier- bezw. Auswertperiode ferngesteuert werden.
An Stelle eines besonderen Zeitelementes (Motor oder Uhr) für die periodische Aus lösung kann man auch den Zähler selbst ver- wenden, der in diesem Falle sowohl,die Steue rung der periodischen Auslösungen als auch das den Gesamtverbrauch anzeigende Zähl werk antreibt. Hierzu kann der Zähler ausser dem dem Gesamtverbrauch verhältnisgleiehen Drehmoment noch ein zusätzliches konstantes Drehmoment erhalten. Diese im Zähler ver einigtem Drehmomente können mit Hilfeeines Differentialgetriebes getrennt werden,
wobei einer der Teils des Differentialgetriebes, zum Beispiel ein Sonnenrad, durch e in synchroni- sierendes Element, zum Beispiel eine Un ruhe,
auf einer konstantem Geschwindigkeit gehalten wird. Diese Geschwindigkeit ent spricht der vom konstanten Drehmoment her vorgerufenen Umlaufgeschwindigkeit und trennt diese von der dem Gesamtverbrauch verhältnisgleichen Umlaufgeschwindigkeit. Das veränderliche Drehmoment wird dann einem andern Teil des Differentialgetriebes, zum Beispiel dem zweiten Sonnenrad, und so dem Zählerwerk und der Maximumeinrich tung zugeführt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Höchstverbrauchsmesseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit einem Zählwerk, welches jeden im Verlauf jeder Ableseperiode erreichten Höchstwert fort laufend registriert, eine zeitgesteuerte Rück führvorrichtung vorgesehen. ist, die .eine Maxi mumeinrichtung nach Ablauf einer Ablese periode von ihrem innerhalb dieser Periode erreichten Höchststand selbsttätig in die Nullage zurückführt. UNTERANSPRÜCHE: 1.Höchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass die Maximumeinrichtung einen Mitnehmer aufweist, der am Ende jeder Registrierperiode selbsttätig in die Nullage zurückgeführt wird und bei der Vorwärtsbewegung ein Rad ge mäss den erreichten Höchstständen vorwärts dreht. 2.Höchstverbrauchs.messeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein Synchronmotor als zeitsteuerndes Element für die Bestim mung der Registrier- und Ableseperioden und auch als .Antriebsorgan für das Zählwerk sowie die Rückstellung des Maximumrades und -des Mitnehmers dient. B.Höchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein Uhrwerk als zeitsteuerndes Element für die Bestimmung der Registrier- und Ableseperioden und auch als Antriebsorgan für das Zählwerk sowie die Rückstellung des Maximumrades und des Mitnehmers dient. 4.Höchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch .gekennzeichnet, dass der Zähler selbst als zeitsteuerndes Element für die Bestim mung der Registrier- und Ableseperioden und auch als Antriebsorgan für das Zählwerk so wie die Rückstallung des Maximumrades und des Mitnehmers, dient, indem der Zähler ausser dem, dem Gesamtverbrauch verhältnisgleichen Drehmoment noch ein zusätzliches, konstantes Drehmoment besitzt. 5.Höchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass eine zeitgesteuerte Scheibe am Ende -der Registrierperioden mit tels einer Klinke die Kupplung zwischen dem Zähler und dem Mitnehmer kurzzeitig löst, so dass der Mitnehmer unter dem Zug einer Feder wieder in seine Nullage zurückgeführt wird. 6. Höchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer über das Maximumrad eine Klinke eines Überholungsgetriebes lose nach rückwärts verdreht und dadurch für das Maximumzähl werk einen Weg vorgibt, der bei der Rück stellung aufgeholt werden muss. 7.Höchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass eine zeitgesteuerte Klinke vorgesehen ist, welche am Ende jeder Ableseperiode das zeitsteuernde Element an das Maximumrad ankuppelt. B. Höchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und i, dadurch gekennzeichnet, dass die zeit gesteuerte Klinke unter dem Einfluss von an einem Getriebe angeordneten Scheiben steht, welche verschiedene Drehzahlen aufweisen und am Umfang mit Einschnitten versehen sind, welche nur eine Bewegung der Klinke gestatten, -,wenn sie auf die Klinke ausge richtet sind. 9.Höchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Maximumeinrichtung vom Zähler aus ferngesteuert ist. 10. Höchstverbrauchsmesseinrichtung narb Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb für die Bestimmung der Regi- strier- und Ableseperioden .durch ein Zeitele ment ferngesteuert ist. 11.Höchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Maximumeinrichtung als auch der Antrieb zur Bestimmung der Re o-istrier- bezw. Auswertperiode ferngesteuert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH238709T | 1943-12-24 |
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Family Applications (1)
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| CH238709D CH238709A (de) | 1943-12-24 | 1943-12-24 | Höchstverbrauchsmesseinrichtung. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH238709A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1113582B (de) * | 1952-07-26 | 1961-09-07 | Landis & Gyr Ag | Hoechstverbrauchsmesseinrichtung |
-
1943
- 1943-12-24 CH CH238709D patent/CH238709A/de unknown
Cited By (1)
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| DE1113582B (de) * | 1952-07-26 | 1961-09-07 | Landis & Gyr Ag | Hoechstverbrauchsmesseinrichtung |
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