CH222579A - Höchstverbrauchsmesseinrichtung. - Google Patents

Höchstverbrauchsmesseinrichtung.

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CH222579A
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description


  



  H¯chstverbrauchsme¯einrichtung.



   Die bekannten   Höchstverbrauchsmessein-    richtungen, die zur Bestimmung des H¯chstverbrauches, insbesondere elektrischer Anlagen Verwendung finden, besitzen bei der am meisten vorkommenden prinzipiellenAus  fiihrung    einen vom Zählersystem angetrie  benen Mitnehmer für einen Schleppzeiger    (Maximumzeiger) mit und ohne   Schreib-    oder Druckwerk. Dieser Zeiger bezw. das entsprechende Schreib-oder Druckwerk wird hierbei in regelmässigen Zeitabständen (Re  gistrierperioden)    von z. B. 15 Minuten durch ein Zeitelement f r kurze Zeit vom ZÏhler entkuppelt, in seine Anfangslage zur ckgeführt und wieder gekuppelt.



   Bei den   gewöhnliehen      Hoahsverbrauchs-    meBeinrichtungen kann der   gr6sste      Ver-      brauchsmittelwert    je   Registrierperiode,    der innerhalb einer Ablese-bezw.   Auswertungs-    periode, z. B. einem Monat, aufgetreten ist, an der   Maximumeinrichtung    abgelesen werden. Bei diesen Maximumzählern handelt es sich um anzeigende Instrumente, bei denen ein Beamter des Werkes nach Ablauf jeder Ablese- bezw. Auswertungsperiode an Ort und Stelle erscheinen muss, um das Maximum abzulesen, es zu notieren und den   Maximuma. nzeig. er von Hand    wieder auf Null zur ckzustellen.



   Bei den schreibenden bezw. druckenden Höchstverbrauchsmessern wird im   allgemei-    nen der Mittelwert der Belastung wÏhrend jeder einzelnen Registrierperiode auf einem Papierstreifen oder dergleichen als Linie   und/oder Zahl aufgezeichnet.    Eine Aus  wechslung    des   Registrierstreifens    ist in der Regel alle Monate erforderlich. In Ausnahmefällen kommt man  ber zwei Monate hinaus, doch bedingt dies eine   entspxechend    gro¯e LÏnge des Registrierstreifens.

   Im Gegensatz zu den gewöhnlichen   Eöchstver-      brauchssehreibern    ist es nicht nötig, dass an Ort und Stelle, wo sich der ZÏhler befindet, eine Ablesung vorgenommen wird ; vielmehr kann die Auswertung, der   Registrierstreifen,    auf dem ja alle nötigen Werte vermerkt sind, zu jeder Zeit und an   beliel) igen    Orten erfolgen.



   Während einerseits der gewöhnliche   Höchstverbrauchsmesser    bezw. Maximum ZÏhler wohl billig, aber verhältnismässig unvollkommen ist,   genügtanderseits    der schreibende   bezw. druckende Höchstverbrauchs-    zähler hohen Ansprüehen, ist dafür aber auch teuer.



   Die Erfindung ermöglicht den Bau eines Hochstverbrauchsmessers, welcher sowohl bez glich der an ihn zu stellenden Anforderungen als auch des Preises zwischen den beiden oben genannten Arten von   Höchst-      verbrauchszählern    liegt, nur wenig teurer als   ein gewöhnlicher Hochstverbrauchszähler    ist und sich hinsichtlich seiner Eigenschaften und Vorteile doch an den schreibenden undloder druckenden   Höehstverbrauehszähler    anlehnt.



   Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass in Verbindung mit einer zeitgesteuerten Vorrichtung, die den Maximumzeiger nach Ablauf einer   Ablese-bezw.      Auswertungs-    periode von seinem innerhalb dieser Periode erreiehten   Höehststand selbsttätig    in die Nullage zurückgeführt, ein Druckwerk vorgesehen ist, welches unmittelbar vor der   Auslosung    der Rückstellbewegung des Maxi  mumzeigers den    Wert des entsprechenden   Maximumstandes    auf eine   Unterlage ab-    druckt.



   In der Zeichnung ist der   Erfindungs-    gegenstand an Hand eines rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels in Fig. 1 erläutert, während Fig. 2 eine Einzelheit zeigt.



   Der Zähleranker bezw. die Triebscheibe   1    des Zählers steht in bekannter Weise einerseits mit dem den   Gesamtverbrauch    anzei  genden Zählwerk    2, anderseits mit dem Zeitelement in Form eines Synchronmotors 3 und ferner mit dem vom Zeitelement periodisch    gesteuerten, auf den Maximumzeiger einwir-      kenden Mitnehmer    4 in Verbindung.

   Auf der einen Seite wirkt also der   Zähleranker      1    auf das   Gesamtverbrauchszählwerk    2, während anderseits der   Synehronmotor    3 über das Ge  triel)    5 und eine nicht gezeichnete, an sich bekannte   Zwischenvorricbtung    den Mitnehmer 4 mit dem Zähler bezw. dem Zählwerk 2 kuppelt, wobei der Mitnehmer 4 nach Ablauf je einer Registrierperiode, z. B. 15 Minuten, vom Zähler entkuppelt, durch   irgend-    eine Vorrichtung (Getriebe, Feder, Gewicht, mit oder ohne Verwendung einer   Rutsch-    kupplung) in die Anfangslage zurückgeführt und sodann wieder gekuppelt wird.



   In die Bahn des Mitnehmers 4 ragt ein Lappen 6 des den   Höchstverbrauch    anzeigenden   Maximum-bezw. Schleppzeigers    7, der fest mit dem Rad 9 verbunden ist, welches mit satter Reibung auf seiner im Raume feststehenden Achse sitzt.



   Mit dem als Zeitelement dienenden Syn  chronmotor    3 ist au¯er dem Getriebe 5 das Getriebe 10 verbunden, welches auf ein Ge  triebewerk    11 einwirkt, über welches ein Mitnehmer 12 verschwenkt wird, in dessen Bahn ein weiterer Lappen 13 des Maximumzeigers 7 ragt. Die Nullage des die Regi  strierperioden    bestimmenden Mitnehmers 4 ist mit 14 bezeichnet, während die Nullage des Mitnehmers 12 mit 15 bezeichnet ist.



  Die Übersetzungsverhältnisse im Getriebewerk 11 sind so gewählt, da¯ der Mitnehmer 12 am   Ende einer Ablese-bezw. Auswer-      tungsperiode    (Monat, Woehe, Tag) den Maximumzeiger 7 unter Vermittlung des Lappens 13 in die Nullage schwenkt   (ge-      strichelte    Lage des   Zeigers    7) und hiermit die Arbeit ausfthrt, die sonst der Beamte am Ende einer   Ableseperiode    von Hand u bewerkstelligen hat.



   Unmittelbar vor der Rückführung des   Maximumzeigers    7 durch den am Ende einer   Ablese-bezw.      Auswertungsperiode    in Tätigkeit gesetzten Mitnehmer 12 wird der dem während der   Auswertungsperiode    erreichten maximalen   Zeigeraussehlag    entsprechende Maximalwert auf einem Druckstreifen aus Papier oder dergleichen gedruckt.



   Das Druckwerk besteht im wesentliehen aus einer auf einer Auf-oder Abwickelrolle 16 angeordneten Registrierbahn 17 aus  Papier oder beliebigem, zum Aufdruck geeigneten Stoff, wobei diese Bahn zwischen dem   Typenradsatz    18 und einem hammerartigen Druckstück 19   hindurchgefiihrt    ist.



   Das   Druekwerk    ist nun in der folgenden Weise mit dem Maximumwerk verbunden.



  Der ZIaximumzeiger 7 ist über das Rad 9 mit dem Sonnenrad 20 eines   Differential-    getriebes verbunden, dessen zweites Sonnenrad 21 über ein Antriebsrad 22 mit dem   Typenrädersatz 18    in Verbindung steht. Auf der Achse des Planetenrades 23 sitzt eine Nockenscheibe 24, deren Ausbildung in Fig. 2   näher angegeben ist. Diese Nocken-    scheibe arbeitet mit dem Kontaktarm 25 zusammen, der mit dem weiteren Kontaktteil 26 zusammen den Stromkreis über einen Elektromagneten 27 schliessen kann. Auf der   Welle 28, auf der    das Antriebsrad 22 sitzt, ist ein weiteres Rad 29 angeordnet, mit welchem ein Kupplungsrad 30 kämmt, dessen Achse 31 mit dem Anker 32 des Elektromagneten 27 verbunden ist.

   Das Rad 30 ist dauernd mit dem Rad 29 der Welle 28 verbunden, kann aber zeitweise mit dem Rad 37 des mit dem vom Synchronmotor 3 be  tätigten Getriebeteils    11 gekuppelt werden.



  Die   Nockenseheibe    24 hat eine Vertiefung 24a, die so ausgebildet ist, dass bei Drehung der   Noekenseheibe    im Sinne des Pfeils P die Scheibe infolge der Nase 24b (Fig. 2) durch den   Kontaktarm    25 angehalten wird, wÏhrend bei Drehung der Nockenscheibe in dem andern Drehsinne der Kontaktarm   25 auf    der Seheibe 24 auflaufen kann.



   Die   Vorsehubvorriehtung für    die   Regi-    strierbahn besteht aus folgenden Teilen : Die Auf-und   Abwickelwalze    16 ist fest eingebaut und mit ihrem   Klinkenrad 33 über eine    geeignete Übersetzung mit dem Klinkenrad 34 verbunden, welches lose auf der Welle 35 sitzt, die ihrerseits den vom Synchronmotor 3 gesteuerten Getriebeteil 11 mit dem Rück  stellmitnehmer      12    verbindet. Das Rad 34a, in welches die auf dem Rad 34 angeordnete Klinke 36 eingreift, sitzt fest auf der Achse 35.

   Bei dem   dargestellten Ausführungsbei-    spiel hängt die Papierbahn zwischen dem   Typenrädersatz    18 und dem Hammer 19 in einer   Führung 38,    in welcher sie in kurzem Abstand von dem Umfange der   Typenräder    18 senkrecht gefiihrt ist. Die Papierstreifen, die lose geliefert werden, sind an ihrem   obern    Ende zu einer Zunge   zu, gespitzt.    Man kann also einen solchen Streifen in einen entsprechenden Schlitz deT Auf-oder Abwickelrolle einführen und auf diese aufrol  len.    Ist der Streifen hinreichend kurz, so erhält er am untern Ende eine Schlaufe, durch die eine Stange gesteckt werden kann, welche zur Führung und als Gewicht dient.



  Der Hammer 19 ist ebenfalls in der Führung 38 gelagert und besitzt einen Anker 39, der mit dem Elektromagneten 40 zusammen   arbeitet. Dieser erhalt zwecksAndrückensder    Papierbahn mittels des Hammers 19 an die   Typenräder kurz    vor der Rückführung des   Maximumzeigers    7 durch den Mitnehmer   12    einen entsprechenden Stromstoss über eine nicht gezeichnete Kontaktvorrichtung, die beispielsweise in dem   Getrieberteil      11    untergebracht ist.



   Um die Wirkungsweise der Einrichtung verständlich zu machen, sei angenommen, da¯ Fig. 1 den Zustand zeigt, in welchem der Zählwerkmitnehmer 4 den Maximumzeiger von der gezeigten Skalastellung 170 auf die Stellung   180    führt, während der Rückstellmitnehmer 12 seine Ruhelage am Anschlag   15    einnimmt. Der Mitnehmer4 schlägt somit am Lappen 6 des Maximumzeigers 7 an und nimmt diesen in Richtung auf den Wert   180    an der Skalenscheibe mit.



  Hierbei dreht sich das Sonnenrad 20 des Differentials, während die Typenräder 18 und somit auch das Sonnenrad 21 noch stillstehen. Das Planetenrad 23, sowie die Nol  kenscheibe    24 werden somit entgegen dem Pfeil P gedreht, wodurch der Kontakt 25, 26 geschlossen wird. Die e Magnetepule 27 zieht den Anker 32 an und schaltet das Rad 30 bezw. die   Welle 28    mit dem Antriebsrad 22 auf das Rad 37, d. h, auf die Hilfskraft 3.

   Sobald also der Maximumzeiger durch den Mitnehmer 4 vorbewegt wird, wird der   Typenräderantrieb 22 eingeschaltet,    der die   Typenräder entsprechend der Bewegung    des Maximumzeigers weiterschaltet, derart, da¯ die gegenüber der Papierbahn 17 liegenden Zahlen der   Typenräder einen Wert anzeigen,    der dem entspricht, den der Maximumzeiger im betreffenden Zeitpunkt einnimmt. Durch die   Anschaltup    der Welle 28 an die Hilfskraft 3 dreht sieh nun auch das Sonnenrad 21 des Differentials, wodurch die Nockenscheibe 24 zur ckgedreht und der Kontakt   25,    26 wieder geöffnet wird.



   Wird der   Maximumzeiger    am Ende der   Ablese-bezw.    Auswertungsperiode durch den vom Zeitelement 3 aus   iiber    das Getriebe 11 gesteuerten Mitnehmer 12 auf Null   zizi-    rückgestellt, so gelant die   Nookenscheibe    24 mit ihrer Nase 24b an dem Kontakt   25    zum Anschlag, so da¯ nun die letzte Zahlenrolle des   Typenrädersatzcs    vom   Maximum-    zeiger ans über das Differential rückwärts angetrieben   uncl ebenfalls auf    Null gestellt wird.



   Mit der Riiekstellung des   Maximumzei-    gers erfolgt ebenfalls vom Rückstellwerk aus der Papiervorschub, sowie die Vorwärtsschaltung des ersten Typenrades 18, welches das Datum registriert. Der Vorsehub der Papierbahn erfolgt unmittelbar bevor der Maximumzeiger auf Null   zurüekgestellt    ist,   d.      h.    sobald sich der Mitnehmer 12 von   sei-    nem   Ruheanschlag 15 lost.    Es wird dann nämlieh von der Hilfskraft aus iiber den Ge  triebeteil    11 das Rad   34a gedreht, welches    über die Klinke 36 das Rad 34 mitnimmt.



  Durch eine entsprechende ¯bersetzung zwi  schen    dem Rad 34 und dem Rad 33 der Aufbezw. Abwickelrolle ist dafür gesorgt, dass dem gesamten R ckstellwe   des Maximum-      zeigerseinverhältnismässiggeringer    Vorschub der Papierbahn entspricht. Der Vorschub beträgt im Minimum 3 mm bei einer Ziffernh¯he von 2,5 mm. Das ergibt bei einmonatiger   Auswertungsperiode    36 mm   nutz-    bare Länge pro Jahr.   



   Unmittelbar vor der Auslosung der Rück-    stellvorrichtung bezw. des Rüekstellmitnehmers 12 werden die Ziffern auf den Regi  strierstreifen abgedruckt, indem-wie    wei  terobenerwähnt-z.H.imGetnebeteil    11 kurzzeitig ein Kontakt geschlossen wird, der einen kurzen, aber kräftigen Stromimpuls auf die Magnetspule 40 gibt, so dass beim Anziehen des Ankers 39 der Hammer 19 gegen den   Registrierstreifen    17 schlagt und diesen an die Typenräder 18   driiekt.   



   Nachdem der Aufdruck erfolgt ist, beginnt das Spiel von neuem, d.   h.    innerhalb der neuen Ablese-bezw.   Auswertungsperiode    stehen die   Typenräder    18 stets mit einem Wert gegenüber der Papierbahn, der dem vom Maximumzeiger angezeigten Wert entspricht. Am Ende der   Auswertungsperiode,    d.   h.    bei der Rückführung des Maximumzeigers erfolgt der Papiervorschub unter Aufdruck des entsprechenden   Maximalwer-    tes.



   Es sind folgende Abänderungen an dem beschriebenen Ausführungsbeispiel möglich :
Zwischen die letzte Zahlenrolle des Typenrädersatzes und das Differential kann ein Klinkenrad eingeschaltet werden, derart, da¯ die   Typenräder bei Rückstellung    des   Maximumzeigers    nicht zurückgestellt, sondern die Maxima laufend addiert werden, was in gewissen Fällen von Vorteil ist.



   Ferner braucht das Zeitelement nicht aus einem dauernd umlaufenden Synchronmotor zu bestehen ; es kann hierfür nach Massgabe der zu bestimmenden   Registrier-und    Ablese  bezw. Auswertungsperiode    vielmehr auch ein anderes entsprechend zeitgesteuertes An  triebsgerät    vorgesehen sein. So kann an Stelle des   Synchronmotors    3 auch eine Uhr verwendet werden, die die Mitnehmer 4 und 12 entsprechend steuert, und gleichzeitig, entspreehend der   Ableseperiode,    den Vorschub der Registrierbahn 17 ruckartig oder kontinuierlich bewirkt. Bei monatlicher Ableseperiode kann das Zeitelement ferner aus einer   Kalenderuhr    bestehen, die die Anzahl Tage jedes Monats genau berücksichtigt.



   An Stelle der Verwendung eines Zeitelementes (Motor oder Uhr) für die perio  dische    Auslösung der Mitnehmer 4 und 12 ? kann man unmittelbar den Zähler selbst verwenden, der in diesem Falle sowohl die  Steuervorrichtung für die Mitnehmer 4 und 12, als auch das den   Gesamtverbrauch an-    zeigende Zählwerk antreibt. Hierzu kann der Zähler ausser dem dem Gesamtverbrauch proportionalen Drehmoment noch ein zusätz  liches konstantes Drehmoment    erhalten.



  Diese im ZÏhler vereinigten Drehmomente können mit Hilfe eines Differentialgetriebes getrennt werden, wobei einer der Teile des Differentialgetriebes, z. B. ein Sonnenrad, durch ein   synchronisierendes    Element, z. B.



     ITnruhe,    auf einer konstanten   Geschwindig-    keit gehalten wird. Diese Geschwindigkeit entspricht dem konstanten überlagerten Drehmoment und trennt dieses von dem dem   Gesamtverbrauch proportionalen    Drehmoment. Das veränderliche Drehmoment wird dann einem andern Teil des Differen  tialgetriebes, z. B.    dem zweiten Sonnenrad, und so dem Zählwerk und der Maximumanzeigeeinrichtung zugef hrt. Das zusÏtzliche konstante Drehmoment kann auch durch eines der bei Zählern bekannten Mittel erreicht werden, z. B. durch Anbringen einer Unsymmetrie am Spannungseisen, durch   Eurzsehluss'ringe    oder ähnliche Anordnun  ben.   



   Eine weitere Abänderung der Einrichtung im Rahmen der Erfindung kann durch die   Fernsteuerung der Maximumeinrichtung    gegeben sein. In diesem Falle ist der ZÏhler-bei dem erläuterten Beispiel also der Zähleranker   1    und das Zählwerk im Block 2 -von der übrigen Einrichtung getrennt, und zwar in bekannter Weise durch einen zählerseitig angeordneten : ontakt (Impulsgeber), einen   Übertragungskanal    und ein Empfängerrelais auf der Seite der Maximumeinrichtung. Auch können bei Fernsteuerung der   Maximumeinrichtung    das Zeitelement mit den Getrieben sowohl für den Mitnehmer 4 als auch den Mitnehmer 12 weggelassen bezw. durch Impulsgeber, Kanal und Relais von der   Maximumeinrichtung      getrenntsein.   



   Die Registrierung kann gemϯ einem weiteren   Abänderungsvoranschla. g nicht    nur durch Aufdrucken der Maximalwerte, sondern auch durch gleichzeitiges Aufzeichnen der entsprechenden Ordinate bei der Rückführung des Maximumzeigers in die Nullage erfolgen.



   Als Träger für die Registrierung, d. h. den   Druek undloder das Aufzeiehnen    kann die in der Abbildung dargestellte Bandform vorgesehen sein. Es kann aber auch eine Trommel bezw H lse in Betracht kommen, wobei die Registrierung auf einem aufgelegten Streifen oder unmittelbar auf der Trommel selbst erfolgt. Die Registrierung kann auch auf einer Scheibe erfolgen. Der Träger der Registrierung kann   zweckmässiger    weise auch aus durchsichtigem Stoff, wie z. B. aus Plexiglas, bestehen und   gegebenen-    falls eine Oberfläche besitzen, die das leichte Auswischen der Registrierung ermöglicht.



  Bei Verwendung von durchsichtigen Scheiben oder Bändern als   Registrierträger    kann diese vorzugsweise hinter einem Fenster des Zählers angeordnet sein, derart, daB man durch das Fenster die Registrierung auf dem Träger und durch den TrÏger in das Innere des ZÏhlers blicken kann. Die Zahlen des Druckwerkes können auf den Streifen gedruckt oder geschlagen werden. Der Streifen kann auf seinem nutzbaren Bereich einen zweekmässigen Belag erhalten und beispiels  weiseauch    aus einem   Gelluloidfilm    bestehen, in   welehen    die Zahlen eingeschlagen werden.



  Ferner kann ebenfalls ein Papierstreifen mit   Wachsbelag    oder   aufgeklebtem    Kohlenpapier vorgesehen sein. Die letztere Ausführung ist besonders einfach und billig und hat den Vorteil, da. der Streifen direkt zur   Fakturierung    verwendet werden und als   Belegstück    aufbewahrt werden kann.



   Die Vorteile des Erfindungsgegenstandes bestehen hauptsÏchlich in folgendem :
Der Maximumzeiger muss nicht, wie beim gewöhnlichen Maximumzähler jeden Monat durch einen   Beamten des Werkes    in die Nullage zurückgeführt werden, sondern die Riickfiihrung erfolgt selbsttätig durch das vorhandene Zeitelement (Synchronmotor, Uhr oder dergleichen), wobei jedesmal bei der Rückführbewegung des Maximumzeigers    der Stand auf einem Registrierpapier aufge-    zeichnet wird. Im Gegensatz zu den bisher bekannten registrierenden   Maximumzählern    erfolgt die Registrierung des Maximums je   Ableseperiode    (z.

   B. je Monat) und nicht je   Registrierperiode    (z.   B.    15   minutez).    Die Registrierperiode und damit der   entspre-    chende Abszissenabstand auf dem Registrierstreifen tritt beim Erfindungsgegenstand gar nicht in Erscheinung. Bei der   erfindungs-    gemässen Rückführung je   Ablese-bezw.    Aus  wertungsperiode    kann also ein   Registrier-    streifen von ca. 36 mm Länge für ein ganzes Jahr genügen. Der   Beamte    des Werkes braucht den Apparat nicht pünktlieh zum Ende jeder Ableseperiode abzulesen, da die    entsprechende Registrierung automatisch er-    folgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Höehstverbrauchsmesseinriehtung, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit einer zeitgesteuerten Vorrichtung, die den Maxi- mumzeiger nach Ablauf einer Ablese- bezw.
    Auswertungsperiode von seinem innerhalb dieser Periode erreichten Höehststand selbst- tätig in die Nullage zurückführt, ein Drllek- werk vorgesehen ist, welches den Wert des entsprechenden Maximumetandes auf eine Unterlage abdruckt.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Hochstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckwerk aus einem über den Maximumzeiger angetriebenen TypenrÏdersatz, sowie einem Druekstück und einem zwischen diesem und dem Typenrädersatz durchge- führten Registrierstreifen besteht, welcher kurz vor jeder Rückstellung des Maximumzeigers durch das von der Rückstellvorrieh- tung betätigte Druckstüek gegen die Typenrader gedriiekt und hiernach in die Bereitschaftsstellung für den nächsten Druck vorgerückt wird.
    2. HöchstverbrauchsmeBeinrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da¯ das Druckwerk von der Rüekstellvorriehtung für den Maximumzeiger gesteuert und von einer Hilfskraft angetrieben wird.
    3. Höchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, da¯ die R ckstellvorrichtung für den Maximumzeiger aus einem zeitgesteuerten Mitnehmer besteht, der eine hin und her gehende Schwenkbewegung ausführen und hierbei den Maximumzeiger in der einen Riehtung-von einer eingestellten Lage in die Anfangsstellung-mitnehmen kann.
    4. Hfichstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da¯ ein Synehronmotor als Zeitelement für die Bestimmung der Registrierperioden und der Ablesepcrioden, sowie zugleich als Antriebs- organ für die Mitnehmer und f r das Druckwerk dient.
    5. Höchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da¯ eine die Monatsainteilung berücksichtigende Uhr als Zeitelement für die Bestimmung der Regi- si rierperioden und der Ableseperioden, sowie als Antriebsorgan für die Mitnehmer und das Druckwerk dient.
    6. Höchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da¯ der ZÏhler selbst als Zeitelement für die Bestimmung der Registrierperioden und der Ableseperioden, sowie auch als Antriebsorgan fur die Mitnehmer und das Druckwerk dient, indem der ZÏhler au¯er dem dem Gesamtverbrauch verhältnisgleichen Drehmoment noch ein zu sätzliches konstantes Drehmoment besitzt.
    7. H¯chstverbrauchsme¯einrichtung nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Maximumzeiger mit dem einen Sonnenrad eines Differentials gekuppelt ist, dessen anderes Sonnenrad mit dem Antrieb des Typenrädersatzes in Verbindung steht, während das Planetenrad mit einer Einrichtung verbunden ist, welche den Typenräderantrieb während der Bewegung des Maximumzeigers in Richtung der steigenden Werte mit der Hilfskraft kuppelt.
    8. Hochstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die e Einrichtung zum Steuern und Kuppeln des Typenräderantriebes aus einem mit dem Planetenrad des Differentials in Wirkungsverbindung stehenden Kontaktnocken und einem von dem einen Sonnenrad abgezweigten Getriebesatz, dessen eines Rad in die Einerrolle des Typenrädersatzess eingreift, sowie aus einem Kupplungsrad besteht, welches von dem Kontaktnocken aus über einen Elektromagneten mit der Hilfskraft ein-und auskuppelbar ist.
    9. HöehstverbrauehsmeMeinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 bis 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der kreisförmige Kontaktnocken am Umfang eine Vertiefung aufweist, in weleher der bewegliche Teil eines Kontaktes gef hrt ist und welche so ausgebildet ist, dass bei Drehung des Nockens in der einen Umlaufrich- tung der bewegliche Kontaktteil auf dem Nocken auflaufen kann, während bei Drehung in der andern Richtung der Noeken durch den Kontaktteil angehalten wird.
    10. Eochstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch unds den Unteransprüehen 1 bis 3 und 9, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Einrichtung so getroffen ist, dass zu Beginn der Bewegung des Masimumzçeigers im Sinne der steigenden Werte der Kontaktnoeken über das Differentialgetriebe den Kontakt des Kupplungsmagneten schliesst und somit der Typenräderantrieb mit der Hilfskraft gekuppelt wird, während die Unterbrechung des Magnetstromkreises und somit die Entkupplung im Zeitpunkt erfolgt, in dem die Typenräder auf einen Wert eingestellt sind, der dem des Maximumzeigers in diesem Zeitpunkt entspricht.
    11. HöchstverbrauchsmeBeinrichtung nach Patentanspruch und den Unteranspr chen 1 bis 3 und 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei der RückführungdesMaximumzei- gers in die Nullage durch den Mitnehmer der Kontaktnocken und. dadurch das eine Sonnenrad des Differentials durch den be weglichen Kontakt angehalten wird, so dass über das Differential das eine Typenrad rückwärts angetrieben und auf Null zurück- gestellt wird.
    12. H¯chstverbrauchsme¯einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3 und 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, da. ss durch Zwischenschaltung eines Klinkenrades zwischen das Einertypenrad und das Differential im Typenrädersatz die Maximal werte laufend addiert werden.
    13. Höchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 bis 3 und 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückstellmitnehmer mit der Hilfskraft über mindestens ein Klinkenrad verbunden ist, welches mit der Auf-oder Abwickelrolle des Druckstreifens verbunden ist, und bei Drehung in Richtung der Rückstel- lung des Maximumzeigers den Druckstreifen um einen Schritt vorrüokt, während bei Drehung in der andern Richtung die Klinke gleitet und das Klinkenrad unwirksam ist.
    14. Eöchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen i bis 3 und 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung so getroffen ist, da¯ über das Getriebe der Hilfskraft kurz vor der RückstellungdesMaximumzeigersund nach dem Vorschub des Streifens der Stromkreis eines Magneten kurzzeitig geschlossen wird, welcher das aRs Anker ausgebildete Druckstüek anzieht und dadurch den Druckstreifen gegen die Typenräder schlägt.
    15. Höchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3 und 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Druekstreifen an einer Auf-oder Abwickelrolle frei aufgehängt ist, wobei das freie Ende in Führungen zwischen dem Typenrädersatz und dem DruekstüeAk hin durchgefiihrt ist.
    16. Hochstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteranspriichen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da¯ das Druckwerk mit einem Schreibwerk vereinigt ist, welches die Rüekführung des Maximumzeigers in die Nullago aufzeichnet.
    17. Höohstverbrauchsmesscinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen l bis 3 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Aufzeichnung des maximalen Rückstellweges als auch der Druck des entsprechenden Wertes auf einem gemeinsamen Registrierstreifen stattfindet.
    18. Huchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen l bis 3 und 16. dadurch gekennzeichnet, dass der Druck und die Registrierung unmittel- bar auf einer entsprechend präparierten, aus wechselbaren Hülse in Form von Mantellinien mit in der einen oder andern Verlan gernngsrichtung dieser Linien aufgedruck- ten Werten erfolgt.
    19. H¯ehstverbrauchsme?einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3 und 16. dadurch gekennzeichnet, dass der Druck und die Registrierung unmittelbar auf einer entsprechend präparierten, aus wechselbaren Scheibe erfolgt.
    20 H¯chstverauchsme?einrichtung nach Patentanspruch und den Unteranspr chen 1 bis 3 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger der Registrierung und des Druk Les aus durchsichtigern Stoff besteht.
    21. H & ehstverbrauehsmcsseinric.htungnach Patentanspruch und den Unteransprüehen l bis 3 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger der Registrierung und des Aufdruckes eine Oberfläche besitzt, die das Auswischen der Registrierung erm¯glicht 22. Höchstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen I bis 3 und 16, 21 mit durchsichtigem RegistriertrÏger, dadurch gekennzeichnet, da? der TrÏger hinter einem Fenster des Zählers angeordnet ist, derart, dass man durch das Fenster die Registrierung auf dem TrÏger und durch den TrÏger in das Werk des Zählers blicken kann.
    23. H¯ehstverbrauchsme?einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprachen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger der Registrierung aus einer Papierbahn mit aufgebrachtem Kohlepapier besteht 24. Hoc. hstverbrauehsmesseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ataximumeinrichtung mit dem Drue- werk vom Zähder aus ferngesteuert wird.
    25. Hachstverbrauchsmesseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb für die Bestimmung der Regi- strierporioden und der Auswertungsperioden, sowie f r das Druckwerk durch das Zeitelement ferngesteuert werden.
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