CH238720A - Fahrbarer Werkzeugkasten mit Auslegevorrichtung. - Google Patents
Fahrbarer Werkzeugkasten mit Auslegevorrichtung.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25H—WORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
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Description
Fahrbarer Werkzeugkasten mit Auslegevorrichtung. Es sind: fahrbare Werkzeugkasten be kannt, um damit die erforderlichen Werk zeuge und gegebenenfalls Ersatzteile an das Werkstück heranzubringen.
Dabei ist aber die Einteilung für,die Werkzeuge schon von vornherein gegeben, so dass irgendwelche Weiterungen an Werkzeuginventar nur durch zusätzliches Heranbringen von ,solchen mög lich ist, so dass ,der eigentliche Zweck .der Einrichtung nur zum Teil erfüllt wird.
Fer ner genügt in vielen Fällen die Tischplatte des Kastens nicht, um die wechselweise stän dig benötigten Werkzeuge, Instrumente und Lehren stets .griffbereit zu halten.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Mängel durch einen fahrbaren Werkzeug kasten mit Auslegevorrichtung, insbesondere zum Arbeiten an Werkstücken, welche nicht zur Werkbank herangebracht werden können,
bei dem ein Auslegetisch als Deckblatt des Werkzeugkastens ausgebildet und .darüber in der Höhe verstellbar und feststellbar ein zwei ter um eine vertikale Achsre verschwenkbarer Aus.legeti.#ch angeordnet ist, und ferner in der Höhe veTsWlbare Mittel vorgesehen sind, um Schubladen mit verschiedenen Tiefen ein setzen zu -können.
Auf beiliegender Zeichnung ist. ein Aus- führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen fahrbaren Werkzeug kasten in schaubildlicher Darstellung. Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1 durch eine Längsseite mit Gleitschiene für eine Schublade, aber ohne die letztere.
Fig. 3 isst ein senkrechter Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 2 und Fig. 4 ein ebensolcher nach der Linie C-C in Fig. 3.
Dabei sind die Fig. 2--4 gegenüber Fig. 1 in grösserem Massstabe dargestellt. Als Rahmen und zugleich Tragwerk des Werkzeugkastens dienen vier senkrechte Eck stützen 1 und 2; wobei die ersteren die zu öffnende Vorderwand und die letzteren die Rückwand tragen. Diese Eckstützen be stehen vorzugsweise aus Röhren und sind unten mittels eines Winkeleisenrahmens 3 zusammengehalten. Die Verwendung von Röhren für die Eckstützen hat verschiedene Vorteile.
Einmal ist es ein überall und billig erhältliches Konstruktionsmaterial; dann bil det gerade die runde Querschnittsform einen gewissen Schutz gegen Beschädigungen irgendwelcher empfindlicher Arbeitsstücke, beispielsweise Kotflügel, Karosserietüren usw. an Autos. Endlich benötigen die Röhren keine weitere Bearbeitung mehr, um in ihnen die Tragstangen eines schwenkbaren Auslege tisches teleskopartig verschiebbar anzuord nen.
Die obern Enden .der Rohrpfeiler 1, \? sind durch einen das Deckblatt des Kastens bildenden rechteckigen Auslegetisch 4 der art miteinander verbunden, dass letzterer nicht bis an die äussern Tangenten der Rohr stützen heranreicht, dieselben in senkrechter Richtung gesehen, also über den Auslege tisch hinausragen. Damit soll vermieden wer den, dass scharfe Kanten mit dem Werli:stiicli: in Berührung kommen und dasselbe beschä digen. Der Auslegetisch ist zweckmässiger- weise als flache Blechschale ausgebildet.
Das hat den Vorteil, dass walzenförmige Gegen stände, wie zum Beispiel Körner und der gleichen nicht herabrollen. Die zwei eine Schmalseite des Kastens einsschliessenden Rohrstützen 1 dienen zur Aufnahme von zwei in denselben teleskopartig verschieb baren und darin feststellbaren Stangen 5. vorzugsweise mit rundem Querschnitt, deren obere Enden durch ein Joch 6 aus Winkel eisen zusammengehalten sind. Letzteres dient als Stütze für einen nach der Seite hin in horizontaler Richtung ausschwenkbaren zwei ten Auslegetisch 7.
Da die Stangen 5 in den Rohren in der Höhe verstellbar und feststell bar sind, kann der Auslegetisch 7 vom Tisch 4 in der Höhe beliebig verschoben und fest gehalten werden, wozu an den Rohrstützen 1 Feststellvorrichtungen 8 vorgesehen sind. Der Auslegetisch 7 ist mittels eines Zapfens dreh bar am Joch 6 verbunden, wobei dieser Dreh zapfen eine Verlängerung nach oben in Form einer Büchse 9 aufweist, um darin den Arm 10 einer Lampe einstecken zu können, damit auch bei künstlicher Beleuchtung gearbeitet werden kann.
In den beiden oben offenen Enden der Rohrstützen ? können ebenfalls Lampen ein gesetzt werden. Sie können aber auch zum Einstecken von Tablare tragenden Stangen benützt. werden, wodurch die Fläche zum Auslegen der Werkzeuge noch weiter ver- "rössert wird.
Für den Einsatz der Schubladen 11 die nen Gleitschienen 12, %velche in paarweise angeordneten U-förmig gebogenen, an den Rohrstützen 1 und ? bei 13 angeschweissten Führungsleisten 14 ein-",c-setzt werden.
Die Gleitschienen für die unterste Schublade wird man in den Führungsleisten 14 befestigen, zweckmässigerwei-se einschweissen. Darüber werden weitere -solche Gleitschienen aus )Vinkeleisen lose eingelegt und je nach der Grösse, das heisst. der Tiefe der darauf ab stützenden Schublade 11 durch Distanzstücke 15 zwischen den übereinander eingelegten Gleitschienen 12 voneinander getrennt. Die Distanzstücke 15 werden vorteilhafterweise aus Flacheisen in den Tiefen der Schubladen entsprechenden Breiten hergestellt.
Jede Schublade besteht beispielsweise aus einem Rahmen 16 ans Z-Profil und einer Ein lage, bestehend aus einer Blechschale 17, wo zu sich vorzugsweise Anticorodal oder eine andere zweckmässige Legierung oder auch _41umiiiiuni eignet.
Die Führungsleisten 14 sind unter dem Boden des Auslegetisches 4 ,so weit abgesetzt, dass die Zwischenstücke 15 und die Gleit schienen 12 von oben eingebracht werden können.
Um eine Schublade nicht ungewollt ganz aus dem hasten. herausziehen zu können, ist eine Arretierung vorhanden. Dieselbe besteht einerseits aus einer 3ufbiegung 18 der hin- tern Enden der auf den Gleitschienen ruhen den Teile des Schubladenrahmens und beider seits in. der Nähe der Vorderseite in den Gleitschienen 12 angebrachter Bolzen 19, an welche ha herausgezogenen Zustande der Schubladen die Aufbiegungen 18 anstossen.
1; m eine Schublade ganz herausziehen zu können, muss der eine dieser Bolzen 19, bei spielsweise eine Schraube, entfernt werden, worauf durch Verdrehen dieser Schublade 11 dieselbe ganz herausgenommen werden kann.
Um zu vermeiden, dass im herauGgezoge- nen Zustande die Schubladen unter ihrem Gewicht kippen, sind zirka 5 cm lange Stützflanschen 20 am hintern Ende, unter den Gleitschienen vorhanden, welche zur Stüt zung der Schublade in der herausgezogenen Stellung dienen.
Die Schubladen sind nach aussen durch eine Verschalung 21 verkleidet, wobei die selbe jedoch so angeordnet ist, dass die Rohr stücke 1 und 2 über die Verschalungsteile hervorstehen.
Die Verschalung der Frontseite besteht aus einer mit einem Schloss 22 verriegelbaren zweiteiligen herunterklappbaren Jalousie 23. welche so angeordnet ist, dass im geöffneten Zustande das Schloss 22 wiederum zum Fest halten der heruntergeklappten Jalousie dient. In der Zeichnung ist die Jalousie in halbge öffneter Stellung gestrichelt angedeutet.
Für den Transport des Werkzeugkastens dienen zwei Räder 24, welche in der Nähe der hin- tern Eckstützen 2 im Rahmren 3 :gelagert sind, während die vordern Eckstützen 1 zu Füssen 25 verlängert sind. Damit wird ver mieden, dass auf geneigtem Boden der Werk zeugkasten ungewollt weiterrollen kann. Ein zeichnerisch nicht dargestellter, an den Stüt zen 1 anbringbarer Handgriff dient für den Transport der Vorrichtung, wobei hierzu der gasten am Handgriff gehoben werden muss, um die Füsse vom Boden zu entfernen.
Der untere Rahmen 3 kann zum Einstel len von Hilfsgeräten und Gebrauchsgegen ständen, zum Beispiel Autobatterien verwen det werden.
In der Zeichnung sind zwei übereinander angeordnete Schubladen dargestellt. Es kön nen auch drei oder mehr solcher vorgesehen werden. Ferner können auch Schubladen ver schiedener Tiefe eingesetzt werden.
Dabei werden der Schubladentiefe entsprechend hohe Distanzstücke verwendet, so dass durch geeignete Wahl derselben -der Innenraum mit Schubladen stets ganz ausgefüllt ist, das heisst keine überflüssigen Zwischenräume zwischen denselben entstehen. Damit wird er reicht, dass für eine spezielle Arbeit die be sonderen Werkzeuge bereits sortiert in einer passenden Schublade untergebracht sind, und diese lediglich im Transportkasten eingesetzt werden muss.
Handelt es sich zum Beispiel um eine Arbeit, zu welcher ausschliesslich viele kleine Werkzeuge verwendet werden müssen, so werden vor Arbeitsbeginn in der Werkstätte mehrere flache Schubladen ein gesetzt. Umgekehrt wird man bei einer an dern Arbeit vorteilhafterweise mit wenigen aber tiefen Schubladen auskommen. Der ganze Arbeitsvorgang kann somit bereits in der Werkstatt vorbereitet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fahrbarer Werkzeugkasten mit Auslege vorrichtung, insbesondere zum Arbeiten an Werkstücken, welche nicht zur Werkbank herangebracht werden können, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Auslegetisch als Deck blatt des Werkzeugkastens ausgebildet und darüber in der Höhe verstellbar und feststell bar ein zweiter, um eine vertikale Achse ver- schwenkbarer Auslegetisch angeordnet ist und ferner in der Höhe verstellbare Mittel vorgesehen sind, um Schubladen mit ver schiedenen Tiefen einsetzen zu können. UNTERANSPRüCHE 1.Werkzeugkasten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe auf zwei Rädern und zwei Füssen abgestützt ist. 2. Werkzeugkasten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckstützen aus Röhren bestehen, wovon die beiden vor dern als Führungen für die den obern Aus legetisch tragenden, durch ein Joch mitein ander verbundenen Stangen ausgebildet sind und Feststellvorrichtungen für dieselben auf weis-en. 3.Werkzeugkasten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslege tische aus Blechschalen bestehen. 4. Werl@zeubkasten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden hin tern Eckstützen bildenden Röhren zum Ein setzen von darin eingepassten, Tablare tra benden Stangen oben offen sind.5. Werkzeugkasten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Deckblatt aus Z-Profilrahmen und Blech schalen bestehenden Schubladen auf Gleit schienen verschiebbar angeordnet sind, wobei die Gleitschienen in senkrechten, an den Eck stützen befestigten U-förmigen Führungslei- sten einsetzbar sind, wovon die untersten Gleitschienen in den Fülirunbsleisten be festigt sind.6. Werkzeugkasten nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass Distanzstücke vorgesehen sind, die zwischen den in den Führungsleisten über einander angeordneten Gleitschienen einleg- bar sind, um den Höhenunterschied der Gleit schienen den Tiefen der Schubladen anpassen zu können.7. Werkzeugkasten nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch bel#:ennzeich- net, dass zur Arretierung der Schubladen vor dem vollständigen Herausziehen die hintern Enden der auf den Gleitschienen ruhenden Teile des Z-Profilrahmens der Schubladen aufbehogen sind und an den vordern Enden der Gleitschienen lierausnehinbare Bolzen vorgesehen ,sind, an welebe die Aufbiebungen in der herausgezogenen Siellunb der Schub laden anstossen.B. Werkzeugkasten nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gel#.ennzeich- net, dass an den hintern Enden der Schubla den unter den Gleitschienen Stützflansche angebracht sind, um die Schubladen in der herausbezobeiien Stellung zu stützen. 9. Werkzeugkasten nach Patentanspruch, dadurch gehennzeicbnet, dass die Vorderseite aus einer herunterklappbaren Jalousie ge bildet ist, welche durch ein Schloss verriebel- bar ist.10. ZVerlLzeugkasten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorge sehen sind, um Beleuchtungskörper aufzu stecken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH238720T | 1944-03-22 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH238720A true CH238720A (de) | 1945-08-15 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH238720D CH238720A (de) | 1944-03-22 | 1944-03-22 | Fahrbarer Werkzeugkasten mit Auslegevorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH238720A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949640C (de) * | 1953-05-03 | 1956-09-20 | Alfred Zerver | Werkzeug- oder Materialkasten od. dgl., insbesondere fuer Reparaturwerkstaetten |
| EP1400322A1 (de) * | 2002-09-17 | 2004-03-24 | Franz Stöllinger | Tragbarer Behälter |
-
1944
- 1944-03-22 CH CH238720D patent/CH238720A/de unknown
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| EP1400322A1 (de) * | 2002-09-17 | 2004-03-24 | Franz Stöllinger | Tragbarer Behälter |
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