CH239394A - Vorrichtung an Schreibmaschinen zum Unterstreichen. - Google Patents

Vorrichtung an Schreibmaschinen zum Unterstreichen.

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CH239394A
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CH
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Inventor
Gianola Paolino
Original Assignee
Gianola Paolino
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00—Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/26—Devices, non-fluid media or methods for cancelling, correcting errors, underscoring or ruling

Description


  Vorrichtung an     Schreibmaschinen    zum     Unterstreiehen.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Vorrichtung an Schreibmaschinen zum  Unterstreichen mit einer     Unterstreiahung5-          type,    welche durch mechanische Mittel in  den Bereich der gegen die Schreibwalze be  wegten     Typenhebelköpfe    gebracht werden  kann, in welcher Stellung sie durch die       Typenhebelköpfe    bei ihrer     Bewegung    in die       Schreibstellung    mitgenommen wird und beim  Anschlag der betr. Type die Unterstreichung  des dabei geschriebenen Zeichens bewirkt.  



  Eine bekannte derartige     Vorrichtung    an  Schreibmaschinen zum Unterstreichen weist  zwei am     Farbbandträger    zangenförmig     a.nge-          lenkte    Arme mit je einem     Unterstreichungs-          zeichen    auf, von welchen Armen nach Be  lieben der eine oder der andere durch einen  zwischen den Armen drehbar befestigten,  mittels eines Gestänges von einem am Ma  schinengestell angebrachten Umschalthebel  aus v     erschwenkt'    w erden kann, so dass nach  Belieben eines der beiden     Unterstreichungs-          zeichen    in Bereitschaftsstellung     gebraeht      -erden kann.

   Diese bekannte Einrichtung    besitzt ferner einen besonderen blinden  Typenhebel mit     Unterstreichungstype    mittels  der über     Schrift-Zwischenräume    eine lücken  lose Unterstreichung erzielt werden kann. Zu  diesem Zwecke ist eine vom genannten Um  schalthebel aus     verschwenkbare    und in     ver-          schwenkter    Stellung von einer Seitenstange  des     Spatiumschalters        mitnehmbare    Stange  vorgesehen, die bei ihrer     Mitnahme    den  blinden Typenhebel betätigt,

   der gegen die  Walze schlägt und hierbei das     Unter-          streichungszeichen    wie die andern Typen  hebel mitnimmt. Es sind somit verschiedene  zusätzliche Teile notwendig, die sich aber  nachträglich an den Schreibmaschinen nicht  anbringen lassen.  



  Zweck vorliegender Erfindung ist, eine  möglichst einfache     Vorrichtung    zum Unter  streichen zu schaffen. Die Erfindung ist da  durch gekennzeichnet, dass die     Unterstrei-          chungsty        pe    an einem Organ angeordnet ist,  das vor dem Farbband in horizontaler Rich  tung verschiebbar angeordnet ist, mit der  Schreibwalze derart in Wirkungsverbindung      steht, dass es beim Umschalten die Verschie  bung der Schreibwalze mitmacht, so dass die       Unterstreichungstype    stets auf der richtigen  Höhe liegt,

   und dass das die     Unterstrei-          chungstype    tragende Organ für den     Diireli-          lass    der auf den Köpfen der Typenhebel be  findlichen Zeichen mit Fenstern versehen     ist.     



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    ist ein       Ausführungsbeispiel    des     Erfindungsgegen-          standes    dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    7 eine Vorderansicht -tut' die Vor  richtung,       Fig.        \?    einen senkrechten     Selmitt    durch  die Vorrichtung,       Fig.    3 eine Seitenansicht der     N'Torrieh-          tung    in der einen von zwei     Arbeitsstellungen,          Fig.    4 eine Vorderansicht dazu,

         Fig.    5 eine     Seitenansicht    der     Voi-riclil        ung     in der andern Arbeitsstellung und       Fig.    6 eine Vorderansicht dazu.  



  Die Vorrichtung weist     ein    Organ<B>1.</B> auf,  deren eines Ende zur Bildung einer l) se 2  umgebogen ist, mittels welcher es längsver  schiebbar auf einer Haltestange 3 sitzt. Das  Organ weist zwei     ühereinanderliegende,     durch einen Steg 4     voneinander    getrennte  Fenster 5 und 6 auf. Am Steg 4 selbst, ist  die     Unterstreiehungstype    7 in der     Forin    eines       Strichzeichens    angeordnet.

   Längs der beiden  Fenster 5 und 6 sind die beiden Längskanten  des     Organes    1 zur Bildung von zwei Führun  gen 8 rechtwinklig umgebogen,     wobei    zwi  schen diesen beiden Führungen 8 ein Zwi  schenraum verbleibt, der gross genug ist,  damit der Kopf 9 des     Typenhebels    10 sich in  diesen Zwischenraum einschieben     kann,    wenn  er zum Anschlag auf die Walze 11 der  Schreibmaschine gebracht wird.  



  Die Vorrichtung ist mit dem die     Sehreih-          walze    11 tragenden     Teil    der Schreibmaschine  so verbunden, dass sie beim Hochstellen der  Schreibwalze mit angehoben wird und das  Strichzeichen in beiden Lagen der Schreib  walze auf die richtige Höhe zu liegen kommt,  welche Höhe mit derjenigen des auf einem  der Typenhebel bereits vorhandenen Strich  zeichens übereinstimmt. Das Organ 1 steht  ferner mit einem nicht gezeichneten Organ,    z.

   B. einem Umschalthebel, in Arbeitsverbin  dung, damit es in die Bereitschaftsstellung  geschoben oder wieder aus dieser letzteren  heraus in die Ruhestellung gebracht werden       kann.    Die Anordnung des Organes 1 ist  ausserdem eine derartige, dass das nicht ge  zeichnete Farbband zwischen ihm und der       Schreibwalze    11 liegt. In der     Bereitschafts-          stellung    befindet sich das Organ 1 in der  Bewegungsbahn der Köpfe 9 der Typen  hebel 10.  



  Wird ohne Umschaltung, das heisst mit  kleinen Buchstaben, Zahlen usw. geschrieben       (Fig.    3 und 4) und befindet sich das Organ 1  in der Bereitschaftsstellung, so tritt nach  dem Drücken der     betätigten    Taste der Kopf  9 des betreffenden Typenhebels 10 in den  Zwischenraum zwischen den beiden Führun  gen 8 und das auf dem Kopfe 9 befindliche  Zeichen durch das obere Fenster 5 hindurch  zum Anschlag auf das Farbband     bezw.    auf  die Schreibwalze 11. Gleichzeitig wird aber  durch den Kopf 9 der obere Teil des zweck  mässig federnden Organes 1 durch Drücken  auf den Steg 4     mitgenommen,    so dass gleich  zeitig mit dem Schreiben des Zeichens dessen       Unterstreichung    mit erfolgt.

   Diese Unter  streichung wird so lange ausgeführt, als das  Organ 1 in seiner     Bereitschaftsstellung    be  lassen und nicht wieder aus der Schreib  stellung entfernt und in die in     Fig.    1 strich  punktiert gezeichnete     Ruhestellung    zurück  geführt wird.  



  Wird hingegen mit Umschaltung, also  mit grossen Buchstaben, Spezialzeichen usw.,  geschrieben     (Fig.    5 und 6), das heisst mit       hochgestellter    Schreibwalze, so tritt das obere  Zeichen des     Typenhebelkopfes    9 durch das  obere Fenster 5 des Organes 1 zum Anschlag  auf die Schreibwalze     bezw.    auf das     Farb-          land    hindurch, wobei der Kopf 9 selbst  wieder die Mitnahme des Strichzeichens  zum Unterstreichen     veranlagt.    Das untere  auf dem     Typenhebelkopfe    9 befindliche  Zeichen kann unbehindert durch das untere  Fenster 6 durchtreten, kommt.

   aber,     ila    die  Schreibwalze 11 hochgestellt ist,     rieht    zum       Anschlag    auf die letztere.      Beim     Schreiben    mit gesperrter Schrift,  das heisst mit     einem    oder mehreren leeren  Zwischenräumen zwischen zwei aufeinander  folgenden Zeichen, erhält man eine durch  gehende Unterstreichung in der Form einer  geschlossenen Linie, indem man an Stelle der       Zwischenraumtaste    diejenige anschlägt, die  mit dem das Strichzeichen aufweisenden  Typenhebel verbunden ist, während das  Strichzeichen 7 auf dem Organ 1 in Bereit  stellung belassen wird.  



  Die beschriebene Vorrichtung lässt sich  nicht nur an neuen, sondern auch an den  meisten im Gebrauche stehenden Schreib  maschinen anbringen.  



  An Stelle des auf der Stange 3 verschieb  baren Organes 1 könnte auch eine Vorrich  tung verwendet werden, bei welcher das  die     Unterstreichungstype    aufweisende Organ  fest auf einer in axialer Richtung verschieb  baren Stange angeordnet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Schreibmaschinen zum Unterstreichen, mit einer Unterstreichungs- type, welche durch mechanische Mittel in den Bereich der gegen die Schreibwalze bewegten Typenhebelköpfe gebracht werden kann, in welcher Stellung sie durch die Typenhebel köpfe bei ihrer -Bewegung in die Schreib stellung mitgenommen wird und beim An schlag der betr. Type die Unterstreichung des dabei geschriebenen Zeichens bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterstrei- chungstype an einem Organ angeordnet ist, das vor dem Farbband in horizontaler Rich tung verschiebbar angeordnet ist und mit der Schreibwalze derart in Wirkungsverbindung steht,
    dass es beim Umschalten die Verschie bung der Schreibwalze mitmacht, so dass die Unterstreichungstype stete auf der richtigen Höhe liegt, und dass das die Unterstreichungs- type tragende Organ für den Durchlass der auf den Köpfen der Typenhebel befindlichen Zeichen mit Fenstern versehen ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das verschiebbare Organ zwei übereinanderliegende, durch einen die Unterstreichungstype tragenden Steg getrennte Fenster aufweist, wobei das obere Fenster zum Durchlassen des nieder zuschreibenden Zeichens dient, während -das untere Fenster bei Umschaltung das nicht zum Anschlag kommende untere Zeichen auf dem Kopf des betr. Typenhebels aufnimmt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Unterstreichungstype tragende Organ längsverschiebbar auf einer Stange sitzt, zum Zwecke, das Organ in die Bereit schaftsstellung bringen bezw. aus dieser letz teren in die Ruhestellung verschieben zu können. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Unterstreichungstype tragende Organ mit einer Stange verbunden ist, welche ihrerseits in axialer Richtung verschoben werden kann, zum Zwecke, das Organ in die Bereitschaftsstellung bringen bezw. aus dieser letzteren in die Ruhestellung verschie ben zu können.
CH239394D 1945-01-06 1945-01-06 Vorrichtung an Schreibmaschinen zum Unterstreichen. CH239394A (de)

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