CH241671A - Vorrichtung an Schreibmaschinen zum Unterstreichen. - Google Patents

Vorrichtung an Schreibmaschinen zum Unterstreichen.

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CH241671A
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CH
Switzerland
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organ
typewriter
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Inventor
Kindschi Beny
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Kindschi Beny
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00—Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/26—Devices, non-fluid media or methods for cancelling, correcting errors, underscoring or ruling

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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description


  Vorrichtung an     Schreibmaschinen        znm    Unterstreichen.    Gegenstand     vorliegender        Erfindung    ist       eine        Vorrichtung    an Schreibmaschinen zum       Unterstreichen    geschriebener Zeichen.

   Diese  Vorrichtung ist     gekennzeichnet    durch ein     in     mindestens     einer    Führung verschiebbar ge  haltenes, vor dem Schreibmaschinenfarbband       liegendes    Organ mit     einem    auf der der  Schreibmaschinenwalze     zugekehrten    Seite an  geordneten erhabenen Strichzeichen, welches  Organ sich     in    und ausser den Wirkungs  bereich der angeschlagenen     Typenhebel    der       Schreibmaschine    in eine Gebrauchs-     bezw.    in  eine Ruhestellung     bringen    lässt, derart, dass,

    in der     Gebrauchsstellung    des Organes das       Strichzeichen        gleichzeitig    mit der Type des       angeschlagenen    Typenhebels zum Abdruck  kommt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1     eine    Vorderansicht,       Fig.    2 eine Draufsicht und       Fig.    3     einen        Längsschnitt    durch -die Vor  richtung     in    der     Gebrauchsstellung.       Die     Vorrichtung    weist     ein    vorzugsweise  aus einem federnden Werkstoffe     gefertigtes     Plättchen 1     auf,

      das an seinem     untern    Ende  mit zwei seitlichen Führungsteilen 2 aus  gestattet und mit     einem    Fenster 3 versehen  ist. Am     obern    Rande     ist    auf der     einen    Seite  des     Plättchens    1 ein     im    Querschnitt die  Form eines Dreiecks aufweisender Körper 4  angeordnet, dessen eine Längskante beim  Aufschlagen auf die Unterlage     ein    Strich  zeichen abdrückt, wie nachstehend     erwähnt     ist.

   Die beiden Führungsteile 2 des     Plätt-          chens    1 stecken je in     einem    am nicht gezeich  neten, die Schreibmaschinenwalze     und    die       Farbbandführung    tragenden Gestell angeord  neten     Führungsstück    5 mit     einem        obern    und  einem untern Anschlag für die     Führungsteile     2 des Organes 1 zur     Begrenzung    der Auf  und     Abwärtsbewegung    des letzteren.

   Am  Organ 1     ist    das     eine    Ende     eines    Hebels 6 an  gelenkt, dessen zweites Ende     mit    dem ge  nannten Gestell gelenkig verbunden ist.  



  Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung,  welche vor dem Farbband 11 unterhalb der-           jenigen    Stelle angeordnet ist, an welcher die  Typen     beim.    Schreiben zum Anschlag auf  das Farbband     bezw.    auf die Unterlage  kommen, ist folgende:

         Zur        Ing        ebrauchnahme    der     Vorrichtung    wird  das Plättchen 1 mittels des Hebels 6 inner  halb     seiner    Führungsstücke 5 nach oben bis  zum Anschlag verstellt,     in    welcher Lage,  wie     Fig.    3 zeigt, der obere Rand mit dem       Strichzeichen-    4 in den     Wirkungsbereich    der       Typenträger    7 der Typenhebel 8 kommt und  in welcher Stellung das Aufschlagen der  Type 9 selbst nicht     behindert    ist:

   Der Typen  träger 7 nimmt vielmehr während seiner  Schwenkbewegung in     Richtung    auf die Un  terlage 12 den-     obern    Rand des Plättchens 1  mit, so dass gleichzeitig die     Type    9 und das       Strichzeichen    4     aufgeschlagen,    werden.

     Die     gebräuchlichen        Schreibmaschinen     weisen     Typenhebel    auf, dessen Typenträger  je zwei Typen aufweisen.     Wenn    nun die  obere Type 10 zum Aufschlagen auf die  Walze     bezw.    auf das     in    der -Maschine     ein-          gespannte    Papier oder dergleichen gebracht       werden.    soll, so wird die Walze und das  Farbband in bekannter Weise durch     eine          vertikale    Verschiebung des diese Teile tra  genden Gestelles so weit angehoben, bis die  Type 10 auf Zeilenhöhe steht.

       Gleichzeitig     wird aber auch das Organ mit dem Strich  zeichen 4     mitgenommen,    so dass     beim    Auf  schlagen der     Type    10 dieses letztere gleich  zeitig     unterstrichen    wird.. Das Plättchen 1       befindet    sich     in    diesem Falle vor der untern  Type 9, die aber durch das Fenster 3 durch  schlägt und nicht     in    der Lage ist, das Plätt  chen 1 in seiner     Stellung    zu     beeinflussen,     was lediglich durch die Vorderkante des       Typenträgers        Tselbst    möglich ist.

   Die Ausser  gebrauchsetzung des Strichzeichens 4     erfolgt     dadurch, dass durch Druck auf den Hebel 6  das Plättchen 1 nach unten bis zum Auftref  fen auf den untern Anschlag verschoben und       damit    aus dem     Wirkungsbereich    der ange  schlagenen Typenhebel-     bezw.    deren Typen  träger bewegt wird,     gleichgültig,    ob die       untere    oder die obere Type 9     bezw.    10 zum  Aufschlag auf die Unterlage     kommt.       Die Länge des Strichzeichens 4 wird vor  zugsweise so gewählt, dass beim Unterstrei  chen eine     ununterbrochene    Linie entsteht.

   Es       kann.    der     Strichzeichenträger    aber auch ein  kürzeres     Strichzeichen    aufweisen, oder es  kann auf     ihm    auch     ein    Strichzeichen von  solcher Länge     aufgelötet    sein, dass bei ge  sperrter Schrift     eine    geschlossene Linie ent  steht.  



  Der     Strichzeichenträger    1 kann auch mit  andern bekannten     Mitteln    derart geführt  sein, dass er sich in und ausser den Wirkungs  bereich der Typenträger der angeschlagenen       Typenhebel    bringen lässt. Es     könnte    die       Führung    dieses     Strichzeichenträgers    auch nur       mittels    eines     einzigen        Führungsteils        bewerk-          stelligt@sein,    welcher eine vertikale oder     eine     horizontale Bewegung gestattet.

   Die In- oder       Ausserbetriebsetzung    des     Strichzeichenträgers     lässt sich auch     mit    andern als den dargestell  ten     Mitteln        vornehmen,    welche sich     in    be  quemer Reichweite an der Schreibmaschine  anordnen lassen und     eine        mittelbare    oder un  mittelbare Betätigung erlauben.

   Das     Betä-          tigungsorgan    kann als Hebel, Taste oder der  gleichen     ausgebildet    sein. -   -Die     beschriebene    Vorrichtung lässt sich an       bereits    im Gebrauche stehenden Maschinen       anbringen,    ohne     dass    nennenswerte kost  spielige Änderungen erforderlich     sind.    Sie er  leichtert die Erledigung von Schreibarbeiten  aller Art insofern, als das     Unterstreichen     gleichzeitig     änlässlich    der Betätigung der  Typenhebel vorgenommen wird,

   so dass das  bisher     unumgängliche    Zurückschieben des  Wagens und die anschliessende     Betätigung     des Typenhebels mit der     bekannten        Strich-          type    in Wegfall kommt. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Schreibmaschinen zum Unterstreichen, gekennzeichnet durch ein in mindestens einer Führung verschiebbar ge haltenes, vor dem Schreibmaschinenfarbband liegendes Organ mit einem auf der der Schreibmaschinenwalze zugekehrten Seite an geordneten erhabenen Strichzeichen,
    welches Organ sich in und ausser den Wirkunggs- bereich der angeschlagenen Typenhebel der Schreibmaschine in eine Gebrauchs- bezw. in eine Ruhestellung bringen lässt, derart, dass in der Gebrauchsstellung des Organes das Strichzeichen gleichzeitig mit der Type des angeschlagenen Typenhebels zum Abdruck kommt. UNTERANSPRttCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das den Strich zeichenträger bildende Organ aus einem plat- tenförmigen, mit einem Fenster ausgestatte ten, aus federndem Material gebildeten Teil besteht, der an dem die Schreibmaschinen walze tragenden Gestell verschiebbar ange ordnet ist und sich vor diejenige Stelle bezw. aus dieser letzteren heraus bewegen lässt, an welcher die Typen beim Schreiben zum An schlag auf die Walze kommen, ferner dass der Strichzeichenträger in der Gebrauchsstellung eine derartige Stellung einnimmt, dass er von den Typenträgern der Typenhebel angeschla gen wird. \ 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Strichzeichenträger in vertikaler Richtung verschiebbar an dem die Walze tragenden und diese letztere auf und ab be wegenden Teil angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Strichzeichenträger in horizontaler Richtung verschiebbar an dem die Walze tragenden und diese letztere auf und ab be wegenden Teil angeordnet ist.
CH241671D 1944-10-26 1944-10-26 Vorrichtung an Schreibmaschinen zum Unterstreichen. CH241671A (de)

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