CH239675A - Schienen- oder Strassenfahrzeug mit Anhänger für den wahlweisen Betrieb des ersteren mit oder ohne Anhänger. - Google Patents
Schienen- oder Strassenfahrzeug mit Anhänger für den wahlweisen Betrieb des ersteren mit oder ohne Anhänger.Info
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
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Description
Schienen- oder Strassenfahrzeug mit Anhänger für den wahlweisen Betrieb des ersteren mit oder ohne Anhänger. Beim Betrieb mit Schienen- oder Strassen fahrzeugen ist in Stossverkehrszeiten unter Umständen das Fassungsvermögen eines Mo torwagens oder Oberleitungs-Omnibusses zu klein. Daher pflegt man in Stosszeiten mit Anhänger zu fahren, doch ist in der Regel die Leistung des Motorwagens schon voll ausgenützt und für die Beförderung eines Anhängers nicht ausreichend. Aus diesem Grunde hat man es vorgezogen, einen wei teren Motorwagen anzukuppeln, derart, dass ein solcher Zweiwagenzug wahlweise von einem der beiden Motorwagen aus gesteuert werden kann.
Bei diesen bekannten Anord nungen ist jeder der Wagen nicht nur mit einem Steuerschalter, sondern auch mit der vollständigen Steuervorrichtung und mit Stromabnehmer versehen, so dass jeder Wagen auch für sich allein fahren kann. Diese Anordnung hat zwar grosse betriebliche Vorteile, aber den Nachteil, dass der geführte Triebwagen bei gleicher Leistung ebenso schwer und teuer ist wie der führende Trieb wagen.
Nach der Erfindung wird zugunsten eines billigeren Wagenparks auf die betrieblichen Vorteile der Austauschbarkeit der beiden Motorwagen verzichtet und der geführte Wagen als motorisierter Anhänger, lediglich mit wenigstens einem Motor, nicht aber mit Stromabnehmer und Steuervorrichtung ver sehen. Der Anhänger kann also nicht selb ständig gesteuert -werden und kann. ohne den führenden Triebwagen nicht fahren.
In der Zeichnung ist das Schaltbild eines Ausführungsbeispiels für die Erfindung dar gestellt, und zwar für das führende Trieb fahrzeug in Fig. 1, für den Anhänger in Fig. 2.
Der Trolleybus T ist mit zwei Mo toren<I>a, b</I> und c, d versehen, während der Anhänger A nur einen Motor, aber einen Doppelkollektormotor mit getrennten Anker- wicklungen e, f und getrennten Feldwickhm- gen g, h besitzt. Bei Fahrt mit Anhänger werden die Halbmotoren des Anhängers A dauernd in Reihe mit denen des führenden Wagens<I>T</I> geschaltet.
Die Kupplung<I>k</I> zur elektrischen Verbindung der beiden Wagen ist daher mit acht Steckkontakten aus gerüstet, da. vier zweipolige Reihenschaltun gen vorzunehmen sind.
Bei Fahrt ohne Anhänger sind die Anker und Feldstromkreise der Motoren cc, <I>b</I> und c,. d durch Kurzschliesser o geschlossen. Die :Motoren werden durch mehrere, im Apparate kasten e vereinigt bedachte Schaltorgane in bekannter Art für die Umkehr der Fahrt richtung, für die Umschaltung von Fahrt auf elektrische Kurzschlussbremsung und für die Gruppenschaltung der beiden Motoren von Reihe auf parallel gesteuert,
während die durch Wanderbürsten dargestellten Stufen- oder Schützenschalter in das stufenweise .Kurzschliessen der Anfahr- und der Brems widerstände ri bewirken. Als weiteres Schalt organ ist noch der Höchststromscha.lter p in der Zuleitung des Fahrstromes zu erwähnen.
Bei Fahrt mit Anhänger werden durch Herausziehen der Kurzschliesser o (Fig. 1) und Anstecken der Fahrstromkupplungen k (Fig. 2) die beiden Halbmotoren<I>e,</I> g, und f, 1i. des Anhängers A mit ihren Ankern e, f und Feldern g, lt zu den entsprechenden Ankern a. c und Feldern b, <I>d</I> der Motoren des führen den Uragens T in Reihe geschaltet, so dass der Motor<I>a.
b</I> mit dein zugehörigen Halb motor e, g und der Motor c. d mit dem Halb motor<I>f.</I> lt schalttechnisch je eine Einheit. bildet und infolgedessen diese beiden Ein heiten von der nämlichen Schaltapparatur <I>i,</I> in. ri und in genau gleicher Weise ge steuert -erden wie die Motoren des Trieb wagens T bei Fahrt ohne Anhänger.
Der einzige Unterschied in der Arbeitsweise Be steht darin, da.ss sich die Fahrdrahtspannung nach Massgabe des Gev@ichts- und Leistungs verhältnisses zwischen führendemTriebwagen und Anhänger auf die Motoren<I>ab,</I> eg bezw. cd, fli verteilt. Die Fahrgeschwindigkeit mit Anhänger wird dadurch etwas herabgesetzt, was aber in der Regel aus Gründen der Be triebssicherheit ohnehin geboten ist.
Um sie zu steigern, können im Triebwagen T noch Feldschwächwiderstände vorgesehen werden. Die Kurzschlussstecker o können für die Einzelfahrt von Hand eingeführt werden; es kann aber auch eine Vorrichtung angeordnet sein, die das Kurzschliessen selbsttätig vor nimmt, sobald die Fahrstromkupplung k ge löst wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schienen- oder Strassenfahrzeug mit. An hänger für den wahlweisen Betrieb des ersteren mit oder ohne Anhänger und mit Elektromotoren auf dem führenden Wagen und dem Anhänger, dadurch gekennzeichnet, dass der Anhänger lediglich mit wenigstens einem Motor, aber weder mit einem Strom abnehmer, noch mit Steuervorrichtungen ver sehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Fahrzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass beim Betrieb mit. Anhänger der oder die Motoren des An hängers durch die Fahrstromkupplung dauernd in Reihe mit denen des führenden Wagens geschaltet sind und daher schalt technisch mit ihnen eine Einheit bilden. 2.Fahrzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Anhänger mit einem Doppelkollektormotor mit jedem Kol lektor zugeordneten getrennten Anker- und Feldwicklungen ausgerüstet ist. 3. Fahrzeug nach Unteranspruch 1. da durch gekennzeichnet, dass Anker- und Feld wicklungen der Halbmotoren des Anhängers finit den Anker- und Feldwicklungen der 'Nio- toren des führenden Wagens durch besondere Kupplungskabel in Reihe geschaltet sind. 4.Fahrzeug nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass für das Schliessen der Anker- und Feldstromkreise in den Fahr stromkupplungen bei anhängerlosem Betrieb Kurzschliesser vorhanden sind. 5. Fahrzeug nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Kurzschliessen beim Lösen der Fahrstromkupplung selbst tätig erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH239675T | 1943-09-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH239675A true CH239675A (de) | 1945-10-31 |
Family
ID=4461362
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH239675D CH239675A (de) | 1943-09-14 | 1943-09-14 | Schienen- oder Strassenfahrzeug mit Anhänger für den wahlweisen Betrieb des ersteren mit oder ohne Anhänger. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH239675A (de) |
-
1943
- 1943-09-14 CH CH239675D patent/CH239675A/de unknown
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