CH240783A - Räucheranlage. - Google Patents
Räucheranlage.Info
- Publication number
- CH240783A CH240783A CH240783DA CH240783A CH 240783 A CH240783 A CH 240783A CH 240783D A CH240783D A CH 240783DA CH 240783 A CH240783 A CH 240783A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- smoking
- dependent
- smoke
- room
- opening
- Prior art date
Links
- 230000000391 smoking effect Effects 0.000 claims description 50
- 239000000779 smoke Substances 0.000 claims description 42
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 29
- 239000004509 smoke generator Substances 0.000 claims description 21
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 14
- 239000003546 flue gas Substances 0.000 claims description 10
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 8
- 235000013305 food Nutrition 0.000 claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 238000013022 venting Methods 0.000 claims description 3
- 241000251468 Actinopterygii Species 0.000 claims description 2
- 235000013351 cheese Nutrition 0.000 claims description 2
- 235000019688 fish Nutrition 0.000 claims description 2
- 235000013622 meat product Nutrition 0.000 claims description 2
- 238000009827 uniform distribution Methods 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 22
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims 12
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 claims 2
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 claims 1
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 claims 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 5
- UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N Carbon monoxide Chemical compound [O+]#[C-] UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 2
- 235000013372 meat Nutrition 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- 101100400378 Mus musculus Marveld2 gene Proteins 0.000 description 1
- 230000001174 ascending effect Effects 0.000 description 1
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 1
- 238000005485 electric heating Methods 0.000 description 1
- 230000003760 hair shine Effects 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 239000006200 vaporizer Substances 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B4/00—Preservation of meat, sausages, fish or fish products
- A23B4/044—Smoking; Smoking devices
- A23B4/052—Smoke generators ; Smoking apparatus
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Baking, Grill, Roasting (AREA)
- Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)
Description
Räueveranlage. Die Erfindung bezieht sich auf Räucher- anlagen für Nahrungsmittel, insbesondere Fleischwaren, Fische, Käse und dergleichen, und betrifft eine Anlage der genannten Art, die sich dadurch auszeichnet, dass sie mit einer Rauchwälzeinrichtung ausgerüstet ist.
Im weiteren kann die Anlage zweckmässiger weise noch die folgenden Merkmale aufweisen: Die Rauchwälzeinrichtung kann in einer luft- bezw. gasdicht abschliessbaren Kammer eingebaut sein, wobei in der Kammer ein Ge bläse zur Erzeugung eines zur Rauchumssgäl- zung dienenden Unterdruckes eingebaut sein kann. Die Kammer kann vorzugsweise mit einer Einrichtung zum selbsttätigen Entlüften bezw. Rauchabzug versehen sein.
Schliesslich kann dem Rauchentwickler im Zuge der Frischluftzufuhr eine getrennte Heizvorrich- tung vorgeschaltet sein, und es kann weiter in der Kammer mindestens eine die gleich mässige Verteilung der Rauch- und Heizgase gewährleistende Einrichtung angeordnet sein.
In beiliegender Zeichnung ist ein Aus- führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Räucheranlage in Vorder ansicht, Fig. 2 in einem Vertikalschnitt, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 2, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie C-C der Fig. 2,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie E-E der Fig. 2, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie D-D der Fig. 1 und Fig. 8 eine Einzelheit.
Die Räucheranlage besitzt eine Kammer 1, die in einem Raum aufgestellt oder auch ganz oder teilweise in einer Wand eingelas sen und an einem Kamin angeschlossen sein kann.
In der Vorderwand der Kammer 1 sind zwei Türen 2 und 3 angeordnet. die zum Innern der Kammer 1 führen. In der Kam mer 1 sind der Räucherraum 4, der Rauch- umwälzraum 5, der Heizraum 6, der Rauch entwicklungsraum 7 und ein Gebläsearbeits- raum 8' angeordnet.
Im Räucherraum 4 sind an dessen Seiten wänden Stützleisten 50 und darauf auf liegende Stangen 50a angeordnet, an denen mittels Fleischhaken 50b das zu räuchernde Gut aufgehängt wird. An Stelle der Stangen 50a können selbstverständlich auch Roste oder andere Mittel zum Aufhängen oder Auf legen des Räuchergutes vorgesehen sein.
Der Rauchumwälzraum 5 erstreckt sich als Kanal in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise zunächst von unten rechts nach links und dann nach oben in den. Raum 8'. Der Umwälzkanal 5 wird hierbei unten durch eine Querwand 5a und einen über dem Heiz raum 6 und dem Rauchentwicklungsraum 7 liegenden Zwischenboden 22 gebildet. Der aufsteigende Ast des Kanals 5 wird durch eine Querwand 5b und eine Seitenwand 1a der Kammer 1 abgegrenzt.
Eine Querwand 5c grenzt den Raum 8', in den der Kanal 5 einmündet, gegenüber dem Räucherraum 4 ab.
In den durch den Boden der Kammer 1 und den Zwischenboden 22 gebildeten Räu men 6 und 7 sind das nach vorn ausziehbare, elektrische Heizaggregat 10; der ebenfalls ausziehbare Rauchentwickler 14 und ein gleichfalls ein- und ausfahrbarer Verdampfer 25 untergebracht.
Mit 11 sind Frischlufteintritts-Öffnungen in der Kammerwand 1a bezeichnet. Im Wege des Frischlufteintrittes ist eine Schutzwand 12 für die elektrischen Heizelemente des Heizaggregates 10 angeordnet. Der Heizraum 6 ist von dem Rauchentwicklungsraum 7 durch eine gelochte Trennwand 13 getrennt.
Der Rauchentwickler 14 ist als flache Ausziehschublade mit Deckel 15 ausgebildet, der auf dem Rauehentwicklungsmaterial (Sägemehl) aufliegt. Auf der dem Heizraum 6 zugekehrten Seite besitzt die Schublade 14 eine Öffnung 16. Ferner ist in der Schublade 14 eine gelochte Trennwand 17 als Begren zung zwischen dem Sägemehlraum 18 und einem freien Raum 19 angeordnet, der als Spielraum für eine Doppeldrosselklappe 20 dient, die von aussen mittels des Griffes 24 verstellbar ist. Die Drosselklappe dient zur abwechslungsweisen Drosselung einer Öff nung 21 im Rauchentwickler 14 und eines Durchganges 23 zwischen der Schublade 14 mit Deckel 15 und dem Zwischenboden 22.
Hierdurch können die Heizgase entweder ganz durch den Durchgang 23 oder ganz durch den Rauchentwickler 14 geleitet, oder es kann - in Zwischenstellungen der Drosselklappe 20 - ein Doppelstrom gebildet werden, wobei je nach der Stellung der Drosselklappe 20 ein grösserer oder kleinerer Teil der Heiz gase durch den Durchgang 23 und der Rest durch den Rauchentwickler 14 geleitet werden.
Im Raum 7 befindet sich noch der elek trische Verdampfer 25, der querverlaufende Blechwände 26 aufweist, damit das Wasser bei schnellen Bewegungen des Verdampfers möglichst nicht ausfliesst. An der Vorder seite des Verdampfers 25 ist ein Wasser standszeiger 2 7 angebracht Der Zwischenboden 22 lässt auf der Seite des Gasaustrittes aus dem Raume 7 eine Öff nung 28 für die Weiterführung der Gase frei. Auf der Höhe des Zwischenbodens 22 ist die Drehachse einer Umschaltdrossel klappe 29 angebracht, die ihrerseits eine in der Aussenwand der Kammer 1 angeordnete Öffnung 30 oder auch die Öffnung 28 zu schliessen vermag.
Über der Öffnung 28 lässt die Querwand 5a eine Öffnung 31 frei. Die aus dem Raum 7 durch die Öffnung 21 im Rauchentwickler oder den Durchlass 23 über dem Deckel 15 austretenden Heiz- bezw. -Rauchgase können durch die Öffnung 28 bezw. die Öffnungen 28 und 31 in den Umwälzkanal 5 bezw. in den Räucherraum eintreten.
In der Räucherkammer 4 sind Rauch- verteilroste 32 (unten) und 33 (oben) an geordnet, deren Latten 34 mit Bezug zuein ander beschränkt verstellbar sind (Fig. 8). Beim Ein- und Austritt der Gase - also unten rechts und oben Mitte - sind die Lat ten 34 enger gestellt und dann zunehmend immer weiter auseinander. Die Rauchverteil- und -sammelräume 35 und 36 können daher sehr niedrig gehalten sein und ermöglichen doch eine gleichmässig dichte Verteilung des Rauches.
Im Oberteil der Kammer 1 schliesst sich der Umwälzkanal 5 durch eine Öffnung 37 an den Arbeitsraum 8' eines Gebläses 44 an. Die Öffnung 37 kann durch eine Klappe 38 gedrosselt werden, was, durch ein Gestänge 39 mit nach aussen ragendem Handgriff 40 ge macht wird. Hinter der Öffnung 37 ist an den Raum 8' das Abzugskamin 8" angebaut, und ferner ist in diesem 'Raum ein Thermo stat - nicht gezeichnet - zur Regelung der Rauchgastemperatur durch Steuerung des Heizaggregates angeordnet.
Vom Sammelraum 36 führt eine Öffnung 37' zum Saugraum 8"' des Gebläses. Vom Rauchentwicklungsraum 7 führt ein Umfüh- rungskanal 9 unmittelbar in den Saug raum Die Umschaltklappe 29 wird durch ein Gestänge 41 und den Handgriff 40 bestätigt. Mit dem Gestänge 41 ist zugleich auch ein Schieber 42 verbunden, der mit seiner Öff nung 43 (Fig. 6) zum Öffnen und Schliessen des Rauchumführungskanals 9 dient. Die Öffnung 37 weist einen geringeren Quer schnitt auf als die Öffnungen 11, 28, 31 und 37'.
An den Türen 2, .3 sind Kontrollfenster 47 mit unter Glas liegender Beleuchtung 48 (Fig. 3) angeordnet. Diese ist von- aussen nicht sichtbar und leuchtet nur nach innen. Da die innere Glasscheibe vom Rauch ge trübt wird, sind von aussen bedienbare Schei benwischer 49 vorgesehen.
Die Wirkungsweise der Anlage ist nun wie folgt: Die beschriebene Kammer 1 ist luft- und gasdicht abschliessbar. Das Gebläse 44 setzt die ganze Kammer 1 unter leichten Unter druck, so dass ein Entweichen von Gasen nicht möglich ist. Durch das Gebläse 44 wird aber den Rauchgasen eine grössere Geschwin digkeit erteilt, als durch gewöhnlichen Ka minzug. Der Rauchentwicklungsvorgang wird dadurch bedeutend beschleunigt und hat dem gemäss den Nachteil, dass der Verbrauch an Heizluft und Sägemehl verhältnismässig gross ist.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, das heisst weitgehend zu kompensieren, ist nun in der Kammer 1 eine Rauchumwälzung vor gesehen, die in weiter unten erläuterter Weise vor sich geht.
Zur Ingangsetzung der Anlage wird zu nächst die elektrische Heizung 10 eingeschal tet, nachdem das Räuchergut in die Räucher kammer eingebracht ist. Bei geschlossenen Türen wird nun das vorher eingefüllte Säge mehl zur Entzündung gebracht und das Ge bläse 44 in Betrieb gesetzt.
Hierbei wird der Hebel 40 etwa in die gezeichnete Lage ein gestellt. Durch das Gebläse 44 steht nun die ganze Kammer 1 unter Unterdruck.
Voraus- setzung dafür ist, wie bereits erwähnt, dass die Öffnung 37 der Umwälzklappe 38 kleiner ist als die ,Öffnung 28 der Umschaltklappe 29, Durch die Öffnungen 11 strömt _ nun Frischluft in den Heizraum 6, wird dort er hitzt und fliesst durch das Lochblech 13 in den Raum 7 zur Raucherzeugung.
Für die gezeichnete Lage der Klappe 20 wird ein Teil der Heissluft über den Rauchentwickler hin weg, der andere Teil über das Sägemehl 18 durch den Entwickler 14 hindurch und die Öffnung 21 zum Durchgang 28 gezogen.
So dann strömen die nun durch Wirbelung ge mischten Heiz- und Rauchgase durch -den Durchgang 31, verteilen sich im Verteilraum 35 und treten sodann durch die Spalten, 34' in die Räucherkammer 4, wo sie aufsteigen und durch die obern Latten 34 in den obern Sammelraum 36 gelangen, den sie durch die Öffnung 37' verlassen und vom Gebläse 44 in den Raum 8"' befördert werden.
Da der Umwälzkanal 5 durch die Öff nung 31 mit der Räucherkammer 4 in Ver- bindung steht, herrscht in ihm ebenfalls ein Unterdruck, und zwar trotz der geöffneten Klappe 38, weil die Öffnung 37 wesentlich kleiner ist als die Durchgänge 37', 31, 28 und 11.
Durch den auch im Umwälzkanal 5 -herr schenden Unterdruck wird -daher aus dem Raume 8' wieder ein Teil der vom Gebläse durchgeförderten Rauchgase angesogen und wieder in den Räucherraum 4 zurückbeför dert. Die Regelung der umgewälzten Menge Rauch wird also durch die Stellung der Klappe 38 bezw. des Hebels 40 bestimmt.
Die nicht vom Kanal 5 angesogenen Gase im Raume 8' werden in den Kamin gedrückt. Wenn keine Rauchumwälzung gewünscht wird, so wird die Klappe 38 einfach ge schlossen. Wenn Rauch von grosser Dichte gewünscht wird, so wird die Klappe 20 im Rauchentwickler 14 so gestellt, dass der Durchgang 23 ganz geschlossen und die Öff nung 21 ganz offen ist.
Die Geschwindigkeit der Rauchgasströ- mung durch die Räucherkammer, die Dichte der Ileizluft-Rauchgase und die Rauchgas umwälzung können also unabhängig vonein ander reguliert werden, wobei aber jedenfalls die Temperatur in der Räucherkammer 4 durch einen Thermostaten geregelt wird.
Die Temperatur der Rauchgase wird wäh rend der Umwälzung konstant gehalten. In diesem Falle tritt natürlich nicht mehr viel Frischluft in den Heizraum 6. Die Folge ist die, dass in. diesem Raume die Temperatur ansteigt, was auch im Raume 7 der Fall ist. Durch diesen Temperaturanstieg wird der wärmeleitende Zwischenboden 22 erhitzt und gibt die Wärme an die im anliegenden Um- wälzkanal 5 strömenden Gase ab.
Zum bezw. vor dem Öffnen des Schrankes kann eine mechanische Entlüftung der Kam mer vorgenommen werden, die wie folgt vor sich geht: Soll die Kammer 1 geöffnet werden, so wird vorerst lediglich der Hebel 40 in die untere Stellung gelegt. In dieser Stellung drückt er über den Federknopf 41a auf das Gestänge 41, das im Betrieb sonst nicht be tätigt wird. Hierdurch wird die Klappe 29 umgeschaltet, und zwar so, dass sie die Off nung 28 vollständig schliesst und zugleich die Frischluftöffnung 30 öffnet.
Noch bevor die Türen geöffnet sind, ist die Räucher kammer mit Frischluft durchspült und voll ständig rauchfrei. Der inzwischen weiter entstehende Rauch im Rauchentwickler 14 wird nun durch die kleine Öffnung 43 des Schiebers 42 durch den Umführungskanal 9 abgesogen, da auch bei geöffneten Türen im Raume 8"' Unter druck herrscht.
Im weiteren ist noch zu erwähnen, dass der Verdampfer 25 so angeordnet ist, dass bei Gebrauch die Dämpfe mitgerissen werden. Der Verdampfer 25 kann mit einem Stufen schalter oder auch mit einer Apparatur ge steuert werden, die den Feuchtigkeitsgrad in einstellbaren Grenzen hält.
Die elektrischen Heizkörper 10 sind so ge halten, dass sie eine unschädliche Maximal- temperatur erzeugen.
Der Gebläsemotor kann als Repulsions- motor ausgeführt sein, um in nützlichen Grenzen mit beliebigen Drehzahlen laufen zu können.
Die Aussenwände der Kammer 1 sind vor zugsweise mit einer Isolierung versehen.
Mit der Kammer 1 kann natürlich auch "kalt" geräuchert werden, indem die Heizung ausser Betrieb gelassen wird.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die Anlage mit einer Holzfeuerung auszurüsten. Die Vorteile der erläuterten Räucher- anlage gemäss der Erfindung sind nun im wesentlichen die folgenden: Die ganze Anlage bildet eine luft- bezw. gasdichte Kammer. Die Strömungen der Heissluft und Rauchgase, welche durch einen im Kammeraustritt angeordneten Thermo staten überwacht werden, können mit Hilfe des eingebauten Gebläses und durch Steuer klappen vollständig beherrscht und reguliert werden.
Durch die Rauchumwälzung wird eine rationelle Verbrauchslenkung des Rauches geschaffen.
Beim bezw. vor dem Öffnen des Schran kes kann eine rasche Entlüftung des Räucher raumes und der ganzen Kammer durchge führt werden, so dass jede Rauchbelästigung vermieden wird.
Die Strömung in der Räucherkammer und auch das Räuchergut können durch die an den Türen befindlichen Fenster vermittels der Innenbeleuchtung kontrolliert werden.
Der Deckel auf dem Rauchentwickler ver hindert Flammenbildung im Sägemehl; er 5 veranlasst die Heissluft zum Durchtritt durch das Sägemehl ohne Ausweichmöglichkeit nach oben, so dass das Sägemehl als Filter wirkt.
Die Rauchgase sind beim Ein- und Aus tritt des Räucherraumes gezwungen, einen Verteilerrost zu passieren, so dass eine gleich mässige Rauchdichte' in dem Räucherraum gewährleistet ist.
Für solches Räuchergut, das während des Rauchprozesses kein Wasser verlieren darf, ist ein für sich einschalt- und regulierbarer, elektrischer Verdampfer vorgesehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCg: Räucheranlage für Nahrungsmittel, ins besondere Fleischwaren, Fische, Käse und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage mit einer Rauchumwälzeinrichtung ausgerüstet ist. UNTERANSPRüCHE 1. Räucheranlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine luft- bezw. gasdicht abschliessbare Kammer bildet, in welche die Rauchumwälzeinrichtung ein gebaut ist. 2.Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass in der Kammer ein: Gebläse zur Er zeugung eines zur Rauchumwälzung dienen den Unterdruckes eingebaut ist. 3. Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kammer mit einer Ein richtung zum maschinellen Entlüften bezw. Rauchabzug versehen- ist. 4.Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Rauchentwickler im Wege der Frischluftzufuhr eine vom Rauch entwickler getrennte Heizvorrichtung vorge schaltet ist. 5. Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Kammer ein für sich ein- und ausschaltbarer, elektrischer Ver dampfer eingebaut ist. . 6.Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Kammer mindestens eine. die gleichmässige Verteilung der Rauch- und Heizgase gewährleistende Einrichtung angeordnet ist. 7.Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Heiz- und Rauchent- wicklungsraum (6, 7) in eine Abzweigung für einen Rauchumwälzraum (5) und den Räucherraum (4) einmündet, welche beiden Räume (4, 5) mit dem am obern Teil der Kammer angeordneten, das Gebläse (44) ent haltenden und zum Abzugkamin führenden Gebläsearbeitsraum in Verbindung stehen.B. Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der Räucherraum (4) durch eine Öffnung (37') mit dem Gebläsearbeits- raum in Verbindung steht,, deren Durch flussquerschnitt grässer ist als derjenige der Öffnung (37), durch die der Umwälzraum (5) mit dem Gebläsearbeitsraum verbunden ist.9. Räuoheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Heiz- und Rauchent- wicklungsraum einerseits durch Frischluft- öffnungen (11) in der Wand der Kammer mit der Aussenluft und anderseits durch eine Öffnung (28) mit dem Umwälzraum (5) und durch eine weitere 'Öffnung (31) mit dem Räucherraum (4) in Verbindung steht. 10.Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch -ge kennzeichnet, dass die vom Umwälzraum (5) in den Gebläsearbeitsraum mündende Öff nung (37) einen kleineren Durohflussquer- schnitt besitzt als die Frischlufteintrittsöff- nungen (11) und die Öffnungen (28, 81), die vom Heiz- und Rauchentwicklungsraum in den Umwälzraum (5) und in den Räucher raum (4) führen. 11.Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die Öffnung (37), die den Umwälzraum (5) mit dem Gebläsearbeits- raum verbindet, durch eine von aussen steuer bare Drosselklappe (38) regulierbar ist. 12.Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch ge kennzeichnet, dass am Rauchentwickler Mittel vorgesehen sind, welche ermöglichen, dass die vom Gebläse (44) angesaugte und in der Heizvorrichtung erhitzte Luft in zwei regu lierbaren Strömen zur Eintrittsöffnung (28) in den Räucherraum und den Umwälzraum geführt wird. 13.Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rauchentwickler mit einem auf dem Rauchentwicklergut auf liegenden Deckel (15) und an den im Luft zug liegenden Seitenwänden (16, 21) mit Öff nungen versehen ist, und dass über dem Dek- kel ein freier Raum belassen ist, der einen Durchgang der Luft von der Heizvorrichtung zum Räucher- und Umwälzraum unter Um gehung des Rauchentwicklers ermöglicht. 14.Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch ge kennzeichnet, dass vor der Eintrittsstelle der Rauch- bezw. Heizgase in den Räucherraum . (4) und den Umwälzraum (5) eine von aussen steuerbare Doppeldrossel (20) angeordnet ist, die sowohl den den Rauchentwickler um gehenden, als auch den den Rauchentwickler durchströmenden Strom regulierbar macht.15: Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, dass vom Heiz- und Rauchent- wicklungsraum ein Kanal (9) unmittelbar in den Gebläsesaugraum führt. 16.Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die untere Öffnung des direkt vom Heiz- und Rauchentwicklungs- raum zum Gebläsesaugraum führenden Ka nals (9) durch. ein Regulierorgan (42).regu- lierbar ist, welches zwangläufig mit einem Umschaltorgan (29) verbunden ist, welches in der einen Endlage die Öffnung (28)vom Heiz- und Rauchentwicklungsraum zum Räu- cherraum (4) und Umwälzraum (5) öffnet und hierbei eine Entlüftungsöffnung (30) in der Kammerwand schliesst, während es in der andern Endlage die Entlüftungsöffnung (30) freigibt und die erstgenannte Öffnung (28) schliesst.17. Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerung des Um- schaltorganes (29) und des Regulierorganes (42) vor dem gleichen Organ (40) aus er folgt, wie die Steuerung der Drossel (38) zwischen Umwälzraum und Gebläsearbeits- raum. 18.Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 17, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einrichtung zur gleich mässigen Verteilung der Heiz- und Rauch gase im Räucherraum aus mindestens einem Rost besteht, dessen Stäbe bei der Gasein- bezw. Austrittsstelle des Räucherraumes enger nebeneinander angeordnet sind als an den übrigen Stellen. 19. Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 18, dadurch ge kennzeichnet, dass die Roststäbe in bezug auf einander verstellbar angeordnet sind. 20.Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 19, dadurch ge- kennzeichnet, dass an der Kammerwand min destens ein Fenster mit das Kammerinnere beleuchtender Beleuchtungsvorrichtung vor gesehen ist. 21. Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 20, dadurch ge kennzeichnet, dass das Fenster mit einem von aussen betätigbaren Scheibenwischer ausge rüstet ist. 22.Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 21, dadurch ge kennzeichnet, dass im Gebläsearbeitsraum ein Thermostat zur selbsttätigen Steuerung der Heizvorrichtung angeordnet ist. 23. Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 22, dadurch ge kennzeichnet, dass die Heizvorrichtung, der Rauchentwickler und die Verdampfungsein- i richtung schubladenartig in der Kammer an geordnet sind. 24.Räucheranlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 23, dadurch ge kennzeichnet, dass der das Gebläse (44) an treibende elektrische Motor ein Repulsions- motor ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH240783T | 1944-08-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH240783A true CH240783A (de) | 1946-01-31 |
Family
ID=4461962
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH240783D CH240783A (de) | 1944-08-22 | 1944-08-22 | Räucheranlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH240783A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1028866B (de) * | 1955-08-16 | 1958-04-24 | Otto Wolter | Raeucherturm |
| US3266409A (en) * | 1964-04-24 | 1966-08-16 | Herbert J Oyler | Barbecuing oven |
-
1944
- 1944-08-22 CH CH240783D patent/CH240783A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1028866B (de) * | 1955-08-16 | 1958-04-24 | Otto Wolter | Raeucherturm |
| US3266409A (en) * | 1964-04-24 | 1966-08-16 | Herbert J Oyler | Barbecuing oven |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP4337892B1 (de) | Verfahren zum kühlen des austretenden wrasens oder dampfs aus dem garraum eines gargeräts und gargerät | |
| DE19939673B4 (de) | Garofen mit Auslaßphase | |
| DE60100842T2 (de) | Backofenmuffel mit Entfeuchtungsvorrichtung in einem Nahrungsmittelofen. | |
| EP0306779A2 (de) | Verfahren zum Trocknen, Lüften und Sterilisieren von Gut | |
| DE20221100U1 (de) | Dunstabsaugvorrichtung für ein Kochfeld o.dgl. und insbesondere dafür geeigneter Fettfilter | |
| DE2259670A1 (de) | Abzugshaube, insbesondere fuer kuechenherde | |
| CH630240A5 (en) | Hot-air circulating, baking, frying and grilling oven, and method of operating it | |
| DE102005024631A1 (de) | Dunstabzugsvorrichtung | |
| DE3441191C2 (de) | ||
| CH240783A (de) | Räucheranlage. | |
| EP0115838A2 (de) | Gasbetriebener Mehrfunktionsbackofen | |
| DE202011110072U1 (de) | Gargerät zum Garen von Speisen, insbesondere für eine mobile Feldküche | |
| EP0480870A1 (de) | Feuerungsanlage | |
| DE710568C (de) | Trockenschacht fuer koerniges Stueckgut | |
| DE102010061353A1 (de) | Gargerät und Verfahren zum Betreiben eines Gargerätes | |
| DE3822703C1 (en) | Air-duct system | |
| AT162059B (de) | Schnellselche. | |
| DE1959207A1 (de) | Verfahren zum Trocknen von Waesche und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| AT238117B (de) | Backofen mit Schwadenerzeuger | |
| CH254872A (de) | Holztrocknungsanlage. | |
| DE82744C (de) | ||
| DE2149873A1 (de) | Verfahren zum trocknen von waesche und trockenschrank zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE17292C (de) | Rauch verzehrender Füll-Regulir- und Luftheizungsofen | |
| DE255578C (de) | ||
| CH313546A (de) | Einrichtung zur Behandlung von Fleischwaren |