CH241071A - Kompressor. - Google Patents
Kompressor.Info
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Description
Kompressor. Die Erfindung betrifft Kompressoren mit einem Kolben, der mit einem Gehäuse zu sammen einen sichelförmigen Arbeitsraum einschliesst und dessen Anlagestelle gegen über der gekrümmten Umfangsinnenfläche des Gehäuses in Umfangsrichtung wandert. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass der Kol ben wenigstens teilweise aus magnetischem Material besteht und die Anlage des Kolbens an die genannte Fläche sowie die Wanderung der Anlagestelle in Umfangsrichtung längs dieser Fläche durch einen oder mehrere ausserhalb des Gehäuses angebrachte Magnete bewirkt wird.
Ein derartiger Kompressor kann mit der an sich bekannten Anordnung kombiniert werden, dass an der Gehäuse innenseite eine gegen das Zentrum gerichtete Trennwand fest angeordnet ist, welche in eine radial gerichtete Nut im Kolben hinein greift, um Saugseite von Druckseite zu tren nen. Es wird zweckmässig ein ringförmiger, umlaufender Magnet mit Polschuhen ange ordnet, welche mit möglichst kleinem Spiel raum um den feststehenden Zylinder kreisen.
Es sind somit gewisse, bei andern Kom= pressoren vorliegender Art vorhandene Wel len oder Egzenterzapfen nicht vorhanden, und es ist auch keine genaue Anpassung zwi schen den gekrümmten Flächen des Kolbens und des Gehäuses erforderlich. Die eine Stirnwand des Gehäuses kann zum Beispiel dadurch angebracht werden., dass sie gegen die zugeordnete Stirnfläche des bereits in den übrigen Teil des Gehäuses eingesetzten Kol bens angelegt und am Umfang an dem Ge häusemantel festgelötet wird.
Während des Betriebes wird somit der Kolben gegen den Gehäusemantel gedrückt, was immer eine gute Dichtung gewährleistet, im Gegensatz zu dem Falle, wo der Kolben um einen Zapfen gelagert ist, indem dann immer ein gewisser kleiner Abstand zwischen Kolben und Mantel vorhanden sein muss, der während des Gebrauches zunimmt. Dagegen kann ein feststehender zentraler Zapfen im Gehäuse, und im Kolben eine zentrische Boh rung mit einem solchen Durchmesser ange ordnet werden, dass der Zapfen den Seiten- druck des Kolbens gegen den Gehäusemantel begrenzt.
Die Konstruktion ist besonders für An wendung bei Kühlschränken für Haushaltun- gen vorgesehen, weil sich die Antriebsein- richtung des Kompressors vollständig ausser halb des Kompressors und des geschlossenen Kreislaufes des Kältemediums befinden kann. Es ist nicht notwendig, dass die ge nannte gekrümmte Innenfläche des Gehäuses eine Kreiszylinderfläche ist. Sie kann gut von dieser Gestalt abweichen, obwohl dies wegen der Ausführung weniger zweckmässig sein würde.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Kompressors veran schaulicht. Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Kompressor und Fig. 2 einen achsialen Längsschnitt eines andern Kom- i pressors.
In Fig. 1 und 2 ist 1 ein Zylinder, der aus unmagnetisierbarem Material ausgeführt wird, z. B. ein dünnes Rohr aus Bronze, und an dem die Stirnwände 2, 2 festgelötet sind, die aus Stahl bestehen können. Die eine Stirn wand wird zunächst festgelötet, wonach der Kolben 4 aus magnetisierbarem Material und mit kleinerem Durchmesser hineingelegt wird. Danach wird die zureite Wand ange setzt, bis sie gegen den Kolben anliegt, und wird dann in dieser Stellung am Umfang mit dem Zylinder fest verlötet. Damit ist der Kompressor fertig montiert.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, kann der Kol- i ben, der zum Beispiel einen 3 bis 4 mm klei neren Durchmesser als die Innenfläche des Zylinders 1 haben kann, der innern Fläche des Zylinders entlang abrollen. Er ist nur durch die feststehende Leiste 3 mit dem Ge häuse verbunden, welche eine Trennwand zwischen Saugseite und Druckseite des Kom pressors bildet. Diese Leiste 3 ist an den Stirnwänden des Gehäuses befestigt.
Die Öffnungen 5 und 6 repräsentieren Saug- und Druckkanäle, welche hinsichtlich ihrer gegenseitigen Anordnung von der Um drehungsrichtung des nachgenannten Magne ten abhängig sind. Ausserhalb des Zylinders ist ein kräftiger Magnet 8 auf einer Scheibe 9 montiert, die an der Motorwelle 10 derart befestigt ist, dass der Magnet um den Zylinder 1 mit einem ganz kleinen Spielraum von zum Beispiel 0,1 mm rotiert. Die Polschuhe 13 und 74 des Magneten ziehen den Kolben 4 an, so dass er gegen den Zylinder anliegt und die Anlage stelle in der einen oder andern Umfangsrich tung wandert, je nachdem der Magnet sich in der einen oder andern Richtung dreht.
In dieser Weise sind zwei getrennte Räume, Saugraum und Druckraum, gebildet. Diese Räume werden im Volumen vergrö ssert und verkleinert, je nachdem der Magnet sich in der einen oder andern Richtung dreht, und das Gas strömt in das Gehäuse 1, 2 durch die eine der Öffnungen 5 und 6 hinein und aus der andern wieder hinaus. Dem Innern des Kompressors muss natürlich Öl zwecks Schmierung und Dichtung der Flächen zuge führt werden. Der Magnet kann ein Elektro magnet mit Schleifkontakten oder permanen ter Magnet sein.
Natürlich braucht nicht der ganze Kol ben 4 aus ma.gnetisierbarem Material ausge führt zu sein. Es genügt, dass nur ein äusse rer zylindrischer Ring aus derartigem Mate rial ist, oder der Kolben kann ringförmig sein.
Bei sehr starken Magneten kann es vor kommen, dass die Polschuhe den Kolben so stark gegen den Zylinder 1 anziehen, da.ss dies trotz der unbedeutenden Gleitung Anlass zu unerwünscht starker Abnutzung oder De formierung des dünnwandigen Zylinders 1 geben kann. Dies kann, wie in Fig. 1 ge zeigt, dadurch vermieden werden, dass man im Zylinder einen feststehenden zentrischen Zapfen 11 anordnet und den Kolben mit einer zentrischen, aber zum Zylinder exzen trischen Bohrung 11' verzieht, wodurch die Zugkraft des Magneten durch den Zapfen 11 teilweise aufgenommen wird, der dann genau ausgeführt sein muss.
Übrigens ist es klar, dass der oder die um das Pumpengehäuse umlaufenden Magnete durch eine Anzahl von um das Pumpen- gehäuse fest angebrachten Elektromagneten ersetzt werden können, deren Stromkreis in Reihenfolge nacheinander geschlossen und zum Beispiel durch den Kolben oder die Ma gnete selbst gesteuert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kompressor mit einem Kolben, der zu sammen mit einem Gehäuse einen sichelför migen Arbeitsraum einschliesst und dessen Anlagestelle gegenüber der gekrümmten Um fangsinnenfläche des Gehäuses in Umfangs richtung wandert, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben wenigstens teilweise aus ma gnetischem Material besteht und die Anlage des Kolbens gegenüber der erwähnten Fläche sowie die Wanderung der Anlagestelle in Umfangsrichtung längs dieser Fläche durch einen oder mehrere ausserhalb des Gehäuses angebrachte Magnete bewirkt wird. 1jrNTERANSPRüCHE: 1.Kompressor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Gehäuse innenseite eine radial gerichtete Trennwand (ä) fest angeordnet ist, die dichtend in eine radial gerichtete Nut (7) im Kolben (4) hin eingreift, um die Saugseite von der Druck seite zu trennen. 2. Kompressor nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen umlaufenden Ma gnet (8) mit Polschuhen (1$, 14), die mit Spielraum um den Mantel (1) des feststehen den Gehäuses umlaufen.ä. Kompressor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Gehäuse ein feststehender zentraler Zapfen (11), und im Kolben eine zentrale Bohrung (11') mit einem derartigen Durchmesser angeordnet ist, dass der Zapfen den Seitendruck des Kolbens gegen die genannte Innenumfangsfläche be grenzt.
Applications Claiming Priority (1)
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| NO241071X | 1942-04-29 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH241071D CH241071A (de) | 1942-04-29 | 1943-06-22 | Kompressor. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH241071A (de) |
-
1943
- 1943-06-22 CH CH241071D patent/CH241071A/de unknown
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