Kompressor. Diese Erfindun- betrifft, einen Kompres. >gor, der besonders für I3aushaltttngskühl- schränke bestimmt ist und worin ein Roll- kolben auf dein zu diesem exzentrischen Sta- tor rollt. wobei der sielielförmige Rauin zwi schen beiden durch eine bewegliche Scheide wand geteilt ist..
Früher waren Kompressoren vorgeschlagen, bei denen ein magnetisches Feld zum Antrieb des Rollkolbens und zum Anpressen desselben an den Stator benutzt wurde, welches es ermöglichte, den Kom pressor selbst hermetisch einzukapseln, und bei welchem der Motor trotzdem ausserhalb des Kompressors selbst, angebracht werden konnte.
Bei derartigen Kompressoren hat man Seliwierigkeiten beim Aufbau eines genügend starken. niag-netisehen Feldes, um die nötige Anpressung zwischen Kolben und Stator zu erreichen, weshalb die Magnetabmessungen ziemlich gross wurden im Vergleich mit den übrigen Teilen des Kompressors.
Die vorliegende Erfindung besteht. nun darin, dass Rollkolben und Stator als magne tische Körper wirken und durch deren magne tische Wirkung längs einer beim Betrieb um laufenden Linie in direktem Kontakt mitein ander gehalten werden. Die Magnetkraft zwischen Stator und Kolben kann dadurch reggenüber der obgenannten bekannten Aus führung vielmals vergrössert werden.
Der Kompressor kann derart ausgeführt sein, dass der Kolben in Form eines Ringes den Stator umschliesst und unter Berührung mit dem Stator mittels eines umlaufenden Magnetfel des um den Stator herum zum Rollen ge bracht, wird.
Der Kolben kann dann von einem festlieZenden, dünnwandigen, unmagne- tisehen zy lindrisehen Gehäuse umschlossen erden, und zwar konzentrisch zu dein Stator, und ausserhalb des Gehäuses kann das um laufende Magnetfeld angeordnet sein. Der Kolben kann hier permanent magnetisch sein, und der Stator kann entweder ein Magnet oder aus magnetisierbarem Material sein.
Das Magnetfeld kann von einem ringförmigen Elektromagneten oder permanenten Magneten erzeugt sein, dessen Aufgabe darin besteht, den Kolben während seiner eigenen Rotation zum Abrollen auf dein Stator zu bringen. Er bedarf deshalb keiner besonders hohen magnetischen Induktion, indem der Kolben selbst infolge der Magnetwirkung zwischen ihm und dein Stator längs der wandernden Berührungslinie am Stator klebt.
Wenn der Kolben selbst ein Magnet ist., kann der äussere Magnet durch einen Eisenring ersetzt sein, der dann als Anker wirkt. Man erreicht jedoch O*rössere Kräfte, wenn ein äusserer Magnet an gewendet wird, wodurch der Kompressor mit höherem Druck arbeiten kann.
Soll der Kompressor für Luft oder in Verbindung mit Gasen, die die Wicklungen des Motors nicht angreifen, benützt. werden, kann er besonders einfach ausgeführt werden, indem das Gehäuse, das den Kolben von dem ausserhalb des Gehäuses wandernden Magne ten trennt, weggelassen werden kann, ebenso wie der äussere -Magnet selbst auch weggelas sen werden kann.
Die Ausführung kann der art werden, dass der Kolben in Form eines Ringes den Stator umschliesst. und dazu ge bracht wird, in Berührung mit dem Stator an diesem abzurollen mittels einer motorange triebenen Rolle, die konzentrisch zri dem Stator in Berührung mit der äussern Zylin derfläche des Kolbens umläuft.
Eine Ände rung kann darin bestehen, dass der Kolben in Form eines Ringes exzentrisch im Stator an geordnet ist und dazu gebracht. wird, auf der zylindrischen Innenfläche des Stators zu rol len, rund zwar durch eine motorangetriebene Rolle, die konzentrisch zu der genannten In nenfläche unter Berührung mit, der innern Zylinderfläche des Kolbens umläuft.
Diese Konstruktionen erfordern nicht nen nenswerte Präzisionsarbeit. Man kann einen Lieferungsgrad bis zu nahezu 100 % bei den- jenigen Drücken erreichen, die in einem Kühlschrank erfordert. werden, und selbst. bei sehr niedrigen Umläufen (etwa. 100 pro Mi nute) erreicht man praktisch gesprochen Vakuum.
Der Erfindungsgegenstand ist in beiliegen der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 und \? betreffen zwei hermetisch ge schlossene Kompressoren mit Antrieb durch einen ausserhalb des Kompressorgehäuses um laufenden -Magneten, der auf. der Motorwelle artgebracht ist. Fig. 1 zeigt einen Querschnitt des einen, Fig. 2 einen Längsschnitt des zwei ten Kompressors, wobei in Fig.1 das äussere Gehäuse weggelassen ist.
Fig. 3 zeigt Längsschnitt und Fig. 4 Querschnitt eines mit. umlaufender Rolle angetriebenen Kompressors, wobei der Motor und die Motorwelle für Innern einer <B><U>va</U></B> <B>S-</B> oder luftdichten Kapsel angeordnet sind. Fig.5 zeigt eine vierte Ausführungsform im Querschnitt nach der Linie 5-5 in Fig. 6, während Fig. 6 einen Längsschnitt nach der gebro ehenen Linie 6-7 in Fig. 5 zeigt.
In Fig. 1 bedeutet 1 einen Stator, ent weder aus Eisen oder als Magnet ausgebaut, 2 ist ein unmagnetisierbarer Schieber, der den siehelförinigen Raum zwischen hollkolben und Stator in zwei Teile teilt. Der Schieber '? ist ein wenig kürzer als der innere Durch messer des Kolbens 5, so dass bei 3 ein kleiner Spielraum vorhanden ist. 4u. bezeichnet den Zulauf- oder Saugkanal, 4b den Auslauf- oder Druckkanal.
Der den Stator umgebende ring förmige Kolben 5 ist als permanenter Magnet ausgebildet. Der Kolben 5 kann auch aus gewöhnlichem inagnetisierbarem Material sein, falls der Stator\ 1 als -Magnet ausgebildet wird.
Kolben 5 und Stator 1 werden durch das zwischen ihnen erzeugte -Magnetfeld ge- geneinandergezogen. Da an der Berührungs linie keine Luftspalte vorhanden ist, erhält man einen kräftigen radialen Druck, aber der Kolben 5 kann praktisch ohne Kraftanstr en- gung um den Stator 1 herumgetollt werden, wenn man vom Einfluss der Kompressions arbeit absieht.
Ausserhalb des Kolbens 5 lie#, t eine fest angeordnete Hülse 6 aus unmagneti- sierbarem Material, die den Kompressor aussen abschliesst. Zwischen dein Kolben 5 und dieser Hülse 6 besteht so viel Raum, dass der Kolben während seines Rollens auf dein Stator genau Platz zu seiner Bewegung hat..
Ausserhalb der Hülse 6 wandert ein Magnet 7. Dieser könnte durch einen Eisenring er setzt wirr, falls der Kolben 5 selbst ein Magnet ist. Dieser Magnet 7 ist. an einer -,#Tell.e 8 (Fig. \?) befestigt und hat ringförmige Pol schuhe 9 und 10. Er zieht den Kolben 5 wäh rend seiner Rotation zu sich, jedoch ohne ihn mit sieh herumzuziehen.
In Fig. \? zeigen 11 und 12 Permanent- magnetstahlringe, 13 und 1.-1 Tragringe für die Polschuhe 9 und 10, während 15 und 16 ring förmige Polschuhe für den Magnetring 1.1 Sind. Die Teile 9, 10, 12, 13 und 1.1 bilden den -Magneten 7, während die Teile 11, 15 und 16 den Rollkolben 5 bilden.
Die Endstücke 17 und 18 des Stators 1 sind aus unmagnetiseheni Stahl. Durch die Scheibe 19 ist der Ringmagnet 7 mit der Welle des -Motors 9 fest ,verbunden.
Nach Fig. 3 und 4 ist. der Stator 1 mit. derselben Gleitwand \?, wie in Fig. ? gezeigt, versehen, und der Kolben ist aus den Teilen 15, 11 und 16 zusammengesetzt. Der Kolben ist zwischen Endwänden 17, 18 aus immagne- tiscliem Eisen eingelegt.. Übrigens ist. der Kom pressor nach aussen offen.
Die Endwand 17 ist zusammen mit dem Stator 1 und der End- wand 18 am Sockel 20 festgeschraubt, der den Zulaufkanal 4a und den Auslaufkanal 4b vom Kompressor aufnimmt. Am Sockel 20 ist ein Behälter 21 angeschweisst. Der Kom pressor selbst ist nun in demjenigen Raum eingekapselt, der vom Sockel 20 und dem Behälter 21 begrenzt ist. Das komprimierte Medium geht durch den Kanal 4b in diesen Raum hinaus und von dort durch den Ablauf <B>22</B> aus diesem hinaus. Die Endwand 18 ist.
in einem Stück mit dem Bolzen 23, der zur Aufhängung des Motors dient.
An der -Motorwelle 24, die hohl ist, ist der Arm 25 finit dem Zapfen 26 und der Treibrolle 27 befestigt.
Wie ersichtlich ist, wird die zentrisch zum Stator umlaufende Rolle 27, wenn der Motor läuft, den Kolben gegen .den Stator nach innen pressen, so dass die Berührungslinie um den C?inkreis des Stators herumwandert, in dem Kolben und Stator durch das von ihnen gebildete 1#Iagnetfeld gegeneinandergezogen werden. Der Arm 25, der die Rolle 27 trägt, ist durch ein Gegengewicht 28 ausbalanciert.
Den Kolbenflächen werden Schmiermittel und Öl zur Dichtung, von dem Öl im Boden des Behälters 21 zugeführt, ebenso wie der Motor seine Schmierung vom Öldampf erhält, der ihn umgibt.
Fig. 5 und 6 zeigen eine Konstruktion mit dein -Motor im Luft- oder Gasraum 29 ein gebaut und mit dein Kolben 30 innerhalb des Kompressorgehäuses 31. Hier sind die Ab- messungen des Kompressors kleiner für das selbe Pumpenvolumen, und der Kompressor selbst ist schematisch mit Kolben 30 und Sta- tor 32 gezeigt, die beide oder einer derselben -Magnete sein können, und zwar in ähnlicher -'eise wie oben erwähnt konstruiert..
Der Schieber 33, 34 folgt selbsttätig der Bewe gung des Kolbens 30, da er immer gegen den Kolbenumfang anliegt. 36 ist. die Rolle, die den Kolben 30 gegen den Stator 32 drückt und dazu dient, den Kolben 5 dazuzubringen, frei, ohne zu glei ten, um die innere Fläche des Stators 32 hextimzurollen. 4a und 4b sind der Saug- und der Druckkanal im Stator.
Der Schieber ist in zwei Teile 33 und 34 geteilt, die durch den Verbindungsteil 35 miteinander verkuppelt sind, so dass er den Bewegungen des Kolbens 30 folgt. Übrigens ist die Wirkungsweise gleich wie bei der Aus führung nach Fig. 4 und 3.
Die Anordnung des Schiebers kann natür lich in anderer Weise ausgeführt. sein, ohne dadurch den Charakter der Erfindung zti ändern.