CH241984A - Höhenverstellbare Säule, insbesondere für Stühle, Notenständer, Stative und dergleichen. - Google Patents

Höhenverstellbare Säule, insbesondere für Stühle, Notenständer, Stative und dergleichen.

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CH241984A
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Steimer Josef
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/20Chairs or stools with vertically-adjustable seats
    • A47C3/28Chairs or stools with vertically-adjustable seats with clamps acting on vertical rods
    • A47C3/285Chairs or stools with vertically-adjustable seats with clamps acting on vertical rods with radially expansible clamping elements telescopically engaged in a tube or the like

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  • Special Chairs (AREA)

Description


  Höhenverstellbare     Säule,    insbesondere für Stühle, Notenständer, Stative  und dergleichen.    Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist eine     höhenverstellbare    Säule, welche z.     B.     Verwendung als Stütze für     Stühle,    Noten  ständer, .Stative und dergleichen     finden    kann.  



  Es sind höhenverstellbare .Säulen, insbe  sondere für die     Verwendung    als Stuhlstützen  bekannt, bei welchen eine Gewindespindel in  einer     Gewindebüchse    angeordnet ist und  durch Drehen des am     obern        Spindelende    an  geordneten     Sitzes    in der Höhe verstellt wer  den kann. Derartige     Gewindespindeln    haben  jedoch den Nachteil, dass die Höhenverstel  lung verhältnismässig nur langsam bewerk  stelligt werden     ke        nn.     



  Ausserdem sind höhenverstellbare Säulen       bekannt,    bei denen die Arretierung der Säule  in der gewünschten Höhenlage     mittels    eines       Ezzenterhebels    durch     Reibungsschluss    er  folgt. Diese     Konstruktion    hat jedoch den  Nachteil, dass bei jedem     Lösen    oder Fest  ziehen der     Arretiervorrichtung    der     Egzenter-          hebel    betätigt werden muss, welcher unter    dem Sitzbrett angeordnet ist und demzufolge  nicht sehr leicht zugänglich ist.  



  Demgegenüber sind bei der höhenverstell  baren     Säule    nach der     Erfindung    zwei     tele-          skopartig        ineinander    verschiebbare Säulen  teile vorgesehen,     zwischen    denen     ein    nur in  der einen     Verstellrichtung        wirkendes    selbst  tätiges     glemmgesperre    eingebaut ist, sowie  ein durch Verschieben des einen Säulenteils zu       betätigendes    Steuerelement,     mittels,

      welchem  die     Klemmkörper    des     Klemmgesperres    derart  beeinflusst werden können, dass sie in einer  ersten Stellung des Steuerelementes an bei  den Säulenteilen und in einer zweiten Stellung  nur an einem Säulenteil anliegen, so dass     in     der letzteren Stellung der     Reibungsschluss     zwischen den beiden Stützen unterbrochen ist.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt:       hig.    1 einen     mit    der     höhenverstellbaren     Säule ausgerüsteten Schemel,           Fig.    2 die höhenverstellbare Säule im       Längsschnitt,    in grösserem Massstab,       Fig.    3 eine aus     Fig.    2 ersichtliche Einzel.

    heit im Aufriss,       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie       IV-IV    in     Fig.    3, und       Fig.    5 einen     Schnitt    nach der Linie     V-V     in     Fig.    2.  



  In dem dargestellten Beispiel bezeichnen  1 und 2 zwei als Rohre ausgebildete,     tele-          skopartig    ineinander verschiebbare Säulen  teile. Der innere     Säulenteil    1 besitzt am       obern    Ende einen Flansch 3, auf welchem  das Sitzbrett 4 festgeschraubt ist. An ihrem  untern, im     Innern    des     Säulenteils    2 liegenden  Ende ist in den hohlen Säulenteil 1 ein  Zapfen 5 eingeschweisst, welcher unten in  einen     Gewindezapfen    6 ausmündet.

   In der       Mantelfläche    des Zapfens 5     sind    vier in der  Achsrichtung des Zapfens     bezw.    der     ,Stütze     1 verlaufende, konische Rinnen 7 ausgenom  men, in denen je     eine    Kugel 8 angeordnet ist.  Diese Kugeln bilden     zusammen    mit den Rin  nen 7 einerseits und der innern Wand des  äussern Säulenteils 2 anderseits ein     Kugel-          klemmgesperre.     



  Mit 9 ist ein auf dem Gewindezapfen 6       aufgeschraubter    Bolzen bezeichnet, dessen  unteres Ende     kolbenförmig    verbreitet und  mit einer Rinne 10 versehen ist. Auf --dem       kolbenförmigen    Ansatz 11 des Bolzens 9 ist  eine Büchse     12@    verschiebbar gelagert. Diese  Büchse ist mit Längsschlitzen 13 versehen,  durch welche der Büchsenmantel in einzelne  Segmente unterteilt ist, die radial aus-     bezw.          einfedern    können. Jedes dieser federnden       Segmente    trägt am freien Ende einen nach  innen ausladenden Nocken 14, die zum Zu  sammenwirken mit der     Rinne    10 des An  satzes 11 des Bolzens 9 bestimmt sind.

   Im  Innern der Büchse 12 ist eine Druckfeder 15  angeordnet, welche einerseits am Boden 16  der Büchse 12 anliegt und anderseits am  Ansatz 11 des Bolzens 9 abgestützt ist. Die  Feder 15 ist somit     bestrebt,    die Büchse 12  gegen den Zapfen 5 hin zu verschieben und  mit dem     obern    Büchsenrand 17 die Kugeln    8 in die konischen     Rinnen    7 hineinzudrücken  und sie so gleichzeitig an die innere Wand  des Säulenteils 2 und in die     Rinnen    7 des  Zapfens 5 anzupressen. Die untere Stirnseite  des äussern     :Säulenteils    2 ist durch einen ein  geschweissten Boden 18 abgeschlossen.

   Am  gegenüberliegenden obern     Stirnende    des Säu  lenteils 2 ist eine mit einem Bund 19 ver  sehene Gewindehülse 20 aufgeschraubt. Mit  21 sind drei Stuhlbeine bezeichnet, die     einer-          ends    mit dem äussern Säulenteil 2 verschweisst  sind.  



  Die Handhabung und Wirkungsweise der  vorstehend beschriebenen, ausziehbaren     Säule     ist folgende:  In     Fig.    2 liegen die Nocken 14 der Büchse  12 in der Rinne 10 des Ansatzes 11. Durch  diese Nocken wird die Büchse 12 entgegen  der Wirkung der Feder 15 in einer solchen  Stellung festgehalten, in welcher die Kugeln  8 lose in den Rinnen 7 liegen, derart,     da,ss    sie  nicht gleichzeitig einerseits den Grund dieser  Rinnen und anderseits die Innenwand des  Säulenteils 2 zu berühren vermögen. In die  ser Stellung der Kugeln 8     bezw.    der Büchse  12 kann der innere Säulenteil 1 in dem       aussern    Säulenteil 2 beliebig auf- und abge  schoben werden.

   Wird nun der innere Säulen  teil 1 in dem äussern Säulenteil 2 abwärts  bewegt, so kommt schliesslich der untere Rand  23 der Büchse 12 mit dem Boden 18 des  äussern Säulenteils 2 in Berührung. Wird in  dieser Stellung auf den Säulenteil 1 ein wei  terer Druck von oben nach unten ausgeübt,  so verschiebt sich der Bolzen 9 in der Büchse  12 abwärts, wobei die Nocken 14 aus der  Rinne 10     unter    gleichzeitigem Ausfedern der  Büchsensegmente herausgedrückt werden. So  bald die Nocken 14 sich über der obern Stirn  fläche 22 des Ansatzes 11 befinden, federn  die     Büchsensegmente    wieder zurück.

   Die Fe  der 15 schiebt nun die Büchse 12 weiter       aufwärts,    wobei die Kugeln 8 durch den     obern     Büchsenrand 17 in die Rinnen 7 hineinge  drückt werden, so dass sie mit einiger Pres  sung einerseits in den Rinnen 7 und ander  seits an der Innenwand des Säulenteils 2 an  liegen und so den nötigen     ReibungsschluB         zwischen diesen Teilen vermitteln. Beim       Aufwärtsschieben    der Stütze 1 in dem  Säulenteil 2 wird der     Reibungsschluss    zwi  schen den Teilen 2, 5 und 8 aufgehoben,. so       da.ss    der Säulenteil 1 ohne weiteres nach oben  geschoben werden kann.

   Je nach der ge  wünschten Höhe des Schemels     bezw.    des Ab  standes des Sitzbrettes 4 über dem Boden,  kann der Säulenteil 1 aus dem     .Säulenteil    2  in die entsprechende Stellung herausgezogen  werden, wobei der Säulenteil 1 durch das       Klemmgesperre    2, 5 und 8 selbsttätig in die  ser Stellung festgehalten und gegen ein un  beabsichtigtes     Abwärtsgleiten    gesichert wird.  



  Will man den Sitz 4     bezw.    den Säulen  teil 1 tiefer stellen, so muss der Säulenteil 1  vorerst ganz nach oben geschoben werden, so  weit,     bis    die Kugeln 8 am Bund 19 der     Ge-          windehülse    20 anstehen.

   Wird nun weiter  auf den Säulenteil 1 ein aufwärtsgerichteter  Zug ausgeübt, so drückt die     Oberseite    22 des  Ansatzes 11 gegen die Nocken 14, so dass die       Büchsensegmente        auseinanderfedern    und erst       wieder        zurückfedern,    wenn die Nocken 14     in     die     Rinne    10 des Ansatzes 11     einschnappen.     In dieser Stellung     wird    die Büchse 12 ent  gegen der Wirkung der Feder 15 festgehal  ten, wobei der     Reibungsschluss    zwischen den  Teilen 2, 5 und 8 aufgehoben ist,

   so dass der  Säulenteil 1     wieder    nach     unten    bewegt wer  den     kann.     



  Statt der Anordnung von konischen Rin  nen 7 wäre es auch möglich, den ganzen  Zapfen 5 konisch auszubilden. Die Anord  nung von Rinnen 7 hat jedoch eine erhebliche  Vergrösserung der Druckfläche     zwischen    den  Teilen 5 und 8 zur Folge, wodurch die spe  zifische Pressung dieser Teile herabgesetzt  wird, was sich auf die Betriebssicherheit und  Lebensdauer entsprechend vorteilhaft aus  wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Uöhenverstellbare Säule, insbesondere für Stühle, Notenständer, Stative und der gleichen, gekennzeichnet durch zwei teleskop- artig ineinander verschiebbare Säulenteile, zwischen denen ein nur in der einen Verstell- richtung wirkendes selbsttätiges Klemmge- sperre eingebaut ist, sowie ein durch Ver schieben des einen Säulenteils zu betätigendes Steuerelement, mittels,
    welchem die Klemm körper des glemmgesperres derart beeinflusst werden können, dass sie in einer ersten Stel lung des Steuerelementes an beiden Säulen teilen und in einer zweiten Stellung nur am einen Säulenteil anliegen, so dass in der letz teren Stellung der Reibungsschluss zwischen den beiden Stützen unterbrochen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Säule nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Säulenteile als Rohre ausgebildet sind.
    2-. Säule nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmgesperre als Kugelgesperre ausgebildet ist. 3. Säule nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugeln in axial ver laufenden, konischen Rinnen angeordnet sind, welche in der Mantelfläche des Endes des innern Säulenteils ausgenommen sind. 4. Säule nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Steuerelement eine Büchse dient, die auf dem Ende des innern Säulenteils axial verschiebbar angeordnet ist.
    5. -Säule nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse mit Längs schlitzen versehen ist, derart, dass die durch diese Schlitze in Segmente unterteilten Wandteile der Büchse radial ausfedern kön nen. 6. Säule nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein federn der Wandteil mit einem nach innen ausladen den Nocken ven@ehen ist, mittels welchem die Büchse in zwei Stellungen auf dem innern Säulenteil arretiert werden kann. 7.
    Säule nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Ende des innern Säulenteils und der Büchse eine Feder angeordnet ist, welche das Bestreben hat, die Büchse gegen die Klemmelemente anzu pressen. B. Säule nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Säulenteil mit zwei als Verstellbegrenzung für den in- nern .Säulenteil dienenden Anschlägen ver sehen ist. 9.
    Säule nach Patentanspruch, wie in. F'ig. 1 bis 5 dargestellt und in bezug auf diese Figuren beschrieben.
CH241984D 1944-11-25 1944-11-25 Höhenverstellbare Säule, insbesondere für Stühle, Notenständer, Stative und dergleichen. CH241984A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1244351B (de) * 1958-04-11 1967-07-13 Stella Werke A G Vorrichtung zur Hoehenverstellung von Stuehlen od. dgl. mit einer den Sitz tragendenStuetzsaeule
US4640484A (en) * 1985-05-06 1987-02-03 Fichtel & Sachs Industries Support column with gravity dependent retention means

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DE1244351B (de) * 1958-04-11 1967-07-13 Stella Werke A G Vorrichtung zur Hoehenverstellung von Stuehlen od. dgl. mit einer den Sitz tragendenStuetzsaeule
US4640484A (en) * 1985-05-06 1987-02-03 Fichtel & Sachs Industries Support column with gravity dependent retention means
US4684098A (en) * 1985-05-06 1987-08-04 Fichtel & Sachs Industries Support column with gravity retention means

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