CH242105A - Druckgasschalter mit Abschaltwiderstand. - Google Patents

Druckgasschalter mit Abschaltwiderstand.

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CH242105A
CH242105A CH242105DA CH242105A CH 242105 A CH242105 A CH 242105A CH 242105D A CH242105D A CH 242105DA CH 242105 A CH242105 A CH 242105A
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CH
Switzerland
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contact
compressed gas
nozzle
main contact
auxiliary electrode
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English (en)
Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
Original Assignee
Oerlikon Maschf
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/04Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/16Impedances connected with contacts
    • H01H33/167Impedances connected with contacts the impedance being inserted only while opening the switch

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  • Circuit Breakers (AREA)

Description


      Druekgassehalter    mit     Absehaltwiderstand.       Das Hauptpatent bezieht sich auf einen       Druekgasschalter    mit     Abschaltwiderstand     und einer     einen    beweglichen Hauptkontakt,  einen beweglichen Gegenkontakt und eine  feststehende     Hilfselektrode    enthaltenden  Schaltkammer,

   in welcher der Hauptkontakt  und der Gegenkontakt bei einem     Abschalt-          vorgang    in zueinander entgegengesetzten  Richtungen in ihre     Offenstellung    bewegt  und die beiden Kontakte wie auch die Hilfs  elektrode hierbei mit in die Schaltkammer  eingeführtem Druckgas     beblasen    werden.

         Ferner    kehrt der Hauptkontakt nach erfolg  ter Abschaltung wieder     in    seine Schliess  stellung zurück und die Hilfselektrode ist in  der Schaltkammer derart angeordnet, dass der       Abschaltwiderstand    durch den Hauptkontakt  überbrückt ist, wenn sich der letztere in  seiner Schliessstellung befindet, während in  der     Offensteliung    des Hauptkontaktes diese  Überbrückung des     Abschaltwiderstandes    auf  gehoben ist und die Hilfselektrode zwischen  den beiden Kontakten liegt.

      Die vorliegende Erfindung befasst sich  mit einer Weiterentwicklung des Druckgas  schalters mit     Abschaltwiderstand    nach dem  Patentanspruch des Hauptpatentes und be  steht darin, dass dem Hauptkontakt eine aus       Isoliermaterial    bestehende Düse derart zu  geordnet ist, dass der engste Querschnitt  dieser Düse     in    der     Offenstellung    des Haupt  kontaktes zwischen diesem und der Hilfs  elektrode liegt, so dass     sich.    der Hauptkontakt  bei einer Abschaltung gänzlich durch den  engsten Querschnitt der Düse hindurch -be  wegt und nach vollendeter Abschaltung wie  der durch die Düse zurücktritt und die Über  brückung des     Abschaltwiderstandes    herbei  führt.  



  Bei dem     in    der Zeichnung schematisch  dargestellten Ausführungsbeispiel der vor  liegenden     Erfindung    ist der als Schnell  kontakt     ausgebildete    Hauptkontakt 1 im  obern     Schältkammerpol    2 und der ebenfalls  bewegliche' Gegenkontakt 3 im untern Schalt  kammerpol 4 angeordnet.     Zwischen    der Hilfs-           elektrode    6, die zweckmässig aus einem  schwer schmelzbaren Leiter, wie z. B. Kohle  oder Wolfram, bestehen kann, und dem       Schaltkammerpol    2 ist der     Abschaltwider-          stand    10 eingeschaltet.

   Der     Abschaltwider-          stand    10 befindet sich ausserhalb des die  Schaltkammer begrenzenden Isolierzylinders  9, der die beiden     Schaltkammerpole    2 und 4  voneinander distanziert. Die Hilfselektrode 6  ist mittels einer stromlinienförmigen Rippe 7  freitragend in der Schaltkammer angebracht  und kann mittels einer Schraubverbindung 8  unmittelbar am Isolierrohr 9 befestigt sein.  Der mit einem Betätigungskolben und der  Druckfeder 5 ausgerüstete Schnellkontakt  -wird durch das Gehäuse 34 geführt, welches  mittels der Rippen 33 am eigentlichen       Schaltkammerpol    2 abgestützt ist.

   Dem  Schnellkontakt 1 ist ferner eine Isolierdüse  29 derart zugeordnet, dass der engste Quer  schnitt dieser Düse in der gestrichelt ange  deuteten     Offenstellung    1' des Schnellkontak  tes 1 zwischen diesem und der Hilfselektrode  6 liegt. Der Schnellkontakt 1 bewegt sich  demnach bei einer Abschaltung gänzlich  durch den engsten     Querschnitt    der     Isolier-          düse    29 hindurch und nimmt die     Offenstel-          lung    1' ein.

   Nach vollendetem     Abschalt-          vorgang,    wobei sich der Gegenkontakt 3 in  der     Offenstellung    3"' befindet, kehrt der  Schnellkontakt 1 durch die Düse 29 in die  Schliessstellung 1" zurück, welche durch den  Anschlag 16 bestimmt     ist.    Die Überbrückung  des     Abschaltwiderstandes    ist damit wieder  hergestellt. Die Abstände der einzelnen Teile  der Schaltkammer sind hierbei so gewählt,  dass die Löschung des Hauptlichtbogens er  folgt, wenn     sich    der Gegenkontakt 3 etwa in  der Stellung 3' befindet.

   In dieser Stellung  ist sein Abstand von der Hilfselektrode 6  noch so gering, dass die wiederkehrende  Spannung den     Absehaltwiderstand    10 in den  Stromkreis einschaltet und die Wiederzün  dung eines Lichtbogens, dessen einer Fuss  punkt auf dem in der     Offenstellung    1' be  findlichen Schnellkontakt liegt, mit Sicher  heit vermieden wird. Der mit dem     Abschalt-          widerstand    in Reihe zwischen der Hilfs-         elektrode    6 und dem Gegenkontakt 3 tren  nende Lichtbogen erlöscht etwa in der Stel  lung 3" des Gegenkontaktes, der sich an  schliessend in eine gleichzeitig die Spannungs  trennung übernehmende     Offenstellung    3"'  weiterbewegt.

   Da nach der Abschaltung der  Schnellkontakt 1 sich, wie erwähnt, in der  Stellung 1" befindet, kann bei der Ein  schaltbewegung des Gegenkontaktes 3 der       Abschaltwiderstand    10 nicht belastet werden.  Die vollständige Schliessstellung des Schal  ters ist in der Zeichnung angegeben, bei  welcher der Schnellkontakt 1 durch den Ge  genkontakt auf die Höhe der Zwischenelek  trode 6 zurückgedrängt wird. Die Feder 5  erzeugt hierbei den notwendigen Kontakt  druck. Das Druckgas strömt auf der der  Hilfselektrode 6 zugewendeten Seite der     Iso-          lierdüse    29 ein und tritt in entgegengesetz  ten Richtungen durch die beiden Schalt  kammerpole 2, 4 in die freie Atmosphäre  über.

   Bei dieser Führung des Druckgases ist  es möglich, auch dem Gegenkontakt 3 eine  Isolierdüse 30 zuzuordnen, mittels welcher  der zwischen dem Gegenkontakt 3 und der       13ilfselektrode    6 gezündete Lichtbogen in  einer Verengung des Strömungsweges des  Druckgases     beblasen    wird. Der     Abschalt-          widerstand    10 kann in diesem Fall geringere  Werte haben, da eine höhere     Stromstärke     zulässig ist.

   Die     Druckgaszuführungsl.eitung     wird am Flansch 21 angeschlossen, so dass  das Druckgas zunächst zwischen den beiden  Isolierrohren 9, 13 nach oben, sodann     z-,7#-i-          schen    den beiden die Isolierdüsen 29, 30 ent  haltenden Isolierkörpern radial nach innen  zuströmt und darauf durch die beiden  Düsenöffnungen in entgegengesetzten Rich  tungen und durch die     Schaltkammerpole    2, 4  abströmt. Durch die Anwendung der zweiten  Isolierdüse 30 ist es möglich, beide Kontakte  1, 3 als Stiftkontakte auszuführen, wobei  vorzugsweise der Gegenkontakt in seiner       Offenstellung    die Spannungstrennung des       Schalters    übernimmt.

   Die Hilfselektrode 6  wird zwischen den beiden     Isolierkörpern    29,  30 angeordnet, wobei ihr eines Ende in die  Düsenöffnung der Isolierdüse 30 hineinragt,      jedoch nicht bis zum engsten Querschnitt der  Düsenöffnung vorstösst. In der Schliessstel  lung beider Kontakte 1, 3 liegt ihre Berüh  rungsstelle im Raum zwischen den beiden  Isolierdüsen 29, 30, so dass jeder der Kon  takte bei einem     Abschaltvorgang    vollständig  durch die ihm zugeordnete Düse hindurch  bewegt wird. Die in der Richtung des Gegen  kontaktes 3 abfliessenden Schaltgase werden  durch die Aussparungen zwischen den das  Führungsstück 32 tragenden Rippen 31 aus  der Schaltkammer entfernt.

   Die Anordnung  der     Isolierdüse    30 ist so getroffen, dass der  engste Querschnitt der Düsenöffnung etwa  bei 3' liegt, das heisst dort, wo sich der Ge  genkontakt 3 befindet, wenn der letzte mit  dem Widerstand 10 in Reihe brennende  Lichtbogen gezündet wird und der Haupt  lichtbogen am Hauptkontakt bereits abge  schaltet ist. Die Löschstellung 3" liegt, in  der Richtung des     Druckgasstromes    und  der Kontaktbewegung gesehen, hinter der  Düse 30.  



  In Abweichung von dem in der Zeich  nung schematisch dargestellten Schalter ist  es ferner möglich, das Druckgas zwischen  der Isolierdüse 29 und dem mit dem Haupt  kontakt 1 verbundenen     Schaltkammerpol    2  einzuführen. Das Druckgas strömt demnach  von oben nach unten zwischen den Rippen 33  hindurch, so dass sich der     Schnellkontakt    1  bei seiner Öffnungsbewegung nach der Stel  lung 1' entgegen der Richtung des durch die  Isolierdüse 29 strömenden Druckgases be  wegt. Der Schnellkontakt ist hierbei am  besten ein Stiftkontakt. Das. durch die     Iso-          lierdüse    29 eingeblasene Druckgas wird auf  der Seite des Gegenkontaktes 3 durch den       Schaltkammerpol    4 aus der Schaltkammer  weggeleitet.

   Der Gegenkontakt 3 ist dann  vorzugsweise nicht ein Stift-, sondern ein  Hohlkontakt, durch den die Schaltgase nach  unten abströmen. Die Düse 30 und der Stütz  zylinder 13 fallen dann dahin. Ferner werden  die zwischen den Rippen 31 liegenden     Ab-          strömkanäle    sowie die Öffnung im Flansch  21     schaltkammerseitig    abgeschlossen. Der  hohle Gegenkontakt 3 kann bei dieser Aus-         führung    ebenfalls -ein Schnellkontakt sein,  der nach erfolgter Abschaltung wieder in  die     Schliessstellung    zurückkehrt. In Reihe zur  Schaltkammer wird in diesem Fall noch ein  zusätzlicher     Spannungstrenner    gelegt.

   Der  Vorteil einer solchen Ausführung ist vor  allem, dass die Schaltgase des vom Haupt  kontakt 1 gezogenen Lichtbogens in der  Richtung auf die Hilfselektrode 6 und den  Gegenkontakt 3 hin geblasen werden. Da  durch wird     eine        Vorionisation    der Strecke       Hilfselektrode-Gegenkontakt    herbeigeführt,  welche die Einschaltung des Widerstandes  10     erleichtert.    Der Widerstand 10 muss dann  allerdings verhältnismässig hohe Werte haben,

    weil der mit ihm     in    Reihe brennende Licht  bogen nicht wie .der erste Leistungslichtbogen  mittels einer Isolierdüse in einer     Verengerung     des     Strömungsweges    des Druckgases     beblasen     wird; die Stromstärke muss daher durch den  Widerstand 10 stark begrenzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckgasschalter mit Abschaltwiderstand und einer einen beweglichen Hauptkontakt, einen beweglichen Gegenkontakt und eine feststehende Hilfselektrode enthaltenden Schaltkammer, in welcher der Hauptkontakt und der Gegenkontakt bei einem AbschaIt- vorgang in zueinander entgegengesetzten Richtungen in ihre Offenstellung bewegt und die beiden Kontakte wie auch die Hilfs elektrode hierbei mit in die Schaltkammer eingeführtem Druckgas beblasen werden, ferner der Hauptkontakt nach erfolgter Ab schaltung wieder,
    in seine Schliessstellung zurückkehrt und die Hilfselektrode in der Schaltkammer derart angeordnet ist, dass der Abschaltwiderstand durch den Hauptkontakt überbrückt ist, wenn sich der letztere in seiner Schliessstellung befindet, während in der Offenstellung des Hauptkontaktes diese Überbrückung des Abschaltwiderstandes auf gehoben ist und die Hilfselektrode zwischen den Kontakten liegt, dadurch gekennzeichnet, dass dem Hauptkontakt eine aus Isoliermate rial bestehende Düse derart zugeordnet ist,
    dass der engste Querschnitt dieser Düse in der Offenstellung des Uauptkontaktes zwischen diesem und der Hilfselektrode liegt, so dass sich der Hauptkontakt bei einer Abschaltung gänzlich durch den engsten Querschnitt der Düse hindurch bewegt und nach vollendeter Abschaltung wieder durch die Düse zurück- tritt und die Überbrückung des Abschalt- widerstandes herbeiführt.
    UNTERANSPRÜCHE1. Druckgasschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, däss das Druckgas zwischen der Isolierdüse und dem mit dem Hauptkontakt verbundenen Schaltkammerpol eingeführt wird, so dass sich bei einer Ab schaltung der Hauptkontakt entgegen der Richtung des Druckgasstromes durch die Isolierdüse bewegt. 2.
    Druckgasschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Haupt kontakt ein Stiftkontakt ist und das durch die Isolierdüse eingeblasene Druckgas auf der Seite des Gegenkontaktes die Schalt kammer verlässt. 3. Druckgasschalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, däss der Gegen kontakt ein Hohlkontakt ist, durch welchen hindurch die Schaltgase ausgeblasen werden.
    4. Druckgasschalter nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Ge genkontakt nach erfolgter Abschaltung wie der in die Schliessstellung zurückkehrt und dass ferner in Reihe mit dieser Unterbre chungsstelle noch ein zusätzlicher Span- nungstrenner vorgesehen ist.
    5. Druckgasschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Druckgas auf der der Hilfselektrode zugewendeten Seite der dem Hauptkontakt zugeordneten Isolierdüse einströmt und in entgegengesetz ten Richtungen durch die beiden Schaltkam- merpole aus der Schaltkammer abströmt. 6. Druckgasschalter nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auch dem Gegenkontakt eine Isolierdüse zugeordnet ist, die Hilfselektrode zwischen den beiden Isolierdüsen angeordnet ist und das Druck gas aus dem Raum zwischen den beiden Isolierkörpern radial zuströmt und durch die beiden Düsenöffnungen in entgegengesetzten Richtungen abströmt.
    7. Druckgasschalter nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Hauptkontakt wie auch der Gegenkontakt Stiftkontakte sind. B. Druckgasschalter nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfs elektrode in die Düsenöffnung der dem Ge genkontakt zugeordneten Isolierdüse hinein ragt, jedoch nicht bis zum engsten Quer schnitt der Düsenöffnung vorstösst. 9. Druckgasschalter nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schliessstellung beider Kontakte ihre Berüh rungsstelle im Raum zwischen den beiden Isolierdüsen liegt.
    10. DrLickgasschalter nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der als Stift kontakt ausgebildete Gegenkontakt in der Offenstellung gleichzeitig die Spannungs trennung übernimmt.
CH242105D 1944-11-20 1945-04-06 Druckgasschalter mit Abschaltwiderstand. CH242105A (de)

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CH242105T 1945-04-06

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3358102A (en) * 1964-08-24 1967-12-12 Westinghouse Electric Corp High-power compressed-gas circuit interrupter with double-flow contact structure disposed within gas-directing casing

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3358102A (en) * 1964-08-24 1967-12-12 Westinghouse Electric Corp High-power compressed-gas circuit interrupter with double-flow contact structure disposed within gas-directing casing

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